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	<title>Fritz Hug - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T02:58:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Hug Wikipedia.jpg|mini|Fritz Hug im Jahre 1972]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Hug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1921]] in [[Dornach SO|Dornach]]; † [[29. Januar]] [[1989]] in [[Speicher AR|Speicherschwendi]]) war ein [[Schweiz]]er [[Malerei|Maler]]. Neben seinem Hauptwerk, bestehend aus zahlreichen [[Ölmalerei|Ölbildern]], schuf er [[Lithographie]]n, [[Plakat]]e, [[Mosaik]]e und Wandbilder. Zusammen mit Ehefrau Margrit Hug schuf er ausserdem drei Bilderbücher zu biblischen Themen, welche in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Bekannt wurde Hug als «[[Tiermalerei|Maler der Tiere]]».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HugFamilyGrave-FlunternCemeteryZurich RomanDeckert17122023.jpg|mini|Das Familiengrab.]]&lt;br /&gt;
Fritz Hug wurde am 19. März 1921 in Dornach geboren als zweitältestes von fünf Kindern. Seine Kindheit verbrachte er auf [[Java (Insel)|Java]], wo sein Vater für eine Eisenbahngesellschaft als Ingenieur tätig war. Zurück in der Schweiz verbrachte er die verbleibenden Jugendjahre in [[Thalwil]]. Früh begeisterte sich Hug für die bildenden Künste. 1935/36 besuchte er die [[Kunstgewerbeschule Zürich]]. Eine Lehre als Tiefdruckretoucheur im Zürcher Fachschriften-Verlag brach er mit 16 Jahren vorzeitig ab. Nach der [[Rekrutenschule]] begann er 1940 sich ernsthaft der Malerei zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erfolge als Maler ===&lt;br /&gt;
Bereits mit 20 Jahren konnte Hug mit der Unterstützung des Zürcher Kunsthändlers Léon Bollag 1941 seine erste Ausstellung eröffnen. Er zeigte Landschaften, Städtebilder, Menschen und Interieurs. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn 1942/43 nach Südfrankreich. Eine zweite Ausstellung folgte 1943. Später bereiste er Marokko, Italien und schliesslich [[Lambaréné]] (Gabun). Dort malte er 1950/51 Landschaften, Tiere und Menschen aus dem Umfeld des Tropenarztes [[Albert Schweitzer]]. Zurück in Zürich, folgten Ausstellungen in verschiedenen Galerien der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Nach einer ersten Ehe mit Elli Marie Käslin heiratete 1951 Fritz Hug in zweiter Ehe die Journalistin und Schriftstellerin Margrit Schürmann (1922–2002). Sie hatten drei Kinder. 1957 bezog die Familie ein Haus in Zürich, in welchem sich fortan sowohl die Familienwohnung wie auch das Künstleratelier befanden. In späteren Jahren eröffnete Hug im selben Gebäude eine eigene [[Galerie (Kunst)|Galerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maler der Tiere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinguin Dez08-3klein.jpg|mini|Königspinguin, 1968]]&lt;br /&gt;
Für den Jagdpavillon der [[Expo64]] schuf Hug 1964 ein grosses Wandbild «Die Schweizer Fauna». 1967 stellte er in der [[Tryon Gallery]] in London Stadtbilder aus, begann jedoch bereits zu dieser Zeit, sich immer mehr auf die Tiermalerei zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr gelangte der [[WWF]] mit der Bitte an Hug, rund 100 von der Ausrottung bedrohte Tiere zu malen, eine Arbeit, die sowohl künstlerisches Können als auch zoologische Kenntnisse voraussetzte. Fritz Hug zog sich vorübergehend in die Stille eines kleinen zürcherischen Dorfes zurück, um sich voll in den Dienst dieser neuen Aufgabe zu stellen. Hier entstanden die ersten hundert Tierbilder, die Hug im September 1970 im [[Wasserkirche#Helmhaus|Helmhaus]] Zürich zeigte. Dieser Ausstellung folgten weitere: 1973 im «Museum of Science» in [[Boston]] und 1979 wieder im Helmhaus Zürich zur Jubiläumsfeier «50 Jahre [[Zoo Zürich]]».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Abstimmung über [[Rothenthurm-Initiative|Volksinitiative zum Schutz der Moore]], die 1987 von der Schweizer Bevölkerung angenommen wurde, gestaltete Hug das Abstimmungsplakat. Es zeigte verschiedene gefährdete Arten in einer Moorlandschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Walter Thut |url=https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/007851/2019-10-22/ |titel=Moore |werk=Historisches Lexikon der Schweiz |datum=2019-10-22 |abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde Hug mit dem [[Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Hug verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am 29. Januar 1989. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Zürcher [[Friedhof Fluntern]]. In dem Grab sind auch seine zweite Frau Margrit sowie Julian Hug bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitlebens war ihm die Erhaltung der Tiere und ihrer natürlichen Umwelt ein grosses Anliegen. Sein grosses Projekt, für das [[700 Jahre Eidgenossenschaft|700-Jahre-Jubiläum der Eidgenossenschaft]] sämtliche Schweizer Vogelarten zu malen, konnte er nicht mehr vollenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publizierte Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* zusammen mit Margrit Hug: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wege des Herrn, eine Bilderbibel für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Erlenbach-Zürich: Rentsch 1960.&lt;br /&gt;
** Übersetzung: with Margaret Hug: &amp;#039;&amp;#039;The Story of Our Lord&amp;#039;&amp;#039;. New York: Random House 1961.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Margrit Hug: &amp;#039;&amp;#039;Und Gott sah, dass es gut war. Die Schöpfungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Erlenbach-Zürich: Rentsch 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Erlenbach-Zürich: Rentsch 1964.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Margrit Hug (Texte): &amp;#039;&amp;#039;Die Tiere der Bibel; 1: Von jeder Art der Vögel und des Viehs&amp;#039;&amp;#039;. [Glattbrugg]: Verlag Papyria 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz Hug: Maler der Tiere&amp;#039;&amp;#039;. [Reproduktionen]. Affoltern am Albis: Verlag Papyria 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz Hug im Helmhaus Zürich. 50 Jahre Zoo Zürich&amp;#039;&amp;#039;. Zürich: Helmhaus 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|45147|Hug, Fritz|Autor=Beatrice Meier}}&lt;br /&gt;
* Antje Ziehr: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Hug und seine Welt der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Harlekin Verlag, Luzern 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4000788|Hug, Fritz|Autor=Stefanie Faccani-Baumann}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118707876}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fritzhug-bildarchiv.ch/ Website des Bildarchivs Fritz Hug]&lt;br /&gt;
* [http://www.eule-art.ch/index.cfm?cat=kuenstler&amp;amp;brand=1 Website der Galerie Eule-Art, Davos]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/9bfb1584-f2d1-4e76-9aa3-6b0c0003b766 Fritz Hug – Das Tier wie ich es sehe] In: [[Sternstunden (Fernsehsendung)|Sternstunde Kunst]] 3. April 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118707876|LCCN=n81093745|VIAF=93764428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hug, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hug, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dornach SO|Dornach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speicher AR|Speicherschwendi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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