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	<title>Fritz Kühn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:43:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_K%C3%BChn&amp;diff=255354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: /* Ehrungen */ bis</title>
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		<updated>2026-01-10T08:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; bis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Künstler Fritz Kühn. Zu dem Autor siehe [[Fritz Kühn (Autor)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-20801-0002, Fritz Kühn.jpg|mini|hochkant|Fritz Kühn, 1953]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1910]] in [[Berlin-Mariendorf|Mariendorf]]; † [[31. Juli]] [[1967]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kunstschmied]], [[Fotograf]], [[Bildhauer]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und künstlerischer Werdegang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0830-501, Berlin, Kunstschmied Fritz Kühn.jpg|mini|Fritz Kühn am Zeichentisch bei einem Entwurf zu einem Kirchenfenster, 1947]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0218-0045-001, Dortmund, Fritz Kühn, Dietrich Keuning, Frau Kühn.jpg|mini|Fritz Kühn mit Ehefrau und dem Dortmunder Bürgermeister [[Dietrich Keuning]], 1966]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E1024-0301-011, Berlin, &amp;quot;Schmiede&amp;quot; von Fritz Kühn.jpg|mini|hochkant|links|Fritz Kühn berät sich mit einem Kollegen über die Gestaltung des Eingangsportals für die [[Komische Oper Berlin]], 1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des [[Kunstschlosser]]s und [[Schmied]]es [[Artur Kühn]] geboren.&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulausbildung absolvierte Fritz Kühn ab 1924 zunächst eine Lehre als [[Werkzeugmacher]]. Gleichzeitig begann er zu fotografieren. Sein Vater eröffnete im Juli 1925 in [[Berlin-Weißensee]] eine [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;werkstatt&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Kunstschmiede Berlin#Von der Gründung 1925 bis 1945|Kunstschmiede Artur Kühn]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Helgard Kühn, Achim Kühn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.abebooks.de/Wasser-Erde-Luft-Eisen-75j%C3%A4hrigen-Gr%C3%BCndungsjubil%C3%A4um/828132519/bd Wasser – Erde – Luft. Zum 75-jährigen Gründungsjubiläum der Kunstschmiede Arthur Kühn]&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-910178-31-1. Anmerkung: Das in diesem Buch angegebene Gründungsdatum der &amp;#039;&amp;#039;Bauschlosserei A. Kühn &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; entspricht nicht der Eintragung im Amtsgericht Charlottenburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Kühn lernte 1927 den Unternehmer Karl Schmidt kennen, der seine Selbstständigkeit förderte. 1937 legte Kühn die Meisterprüfung als [[Kunstschmied]] ab und eröffnete eine [[Atelier]]-Werkstatt in [[Berlin-Bohnsdorf]] (zur damaligen Zeit zu Berlin-Altglienicke gehörend) auf einem umgebauten Gutshof.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ Kühn&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-unideologische-universalist,10810590,10716106.html Ingeborg Ruthe: &amp;#039;&amp;#039;Der unideologische Universalist&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Mai 2010; S. 21; abgerufen am 15. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr heiratete er Gertrud Moldenhauer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vita FK&amp;quot;&amp;gt;[http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/fritzkuehn/vita/ Vita Fritz Kühn]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 erschien Kühns erstes von zwölf Kunst- und Fachbüchern &amp;#039;&amp;#039;Geschmiedetes Eisen&amp;#039;&amp;#039; im Wasmuth-Verlag. 1942 wurde sein Sohn [[Achim Kühn]] geboren. Aufgrund eines Herzfehlers wurde Kühn nicht zur Wehrmacht eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] baute Fritz Kühn seine am 23.