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	<title>Fritz Honka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:42:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Honka&amp;diff=628220&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-19623-82: /* Entdeckung */ Quelle: Tagesschau v. 11.11.1976</title>
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		<updated>2026-03-29T16:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entdeckung: &lt;/span&gt; Quelle: Tagesschau v. 11.11.1976&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Paul „Fritz“ Honka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fiete&amp;#039;&amp;#039; gerufen, Spitzname &amp;#039;&amp;#039;Fritze Bollmann&amp;#039;&amp;#039;, später in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Jensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umbenannt (* [[31. Juli]] [[1935]] in [[Leipzig]]; † [[19. Oktober]] [[1998]] in [[Hamburg]]-[[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]]), war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Mordserie|Serienmörder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Leben und Werdegang ===&lt;br /&gt;
Fritz Honka wurde in der [[Leipzig]]er [[Seeburgviertel|Seeburgstraße]] als drittes von zehn Kindern des Zimmermanns Fritz Honka (Senior) und seiner als Reinigungskraft tätigen Frau Else Honka geboren; drei der Geschwister starben bei ihrer Geburt. Bei seiner Vernehmung sagte Honka über seine Jugend: „Mein Vater kam ins [[Konzentrationslager|KZ]]. Auch ich kam ins [[Jugend-KZ]]. Von den Russen wurde ich befreit. Mein Vater auch. Mit Schule war später nicht mehr viel.“ Honka wuchs in Leipziger [[Heimerziehung in der Deutschen Demokratischen Republik|Kinderheimen]] auf. Sein Vater arbeitete als Heizer in der Stadt. Der Grund für die KZ-Haft des Vaters soll dessen Engagement für die in [[NS-Staat|NS-Deutschland]] [[Gesetz gegen die Neubildung von Parteien|verbotene]] [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] gewesen sein. Der Vater starb 1946 an den Folgen [[exzessiv]]en [[Alkoholkonsum]]s und den Spätfolgen der Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter galt mit den vielen Kindern als überfordert. Zu Beginn der 1950er Jahre begann Honka eine Lehre als Maurer, die er jedoch wegen einer Allergie abbrechen musste. Honka [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh 1951 aus der DDR in die Bundesrepublik]] und verdingte sich zunächst als Hilfsarbeiter auf Bauernhöfen in dem kleinen Dorf [[Wriedel#Gemeindegliederung|Brockhöfe]] in der [[Lüneburger Heide]]. Dort wurde er wegen seiner „properen Art“ &amp;#039;&amp;#039;Fritze Bollmann&amp;#039;&amp;#039; genannt, in Anlehnung an das [[Brandenburg an der Havel|Brandenburger]] Original [[Fritze Bollmann]]. Aus seiner Affäre mit einer Frau namens Margot ging der Sohn Heinrich hervor. Honka musste 3.000 [[Deutsche Mark|DM]] [[Unterhalt|Alimente]] zahlen und verließ das Heidedorf. 1956 kam er nach [[Hamburg]] und wurde bei den [[Howaldtswerke Hamburg|Howaldtswerken]] als Werftarbeiter angestellt. Nach einem schweren Verkehrsunfall auf einer Straße bei [[Barsbüttel]] behielt er durch eine zertrümmerte Nase und ausgeprägtes Schielen entstellte Gesichtszüge. 1957 heiratete er Inge, doch die Ehe zerbrach und wurde 1960 geschieden. Aus dieser Beziehung stammte sein Sohn Fritz. Nachbarn berichteten von gewalttätigen Szenen zwischen den Eheleuten in ihrer Wohnung im Wümmeweg in Hamburg-[[Neuwiedenthal]]. Erneut kamen er und Inge zusammen und heirateten, bis ihre Ehe 1967 zum zweiten Mal geschieden wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog er aus Neuwiedenthal in die Zeißstraße Nr. 74 in [[Hamburg-Ottensen]]. 1972 lebte er dort für einige Zeit mit Irmgard Albrecht zusammen. Als er am 15.