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	<title>Fritz Klingholz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Klingholz&amp;diff=597565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-14T21:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Klingholz.jpg|mini|Fritz Klingholz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Klingholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bekannter als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1861]] in [[Barmen]] (heute Stadtteil von [[Wuppertal]]); † [[23. Januar]] [[1921]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, S. 290; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;), war ein deutscher [[Architekt]], [[Baubeamter]] und [[Hochschullehrer]], der sich auf die Errichtung von [[Bahnhof]]s-[[Empfangsgebäude]]n spezialisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und soziales Umfeld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lyckallee 6 (Berlin-Westend).JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Villa Klingholz&amp;#039;&amp;#039;, Lyckallee 6, Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Klingholz entstammte einer Kaufmannsfamilie, die seit dem 16. Jahrhundert in [[Oberbarmen#Rittershausen|Rittershausen]] am Klingholzberg ansässig war. Seine Eltern waren der Kaufmann Friedrich August Klingholz und Emilie, geb. Beckhoff.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich (Fritz) Klingholz&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Wuppertal Barmen&amp;#039;&amp;#039; (Weblinks).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Klingholz heiratete im April 1911 Anna Melitta Noak, Tochter eines Berliner Möbelfabrikanten. Der einzige Sohn – er trug ebenfalls den Namen Friedrich – wurde im März 1913 geboren. Die Familie wohnte in einer von ihm entworfenen [[Villa]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] in der Lyckalle 6. [[Karl Cornelius]] (1868–1938), Partner von Fritz Klingholz in vielen Projekten, war dort sein Nachbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinem Freundeskreis in Berlin gehörten zahlreiche Künstler, darunter [[Georg Kolbe]], [[August Gaul]], [[Franz Iffland]], [[Heinrich Zille]] und die Illustratorin [[Gertrude Korth]]. Er war Mitglied in der [[Akademischer Verein Motiv Berlin|Akademischen Vereinigung Motiv Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Fritz Klingholz besuchte die [[Oberrealschule]] in Barmen, nach einem Umzug der Familie nach [[Bonn]] dort und legte 1879 das [[Abitur]] an der &amp;#039;&amp;#039;Realschule erster Ordnung&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend absolvierte er als „Baueleve“ ein einjähriges Praktikum, bevor er von 1880 bis 1882 an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] und 1882 bis 1884 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]] studierte und das erste [[Staatsexamen]] ablegte. Nach dem Militärdienst in einem bayerischen [[Artillerie|Feldartillerie]]-[[Regiment]] trat er 1886 in den [[Königreich Preußen|preußischen]] Staatsdienst und schloss seine Ausbildung 1885/1886 als Regierungsbauführer ab. Anschließend war er zunächst mit der Neugestaltung von Bahnanlagen in [[Düsseldorf]] befasst. Im Mai 1889 stürzte er dort von einem [[Baugerüst]] und zertrümmerte sich das rechte [[Ellenbogengelenk]], das dauerhaft versteifte. 1891 ging Klingholz nach Berlin zurück und legte im folgenden Jahr das zweite Staatsexamen als Baumeister mit Auszeichnung ab. Anschließend begab er sich auf eine mehrmonatige Studienreise in die [[Toskana]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wuppertal-barmen.com/klingholz/ &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich (Fritz) Klingholz&amp;#039;&amp;#039;.] Wuppertal-Barmen.com; abgerufen am 29. Februar 2024.&amp;lt;br /&amp;gt; Malcher, S. 7.&amp;lt;br /&amp;gt; Schulze, S. 290.&amp;lt;br /&amp;gt; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1904 Stettiner-Bahnhof.jpg|mini|Stettiner Bahnhof, Berlin – rechts die von Klingholz angebauten Hallen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BD-HauptbahnhofWiesbaden-20130507-IMG 1754.jpg|mini|Wiesbaden Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL – Neuer Hauptbahnhof.jpg|mini|Empfangsgebäude Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Schoeneberg - geo.hlipp.de - 34635.jpg|mini|Empfangsgebäude Ebersstraße, Berlin, heute: Schöneberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ALTS Zustand 2023 1.jpg|mini|Empfangsgebäude Travemünde Strand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1893 war er als Regierungsbaumeister ([[Assessor]]) im bautechnischen Büro des preußischen [[Ministerium der öffentlichen Arbeiten|Ministeriums der öffentlichen Arbeiten]] mit Entwürfen für Eisenbahnhochbauten befasst. Von November 1893 bis Juni 1895 war er von dort in den Reichsdienst und als stellvertretender Baudirektor zur Verwaltung von [[Deutsch-Ostafrika]] abgeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Aufgaben gehörte die Sanierung der Altstadt von [[Daressalam]] durch eine Entwässerung und zahlreiche [[Boma (Gebäude)|Kleinfestungen]] („Stationen“) für die [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Deutsche Schutztruppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gelegenheit nutzte er für einen anschließenden halbjährigen Studienaufenthalt in [[Britisch-Indien]]. Dort besuchte er unter anderem [[Bombay]], [[Delhi]], [[Agra]], [[Benares]], [[Ahmedabad]] und [[Jaipur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 erhielt er den Titel „Königlicher Landbauinspektor“.