&amp;amp;nbsp;Dezember 1943 zerbombte Werkstatt in Bohnsdorf mit Hilfe seiner Gesellen wieder auf und kümmerte sich um Aufträge beim Wiederaufbau bedeutender Berliner Gebäude. So fertigte seine Werkstatt, in der er auch Lehrlinge ausbildete, beispielsweise neue Treppengeländer für das damalige [[Zeughaus]], schmiedete Treppengeländer sowie Innen- und Außengeländer für die [[Staatsoper]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ Kühn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 veröffentlichte Fritz Kühn eine erste fotografische Arbeit, &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Kunstschmiede Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;, in der seine Verbundenheit zum Werkstoff [[Eisen]] zum Ausdruck kommt. Kühn gelang ein innovatives Oberflächen-Behandlungsverfahren für das geschmiedete Eisen, das Fachleute mit „dem [[Tachismus]] von [[Yves Klein]] oder der informellen Malerei von [[Emil Schumacher]]“ vergleichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ Kühn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine [[Kunstwerk]]e fanden schnell internationale Anerkennung. Die [[DEFA]] drehte 1954 mit Fritz Kühn über sein Werk einen Film mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lebendiges Eisen&amp;#039;&amp;#039; im Atelier. Uraufführung war zu den Filmfestspielen in [[Montevideo]]/[[Uruguay]]. 1964 wurde er zum [[Professor]] an der &amp;#039;&amp;#039;[[Kunsthochschule Berlin-Weißensee|Hochschule für bildende und angewandte Kunst]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Die Lehrtätigkeit fand in der damaligen [[Monbijoupark]]-Dependance der Hochschule, im &amp;#039;&amp;#039;Institut für angewandte Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stiftung-industrie-alltagskultur.de/index.php?id=51, Design in der DDR: Kunsthochschule Berlin-Weißensee], abgerufen am 15. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; statt.&lt;br /&gt;
1958 erreichte er die notwendigen Genehmigungen zum Kauf seiner Atelier-Werkstatt und der nebenliegenden ehemaligen Koppel.&lt;br /&gt;
Unter Leitung von Fritz Kühn begannen 1964 Planungen zum Neubau des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Metallgestaltung&amp;#039;&amp;#039; neben der Atelier-Werkstatt in Berlin-Grünau (Architekt: [[Horst Welser]]). Das Institut sollte gleichermaßen Ausbildungsstätte (Gesellen- und Meisterausbildung) sein und ein Kurssystem beinhalten zur Vorbereitung und zum Studium eines neu entwickelten Hochschul-Fachbereichs &amp;#039;&amp;#039;Metallgestaltung&amp;#039;&amp;#039; – in enger Zusammenarbeit mit der [[Kunsthochschule Berlin-Weißensee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vita FK&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Kühn war ein führender Vertreter der [[Heilig|sakralen (kirchlichen)]] Baukunst in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Sabine Schulte|Titel=Schwebend – Metallgestaltung von Fritz Kühn|Sammelwerk=Kreis, Kreuz und Kosmos. Hans Schwippert und die Innenraumgestaltung für die Berliner Hedwigskathedrale |Ort=Berlin |Datum=2016 |Seiten=30|ISBN=978-3-941675-83-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine bedeutendste Leistung auf diesem Gebiet waren das 1958 für die wieder errichtete katholische Bischofskirche [[St.-Hedwigs-Kathedrale|St. Hedwig]] gefertigte drei Meter hohe Kuppelkreuz sowie eine transparente Brüstung aus Bronze und Kristallglas um die zentrale Bodenöffnung im Innenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühn war Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler der DDR]]. Er hatte in der Zeit der DDR eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland, u. a. 1958 und 1962/1963 an der Vierten und Fünften Deutschen [[Kunstausstellung der DDR|Kunstausstellung]] in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem plötzlichen Tod verstarb kurz darauf am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1967 seine Ehefrau Gertrud. Die letzte Ruhe fanden die Eheleute Kühn in einem [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] auf dem [[Waldfriedhof Grünau]] im Feld&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem führt sein Sohn [[Achim Kühn]] die Atelier-Werkstatt erfolgreich weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reflexion und der künstlerische Nachlass ===&lt;br /&gt;
