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	<title>Fritz Jung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:23:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Jung&amp;diff=1563904&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 30. August 2025 um 17:57 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Prof Dr Fritz Jung-3.JPG|mini|Fritz Jung&amp;lt;br /&amp;gt;(Anfang der 1970er Jahre)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Jung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1903]] in [[Nowa Ruda|Neurode]], [[Landkreis Neurode]], [[Provinz Schlesien]]; † [[28. Mai]] [[1981]] in [[Mainz]]) war ein deutscher [[Zahnarzt]] und Professor an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] mit den Fachgebieten [[Prothetik]] und [[Kieferorthopädie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Fritz Jung wurde als erstes von drei Kindern des Dentisten Josef Jung und seiner Frau Selma Jung, geborene Herzig, im [[Eulengebirge]] geboren. Er war katholisch und absolvierte nach dem Abitur am [[Katholisches Gymnasium (Glatz)|Katholischen Gymnasium]] in [[Kłodzko|Glatz]] von 1922 bis 1926 ein Studium der [[Zahnmedizin]] an den Universitäten in [[Universität Breslau|Breslau]] und [[Universität Würzburg|Würzburg]]. In Breslau legte er 1926 in der von Euler geleiteten Klinik sein Staatsexamen mit dem Prädikat „sehr gut“ ab. Als [[Wissenschaftlicher Assistent]] von Karl Greve war er von 1926 bis 1928 an der Klinik tätig und wurde dort mit dem prothetischen Thema &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Einbettungsmassen&amp;#039;&amp;#039; mit dem Prädikat [[Magna cum laude#Bewertung magna cum laude|Magna cum laude]] zum Dr. med. dent. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach einem Assistentenjahr in der [[Schweiz]] im Jahre 1929 ließ Jung sich 1930 in Neurode nieder. Zum 1. Mai 1937 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 4.740.651).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18610933&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dominik Groß]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Zahnärzte und Kieferchirurgen im «Dritten Reich» und im Nachkriegsdeutschland, Täter, Mitläufer, Oppositionelle, Verfolgte, Unbeteiligte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Hochschullehrer und Forscher (A–L).&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin/Leipzig 2022. S. 660&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Einberufung zum Militär erfolgte im Jahre 1943. Dabei wurde er der Abteilung für Kiefer- und Gesichtsverletzte des Reservelazaretts Breslau IV zugeteilt, wo er die orthopädische und prothetische Behandlung der Patienten mit Kieferschussfrakturen und Gesichtsschädelfrakturen übernahm. Nach Beendigung des Krieges und der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung aus Schlesien]] war er im Staatlichen Versehrtenkrankenhaus für Kiefer- und Gesichtsverletzte in [[Mindelheim]] bis zum Jahre 1948 tätig.&lt;br /&gt;
Danach folgte er der Bitte von [[Martin Herrmann (Mediziner)|Martin Herrmann]], ihn beim Aufbau der neugegründeten Klinik an der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz zu unterstützen und übernahm den Aufbau einer prothetischen und kieferorthopädischen Abteilung. Nach der 1949 erfolgten [[Habilitation]] begann Jung seine Lehrtätigkeit an der Universität Mainz. Er erhielt 1952 einen Ruf auf das Ordinariat des Zahnärztlichen Universitätsinstitutes der [[Humboldt-Universität zu Berlin]], den er jedoch ablehnte, um die entscheidende Aufbauphase in Mainz nicht zu unterbrechen. Im gleichen Jahr wurde er zum außerplanmäßigen Professor und kurze Zeit darauf zum planmäßigen Professor ernannt. 1963 wurde er ordentlicher Professor für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und übernahm noch in der alten Klinik an der Saarstraße das Direktoriat, das er bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1971 wahrnahm. Von 1964 bis 1973 war Jung Direktor der [[Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten]] am Augustusplatz in Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zahnärztliche Welt/Reform.&amp;#039;&amp;#039; 1963, Heft 11, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zahnärztliche Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 71, 1981, Heft 14, S. 860–861.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Jung veröffentlichte zahlreiche Artikel über Probleme der zahnärztlichen Prothetik und Werkstoffkunde, der Kieferorthopädie, der Kieferfrakturbehandlung sowie der chirurgischen Prothetik. Mit seinem Namen sind dabei die überwiegend funktionsorientierten Ergebnisse seiner Untersuchungen über die Elastizität der Skelettteile des [[Gebiss]]systems verbunden, die zum ersten Mal Kenntnisse über dieses Teilgebiet vermittelten, denen bis heute ihre praktisch-klinische wie wissenschaftliche Bedeutung zukommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Fritz Jung war verheiratet mit der promovierten Medizinerin Brigitte Jung, geborene Kikillus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Eine Auswahl aus über 100 Publikationen:&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Kritische Betrachtungen über den Wert festsitzender Brücken nach Kieferfrakturen&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. Zahn-, Mund- und Kieferheilk. 14, 455 (1951)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Die Elastizität der Skeletteile des Gebiss*systems&amp;#039;&amp;#039; Stoma 5, 74 (1952)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Kieferbruch-Schienenverbände und Gewebsschädigungen&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. Zahnärztl. Zschr. 8, 469 (1953)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Über die Versorgung des oberen Lückengebisses mit gingival getragenen Prothesen&amp;#039;&amp;#039; Zahnärztl. Prothetik. Taschenjahrbuch 1, 247 (1954)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Fehlgriffe und Irrtümer bei der Versorgung des Gebisses mit abnehmbaren Prothesen&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. Somat. 4, 294 (1954)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Zur Basisgestaltung der Teilprothese&amp;#039;&amp;#039; Österr. Zschr. f. Somat. 52, 303 (1955)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Über die Verankerung der Prothese am zahnlosen Oberkiefer&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. Zahnärztebl. 9, 719 (1955)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Über die Beziehungen der oberen und unteren Schneidezahnbreiten zur Tiefe des Überbisses&amp;#039;&amp;#039; Fortsch. Kieferorthop. 17, 217 (1956)&lt;br /&gt;
* F. Jung &amp;#039;&amp;#039;Veränderung des Prothesenlagers unter der Teilprothese&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. Zahnärztl. Zschr. 14, 105 (1959)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jung, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; [2] In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 591.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/j/fritz-jung.html Fritz Jung] im Mainzer Professorenkatalog&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1123539456|VIAF=3427148122896595200002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jung, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jung, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zahnarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowa Ruda]], [[Landkreis Neurode]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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