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	<title>Fritz Kahmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:58:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Kahmann&amp;diff=1438672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ falschen Punkt entfernt</title>
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		<updated>2026-04-06T15:43:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; falschen Punkt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Kahmann 1932.jpg|mini|Fritz Kahmann, um 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Kahmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. März]] [[1896]] in [[Girschunen]] ([[Ostpreußen]]); † [[17. Mai]] [[1978]] in [[Schwerin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Leben in Kaiserreich und Weimarer Republik (1896 bis 1933) ===&lt;br /&gt;
Kahmann war der Sohn eines Eisenbahners und besuchte von 1902 bis 1910 die [[Volksschule]]. Den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erlebte er als Angehöriger der [[Kaiserliche Marine|Kriegsmarine]]. Anschließend arbeitete er als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 trat Kahmann in die [[Kommunistische Partei Deutschlands]] (KPD) ein. Seit 1927 war er Mitglied der KPD-Bezirksleitung in Ostpreußen. 1925 bis 1929 gehörte er dem [[Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen]] an. Von 1928 bis 1932 war Kahmann Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. Außerdem war er Funktionär im Kommunistischen Bauernbund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahlen vom November 1932]] zog Kahmann als Reichswahlvorschlag der KPD in das [[Reichstag (Weimarer Republik)|Parlament der Weimarer Republik]] ein. Bei den Wahlen vom März 1933 wurde sein Mandat zwar bestätigt, doch konnte Kahmann es aufgrund der zu dieser Zeit einsetzenden nationalsozialistischen Kommunistenverfolgung nicht mehr wahrnehmen. Am 30. März 1933 wurde Kahmann sein Reichstagsmandat, wie die Reichstagsmandate aller anderen kommunistischen Abgeordneten, aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus und Emigration (1933 bis 1945) ===&lt;br /&gt;
1933 war Kahmann noch einige Monate lang für die nun verbotene KPD illegal in Deutschland tätig. Er wurde in Haft genommen und emigrierte nach seiner Entlassung im Oktober 1933 in die Sowjetunion, in der er bis 1937 lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1937 bis 1939 nahm er als Infanterist auf Seiten der [[Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil. Zeitweise war er als &amp;#039;&amp;#039;Willi Berger&amp;#039;&amp;#039; Politkommissar der [[XI. Internationale Brigade|XI. Brigade]]. In den Jahren 1939 bis 1943 war Kahmann in den Lagern [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|Saint-Cyprien]], [[Argelès-sur-Mer]], [[Camp de Gurs|Gurs]] und [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] in Südfrankreich interniert. Kahmann wurde 1943 durch alliierte Truppen aus dem Lager [[El Djelfa]] im [[Saharaatlas]] in [[Algerien]] befreit. Im November 1943 konnte er mit etwa 60 weiteren dort Internierten in die Sowjetunion ausreisen. Kahmann war seit Anfang 1941 sowjetischer Staatsbürger.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 317f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Mai 1944 war er Lehrer an der [[Antifa-Schule]] im Kriegsgefangenenlager in [[Nischni Nowgorod|Gorki]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Zeit seiner Internierung benutzte Kahmann vorübergehend das [[Pseudonym]] Will Berger.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Hinze: &amp;#039;&amp;#039;Antifaschisten im Camp Le Vernet&amp;#039;&amp;#039;, 1988, S. 333.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SBZ und Deutsche Demokratische Republik (1945 bis 1978) ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1945 kehrte Kahmann mit der [[Gruppe Ulbricht|Gruppe Sobottka]] nach Deutschland zurück. Von Juni 1945 bis 1946 war er Mitglied der Leitung der KPD in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Seit 1946, nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]], gehörte Kahmann der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1952 amtierte er als [[Ministerialdirektor]] (Abteilung Land- und Forstwirtschaft) im Ministerium für Landwirtschaft der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Müller / Andreas Röpcke: &amp;#039;&amp;#039;Die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern unter sowjetischer Besatzung&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Eigenschaft war er als Mitglied der Landesbodenreformkommission unter anderem an der Durchführung der sozialistischen [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] in der Sowjetischen Besatzungszone ([[SBZ]]) beteiligt. Ab 1949 war Kahmann Leiter der Hauptabteilung Erfassung und Aufkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse beim Ministerpräsidenten bzw. dem Ministerium für Handel und Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern. Anschließend arbeitete er bis 1965 als Hauptabteilungsleiter für Landwirtschaft und Hauptreferent der Unterabteilung LPG der Abteilung Landwirtschaft beim Rat des Bezirkes Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Kahmann wurde 1961 mit dem [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 6. Oktober 1961, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1971 mit dem [[Karl-Marx-Orden]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland, 28. April 1971, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kahmanns Nachlass lagert heute im Landeshauptarchiv Schwerin. Er besitzt einen Umfang von 0,75 laufende Regalmeter und umfasst Materialien aus den Jahren 1918 bis 1978. Inhaltlich finden sich in ihm persönliche Dokumente, Kaderunterlagen, Urkunden über Auszeichnungen, Lebenserinnerungen, Aufzeichnungen über Kahmanns Wirken als Funktionär der KPD, Presseartikel und anderes zur Geschichte der XI. Internationalen-Brigade in Spanien. Des Weiteren Skizzen, Einschätzungen, Fotokopien über den antifaschistischen Kampf im KZ Vernet, Korrespondenzen. Hinzu kommt eine Materialsammlung des Nachlassers aus seiner Tätigkeit als Lehrer im Lager 165 Taliza bei Gorki/1. Zentrale Antifaschule für Kriegsgefangene und als Ministerialdirektor bei der Landesregierung (Zeitungsausschnittsammlung, Fotodokumente). Außerdem werden in Kahmanns Nachlass auch Kaderunterlagen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes aus dem Besitz seiner Ehefrau Ida Kahmann verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ich als Kleinbauer in der Sowjetunion sah&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madrid hielt 29 Monate stand. Ein Spanienkämpfer erzählt über den heldenhaften Kampf an der Seite des spanischen Volkes.&amp;#039;&amp;#039; In: SVE Nr. 18.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Halberstadt 1980. (unklar, ob tatsächlich in Druck oder Verteilung gelangt ist)&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin Institut für Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1982, S. 388, gibt die hier genannten Buchdaten an. Jedoch ist der Band in keinem Katalog auffindbar.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
 |Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
 |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
 |Online=[http://stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=4539 Online]&lt;br /&gt;
 |Abruf=2012-01-02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]]. Unter Mitarbeit von André Lohmar: &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler – Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung „Freies Deutschland“. Kurzbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin. Band 53. ISBN 3-320-02941-X ([http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Norbert Korfmacher: Vorläufiges Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages 1919 bis 1933, 2018, S. 29, [http://www.abgeordneten.info/ostpreussen/Ostpreussen_1919.pdf Digitalisat].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126679681}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126679681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126679681|VIAF=72392329}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kahmann, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kahmann, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. März 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Girschunen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schwerin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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