&amp;amp;nbsp;August 1972 Ruth Dufner zu gemeinsamem Sex mit ihm und Irmgard zwingen wollte, kam es beinahe zur [[Vergewaltigung]]. Dufner floh nackt aus Honkas Wohnung und zeigte ihn bei der Polizei an. Sie wurde danach im Krankenhaus behandelt. Honka, der zur Tatzeit mit 2,4 Promille alkoholisiert war, wurde erstmals erkennungsdienstlich registriert und am 4. April 1975 von einem Altonaer [[Schöffengericht]] zu einer Geldstrafe von 4.500 DM verurteilt. Eine Anklage wegen Vergewaltigung wurde fallengelassen. In den folgenden Jahren gelang es Honka aufgrund seiner Alkoholprobleme nicht, Beziehungen zu Frauen zu finden, Sexualkontakte suchte er bei [[Prostitution|Prostituierten]], denen er meist in Kneipen im Umfeld der [[Reeperbahn]] begegnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mord und Totschläge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1194Wohnhaus Fritz Honka.JPG|mini|In diesem Wohnhaus in Hamburg lebte der Serienmörder &amp;#039;&amp;#039;Fritz Honka&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:12955 Hamburger Berg 35,36,37,38.JPG|mini|Hamburger Berg mit dem „Elbschlosskeller“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ermordeten waren fortgeschrittenen Alters und entstammten dem Trinkermilieu der Reeperbahn. Sie galten als bindungslose Stadtstreicherinnen, die sich bei Gelegenheit für Unterkunft und alkoholische Getränke oder auch geringe Geldbeträge prostituierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verschwinden der Frauen blieb lange ohne Folgen, niemand erstattete [[Vermissung|Vermisstenanzeige]] bei der Polizei. Auch Beschwerden anderer Mieter des Hauses über den starken Leichengeruch blieben unbeachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gertraud&amp;lt;ref&amp;gt;in manchen Quellen: Gertrud&amp;lt;/ref&amp;gt; Bräuer (42 Jahre), Friseurin und Gelegenheitsprostituierte, ermordet vermutlich im Dezember 1970. Bräuer wurde von Honkas Freundin Annie Wachtmeister&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Paulsen: Meine Davidwache: Geschichten vom Kiez, rororo Verlag, 2012, ISBN 978-3-499-62839-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dessen Wohnung mitgenommen, wo Honka Sex zu dritt forderte. Als sich Bräuer weigerte, wurde sie von Honka getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot;&amp;gt;Ulf Rosin: [http://www.bild.de/regional/hamburg/kriminalfaelle/seine-opfer-suchte-er-sich-auf-kiez-hamburgs-groesste-mordfaelle-15224556.bild.html/ Hamburgs größte Mordfälle – Seine Opfer suchte sich Honka auf dem Kiez], Bild-Zeitung, 28. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gutachter schätzen Honkas Blutalkoholspiegel zum Tatzeitpunkt später auf 4 Promille.&amp;lt;ref&amp;gt;Honka hatte angegeben, vor der Tat sechs Liter Bier, 0,25 Liter Weizenkorn und einen Liter Weinbrand konsumiert zu haben&amp;lt;/ref&amp;gt; Bräuers Kopf, Brüste, Hände und ein Bein wurden am 2. November 1971 in der Umgebung von Honkas Wohnung auf einem Schrottplatz&amp;lt;ref&amp;gt;Hof der ehemaligen Schokoladenfabrik Holsatia in der Gaußstraße&amp;lt;/ref&amp;gt; gefunden. Nach dem Kopf rekonstruierte die Gerichtsmedizin die ursprünglichen Gesichtszüge für eine Identifizierung des Opfers. Bräuers Torso wurde erst Jahre später in Honkas [[Mansarde]]nwohnung in der Zeißstraße entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/die-grossen-kriminalfaelle/sendung/2001/der-frauenmoerder-von-st-pauli-fritz-honka-100.html |titel=Der Frauenmörder von St. Pauli - Der Frauenmörder von St. Pauli - Fritz Honka - ARD {{!}} Das Erste |datum=2019-02-06 |abruf=2019-12-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Beuschel (54 Jahre), Hausfrau, getötet 1974. Honka lernte die Prostituierte in der Kneipe &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Goldenen Handschuh]]&amp;#039;&amp;#039; kennen, nahm sie im Vollrausch ebenfalls mit in seine Wohnung und strangulierte sie, da sie nach seiner Aussage „wie ein Brett dagelegen“ hatte. Die Leiche wurde verstümmelt und ihre Überreste auf dem Dachboden versteckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frieda „Rita“ Roblick (57 Jahre), Prostituierte, getötet im Dezember 1974, als Honka feststellte, dass sie ihm 200 DM gestohlen hatte, obwohl er sie für Geschlechtsverkehr bereits mit der gleichen Summe entlohnt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ruth Schult (52 Jahre), Prostituierte, getötet 1975. Schult, die ebenfalls aus dem Umfeld des &amp;#039;&amp;#039;Goldenen Handschuhs&amp;#039;&amp;#039; stammte und bei Honka eingezogen war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot; /&amp;gt; wurde durch den Schlag mit einer [[Kornbrand|Korn]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&amp;lt;nowiki/&amp;gt;flasche auf den Kopf betäubt und anschließend mit einem Damenstrumpf stranguliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOPO 2012&amp;quot;&amp;gt;[[Olaf Wunder]]: [http://www.mopo.de/hamburg-historisch/hamburg-historisch-der-tag--an-dem-fritz-honka-gefasst-wurde,11721250,14817970.html/ &amp;#039;&amp;#039;Der Tag, an dem Fritz Honka gefasst wurde.