[[Datei:13-03-19-landtag-niedersachsen-by-RalfR-143.jpg|mini|hochkant|Eingangsportal im [[Niedersächsischer Landtag|Landtag Niedersachsen]]; Tafeln im [[Esse (Feuerstelle)|Schmiedefeuer]] mit [[Messing]] und [[Kupfer]] beschmolzen, [[Ätzen|geätzt]] und [[Lasur|lasiert]]. Aufnahme von 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 erschien zum 100. Geburtstag von Fritz Kühn die Publikation &amp;#039;&amp;#039;Die kleinen Dinge bauen die Welt&amp;#039;&amp;#039; mit ausgewählten Zitaten und Briefen des Künstlers und anderer Persönlichkeiten, die ihre Erinnerungen an den Künstler schildern. Hierin bezeichnet der Landeskonservator Jörg Haspel Fritz Kühn als „einen der bedeutendsten Berliner [[Metallplastik|Metallbildhauer]] des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts überhaupt und eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte.“ Im Weiteren spricht er sich nachdrücklich für die Sicherung des gesamten künstlerischen Nachlasses der &amp;#039;&amp;#039;Kunst der Metallgestaltung&amp;#039;&amp;#039; von Fritz Kühn aus, das für die Architektur- und Kunstgeschichte Berlins ein einmaliges Quellenmaterial bieten kann. Die Maßstäbe, die zur kunsthistorischen Bewertung des fotografischen Werkes von Fritz Kühn durch die [[Berlinische Galerie]] geführt haben, „sollten für den Metallkünstler und Kunstschmied Fritz Kühn erst recht Anwendung finden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Landesdenkmalamt Berlin: {{Webarchiv |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmalsalon/download/denkmalsalon_21_haspel.pdf |wayback=20120604002813 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fritz Kühn – Werkbeispiele aus der Denkmalliste Berlin&amp;#039;&amp;#039; |format=PDF; 26&amp;amp;nbsp;kB}}, Jörg Haspel auf Stadtentwicklung.Berlin.de, abgerufen am 15. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Fritz Kühn.jpg|mini|hochkant|links|Grabstätte auf dem [[Waldfriedhof Grünau]]]]&lt;br /&gt;
Am 20. Januar 2014 lehnte der Kulturausschuss Berlins Anträge der [[Die Linke|Linken]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/DruckSachen/d17-1395.pdf Antrag der Fraktion Die Linke im Berliner Abgeordnetenhaus zur Sicherung des künstlerischen Nachlasses von Fritz Kühn] vom 15. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Bündnis 90/Grüne|Grünen]] zur Sicherung des künstlerischen Nachlasses ab, über das zum [[Kulturgut|„Nationalen Kulturgut“]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/das-werk-von-fritz-kuehn-wurde-1983-zum-nationalen-kulturerbe-anerkannt/ &amp;#039;&amp;#039;Das Werk von Fritz Kühn wurde 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt&amp;#039;&amp;#039;], Schreiben des Bezirksamts Treptow von Berlin vom 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1991, Originaldokument.&amp;lt;/ref&amp;gt; erklärte Werk Fritz Kühns zu beraten, um eine Lösung zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ND2014&amp;quot;&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/922794.berlin-will-sein-erbe-nicht.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin will sein Erbe nicht&amp;#039;&amp;#039;], [[Neues Deutschland]], 3. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Berliner Tageszeitung hatte noch im Januar 2014 gemahnt: {{Zitat|Text=Der Brunnen auf dem Strausberger Platz, das A-Portal der Stadtbibliothek – die Werke des großen Metallkünstlers Fritz Kühn schmücken Berlin. Doch sein Nachlass ist bedroht. Soll sein Skulpturengarten auf dem Schrottplatz enden?|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ND2014&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/category/aktuelles/ Fritz-Kühn-Museum / aktuelles], abgerufen am 18. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Thierse]] zählt {{&amp;quot;|Fritz Kühn […] zweifellos zu den bedeutendsten Berliner Metallbildhauern und Künstlerpersönlichkeiten des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. […] gerade die Stadt Berlin [hat] eine besondere Verpflichtung, das Werk Fritz Kühns zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Thierse]]: [http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/gedanken-ueber-fritz-kuehn-von-wolfgang-thierse-bundestagspraesident-a-d-mdb-i-r/ &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;], Berliner Zeitung, 28. Januar 2014; zitiert auf fritz-kuehn-gesellschaft.