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	<title>Fritz Josef Berthold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:04:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Josef_Berthold&amp;diff=2394382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gustav Rund: Ausbessern Grammatikfehler</title>
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		<updated>2022-01-05T15:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ausbessern Grammatikfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Josef Berthold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1909]] in [[Augsburg]]; † [[30. Januar]] [[1981]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtsanwalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Josef Berthold wurde in Augsburg als Sohn eines Münchner Arztes und einer Südtirolerin ([[Österreich-Ungarn]]) geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karmann&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gda.bayern.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/heft_59.pdf Sandra Karmann: &amp;#039;&amp;#039;Nachlass Friedrich Josef Berthold&amp;#039;&amp;#039;] (Nachrichten aus den Staatlichen Archiven Bayerns, Nr. 59, Dezember 2010, S. 15, gesichtet 27. August 2011; PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte Rechtswissenschaften, war Mitglied [[Katholische Studentenverbindung|katholischer Studentenverbindungen]] und war mit [[Michael Gamper (Priester)|Michael Gamper]] und [[Ulrich von Hassell]] befreundet. Sein Studium schloss er mit dem [[Doktor der Rechte|Doktortitel ab]]. Er heiratete 1937, seine Frau Eleonore, geb. Russ, (1912–1989) war ebenfalls Juristin. 1942 wurde ein gemeinsamer Sohn geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;karmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 äußerte er sich abwanderungsfeindlich im [[Sarntal]] gegenüber der [[Option in Südtirol]], worauf er von der [[Schutzstaffel]] verhört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=-OuzAAAAIAAJ |Hervorhebung=Dr.+Fritz+Berthold |Linktext=Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie, Band 42, Institut für Österreichkunde 1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab September 1939 war er an der Legalisierung der Umsiedlungen von [[Bessarabiendeutsche]]n ins [[Generalgouvernement]] beteiligt. Später war er Freiwilliger bei der [[Wehrmacht]] ab 1943 in Frankreich stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaromír Balcar, Thomas Schlemmer: {{Google Buch |BuchID=xJ8ounvAd5YC |Seite=343 |Hervorhebung=Berthold |Linktext=An der Spitze der CSU: Die Führungsgremien der Christlich-Sozialen Union S. 343 Fußnote 85}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 war er [[Rechtsanwalt]] in München, vertrat [[Fritz Schäffer]], [[Joseph Baumgartner]], engagierte sich für eine bayernweite Zulassung der [[Bayernpartei]] bei den [[Besatzungsstatut|US-Besatzern]] und gab diesen Unterricht im [[Schuhplattler]]. Er empfing [[Alois Hundhammer]] und [[Hans-Jochen Vogel]] auf geselligen Abenden und war Emissär zwischen der [[Kabinett Hoegner I|Regierung Hoegner]] und [[Karl Gruber (Politiker, 1909)]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Google Buch |BuchID=BBxoAAAAMAAJ |Hervorhebung=Fritz+J.+Berthold |Linktext=Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945 - 1954: 28. September 1945 bis 21. Dezember 1946. Das Kabinett Hoegner I}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertrat eine Mandantin in einem Fall, in dem er die Volksabstimmung nach dem [[Anschluss Österreichs]] untersuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44439039 |Titel=Ausdrücklich das Wort Nein - Für die Politik der Reichsregierung |Jahr=1949 |Nr=48 |Datum=1949-11-24 |Seiten=7–8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berthold vertrat Markus Seibald, einen Mitarbeiter von [[Philipp Auerbach]]. Seibald hatte 13 Millionen Tafeln [[Schokolade]] aus [[Army &amp;amp; Air Force Exchange Service]] für fünf Millionen DM eingeführt und dafür über [[Ernst Rattenhuber]] und [[Hans Ehard]] 5000 Deutsche Mark Provision an die CSU gezahlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=21976677 |Titel=Partei-Finanzierung |Jahr=1952 |Nr=19 |Datum=1952-05-07 |Seiten=7–10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 29. März 1958 war er mit [[Hans Luther]] Vorstand im [[Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland]] und wurde von [[Hans Egidi]] in dieser Funktion abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=56299094|Titel=Bozener Bumser|Autor=[[Klaus Wiegrefe]]|Jahr=2008|Nr=13|Datum=2008-03-22|Seiten=42}} {{Der Spiegel|ID=42626074|Titel=VDA - Auf Kosten der Firma|Jahr=1959|Nr=30|Datum=1959-07-22|Seiten=29–31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Berthold war Mitglied der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Sozialen Union in Bayern]] und [[Justiziar]] der [[Spielbanken Bayern|Spielbanken]] in [[Garmisch-Partenkirchen]] und [[Bad Wiessee]]. Bei der [[Spielbankenaffäre (Bayern)]] machte er vor Gericht eine [[Aussage]]. Nachdem [[Friedrich Zimmermann]] eine gegenteilige Aussage in [[Hypoglykämie]] gemacht hatte, wurde im Oktober 1959 gegen Berthold ein Verfahren wegen [[Meineid]] eröffnet, er wegen [[Fluchtgefahr]] auf Antrag von Staatsanwalt Heinrich Jörka verhaftet, entmündigt und in die [[Psychiatrische Klinik]] [[Isar-Amper-Klinikum München-Ost|Haar]] eingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Jakob Kock: {{Google Buch |BuchID=nzUWAQAAIAAJ |Hervorhebung=Fritz+J.+Berthold |Linktext=Der Bayerische Landtag: eine Chronik, Band 1, Echter, 1996, S. 140}}; {{Der Spiegel|ID=42622919|Titel=Fritz J. Berthold|Jahr=1959|Nr=42|Datum=1959-10-14|Seiten=66}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde Berthold rehabilitiert, erhielt von [[Bayern]] 100 000 [[Deutsche Mark]] [[Schadensersatz]] und verpflichtete sich in einem Vertrag mit [[Konventionalstrafe]] 50 000 Deutsche Mark zur Verschwiegenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 war Fritz J. Berthold Sprecher des „Zentralverbandes Demokratischer Widerstandskämpfer und Verfolgtenorganisationen“ und äußerte sich zum Fall [[Werner Höfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=40351915|Titel=Nachts kommt das KZ zurück |Jahr=1979 |Nr=12 |Datum=1979-03-26 |Seiten=103–115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde im Zuge einer Fahndung nach [[Waffenrecht|Waffenbesitzern]] nach einer Waffenkäuferliste von Interpol Rom unter der Bezeichnung „Aktion Südfrüchte“ seine Wohnung in München und seine Zweitwohnung in Südtirol durchsucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=14325650|Titel=Fritz Berthold|Jahr=1980|Nr=25|Datum=1980-06-16|Seiten=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Brief an [[Karl Haushofer]] aus Krakau, 15. Juli 1940, Zur Umsiedlung der Deutschen aus Bessarabien und der Bukowina, Quelle: Privatarchiv HH (Hartschimmelhof); Ausfertigung; masch.schriftl. mit handschriftl. in Karl Haushofer, Hans Adolf Jacobsen, Karl Haushofer: Leben u. Werk: Band 24, Ausgabe 2, 1979&lt;br /&gt;
* Die Bazi vom Limes Romanus oder Den Bayern wird der Spiegel vorgehalten. Die Ur-Bajuwaren und ihre Geschichte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=41210780|Titel=Mist vom Limes|Jahr=1976|Nr=32|Datum=1976-08-02|Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Fritz Josef Berthold mit seinen Erinnerungen und Unterlagen befindet sich im [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Bayerischen Hauptstaatsarchiv]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;karmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104793473}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gda.bayern.de/findmitteldb/Findbuch/11962/ Nachlass]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104793473|LCCN=n/84/235309|VIAF=54591850}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berthold, Fritz Josef}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (bayerische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berthold, Fritz Josef&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berthold, Friedrich Joseph; Berthold, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Augsburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav Rund</name></author>
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