&amp;#039;&amp;#039;] Hamburger Morgenpost, 15. April 2012. Abgerufen am 22. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Obduktionsbericht vermerkte: „Beine an den Oberschenkelknochen abgesägt. Beide Brüste abgetrennt. Ohrmuscheln glatt abgeschnitten. Nasen- und Zungenspitze abgetrennt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot; /&amp;gt; Honka sagte später über die Beseitigung der Leiche: „Die war einfach zu schwer. Als ich die Leiche wegschaffen wollte, bin ich im Treppenhaus gestolpert und heruntergepurzelt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Opfer suchte sich Honka in der Straße „Hamburger Berg“ auf [[Hamburg-St. Pauli|St. Pauli]] zu später Stunde in den Kneipen &amp;#039;&amp;#039;[[Zum Goldenen Handschuh]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Elbschlosskeller]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOPO 2012&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Hong-Kong&amp;#039;&amp;#039;, wo er unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fiete&amp;#039;&amp;#039; bekannt war. Das dortige Milieu galt als ein Sammelpunkt für „Treibgut der Gesellschaft“ wie Trinker, ältere Prostituierte und andere gescheiterte Existenzen. Der vereinsamte Nachtwächter Honka suchte dort nach eigenen Angaben „Menschen zum Reden“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jost Nolte |Titel=Schuldunfähig wegen seelischer Abartigkeit?: Betrifft: Honka, Fritz, wegen Mordes |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1976-11-26 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1976/49/betrifft-honka-fritz-wegen-mordes |Abruf=2019-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach gutachterlicher Einschätzung jedoch vor allem „Sex nach seinen von Machtphantasien beherrschten Vorstellungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan-Eric Lindner |url=https://www.abendblatt.de/hamburg/article108677387/Der-Blaubart-von-Mottenburg.html |titel=Der Blaubart von Mottenburg |datum=2006-02-23 |abruf=2019-12-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Honka sagte später dazu: „Ich habe sie halt gebumst.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOPO 2012&amp;quot; /&amp;gt; Zu seinen Vorlieben sollen betrunkene, zahnlose Frauen gehört haben, die er teilweise mit Sekt vollgespritzt und denen gegenüber er sich als überlegener Oberwachmann aufgespielt habe. Auch soll er in Uniform die Rolle eines [[SS-Mann]]es gespielt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT Juli 1975&amp;quot; /&amp;gt; Honka war bereits in der Zeit seiner Ehe einmal polizeiauffällig geworden. Seine lesbische Frau habe Mädchen in seine Wohnung eingeladen, die von Honka misshandelt wurden. Die polizeilichen Ermittlungen wurden eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT Juli 1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Honkas Wohnung wurden sehr große Mengen an alkoholischen Getränken, hauptsächlich [[Kornbrand]], gefunden, die er selbst exzessiv konsumierte und auch dazu benutzte, um seine Opfer gefügig zu machen. Außerdem fand die Polizei Puppen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und mehr als 300 Pornobilder und Fotos nackter Pinup-Girls, die an die Decke geklebt waren, allerdings keines mit sadistischen Motiven.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT Juli 1975&amp;quot; /&amp;gt; Die Hauptverhandlung ergab, dass es in Honkas Wohnung regelrechte Alkoholexzesse mit den Opfern gegeben haben muss. Honka habe seinen Opfern vorgeworfen, seine Wohnung verschmutzt und ihn bestohlen zu haben. Auch zu Schlägereien sei es in Folge des immensen Alkoholrausches gekommen. Am nächsten Morgen sei Honka dann neben einer toten Frau aufgewacht, ohne sich an den genauen Tathergang erinnern zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach Honkas eigenen Angaben war er schwer alkoholisiert, als er die drei Frauenleichen mit der Fuchsschwanzsäge&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosin&amp;quot; /&amp;gt; zerstückelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT Juli 1975&amp;quot;&amp;gt;[[Ben Witter]]: [https://www.zeit.de/1975/31/vier-leichen-unter-einem-dach/ Vier Leichen unter einem Dach. Im Milieu von Mottenburg machte der Wachtmann Fritz Honka Jagd auf Frauen, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; 25. Juli 1975.