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen offener Eigentumsprobleme und der ungelösten Finanzierung des Skulpturengartens wurde zum 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2014 eine Zwangsräumung angekündigt, was ein breites Medienecho auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[3sat]]: [http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/174898/index.html &amp;#039;&amp;#039;Meister der Metallkunst. Fritz Kühns Nachlass vor der Zwangsräumung&amp;#039;&amp;#039;], 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Februar 2014 führt die Fritz-Kühn-Gesellschaft Gespräche mit dem [[Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung]] (IRS) in [[Erkner]] bei Berlin über die Übernahme eines Teils des Nachlasses. Gegenstand der Gespräche ist der Papiernachlass von Fritz Kühn, der die Zeichnungen, schriftlichen Unterlagen und Fotos umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.irs-net.de/aktuelles/index.php |wayback=20151020065533 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stellungnahme des IRS Erkner zum Nachlass von Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 2015}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archivalia.hypotheses.org/5176 &amp;#039;&amp;#039;Rettung des kulturellen Erbes von Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;] auf www.archivalia.hypothese.org; Eil-Petition an den Deutschen Bundestag; 4. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Kunstwissenschaftler Peter Michel feststellt, gingen insgesamt 56 Werke oder Werkgruppen aus Fritz Kühns Schaffen und dem seines Sohnes [[Achim Kühn]] durch nach 1990 erfolgte städtebauliche Veränderungen in [[Berlin]], [[Leipzig]], [[Frankfurt (Oder)]] und an anderen Orten verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Michel (Kunstwissenschaftler)|Peter Michel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ankunft in der Freiheit. Essays gegen den Werteverlust der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2011, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung und Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
Mit seiner modernen und zugleich unangepassten Einstellung zur Metallgestaltung als experimenteller Universalist der Nachkriegsmoderne&amp;lt;ref name=&amp;quot;ND2014&amp;quot;/&amp;gt; wurde Fritz Kühn schnell international bekannt. Seine Werke – Skulpturen, [[Metallplastik]]en und angewandte Kunst – sind u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;in 50 Städten der alten Bundesrepublik in Kirchen, Museen und Plätzen zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;/&amp;gt; Aus seinem unmittelbaren Werkstatt-Atelier in Berlin-Bohnsdorf gingen neben seinem Sohn Achim Kühn auch [[Rüdiger Roehl]], [[Christian Roehl]], [[Alfred Habermann]] und [[Peter Pechmann]] hervor.&lt;br /&gt;
Seit 2010 führt der Enkel [[Tobias Kühn]] – Diplom-Designer – die Familientradition fort. Enkelin und Künstlerin [[Coco Kühn]]&lt;br /&gt;
war sowohl Mitinitiatorin der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;White Cube&amp;#039;&amp;#039; im [[Palast der Republik]], 2005, als auch der [[Temporäre Kunsthalle Berlin|Temporären Kunsthalle Berlin]] auf dem Schloßplatz 2008–2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1952 1. Preis beim Plakat-Wettbewerb zur [[Kunstausstellung Eisen und Stahl]], [[Düsseldorf]], später als Frontcover auf seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Eisen und Stahl – Werkstattbuch der Schmiedekunst&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht&lt;br /&gt;
* 1955 Goldmedaille auf der 7. [[Internationale Handwerksmesse|Deutschen Handwerksmesse]] [[München]]&lt;br /&gt;
* 1956 Goldene Ehrennadel der Handwerkskammer [[Groß-Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1963 1. Preis im Wettbewerb für die Fassadengestaltung eines Hotelneubaus in der Altstadt von [[Hildesheim]], realisiert&lt;br /&gt;
* 1968 Architekturpreis (Kunst-am-Bau-Projekt, Botschaft in Budapest) (postum; folgend alle)&lt;br /&gt;
* 1969 Architekturpreis (Fassade Warenhaus Suhl/Thüringen)&lt;br /&gt;
* 1969 Gedenkausstellung im [[Louvre]], [[Paris]]&lt;br /&gt;
* 1970 &amp;#039;&amp;#039;[[Max-Reger-Preis]]&amp;#039;&amp;#039; (Architektur-Kunst-Ensemble Kaufhaus Suhl, gemeinsam mit den Architekten Hans Fleischhauer und Luther)&lt;br /&gt;
* 1977 Ehrenpreis auf der &amp;#039;&amp;#039;Exempla&amp;#039;&amp;#039;, München&lt;br /&gt;
* 1986 Ehrenpreis auf dem &amp;#039;&amp;#039;1. Weltkongress der Kunstschmiede&amp;#039;&amp;#039; in [[Aachen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.metall-aktiv.de/shop/hephaistos/index.php?page=detail&amp;amp;match=LISA_NR2=392, &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation des 1. Weltkongresses der Kunstschmiede mit Werken von Fritz Kühn und Auszeichnung mit Ehrenpreis&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989 Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Metallkunst aus der DDR&amp;#039;&amp;#039;, [[Kongresshalle (Berlin-Mitte)|Berliner Kongresshalle]], vom 20.&amp;amp;nbsp;April bis 21.&amp;amp;nbsp;Mai 1989&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/fritzkuehn/ehrungen/ Alle Auszeichnungen siehe Fritz-Kühn-Gesellschaft]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke &amp;#039;&amp;#039;Kunst am Bau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Skulpturen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Plastiken&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
