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	<title>Fritz Holl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:45:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Holl&amp;diff=1998727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KWa: Zweite Tochter</title>
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		<updated>2022-06-10T22:35:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zweite Tochter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Holl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Oktober]] [[1883]] in [[Worms]]; † [[3. April]] [[1942]] in [[Wien]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schauspieler]], [[Regisseur]] und [[Intendant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Holl wurde als Sohn des Ingenieurs Franz Holl und seiner Ehefrau Auguste (geb. Fischer) geboren. Holl erhielt seine künstlerische Ausbildung kurz nach der Jahrhundertwende bei dem Hofschauspieler [[Otto König (Schauspieler)|Otto König]] in [[München]]. In der bayerischen Landeshauptstadt gab er im Abschluss daran sein Debüt am [[Volkstheater München|Volkstheater]]. Aufgrund seines in jungen Jahren kantigen, scharfgeschnittenen Gesichts wurde Holl schon frühzeitig mit jugendlichen Charakterrollen betraut. Noch keine 23 Jahre alt, hatte er bereits unter anderem den Franz Moor (in [[Friedrich Schiller|Schiller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Räuber]]&amp;#039;&amp;#039;), den Oswald (in [[Henrik Ibsen|Ibsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Gespenster (Ibsen)|Gespenster]]&amp;#039;&amp;#039;), den Wurm (in [[Friedrich Schiller|Schiller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Kabale und Liebe]]&amp;#039;&amp;#039;), den Narren (in [[Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;[[König Lear]]&amp;#039;&amp;#039;), den Leonhard (in [[Friedrich Hebbel|Hebbel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Magdalena (Hebbel)|Maria Magdalena]]&amp;#039;&amp;#039;) und den Narziß (in [[Hermann Hesse|Hesse]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Narziß und Goldmund]]&amp;#039;&amp;#039;) gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Hagemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fach-Lexikon der Deutschen Bühnen-Angehörigen&amp;#039;&amp;#039;. Pallas und Hagemanns Bühnen-Verlag, Berlin 1906, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] holte ihn [[Louise Dumont]] an das von ihr geleitete [[Düsseldorfer Schauspielhaus|Schauspielhaus Düsseldorf]], wo er als Schauspieler wie als Regisseur wirkte. Im Krieg diente Holl als Offizier, im Anschluss daran wurde er Anfang der 1920er Jahre als Oberspielleiter an das [[Staatstheater Stuttgart|Württembergische Landestheater]] geholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Holl löste 1923 [[Friedrich Kayßler]] als Direktor der [[Volksbühne Berlin]] ab. Als Direktor öffnete er die Volksbühne Berlin für zeitkritische, moderne Autoren und förderte den gesellschaftskritischen Regisseur [[Erwin Piscator]]. Als Holl sich 1928 von der Direktion entbinden ließ, hieß es im Vereinsblatt der Volksbühne Berlin, es habe „Meinungsverschiedenheiten über das Gelingen“ von Holls Inszenierungen gegeben, doch verdanke der Volksbühnenverein Holl „auch manche Regieleistung von bedeutendem Wert“,&amp;lt;ref&amp;gt;Anonym ([[Siegfried Nestriepke]]): Rücktritt Fritz Holls, in: &amp;#039;&amp;#039;Blätter der Volksbühne Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1927/28, Heft 3, Januar/Februar 1928, S. 1 f., hier S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter Inszenierungen des &amp;#039;&amp;#039;[[Kaufmann von Venedig]]&amp;#039;&amp;#039;, des &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Traumspiel|Traumspiels]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Peer Gynt]]&amp;#039;&amp;#039;, die in der Erinnerung lange nachwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1930 ging Holl auf Gastspielreisen nach München und [[New York City|New York]]. Am dortigen Guild Theatre inszenierte er im Oktober 1928 die erste &amp;#039;&amp;#039;[[Faust. Eine Tragödie.|Faust]]&amp;#039;&amp;#039;-Aufführung in den USA. Im Mai 1929 folgte eine Inszenierung von [[Curt Corrinth|Corrinth]]s Schülertragödie &amp;#039;&amp;#039;Trojaner&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurück in Deutschland, wirkte Holl zwischen 1930 und 1933 als Intendant des [[Kölner Schauspielhaus]]es. In den Jahren 1934 bis 1936 fungierte er als Leiter der Berufsberatungsstelle in der [[Reichstheaterkammer]]. 1938, als Holl gerade in Berlin weilte, um als Regisseur an der [[Komödie am Kurfürstendamm]] zu inszenieren, unternahm er zwei wenig ergiebige Abstecher zum Film. Nach einer Regieassistenz bei [[Carl Boese]]s Liebesgeschichte &amp;#039;&amp;#039;Schwarzfahrt ins Glück&amp;#039;&amp;#039; ermöglichte ihm die produzierende [[Terra Film|Terra]] noch im selben Jahr die Regie zu der [[Heinz Rühmann|Heinz-Rühmann]]-Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?]]&amp;#039;&amp;#039; Zu dieser Zeit wirkte Fritz Holl auch kurzfristig als Dozent der [[Reichsfilmkammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 ging Holl nach [[Wien]], um die Spielleitung am [[Deutsches Volkstheater|Deutschen Volkstheater]] unter dem Intendanten [[Walter Bruno Iltz]] zu übernehmen. Seine letzten Wiener Inszenierungen galten Volksstücken wie [[Ludwig Anzengruber]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Meineidbauer]]&amp;#039;&amp;#039;, Alexander Engels und [[August Neidhart]]s Schwank &amp;#039;&amp;#039;Das Protektionskind&amp;#039;&amp;#039;, Josef Wimmers Posse &amp;#039;&amp;#039;Die Gigerln von Wien&amp;#039;&amp;#039; und Hanns Menzels Komödie &amp;#039;&amp;#039;Aphrodite ist meine Frau&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holl hatte eine Tochter mit der Schauspielerin Margit Hellberg, die Schauspielerin [[Ruth Hellberg]]. Er war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit Henriette Loeb ging während der Kriegsjahre eine weitere Tochter hervor. In zweiter Ehe war er mit der Münchner Schauspielerin Käthe Bierkowski (1892–1946) verheiratet. Holls jüngerer Bruder [[Karl Holl (Musikschriftsteller)|Karl Holl]] war [[Musikwissenschaftler]] und [[Ministerialdirektor]] im [[Hessisches Kultusministerium|Hessischen Kultusministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1938: Schwarzfahrt ins Glück&lt;br /&gt;
* 1938: [[Nanu, Sie kennen Korff noch nicht?]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Hagemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fach-Lexikon der Deutschen Bühnen-Angehörigen&amp;#039;&amp;#039;. Pallas und Hagemanns Bühnen-Verlag, Berlin 1906, S. 54.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bühnen-Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, 54. Jahrgang 1943. S. 74.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kosch: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Theater-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Erster Band, S. 830 f., Klagenfurt und Wien 1953.&lt;br /&gt;
* Johann Caspar Glenzdorf: &amp;#039;&amp;#039;Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hed–Peis.&amp;#039;&amp;#039; Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, {{DNB|451560744}}, S. 700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0390563}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|2260b5e274164c98aee3a1aadd28c052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116961309|VIAF=32761589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holl, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichstheaterkammer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holl, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KWa</name></author>
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