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die große Menge an Duftsteinen in seiner Wohnung war für die Polizei ein Indiz für Honkas Täterschaft: Er habe damit den Verwesungsgeruch der in der Wohnung versteckten Leichen überdecken wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Persönlichkeit und Motive ====&lt;br /&gt;
Honka war ein zierlicher, schmächtiger Mann und mit einer Körpergröße von 1,68 Meter klein von Gestalt. Er litt an einem Sprachfehler, für den er sich schämte. Außerdem [[Schielen|schielte]] Honka sehr stark, was sein Selbstwertgefühl ebenfalls stark beeinträchtigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murakami&amp;quot;&amp;gt;Peter &amp;amp; Julia Murakami: Lexikon der Serienmörder. 450 Fallstudien einer pathologischen Tötungsart. Ullstein, 2000, ISBN 3-548-35935-3, S. 98–99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Honka verbrachte seine Jugend in einem Heim für Kinder von KZ-Insassen und nach 1945 in einem Waisenheim. Infolge von Arbeitsunfällen und Prügeleien bekam er ein verunstaltetes Äußeres, das ihm die Kontaktaufnahme mit Frauen erschwerte. Eine der Frauen, zu denen er eine Beziehung pflegte, bezichtigte ihn fälschlicherweise der Vaterschaft. Seine beiden Ehen scheiterten an schwerem Alkoholkonsum der beiden Partner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=: „Ich hab’ keine Erinnerung davon“ |Sammelwerk=Spiegel Online |Band=47 |Datum=1976-11-15 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41069487.html |Abruf=2019-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Honka, für den Ordnung und Sauberkeit hohe moralische Werte waren, trat gern in schwarzer Uniform auf und ließ sich als „General“ titulieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Zeugenaussagen beschrieben Honka als vollkommen unauffällige Person:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Honka, der guckte immer zu Boden, wenn er mich sah. Ich grüßte zuerst, hier grüßt man sich und mehr auch nicht. Der Honka aber bildete sich ein, was Besseres zu sein, in seiner Uniform sah er für mich zuerst wie ein Eisenbahner aus, und ich dachte wirklich, der ist bei der Bahn. Aber der war nur Nachtwächter.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ZEIT Juli 1975&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Motive Honkas wird Folgendes ausgesagt:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Unter der Wirkung von erheblichen Alkoholmengen, so befand der Sachverständige, habe Fritz Honka Aggressionen entwickelt und an ‚relativ hilflosen weiblichen Personen‘ ausgelassen. Mitgespielt habe Honkas Bedürfnis, die überlegene Rolle des Mannes herauszukehren. Am Ende habe er sich gar als ‚Herrn über Leben und Tod‘ gesehen.&amp;lt;br /&amp;gt;[…] Das Bild, das die Psychologin von Fritz Honka gewonnen hat, ergibt folgendes: Der Angeklagte sucht im weiblichen Partner ursprünglich die saubere Hausfrau, die willige Bettgenossin und den guten Kumpel. Er hat ein starkes sexuelles Bedürfnis, aber gleichzeitig stoßen ihn Frauen ab, die ihm entgegenkommen. Es gibt da eine psychologische Sperre, die er nicht überwinden kann. Dass er sich älteren Frauen zuwendet, mag für sein Bedürfnis sprechen, sexuell bemuttert zu werden. Diese Frauen sind jedoch so heruntergekommen, daß Honka sich ihnen zu Recht oder zu Unrecht sozial überlegen fühlen kann. Er erwartet von ihnen, daß sie sich auf alle seine sexuellen Wünsche einlassen, und stößt auf Widerstand, weil gerade diese Frauen gewohnt sind, ihre Gunstbeweise zu rationieren.&lt;br /&gt;
 |Quelle={{Literatur |Autor=[[Jost Nolte]] |Titel=Lustmord oder Mordlust |TitelErg=Fritz Honka und der Streit um seine Sachverständigen |Sammelwerk=Die Zeit |Datum=1976-12-17 |Online=[https://www.zeit.de/1976/52/lustmord-oder-mordlust/seite-1 Online]}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entdeckung ===&lt;br /&gt;
