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	<title>Fritz Hockenjos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:30:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Hockenjos&amp;diff=2220977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: Besseres Bild</title>
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		<updated>2026-04-18T12:42:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Besseres Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wildgutach- Oberforstrat Hockenjos - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 000657a.jpg|mini|hochkant|Fritz Hockenjos (1971)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Hockenjos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. März]] [[1909]] in [[Lahr]]; † [[24. Februar]] [[1995]] in [[St. Märgen]])&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Klimt: &amp;#039;&amp;#039;Kurschner&amp;#039;s Almanac of German Literature 2000.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;1304. ({{Google Buch|BuchID=xmROAAAAMAAJ|Seite=1304}})&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher Forstdirektor, Autor und ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter des [[Landkreis Hochschwarzwald|Landkreises Hochschwarzwald]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Badische Zeitung]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.badische-zeitung.de/st-maergen/spuren-in-den-waeldern-hinterlassen--13089379.html Spuren in den Wäldern hinterlassen]&amp;#039;&amp;#039; vom 26.&amp;amp;nbsp;März 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hockenjos besuchte ab 1916 die Volksschule und dann von 1919 bis 1928 das humanistische Gymnasium seiner Geburtsstadt. Danach studierte er ab 1934 [[Forstwissenschaften]] an den Universitäten [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]]. Nach Studienabschluss hatte er von 1937 bis 1939 die Stelle des Zweiten Forstbeamten am Forstamt in [[Kandern]]. Von 1948 bis zur Pensionierung 1974 war Hockenjos Leiter des Forstamtes [[St. Märgen]], wo er [[Naturnahe Waldwirtschaft|naturnahen Waldbau]] betrieb und damit seiner Zeit weit voraus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsteilnehmer ==&lt;br /&gt;
Hockenjos war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von 1939 bis 1945 als Soldat in Frankreich und in der Sowjetunion eingesetzt und geriet noch in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. Unter anderem war er Hauptmann der Reserve und stellvertretender Führer des II. Bataillons des [[Grenadier]]-Regiments 380 ([[215. Infanterie-Division (Wehrmacht)|215.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]]). An der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] wurde ihm u.&amp;amp;nbsp;a. das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Halt! Schweizer Grenze!&amp;#039;&amp;#039;, Im Verlag des Südkurier, 1984, S.&amp;amp;nbsp;29 und 41 ({{Google Buch|BuchID=ZSAgAAAAMAAJ|Seite=29}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschützer ==&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1973 war Hockenjos ehrenamtlicher Kreisbeauftragter für Naturschutz und Landschaftspflege in [[Neustadt im Schwarzwald]] und wurde 1953 Hauptnaturschutzwart des [[Schwarzwaldverein]]s als Nachfolger von [[Hermann Schurhammer]], ein Amt, das er bis 1970 ausfüllte. Im gleichen Jahr übernahm er zudem das Amt eines Obmanns der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft Heimatschutz Südbaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Schmidt, Hochschule für Politik München (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Politik.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, C. Heymann, 1998, S.&amp;amp;nbsp;44. ({{Google Buch|BuchID=HdqBAAAAMAAJ|Seite=44}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und kämpfte mit ihr erfolgreich gegen Pläne für einen Staudamm in der [[Wutachschlucht]] im Hochschwarzwald. Die Arbeitsgemeinschaft betrieb eine intensive Öffentlichkeitsarbeit mit Unterschriftenaktion und war damit Vorbild für manche spätere [[Bürgerinitiative]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1970 war Hockenjos Präsident des [[Schwarzwaldverein]]s. Bei seinem Ausscheiden als Präsident 1979 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 2. Mai 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 2. September 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Oberrheinischer Kulturpreis]] 1973&lt;br /&gt;
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] 1977&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse 1979&lt;br /&gt;
* Mitglied der Landessynode der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche Baden]]&lt;br /&gt;
* Fritz-Hockenjos-Steg des Schwarzwaldvereins in der Wutachschlucht[https://www.outdooractive.com/de/wanderung/schwarzwald/panoramarundweg-mit-lotenbachklamm/10240640/]&lt;br /&gt;
* Fritz-Hockenjos-Waldlehrpfad der Gemeinde St. Märgen [https://www.sankt-maergen.de/de/wandern/waldlehrpfad.php?lang=de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* 1964: Die Wutachschlucht. 64 S. Rosgarten Verlag Konstanz&lt;br /&gt;
* 1994: Wäldergeschichten. Aus dem Herrgottswinkel des Schwarzwalds. 131 S. Schillinger Freiburg&lt;br /&gt;
* 1989: mit Willi Paul: Wanderführer durch die Wutach- und Gauchachschlucht. 148 S. Rombach Freiburg&lt;br /&gt;
* 1985: Querweg Freiburg-Bodensee. 108 S. Schillinger Freiburg&lt;br /&gt;
* 1985: St Märgener Welt. 99 S. Schillinger Freiburg&lt;br /&gt;
* 1985: Worte des Widerstandes gegen die Vergiftung der Wälder. Dreisam-Verlag Freiburg&lt;br /&gt;
* 1982: Durch den Schwarzwald. Auf der Fährte der Hohenheimer Forstkandidaten 1832. Forstl. Versuchs- u. Forschungsanst. Baden-Württemberg Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Barbara Häcker: 50 Jahre Naturschutz in Baden-Württemberg. 305 S. Ulmer Stuttgart. Porträt von Hockenjos auf Seite 282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116922397}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naturpark-suedschwarzwald.de/freizeit-sport/erlebnispfade/fritz-hockenjos-waldlehrpfad Der „Fritz Hockenjos“-Waldlehrpfad im Naturpark Südschwarzwald]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=116922397|Titel=Hockenjos+Fritz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116922397|VIAF=47209936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hockenjos, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schwarzwaldverein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschützer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hockenjos, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstdirektor, Naturschützer und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. März 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lahr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Februar 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St. Märgen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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