(Auswahl von 220 realisierten Arbeiten)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.metalart.de/kunstambaufritzkuehn.htm |wayback=20121222060422 |text=Werksübersicht F. Kühn auf metalart.de}}, abgerufen am 15. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-strausberger-platz-brunnen.jpg|mini|hochkant|Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Schwebender Ring&amp;#039;&amp;#039; am [[Strausberger Platz]], Foto:&amp;amp;nbsp;2006]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Stadtbibliothek 2.jpg|mini|links|&amp;#039;&amp;#039;A-Portal&amp;#039;&amp;#039; der [[Berliner Stadtbibliothek]], Foto:&amp;amp;nbsp;2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Parochialkirche Innenraum 4.jpg|mini|hochkant|Eisernes Hängekreuz im Innenraum der Berliner [[Parochialkirche (Berlin)|Parochialkirche]], gesch.&amp;amp;nbsp;1961, Höhe:&amp;amp;nbsp;11&amp;amp;nbsp;Meter, Foto:&amp;amp;nbsp;2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-J0316-0001-001, Suhl, &amp;quot;Centrum&amp;quot;-Warenhaus.jpg|mini|links|Fassade des [[Centrum Warenhaus]]es in [[Suhl]], November 1999]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1951: Innen- und Außengestaltung in Kunstschmiedetechnik am [[Hochhaus an der Weberwiese]]&lt;br /&gt;
* 1952–1954: geschmiedete Leuchter und Treppengitter für das [[Zeughaus Berlin|Berliner Zeughaus]]. Je Leuchter: Höhe mit Aufhängung 3&amp;amp;nbsp;Meter, Durchmesser 1,70&amp;amp;nbsp;Meter, Gewicht ca. 200&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.badv.bund.de/003_menue_links/d0_serviceangebot/kunstverwaltung/verwertung/verwertung_archiv/verwertung_archiv_leuchter_zeughaus/index.html |titel=Information des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen über die Leuchter des Zeughauses mit Abbildungen |abruf=2023-06-05 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1955: Wandplastik am [[Deutsches Theater (Berlin)|Deutschen Theater Berlin (DT)]] (DT-Logo mit Inschrift)&lt;br /&gt;
* 1958: Siemens-Gedenkwand in [[Berlin-Siemensstadt]] nach Entwurf von [[Bernhard Heiliger]]&lt;br /&gt;
* 1958: raumgreifende, geschmiedete Gitterskulptur zur [[Expo 58|Weltausstellung in Brüssel]] in dem von [[Egon Eiermann]] und [[Sep Ruf]] gestalteten bundesdeutschen Pavillon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ Kühn&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.metalart.de/fritzkuehn/abbig/gitterbruessel.htm |wayback=20150110235016 |text=Abbildung des von Fritz Kühn entworfenen Raumgitters im bundesdeutschen Pavillon von Egon Eiermann; abgerufen am 15. Februar 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Röntgenaufnahme des menschlichen Brustkorbs inspirierte Kühn zu dieser Arbeit. Sie befindet sich im 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Stadtpark von [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] am Bodensee.&lt;br /&gt;
* 1958: Bekrönung für den Glockenturm der [[KZ Buchenwald|Gedenkstätte Buchenwald]]&lt;br /&gt;
* 1960: Leuchter für den Flügelaltar von [[Charles Crodel]] in der [[Kreuzkirche (Bernterode)]]&lt;br /&gt;
* 1961: Altarkreuz und Leuchter der [[Gethsemanekirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin 1984; S. 398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: ca.&amp;amp;nbsp;11&amp;amp;nbsp;Meter hohes Hängekreuz in der Ruine der barocken Berliner [[Parochialkirche (Berlin)|Parochialkirche]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Eiserner Vorhang (Theater)|Eiserner Vorhang]] und großzügige, geätzte Raumtrennwand im Foyer des Opernhauses [[Dortmund]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theaterdo.de/theater/spielstaetten/opernhaus/ Homepage des Opernhaus Dortmund; abgerufen am 26. Januar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://fritz-kuehn-gesellschaft.de/fritzkuehn/kunst-am-bau/ Detailansicht der geätzten Stahlplatten im Foyer des Opernhauses Dortmund]; abgerufen am 15. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1964: Kuppelkreuz (Höhe: 3&amp;amp;nbsp;Meter), Brüstungsgitter und Standleuchter der [[Sankt-Hedwigs-Kathedrale]] in [[Berlin]]&lt;br /&gt;