Honkas Morde wurden nur durch Zufall aufgedeckt. Am 17. Juli 1975 brach in dem Haus in der Zeißstraße 74 in Ottensen, in dem sich Honkas Mietwohnung befand, ein Feuer aus, als Honka abwesend war. Während der Löscharbeiten entdeckte ein Feuerwehrmann Leichenteile, woraufhin die Wohnung von der Polizei durchsucht wurde. Man fand die teils verwesenden Überreste der drei Frauen, die später identifiziert werden konnten. Honka wurde festgenommen und gestand am 29. Juli 1975, die Frauen getötet zu haben. Auch die Verbindung zu dem Mord an Bräuer wurde nun nachgewiesen. Verhört wurde Honka von Peter Seeler und Hauptkommissar Hans-Peter Untermann von der Mordkommission Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MOPO 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 1976 begann unter großem Interesse der Medien der Strafprozess gegen Honka vor der Großen Strafkammer 21 ([[Schwurgericht]]) beim [[Landgericht Hamburg]] unter Leitung des Vorsitzenden Richters Reimer Hadenfeldt (1932–2010). Die Verteidigung übernahm der Rechtsanwalt [[Rolf Bossi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Urteil ====&lt;br /&gt;
Honka wurde am 20. Dezember 1976 wegen Mordes in einem Fall und Totschlags in drei Fällen, begangen im Zustand verminderter Schuldfähigkeit, zu einer [[Gesamtstrafe|Gesamtfreiheitsstrafe]] von 15 Jahren verurteilt; außerdem wurde die [[Maßregelvollzug#Rechtsgrundlagen|Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus]] angeordnet. Zur Feststellung verminderter Schuldfähigkeit gelangte das Gericht, weil „eine schwere seelische Abartigkeit mit Krankheitswert“ zu erkennen gewesen sei. Die Tötung Bräuers wurde als Mord eingestuft, die übrigen drei Fälle hingegen nur als [[Totschlag (Deutschland)|Totschlag]]. Dem [[Plädoyer]] der Staatsanwaltschaft auf lebenslange Haftstrafe wegen Mordes in vier Fällen wurde nicht entsprochen. Die Anklage hatte Zweifel am Tatverlauf des Vergewaltigungsmordes und legte die Vorgehensweise Honkas, zur Vertuschung Fichtennadel-Duftsteine über die Leichen zu legen und am gleichen Abend neue potentielle Opfer seines Tötungstriebes einzuladen, als typische vorausschauende Handlung eines Mörders aus. Die Verteidiger [[Rolf Bossi|Bossi]] und [[Gunter Widmaier]] sahen Honka hingegen durch die Opfer, die ihn „Penner“, „Dreckschwein“ oder „Sau“ genannt hätten, durch „schwere Kränkung provoziert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Angeklagte selbst hatte ausgesagt, „sie hätten ihn beleidigt. Da habe er sie totgemacht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murakami&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer seiner Vernehmungen hatte Honka behauptet, [[Jack the Ripper]] habe ihm die Morde befohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Lohmann, Schleswig-Holstein am Sonntag |url=https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/der-frauenmoerder-von-st-pauli-id275177.html |titel=Serie Mörderischer Norden: Der Frauenmörder von St. Pauli {{!}} shz.de |abruf=2019-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bossi verwies auf die problematische Jugend seines Mandanten und sah seinen persönlichen Werdegang als eine Spirale hinab auf die Stufe seiner sozial entwurzelten Opfer. Er stellte Honkas negative Persönlichkeitsentwicklung heraus und sah die Mordfälle als so etwas wie „Milieutaten“ an, die in dieser Form im Strafgesetzbuch nicht berücksichtigt würden. Im Prozess fielen die Begriffe „schwere andere seelische Abartigkeit“ (§&amp;amp;nbsp;20 [[Strafgesetzbuch|StGB]]), „tiefgreifende Bewußtseinsstörung“ und „Schwachsinn“, die zur Beurteilung der Persönlichkeit des Angeklagten herangezogen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Nolte: [https://www.zeit.de/1976/53/bossis-erfolg/ Bossis Erfolg, Überraschendes Urteil im Fall des Hamburger Frauenmörders: für alle die beste Lösung, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; 24. Dezember 1976.