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	<title>Fritz Kohlrausch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:05:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Kohlrausch&amp;diff=748000&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-09-02T21:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kohlrausch-friedrich-(1884-1953).jpg|mini|hochkant|Fritz Kohlrausch (1908)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Wilhelm Friedrich „Fritz“ Kohlrausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Juli]] [[1884]] in [[Gstettenhof]] bei [[Türnitz]]; † [[17. September]] [[1953]] in [[Graz]]) war [[österreich]]ischer [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Kohlrausch wurde am 6. Juli 1884 als Sohn des Chemikers und Besitzers des Bauerngutes Gstettenhof Otto Arndt Constantin Kohlrausch und dessen Ehefrau Amalia in Gstettenhof bei Türnitz geboren und am 28. Juli 1884 auf den Namen Friedrich Wilhelm Karl getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Fritz&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Türnitz, tom. ?, fol. 241 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/st-poelten/tuernitz/01%252F12/?pg=243 Faksimile]), abgerufen am 3. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entstammte einer deutschen Gelehrtenfamilie. Sein Großvater war der bekannte Physiker [[Rudolf Kohlrausch]], sein Onkel [[Friedrich Wilhelm Kohlrausch|Friedrich Kohlrausch]] ein bedeutender Physikochemiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlrausch besuchte das Gymnasium in Wien und Baden bei Wien und studierte anschließend an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Wien]]. 1907 wurde er mit einer Dissertation über den statistischen Charakter des radioaktiven Zerfalls zum Dr. phil. promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; Am 14. Mai 1910 heiratete er im [[Innsbrucker Dom]] Vilma Norer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch, Fritz&amp;quot;/&amp;gt; Von 1908 bis 1920 war er – unterbrochen vom Kriegsdienst 1915/16 – Assistent von [[Franz Serafin Exner (Physiker)|Franz Serafin Exner]] am Physikalischen Institut und wurde 1911 [[Habilitation|habilitiert]]. Von 1912 bis 1920 war er zugleich Honorardozent an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener Musik-Akademie]]. Von 1917 bis 1920 hatte er einen Lehrauftrag über Farbenlehre an der [[Universität für angewandte Kunst Wien|Kunstgewerbeschule Wien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; Er wurde 1919 zum außerordentliche Professor ernannt und 1920 auf den Lehrstuhl für Physik an die [[Technische Universität Graz|Technische Hochschule]] in Graz berufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; Im Studienjahr 1923/24 war Kohlrausch Rektor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://history.tugraz.at/leitung/rektoren/ |wayback=20170628074228 |text=Rektoren der TU Graz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1922/23 und 1946 bis 1948 Dekan an der Technischen Hochschule Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://history.tugraz.at/leitung/dekane/index.php |wayback=20171230060259 |text=Dekane der TU Graz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1938 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/fritz-kohlrausch/ |titel=Mitgliederverzeichnis: Fritz Kohlrausch |werk=leopoldina.org |abruf=2025-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
In seiner Forschungstätigkeit beschäftigte sich Kohlrausch zunächst mit Luftelektrizität und mit Radioaktivität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;/&amp;gt; Mit [[Egon Schweidler]] gelang ihm 1912 die Zählung einzelner [[Alpha-Teilchen]] durch Verwendung eines [[Elektrometer]]s hoher Ladungsempfindlichkeit. Gemeinsam mit [[Erwin Schrödinger]] befasste er sich mit der durch [[Gammastrahlung]] erzeugten Sekundärstrahlung. Für seine Beschäftigung mit Fragen der [[Physiologische Optik|physiologischen Optik]] und [[Spektralphotometrie|spektralphotometrischen]] Messungen erhielt er 1922 den [[Lieben-Preis]]. 1928 verlieh ihm die [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] für seine Studien zur [[Ionisierende Strahlung|ionisierenden Strahlung]] den [[Haitinger-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überragende Bedeutung hat in seinem Schaffen hatte ab 1928 die Erforschung des [[Raman-Effekt]]s:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hochschulprofessor Dr. Fritz Kohlrausch |Autor=J. Wagner |Sammelwerk=Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereines für Steiermark |Band=84 |Datum=1954 |Seiten=5-6 |Online=https://www.zobodat.at/pdf/MittNatVerSt_84_0005-0006.pdf |Format=pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Farbiges Licht, das auf Moleküle oder größere Teilchen trifft, wird ohne Farbänderung abgelenkt. Wenn jedoch die Lichtstreuung mit Aufnahme von Strahlungsenergie durch ein Molekül verbunden ist, oder wenn das Molekül bei der Streuung Energie an die Strahlung abgibt, dann kann es zu Farbänderungen kommen. Vergleich der Wellenlänge des einfallenden und des gestreuten Lichts kann zu Aussagen über die Schwingungen führen, welche die im Molekül enthaltenen Atome gegeneinander ausführen. Dieser Effekt ist für die Ermittelung der chemischen Konstitution, für den optischen Nachweis von Molekülen, die auf anderem Wege nicht erkannt werden können, von größter Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war in großem Ausmaß publizistisch tätig und verfasste zahlreiche Bücher, unter anderem den umfangreichen Band „Radioaktivität“ im „grünen“ Handbuch der Experimentalphysik. Nach ihm ist der [[Fritz-Kohlrausch-Preis]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der γ-Strahlen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Vieweg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 87/88, {{ZDB|987296-6}}). Vieweg, Braunschweig 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radioaktivität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Experimentalphysik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ramanspektren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hand- und Jahrbuch der chemischen Physik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9: &amp;#039;&amp;#039;Die Spektren.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt 6, {{ZDB|1231828-0}}). Akademische Verlagsgesellschaft Becker &amp;amp; Erler, Leipzig 1943 (Nachdruck. Heyden Books, London u. a. 1972, ISBN 0-85501-071-1).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Smekal-Raman-Effekt.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Springer, Berlin 1931–1938.&lt;br /&gt;
** Hauptwerk (= &amp;#039;&amp;#039;Struktur der Materie in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12, {{ZDB|527555-6}}).&lt;br /&gt;
** Ergänzungsband: &amp;#039;&amp;#039;1931–1937&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Eigenschaften der Materie in Einzeldarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, {{ZDB|527570-2}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Berta Karlik, Erich Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Franz Serafin Exner und sein Kreis. Ein Beitrag zur Geschichte der Physik in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1982, ISBN 3-7001-0437-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Hochschulprofessor Dr. Fritz Kohlrausch |Autor=J. Wagner |Sammelwerk=Mitteilungen des Naturwissenschaftlichen Vereines für Steiermark |Band=84 |Datum=1954 |Seiten=5-6 |Online=https://www.zobodat.at/pdf/MittNatVerSt_84_0005-0006.pdf |Format=pdf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|135932750}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Biographien/Kohlrausch,%20Karl%20Wilhelm%20Friedrich%20(Fritz)|Kohlrausch, Karl Wilhelm Friedrich (&amp;quot;Fritz&amp;quot;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Technische Physik in Graz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135932750|LCCN=n/82/63853|VIAF=80364766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohlrausch, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Technische Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieben-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohlrausch, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kohlrausch, Karl Wilhelm Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Juli 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gstettenhof bei [[Türnitz]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. September 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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