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1904 wurde er Hochbaudezernent der [[Bundesbahndirektion Mainz|Eisenbahndirektion Mainz]], wo er von Anfang an die Arbeiten für den neuen [[Wiesbaden Hauptbahnhof|Wiesbadener Hauptbahnhof]] betreute. Das setzte er auch fort, als er 1905 als Professor an die [[RWTH Aachen|Technische Hochschule Aachen]] wechselte, wo er im Fach „Baukunst“  unterrichtete. 1908 wechselte er an die [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technische Hochschule Hannover]], wo er mit Skizzieren und Entwerfen, Ornamentik und architektonischen Aufgaben des Städtebaues betraut war. 1911 an die Technische Hochschule Charlottenburg berufen, war er dort für die Formenlehre der Renaissance zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 8.&amp;lt;br /&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://cp.tu-berlin.de/person/1117 |titel=Klingholz, Friedrich |werk=Catalogus Professorum |hrsg=TU Berlin |abruf=2022-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seines unbeweglichen Ellbogengelenks meldete er sich freiwillig zum Feldeinsatz. Er leistete ab 1915 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Felddienst, wurde dann aber 1917 aus gesundheitlichen Gründen als [[Oberleutnant]] vorzeitig entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, S. 291; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seinen Eisenbahnbauten arbeitete er in der Regel mit anderen Architekten zusammen. Neben Eisenbahnbauten errichtete er auch Villen für private Auftraggeber. An zahlreichen Wettbewerben nahm er teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wuppertal-barmen.com/klingholz/ &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich (Fritz) Klingholz&amp;#039;&amp;#039;.] Wuppertal-Barmen.com; abgerufen am 29. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Empfangsgebäude ===&lt;br /&gt;
* Erweiterung des [[Stettiner Bahnhof]]s (1895)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, 27–35; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 101&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1962 abgerissen&lt;br /&gt;
* Bahnhof Ebersstraße der [[Berliner Ringbahn]], heute: [[Bahnhof Berlin-Schöneberg|S-Bahnhof Schöneberg]] (1896/97)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 12, 60–62; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Bad Kreuznach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, 12, 99–106; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1902), im Zweiten Weltkrieg überwiegend zerstört&lt;br /&gt;
* [[Wiesbaden Hauptbahnhof]] (1904–1906)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, 74–98; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 103 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lübeck Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Lübeck]] (Inbetriebnahme 1908) für die [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]] und deren gegenüberliegendes Verwaltungsgebäude (1907, fertiggestellt 1909)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, 13, 107–133; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 104.&amp;lt;br /&amp;gt; [https://bekanntmachungen.luebeck.de/dokumente/d/830/inline &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;]. In: Hansestadt Lübeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Architekturgeschichte, Stadtentwicklung in Lübeck&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 29. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Lübeck-Travemünde Strand]] für die Lübeck-Büchener Eisenbahn (1912)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10, 13, 134–147; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 105.&amp;lt;br /&amp;gt; [https://bekanntmachungen.luebeck.de/dokumente/d/830/inline &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;]. In: Hansestadt Lübeck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Architekturgeschichte, Stadtentwicklung in Lübeck&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 29. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Lübeck-Travemünde Hafen|Bahnhof Lübeck-Travemünde Stadt]] (1916, heute: Lübeck-Travemünde Hafen) für die Lübeck-Büchener Eisenbahn&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fürstenbahnhof|Fürstenpavillon]] für den Bahnhof [[Kadyny|Kadinen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Bahnstrecke Elbląg–Braniewo]], an der eine Sommerresidenz von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwürfe, Vorplanungen und Wettbewerbe ===&lt;br /&gt;