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das psychiatrische Gutachten wurde von [[Elisabeth Müller-Luckmann]] erstellt. Die Verteidigung beschrieb Honka „als biographischen Krüppel, der an Alkohol, in Lebensumstände geriet und Situationen – in denen er allein aus der Situation heraus getötet hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=: „Und dann hab’ ich die Nerven verloren“ |Sammelwerk=Spiegel Online |Band=48 |Datum=1976-11-22 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41067886.html |Abruf=2019-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bossi versuchte, die Taten seines Mandanten auch durch seine deviante Sexualität zu erklären, die in [[Nekrophilie]] und „völliger abartiger Triebhaftigkeit“ ihren Ausdruck fänden. Die Tatsache, dass er auf längere Zeit Leichenteile der ermordeten Frauen in seiner Wohnung und auf dem Dachboden aufbewahrt habe, seien ein Indiz dafür, dass der Angeklagte „eine unbezwingbare Sucht verspürt haben musste, die toten Frauen zusätzlich noch zu verstümmeln“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Im November 1976 widerrief Honka sein Schuldeingeständnis vor dem Schwurgericht und behauptete, sich an nichts mehr erinnern zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Murakami&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Zum andern findet eine Lebens- und Persönlichkeitsverwahrlosung nach Jahren kontinuierlichen Abstiegs ihren Tiefstpunkt darin, daß Honka schließlich im niedersten Milieu St. Paulis anzutreffen ist […].&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Letzte Jahre ===&lt;br /&gt;
1993 wurde Honka aus der Psychiatrie entlassen. Die Hamburger Strafverteidigerin Alma Diepoldt erwirkte für ihn eine Namensänderung. Als &amp;#039;&amp;#039;Peter Jensen&amp;#039;&amp;#039; (der Familienname war der eines seiner nahen Verwandten) verbrachte er seine letzten Lebensjahre in einem Altenheim in [[Scharbeutz]], wo niemand seine wahre Identität kannte. Am 19. Oktober 1998 starb der 63-jährige Honka im &amp;#039;&amp;#039;Krankenhaus Ochsenzoll&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]], vermutlich an den Folgen seines exzessiven Alkohol- und Nikotinmissbrauchs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mopo.de/hamburgs-groesste-mordfaelle--4--fritz-honka--die-bestie-von-altona-20386518 |titel=Hamburgs größte Mordfälle (4): Fritz Honka: Die Bestie von Altona |datum=2009-05-10 |abruf=2019-12-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliches Interesse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein für die Opfer von Fritz Honka Juli 2025.jpg|mini|hochkant=0.8|Gedenkstein im [[Garten der Frauen]]]]&lt;br /&gt;
Die Taten Honkas erregten seinerzeit ein großes Medieninteresse. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Bild (Zeitung)|Bild]]&amp;#039;&amp;#039; läutete den Mordfall mit Schlagzeilen wie &amp;#039;&amp;#039;Vier Frauen – von Nachtwächter geköpft und zerhackt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hat er sie erschlagen, mit seinen riesigen Schaufel-Händen erwürgt oder bei lebendigem Leibe zersägt?&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Anrüchige Einzelheiten aus der düsteren Welt des Massenmörders&amp;#039;&amp;#039; ein. Dem folgten auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburger Abendblatt]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Zeitungen bezeichneten Honka als „[[Blaubart]] von Altona“ (&amp;#039;&amp;#039;Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;) oder als den „Mörder mit dem Menjoubärtchen“ (&amp;#039;&amp;#039;Bild&amp;#039;&amp;#039;). In der &amp;#039;&amp;#039;Bild&amp;#039;&amp;#039; wurden dessen Hände als „ekelhafte Hände“ mit „riesigen Fingernägeln, die zu breiten, langen Krallen nach vorn gewachsen sind“ beschrieben, mit denen er „blindlings zugeschlagen“ oder „brutal unter ihren dünnen Rock“ gefahren oder „an den Leichen rumgeschnippelt“ habe. Auch das angebliche Auftreten Honkas in den Kneipen und Kaschemmen des Hamburger Bergs mit Reithose, Stiefeln und gekniffter Mütze, „Er wollte wie ein SS-Mann aussehen“, war Teil der Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Verbrechen: Fleisch dran |Sammelwerk=Spiegel Online |Band=31 |Datum=1975-07-28 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41458154.html |Abruf=2019-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Honka wurde unter anderem als