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	<title>Fritz Koenecke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: f</title>
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		<updated>2025-02-14T14:11:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;f&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:S Waldfriedhof Koenecke.jpg|mini|Grabstätte auf dem Stuttgarter Waldfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Koenecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1899]] in [[Hannover-Linden|Linden]]; † [[26. März]] [[1979]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Manager. Er war 1942 bis 1945 Vorstand der [[Continental-Gummi-Werke]]. 1952 bis 1953 war er zudem erst Mitglied und anschließend bis 1960 Vorsitzender des Vorstandes der [[Daimler-Benz AG]] in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Koenecke war Sohn eines Volksschullehrers in Hannover-Linden. Er besuchte in Hannover das Realgymnasium und machte nach dem Abitur eine kaufmännische Lehre bei den [[Continental AG|Continental Gummi-Werken]]. Es folgte das Studium und im Jahr 1922 die Promotion an der [[Universität Hamburg]] mit dem Thema „Die Konzentrationstendenz der Montanindustrie Deutschlands in der Nachkriegszeit; ihr Wesen, gegenwärt. Stand, Ursachen und Auswirkungen“. Während seines Studiums wurde er Mitglied des „Studenten-Gesangvereins der Georgia Augusta“ (heute [[StMV Blaue Sänger Göttingen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anschriftenbuch und Vademecum.&amp;#039;&amp;#039; Verband Alter SVer (VASV), Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Studium begann seine Karriere als Kaufmann bei Continental, 1928 war er [[Prokurist]], 1934 ordentliches Vorstandsmitglied, 1938 Betriebsführer bei Continental und 1940 Generaldirektor. 1941 wurde er zum [[Wehrwirtschaftsführer]] ernannt und war Vorsitzender eines Rüstungsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Conti unter dem Vorstand von Koenecke von dem [[NS-Staat]] als Musterbetrieb ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Dahlkamp |hrsg=Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/geschichte/continental-in-der-ns-zeit-wenn-sie-tot-sind-gibt-s-neue-a-1f60ae14-7f23-459c-9645-d4c00d54b5b8 |titel=Autozulieferer Continental in der NS-Zeit: „Das eigentliche Rückgrat der Rüstungs- und Kriegswirtschaft“ |abruf=2020-08-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Koenecke versuchte sich subtil gegen Pläne bzw. Wünsche des Regimes zu wehren, dem Konkurrenten [[Semperit AG|Semperit]] nach dem „Anschluss“ Österreichs mit [[Know-how]] zu helfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Koenecke bei Continental durch den von den Alliierten eingesetzten neuen Firmenchef Pinkenburg, der später wegen Betrugs eine Haftstrafe absitzen musste, entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 wandten sich 16 ehemalige KZ-Häftlinge aus [[Ahlem]] in einem Brief an die britische Militärregierung in Deutschland und protestierten dabei „im Namen vom 850 toten Kameraden, die bei der Conti-Arbeit durch Prügel, Hunger und andere Quälereien ermordet wurden“ … „aufs Energischste gegen die Wiedereinsetzung des Nazi-Betriebsführers der Continental Gummiwerke AG, Dr. Könecke, sowie des früheren Nazi-Vorstands“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Continental AG#Zeit des Nationalsozialismus 1933 bis 1945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Entnazifizierungsverfahren]] folgte 1948 die Einstufung als „nicht betroffen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=43067666 |Autor= |Titel=Keine Kraft |Jahr=1960 |Nr=48 |Seiten=52 |Datum=1960-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1949 hatte er wieder eine Stellung in der Industrie, und zwar im Vorstand der Harburger Gummiwarenfabrik [[Phoenix AG]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im Frühjahr 1952 folgte die Berufung in den Vorstand der Daimler-Benz AG als stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Im Februar 1953 wurde er als Nachfolger des verstorbenen [[Heinrich Wagner (Manager)|Heinrich Wagner]] Vorstandsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Koeneckes Verdiensten zählte, dass er das deutsche Automobilunternehmen in den Nachkriegsjahren international wieder wettbewerbsfähig machte. Unter seiner Führung baute Daimler-Benz eigene Werke in [[Indien]], [[Brasilien]] und [[Argentinien]] und konnte so auf wichtigen Exportmärkten wieder Fuß fassen. Allerdings wurde ihm Geldwäsche des von Nazis in die Schweiz verbrachten Unternehmensvermögens unter Mithilfe des Argentiniers [[Jorge Antonio]] und der argentinischen Zentralbank vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaby Weber: &amp;#039;&amp;#039;Daimler-Benz und die Argentinien-Connection. Von Rattenlinien und Nazigeldern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1953 war [[Hanns Martin Schleyer]] Assistent von Fritz Koenecke, der ihm zu einem Aufstieg verhalf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines einzigen Sohnes zog er sich 1960 ins Privatleben zurück. Er wurde mit der [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]], 1953 mit dem Großen Verdienstkreuz und 1965 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte fand Koenecke auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart|Waldfriedhof]] in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|329|330|Könecke, Fritz|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|106103725}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=43067666|Titel=Keine Kraft|Autor=|Jahr=1960|Nr=48|Seiten=52|Datum=1960-11-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106103725}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GND=106103725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorstandsvorsitzende Daimler AG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106103725|VIAF=69411967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koenecke, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Daimler AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Continental AG)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Automobilindustrie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koenecke, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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