* 1964: &amp;#039;&amp;#039;Fischbrunnen&amp;#039;&amp;#039; in [[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
* 1964: Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Wasserharfe&amp;#039;&amp;#039; in [[Dessau]]&lt;br /&gt;
* 1965: &amp;#039;&amp;#039;A-Portal&amp;#039;&amp;#039; der [[Berliner Stadtbibliothek]], 4&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;6&amp;amp;nbsp;Meter, Buchstabe „A“ in 117&amp;amp;nbsp;Varianten in neun Reihen übereinander, geschmiedet, z.&amp;amp;nbsp;T. [[Vergolden|vergoldet]] und [[Lasur|lasiert]]&lt;br /&gt;
* 1965: Brunnen aus Edelstahl im Innenhof des [[Café Moskau]], 2,50&amp;amp;nbsp;Meter hoch&lt;br /&gt;
* 1965: Wandgestaltung im alten Ratssaal des [[Hagen]]er Rathauses, 5,60&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;22,40&amp;amp;nbsp;Meter (eingelagert)&lt;br /&gt;
* 1966: Kupferverkleidung in Treibtechnik an der Glasaußenfassade und den drei Eingangstüren für die [[Komische Oper Berlin]], à&amp;amp;nbsp;2,50&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref&amp;gt;Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I.&amp;#039;&amp;#039; Henschelverlag, Berlin 1984; S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1966: Wandrelief &amp;#039;&amp;#039;Lindenblätterwald&amp;#039;&amp;#039; an der ehemaligen [[Polnische Botschaft in Berlin|Polnischen Botschaft]], Unter den Linden&amp;amp;nbsp;72–74, Aluminiumelemente, [[Ätzen|geätzt]], 3,70&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;10,50&amp;amp;nbsp;Meter&lt;br /&gt;
* 1967: gestalteter Ausstellungsstand zur [[Expo 67]] in Montreal&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.metalart.de/fritzkuehn/abbig/kugelfischermontreal.htm |wayback=20100218151602 |text=Ausstellungsstand auf der Weltausstellung 1967 in Montreal; abgerufen am 14. Februar 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1967: &amp;#039;&amp;#039;Schwebender Ring&amp;#039;&amp;#039; des Brunnens auf dem [[Strausberger Platz]], Höhe 5&amp;amp;nbsp;Meter, bestehend aus [[Treiben|getriebenen]], teilvergoldeten Kupferplatten in Diamantquaderung und 43&amp;amp;nbsp;Wasserfontänen. Die Mittelfontäne ist 18&amp;amp;nbsp;Meter hoch.&lt;br /&gt;
* 1967: Strukturfassade aus Aluminium für das [[Centrum Warenhaus]] in [[Suhl]] (Entwurf)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.centrum-warenhaus-suhl.de/ |wayback=20070329235429 |text=CENTRUM-Warenhaus in Suhl (1966-69) – metallplastische Struktur-Fassade nach Entwurf von Fritz Kühn (Spätwerk); ausgeführt von Achim Kühn}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Im Oktober 2006 erfolgten der Abriss der Fassade und Umbau des Gebäudes zu einem Einkaufszentrum. Einige Fassadenelemente waren als Exponat für ein Museum vorgesehen, wurden jedoch während der Bauarbeiten aus dem Lagerraum gestohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.suhlermoderne.de/fileadmin/suhl/artikel/FW/2007/FW_2007-10-13_seite17_WABENKLAU.pdf |wayback=20150211162559 |text=&amp;#039;&amp;#039;Schau ich weg von dem Fleck … Kunstklau in Suhl. Langfinger nahmen die Fassadenreste vom Centrum mit. Die sollten eigentlich ins Museum&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 202&amp;amp;nbsp;kB}} In: SHLS, Kultur lokal vom 13. Oktober 2007; abgerufen am 14. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buch-Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Fotografie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sehen und Gestalten – Natur und Menschenwerk&amp;#039;&amp;#039;. E. A. Seemann, Leipzig 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus meiner Gräsermappe. Anregungen und Gedanken eines Kunsthandwerkers&amp;#039;&amp;#039;. E. A. Seemann, Leipzig 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Licht – Land – Wasser. Erlebnisse auf einer Insel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Nation, Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kompositionen in Schwarz und Weiß. Bekenntnisse in Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Bruckmann, München 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen&amp;#039;&amp;#039;. Henschelverlag Berlin, 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottes harte Herrlichkeit&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metallgestaltung ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschmiedetes Eisen&amp;#039;&amp;#039;. 