Täter mit „Händen wie Schaufeln“ beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Kneipe &amp;#039;&amp;#039;Zum Goldenen Handschuh&amp;#039;&amp;#039;, in der sich Honka häufig aufgehalten und nach weiblichen Opfern Ausschau gehalten hatte, wurde seinerzeit im Volksmund in „Honka-Stube“ umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] im [[Garten der Frauen]] steht seit Mai 2025 ein Gedenkstein, der an die vier von Honka ermordeten Frauen erinnern soll. Die Historikerin Frauke Steinhäuser hat dazu die Broschüre „Getötet, weil sie Frauen waren“ verfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Friederike Gräff |url=https://taz.de/Historikerin-ueber-Opfer-von-Fritz-Honka/!6088952/ |titel=Historikerin über Opfer von Fritz Honka: „Es ging auch darum, Würde für sich zu behalten“ |werk=taz.de |datum=2025-05-21 |sprache=de |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jochen Lambernd |url=https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Die-Opfer-des-Moerders-Fritz-Honka-Wer-waren-die-Frauen,fritzhonkasopfer100.html |titel=Die Opfer des Mörders Fritz Honka: Wer waren die Frauen?|werk=ndr.de |datum=2025-05-26 |sprache=de |abruf=2025-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Unter dem [[Pseudonym]] „Harry Horror“ veröffentlichte [[Karl-Heinz Blumenberg|Carlo Blumenberg]] 1975 das Lied &amp;#039;&amp;#039;Gern hab ich die Frauen gesägt&amp;#039;&amp;#039; über den Serienmörder Honka. Der Song entwickelte sich zu einem beachtlichen Clubhit. Die Verleihfirma [[RCA Records|RCA]] vermarktete den Titel trotz anfänglicher Bedenken.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41406457.html Schallplatten: Hit über Honka.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. Oktober 1975&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 wurde das Lied von den [[Kneipenterroristen]] auf ihrem Album &amp;#039;&amp;#039;Schneller, lauter, härter&amp;#039;&amp;#039; gecovert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schulzke’s Skandal Trupp]] spielte 1976 im Lied &amp;#039;&amp;#039;Nimm die Leichen aus dem Kühlschrank&amp;#039;&amp;#039; auf einen Frauenmörder namens Fritz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre gab es die Band [[Die Honkas]], mit [[Max Müller (Musiker)|Max Müller]] als Sänger, die sich nach dem Serienmörder benannt hatte. Er wird im Lied &amp;#039;&amp;#039;Für Fritz&amp;#039;&amp;#039; (1982) besungen, in dem es heißt: „Das ist das Lied für Fritz, das ist das Lied für Honka“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dokumentarfilm-Reihe [[Die großen Kriminalfälle]] der [[Das Erste|ARD]] ist der Fall Fritz Honka das Thema der Episode &amp;#039;&amp;#039;Der Frauenmörder von St. Pauli&amp;#039;&amp;#039; (Staffel 2, Folge 7) aus dem Jahre 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 entstand am Hamburger [[Lichthof Theater]] die „mordlüsterne Heimatoperette“ &amp;#039;&amp;#039;Honka – Frauenmörder von Altona&amp;#039;&amp;#039;, die 2016 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Taschenhonka&amp;#039;&amp;#039; als „schmale Pop-up-Version der Theaterproduktion“ erneut aufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Taschenhonka – Freitag 20.5. im [[Stadtteilarchiv Ottensen]] |Sammelwerk=Inside Ottensen |Datum=2016-05-11 |Online=http://inside-ottensen.de/taschenhonka-im-stadtteilarchiv/ |Abruf=2017-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 veröffentlichte der deutsche Musiker [[Andreas Dorau]] auf seinem Album &amp;#039;&amp;#039;Aus der Bibliothèque&amp;#039;&amp;#039; den Titel &amp;#039;&amp;#039;Tannenduft&amp;#039;&amp;#039;, der von Honka handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 veröffentlichte der Musiker [[Swiss (Musiker)|Swiss]] das Lied &amp;#039;&amp;#039;Kopf der Gertraud Bräuer&amp;#039;&amp;#039;, das sich auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Missglückte Welt&amp;#039;&amp;#039; befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso setzte sich im Jahre 2016 der Schriftsteller [[Heinz Strunk]] mit der Person des Fritz Honka und seiner trostlosen Lebenswelt auseinander. Im [[Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg|Staatsarchiv Hamburg]] wurde Strunk Einblick in die Akten zum Fall Honka gewährt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Strunk: &amp;#039;&amp;#039;Der goldene Handschuh.