* Wettbewerbsentwurf für das [[Völkerschlachtdenkmal]] in Leipzig (1896)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wuppertal-barmen.com/klingholz/ &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich (Fritz) Klingholz&amp;#039;&amp;#039;.] Wuppertal-Barmen.com; abgerufen am 29. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Berlin Westhafen|Bahnhof Pulitzstraße]] (1892), heute: S-Bahnhof Westhafen&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 11, S. 63–65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK105&amp;quot;&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bahnhof Sadowa, heute: [[Bahnhof Berlin Wuhlheide]] (1892)&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK105&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 11, 70–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Berlin-Grunewald|Bahnhof Grunewald]] (erste Entwürfe 1892&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 11, S. 66 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1899&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK105&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Vorentwurf für den [[Bahnhof Erkner]] (1892)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 11, S. 67–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorentwurf für den [[Bahnhof Gdańsk Główny|Bahnhof Danzig]] (1900)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Berlin-Lichtenberg]] (zusammen mit Karl Cornelius)&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Entwurfsskizzen für den [[Essen Hauptbahnhof|Essener Hauptbahnhof]] (ausgeführt 1900–1902; im Zweiten Weltkrieg zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10, S. 16–22&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wettbewerbsentwurf für den [[Hamburg Hauptbahnhof|Hamburger Hauptbahnhof]] (1901, angekauft)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, S. 12, S. 41–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Koblenz Hauptbahnhof|Hauptbahnhof Koblenz]] (1899–1902)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 12, 23–26; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wettbewerbsentwurf für den [[Bahnhof Metz-Ville|Bahnhof Metz]] (1902, prämiert mit dem 2. Preis in Höhe von 5.000 [[Mark (1871)|Mark]])&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, S. 12, S. 46–50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 106, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stralsund Hauptbahnhof]] (1903)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wettbewerbsentwurf für den [[Leipzig Hauptbahnhof|Leipziger Hauptbahnhof]] (1907, prämiert mit dem 2. Preis)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9, S. 13, S. 51–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK108&amp;quot;&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* zwei Wettbewerbsentwürfe für des [[Darmstadt Hauptbahnhof|Darmstädter Hauptbahnhof]] (1907)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 13, S. 56–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der mit 5.000 Mark dotierte 1. Preis wurde nicht vergeben, stattdessen erhielten je 4.000 Mark Klingholz für seinen Entwurf mit dem Motto „Utz“ und [[Friedrich Pützer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1908 |Heft=12 |Seiten=86 |zlb=105}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jury kritisierte an Klingholz’ Entwurf, es handele sich um eine „Mischung aus einem Museum, einem Mausoleum und einem Planetarium“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK108&amp;quot; /&amp;gt; Pützer wurde mit Bauausführung unter der Maßgabe beauftragt, seine Planung nach Klingholz’ Grundriss zu überarbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK108&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Das neue Empfangsgebäude auf dem Hauptbahnhof in Darmstadt |Jahr=1914 |Heft=11 |Seiten=88 |zlb=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben in der Literatur, dass Klingholz auch am Empfangsgebäude von [[Worms Hauptbahnhof]] mitgearbeitet habe&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 12, S. 36–40; Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;, lassen sich anhand der erhaltenen Unterlagen nicht nachweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Dietrich (Jurist)|Reinhard Dietrich]] und [[Ferdinand Werner (Verleger)|Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Der neuromanische Bahnhof von Worms&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Wormsgau]] 40 (2025), S. 135–230 (142).