1941, 15. Aufl. Wasmuth, Tübingen, ISBN 3-8030-5016-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschmiedetes Gerät&amp;#039;&amp;#039;. 1954, 4. Aufl. Wasmuth, Tübingen, ISBN 3-8030-5017-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stahlgestaltung – Entwurfslehre des Kunstschmiedens&amp;#039;&amp;#039;. 1959, 4. Aufl. Wasmuth, Tübingen, ISBN 3-8030-5018-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schmiedeeisen – Vom Werden eines Handwerks&amp;#039;&amp;#039;, Einführung und Erläuterungen von Professor Fritz Kühn, in: Die Schatzkammer – Band 21, Prisma-Verlag Zenner und Gürchott, Leipzig 1967, Lizenz Nr. 359/425/11/71&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisen und Stahl – Werkstattbuch der Schmiedekunst&amp;#039;&amp;#039;. Augustus-Verlag, Augsburg 1989. ISBN 3-8043-2715-X.&lt;br /&gt;
* Sabine Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Kreis, Kreuz und Kosmos, Hans Schwipperts Innenraum für die Berliner Hedwigskathedrale,&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, ISBN 978-3-941675-83-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
* 1954 erhielt Fritz Kühn den [[Nationalpreis der DDR]] 3. Klasse, für seine gestalterische Tätigkeit im Bereich [[Kunst am Bau]] der Nachkriegsarchitektur in Berlin und weiteren Städten.&lt;br /&gt;
* 1958 und 1967 war er mit Werken an den [[Weltausstellung]]en in [[Expo 58|Brüssel]] und [[Expo 67|Montreal]] beteiligt.&lt;br /&gt;
* 1964 ernannte das [[Ministerium für Kultur]] der DDR Fritz Kühn zum Professor.&lt;br /&gt;
* 1969 wurde ihm nach seinem Tode eine Gedenkausstellung in den Museen des [[Louvre]] gewidmet.&lt;br /&gt;
* 1983 erklärte die DDR-Regierung das Lebenswerk von Fritz Kühn zum &amp;#039;&amp;#039;nationalen Kulturgut&amp;#039;&amp;#039; – eine Entscheidung, die durch den [[Einigungsvertrag]] übernommen wurde.&lt;br /&gt;
* 1995 erklärte der Berliner Senat postum das Grab von Fritz Kühn zum [[Ehrengrab]].&lt;br /&gt;
* 1996/97 bewertete die [[Berlinische Galerie]] das fotografische Werk von Fritz Kühn als kunsthistorisch bedeutsam.&lt;br /&gt;
* 1998 erschien die Monografie &amp;#039;&amp;#039;FRITZ KÜHN – Das photographische Werk 1931 bis 1967&amp;#039;&amp;#039; im Nicolai-Verlag Berlin, Herausgeber: Museum Berlinische Galerie.&lt;br /&gt;
* 1999 wurde in [[Berlin-Bohnsdorf]] unweit des bestehenden Ateliers eine Straße in [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Bohnsdorf#Fritz-Kühn-Straße|Fritz-Kühn-Straße]] benannt.&lt;br /&gt;
* 2003 gründete sich die &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Kühn-Gesellschaft&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, die den umfangreichen Nachlass des universellen Künstlers für eine dauerhafte Präsentation in einem zu bauenden Museum auf dem Gelände der Atelier-Werkstatt aufbereiten wollte. Finanzierungs-Probleme verhinderten die Umsetzung. Kleine Erfolge wie die Veranstaltung eines Sonderkonzerts, deren Eintrittsgelder für den Museumsbau gespendet wurden, oder die Zusage des zuständigen Bezirksamts [[Bezirk Treptow-Köpenick|Treptow-Köpenick]], einen Kulturwissenschaftler und einen [[Haustechniker]] zur Aufbereitung des Nachlasses einzusetzen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.red-eagle-berlin.de/08_2009%28G%29.pdf |titel=&amp;#039;&amp;#039;Finanzen für das Fritz-Kühn-Museum&amp;#039;&amp;#039; |werk=&amp;#039;&amp;#039;Der Grünauer&amp;#039;&amp;#039; |datum=2009-08 |abruf=2023-06-05 |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, waren zu verzeichnen. Zwei studentische Diplomarbeiten – eine aus der Hochschule Zwickau im Jahr 2006&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Entwurf zum Fritz-Kühn-Museum, 2006; Preis des BDA; abgerufen am 15. Februar 2014 |url=http://bauwesen.hs-zigr.de/index.php?id=801 |wayback=20140202112626}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Arbeit der Fachhochschule Berlin, Fachbereich Architektur, 2008 – lieferten erste Gebäudeentwürfe für das Museum. Doch nach den Entwicklungen im Februar 2014 muss die Fritz-Kühn-Gesellschaft nun nach neuen Wegen suchen.&lt;br /&gt;
* 2008 wurde die ehemalige Linden-Oberschule in Berlin-Bohnsdorf in Fritz-Kühn-Schule benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Homepage der &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Kühn-Schule&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.fritz-kuehn-schule.de/index.php |wayback=20130929041054}}, abgerufen am 15. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2009 Symposium &amp;#039;&amp;#039;Hommage an Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039; im Technischen Museum [[Tobiashammer]], [[Ohrdruf]]/Thüringen mit Kunstschmieden aus drei Kontinenten&lt;br /&gt;
