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	<title>Fritz Hermann Schwob - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:09:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Hermann_Schwob&amp;diff=1578564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdert: Klammerkorrektur</title>
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		<updated>2024-07-14T10:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammerkorrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Hermann Schwob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1891]] in [[Breslau]]; † [[12. November]] [[1956]] in [[West-Berlin]]) war Politiker ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU in der Sowjetischen Besatzungszone]]), Abgeordneter im [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|brandenburgischen Landtag]] und Minister für Arbeit und Sozialwesen im [[Land Brandenburg (1947–1952)|Land Brandenburg]]. Er [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete 1950 nach West-Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Schwob studierte Volkswirtschaft und schloss das Studium als Diplom-Volkswirt ab. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen AV Silesia Halle (seit 1911) und [[KDStV Sugambria (Jena) Göttingen|KDStV Sugambria Jena]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: &amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des CV, des Cartell-Verbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen.&amp;#039;&amp;#039; - Wien, 1931, S. 326&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1933 war er im Zentrum aktiv. Er war 1922 bis 1933 Mitglied des Provinzialausschusses [[Grenzmark Posen-Westpreußen]], stellvertretendes Mitglied des [[Preußischer Staatsrat (1921–1933)|preußischen Staatsrates]] und stellvertretender Bevollmächtigter zum [[Reichsrat (Deutschland)|Reichsrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch die Nationalsozialisten war eine Fortsetzung der politischen Arbeit nicht mehr möglich. Er war daher freiberuflich in der Wirtschaft tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte er zu den Gründern der CDU in Brandenburg. Von der Besatzungsbehörde wurde er als Leiter des Finanzamtes [[Jüterbog]] eingesetzt. Bei den [[Landtagswahlen in der SBZ 1946|brandenburgischen Landtagswahlen 1946]] wurde er für die CDU in den Landtag gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 20. Dezember 1946 bis zum 23. Juni 1950 war Fritz Schwob in den [[Kabinett Steinhoff (Brandenburg) II|Kabinetten Steinhoff]] und [[Kabinett Jahn I|Jahn]] Landesminister für Arbeit und Sozialwesen. 1948/49 fungierte er zusätzlich als Mitglied des erweiterten Plenums der [[Deutsche Wirtschaftskommission|DWK]], der damaligen wirtschaftspolitischen Zentralbehörde der SBZ und damit eines Vorläufers der Regierung der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landtag hatte sich nach der Wahl eine Mehrheit von [[LDPD]] und CDU ergeben. Um dennoch die Umwandlung der ganzen [[SBZ]] in einen sozialistischen Staat durchsetzen zu können, kam es zu starkem Druck auf die Abgeordneten und massiven Manipulationen durch die [[SMAD]]. 1947 wurden von der SMAD 11, 1948 38 Anträge der demokratischen Fraktionen durch die SMAD untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die fortschreitende [[Gleichschaltung]] der CDU und der Behörden des Landes wurden die Handlungsspielräume Schwobs zunehmend kleiner. Am 3. Februar 1950 musste Fritz Schwob auf Verlangen der SMAD sein Ministeramt aufgeben. Anlass war eine Rede, die Schwob in Cottbus gehalten hatte und in der er die Entwicklung in der SBZ kritisierte. Auch sein Landtagsmandat und seinen Vorstandsposten im CDU-Landesvorstand musste er im Februar 1950 aufgeben. Nachfolger als Minister wurde [[Karl Grobbel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Verhaftung zu entgehen [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|flüchtete Fritz Schwob in der Nacht zum 4. Februar 1950  nach West-Berlin]] und engagierte sich in der [[Exil-CDU]]. Nachdem er im 57. Lebensjahr starb, fand er seine letzte Ruhestätte auf dem [[Friedhof der St.-Matthias-Gemeinde (Berlin-Tempelhof)|Friedhof der Berliner St. Matthias-Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Richter (Historiker)|Michael Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-CDU 1948–1952 zwischen Widerstand und Gleichschaltung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Droste, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-0899-5 (zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Bonn]], 1988/1989), S. 181 und S. 418.&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]], Gerhard Braas, Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch: Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Oldenbourg, München 1993, ISBN 3-486-55262-7, S. 99.&lt;br /&gt;
* [[Michael Schwartz]]: &amp;#039;&amp;#039;Vertriebene und „Umsiedlerpolitik“. Integrationskonflikte in den deutschen Nachkriegs-Gesellschaften und die Assimilationsstrategien in der SBZ/DDR 1945–1961.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2004, ISBN 3-486-56845-0, S. 223 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sozialminister des Landes Brandenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwob, Fritz Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Brandenburg 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwob, Fritz Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU) und Minister in Brandenburg in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdert</name></author>
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