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villen und weitere Bauten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Hertwig&amp;#039;&amp;#039; in Aachen, Preusweg 99 (1907)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Klingholz&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-[[Westend]], Lyckalle 6 (1911–1912)&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Sirius&amp;#039;&amp;#039; für Dr. Frennery in Baden-Baden, Kaiser-Wilhelm-Straße 15&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Villa Schlehdorf&amp;#039;&amp;#039; am Kochelsee, Raut 30&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 9 f., S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zugeschrieben wird ihm in einem Nachruf auch das Ministerialgebäude mit Ministerwohnung in [[Rudolstadt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schulz, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das heutige Landratsamt. Andere Quellen nennen jedoch als dessen Entwurfsurheber [[Adolf Hartung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Adolf Hartung † |Jahr=1910 |Heft=28 |Seiten=196 |zlb=216}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Schwarzburgische Ministerialgebäude zu Rudolstadt&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Rudolstadt 1995 (Sonderausgabe der Rudolstädter Heimathefte anlässlich des 95. Jubiläums des Baubeginns).&amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1914 erhielt er den Titel &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Regierungsrat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK100&amp;quot;&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1920 verlieh ihm die RWTH Aachen ihre [[Ehrendoktor]]würde in Anerkennung seiner Leistungen beim Eisenbahnhochbau und für sein Wirken in den Hochschulen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FK100&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Malcher, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Seit 2007 trägt die Straße, die an der Westseite des Wiesbadener Hauptbahnhofs entlang führt, den Namen &amp;#039;&amp;#039;Klingholzstraße&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze und Grundrissmuster für die Aufstellung von Entwürfen zu Stationsgebäuden&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Berlin 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochbau-Entwürfe von Studierenden der Königlichen Technischen Hochschule zu Aachen angefertigt unter der Leitung von Professor Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. Wasmuth, Berlin 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Klingholz [Enkel]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz – ein deutscher Bahnhofsarchitekt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Eisenbahngeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 2011/2012, 43, S. 99–108.&lt;br /&gt;
* Robert Malcher: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahnhofsbauten von Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;. Diplomarbeit, Fach Architektur, [[Technische Universität Berlin]], 2006; [https://www.yumpu.com/de/document/view/7603836/die-bahnhofsbauten-von-fritz-klingholz-diplomarbeit yumpu.com]&lt;br /&gt;
* Bruno Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Bauzeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1921, S. 290–291.&lt;br /&gt;
* [[Paul Trommsdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Lehrkörper der Technischen Hochschule Hannover 1831–1931&amp;#039;&amp;#039;. Hannover 1931, S. 98.&lt;br /&gt;
* Klaus Zeiger: &amp;#039;&amp;#039;Die Hochbauten der Personenbahnhöfe der ehemaligen Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft von 1850–1937&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, [[Technische Universität Berlin]], 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://structurae.net/de/personen/friedrich-klingholz &amp;#039;&amp;#039;Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;.] structurae.net; abgerufen am 29. Februar 2024.&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|63978|Prof. Dr. h.c. Fritz Klingholz|2024-02-29}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wuppertal-barmen.com/klingholz/ &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Friedrich (Fritz) Klingholz&amp;#039;&amp;#039;.] Wuppertal-Barmen.com; abgerufen am 29. Februar 2024.&lt;br /&gt;
* [https://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?p=51&amp;amp;SID=17092050712148 Zeichnungen und Entwürfe von Fritz Klingholz.] Architekturmuseum der TU Berlin; abgerufen am 29. Februar 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1014568358|VIAF=178421674}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klingholz, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Preußische Staatseisenbahnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fritz Klingholz| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klingholz, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klingholz, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, preußischer Baubeamter und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Januar 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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