&amp;#039;&amp;#039; Reinbek bei Hamburg 2016. S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der goldene Handschuh]]&amp;#039;&amp;#039; wurde für den [[Preis der Leipziger Buchmesse]] 2016 nominiert. Im Februar 2019 erschien [[Der Goldene Handschuh (Film)|eine Verfilmung]] des Romans. Regie führte [[Fatih Akin]], die Hauptrolle des Fritz Honka spielte [[Jonas Dassler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/film-hamburg-drehstart-fuer-fatih-akins-der-goldene-handschuh-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180629-99-939584 |titel=&amp;#039;&amp;#039;Drehstart für Fatih Akins „Der Goldene Handschuh“&amp;#039;&amp;#039; |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2018-06-29 |abruf=2020-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2018 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Tod gibt keine Ruhe&amp;#039;&amp;#039; widmen der Rechtsmediziner [[Klaus Püschel]] und die Journalistin Bettina Mittelacher das Kapitel „Im Abseits“ dem Serienmörder Honka und betrachten den Fall aus rechtsmedizinischer Sicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Püschel, Bettina Mittelacher |Hrsg=Ellert &amp;amp; Richter Verlag |Titel=Der Tod gibt keine Ruhe, Faszinierende Fälle aus der Rechtsmedizin |Band=3 |Verlag=Ellert &amp;amp; Richter Verlag GmbH |Ort=Hamburg |Datum=2018 |ISBN=978-3-8319-0735-9 |Kapitel=Im Abseits |Seiten=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juli 2020 veröffentlichte die deutsche [[Neue Deutsche Härte|NDH]]-Band „[[Ost+Front|OST+FRONT]]“ den Song &amp;#039;&amp;#039;Honka Honka&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. November 2022 veröffentlichte die Deutschrap-Band ODMGDIA die Single &amp;#039;&amp;#039;Honka&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://genius.com/Odmgdia-honka-lyrics |titel=ODMGDIA – HONKA |abruf=2023-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/die-grossen-kriminalfaelle/sendung/2001/der-frauenmoerder-von-st-pauli-fritz-honka-100.html Das Erste: Die großen Kriminalfälle] – Der Frauenmörder von St. Pauli – Fritz Honka&lt;br /&gt;
* [https://www.mordort.de/morddetail/serienmoerder-fritz-honka-1970-bis-1975-mid-79__blyBGjOk0yYYk Tannenduft und Leichenteile], abgerufen am 12. Juni 2012&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/kultur/geschichte/Fritz-Honka-der-Frauenmoerder-von-St-Pauli,honka106.html#page=0&amp;amp;anim=slide Fritz Honka], Multimedia-Doku auf der Website vom NDR&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=zil-zdzhvqg World&amp;#039;s Most Evil Killers, S01, E06, Fritz Honka, 2017]&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Die-Opfer-des-Moerders-Fritz-Honka-Wer-waren-die-Frauen,fritzhonkasopfer100.html Die Opfer des Mörders Fritz Honka: Wer waren die Frauen?], von Jochen Lambernd, ndr.de, 27. Mai 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ernst Christian Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Die Chronik Hamburgs&amp;#039;&amp;#039;, Chronik Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00194-5, S. 569.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Strunk]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der goldene Handschuh]]&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-498-06436-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124157858|LCCN=no2018038223|VIAF=15697352}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Honka, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serienmörder (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Honka, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Honka, Friedrich Paul (Geburtsname); Jensen, Peter (nach Umbenennung); Honka, Fiete (Spitzname); Fritze Bollmann (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Serienmörder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1935&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]], Deutsches Reich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]-[[Hamburg-Langenhorn|Langenhorn]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-19623-82</name></author>
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