* Im Mai 2010 eröffnete in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Alte Schule Adlershof&amp;#039;&amp;#039; (Dörpfeldstraße&amp;amp;nbsp;56) eine Ausstellung ausgewählter Werke von Fritz Kühn zum 100. Geburtstag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ Kühn&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Sommer 2017 zeigte die [[Hegenbarth Sammlung Berlin]] eine Kabinettpräsentation &amp;#039;&amp;#039;Vision der Freiheit: Hans Schwipperts Gesamtkunstwerk für die Berliner Hedwigskathedrale&amp;#039;&amp;#039;, in der auch Werke von Fritz Kühn gezeigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.herr-hegenbarth-berlin.de/de/die-ausstellung/die-krux-mit-dem-kreuzweg.html Ausstellung Vision der Freiheit]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Funkat]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 374–383&lt;br /&gt;
* Fridolin Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Kunstschmiedepraxis&amp;#039;&amp;#039;. Charles Colemann Verlag, Lübeck, 3. Aufl., 1980, (deutsch / französisch) ISBN 978-3-87128-021-4.&lt;br /&gt;
* Fritz Kämpfer, Klaus G. Beyer: &amp;#039;&amp;#039;Kunsthandwerk im Wandel. Aus dem Schaffen dreier Jahrzehnte in der Deutschen Demokratischen Republik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin, 1984&lt;br /&gt;
* Günter Hanisch: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Kühn in Memoriam. 1910–1967. Sein Schaffen für die Kirche&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1987, 4. Aufl., ISBN 3-374-00173-4.&lt;br /&gt;
* Andreas Krase, Ulrich Domröse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fritz Kühn, das photographische Werk 1931–1967&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin 1998, ISBN 3-87584-728-8.&lt;br /&gt;
* Helgard Kühn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die kleinen Dinge bauen die Welt. Aus der Sammlung &amp;quot;Kleine Kostbarkeiten&amp;quot; von Fritz Kühn&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Helgard Kühn aus Anlass des 100. Geburtstages von Fritz Kühn (1910–1967). Berlin [2010].&lt;br /&gt;
* [[Martin Damus]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Kühn (1910–1967). Zum 100. Geburtstag des in Ost und West hochgeachteten Berliner Kunstschmieds, Stahlgestalters und Fotografen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Bär von Berlin – Jahrbuch des Vereins für die Geschichte Berlins]], Bd. 59 (2010), S. 143–158, {{ISSN|0522-0033}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kühn, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 492/493&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fritz-kuehn|lemma=Kühn, Fritz|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118725025}}&lt;br /&gt;
* [http://www.metalart.de/ Homepage der Schmiede mit einigen Werken von Fritz Kühn]&lt;br /&gt;
* [http://www.fritz-kuehn-stiftung.de/ Fritz-Kühn-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [http://arge-iavm.blogspot.de/2014/02/berliner-kunstlerfamilie-kuhn.html Die Berliner Kunstschmiedefamilie Kühn]&lt;br /&gt;
* [https://www.arthistoricum.net/themen/portale/photographie/fotoliteratur-digital/bildbaende-und-fotobuecher Digitalisierte Fotobücher von Fritz Kühn] bei [https://www.arthistoricum.net/ arthistoricum.net]&lt;br /&gt;
* Jörg Haspel: [http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmalsalon/download/denkmalsalon_21_haspel.pdf Werke von Fritz Kühn in der Denkmalliste Berlin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/berlin/metallkuenstler-fritz-kuehn-verschmaehtes-erbe,10809148,25953792.html Metallkünstler Fritz Kühn: Verschmähtes Erbe ... ], von Ingeborg Ruthe, in Berliner Zeitung vom 22. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118725025|LCCN=nr99017189|VIAF=42632985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhn, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunsthochschule Berlin-Weißensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschmied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kühn, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fotograf, Bildhauer und Kunstschmied&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Mariendorf|Mariendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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