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	<title>Fritz Heine - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln: /* Literatur */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu weiteren Personen ähnlichen Namens siehe [[Friedrich Heine]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Fritz heine.jpg|mini|Fritz Heine, 90 Jahre alt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Heine&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Dezember]] [[1904]] in [[Hannover]]; † [[5. Mai]] [[2002]] in [[Zülpich]]) war ein deutscher Politiker und Verlagsmanager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Am Beginn seiner Berufslaufbahn war er als kaufmännischer Angestellter tätig. Nebenberuflich arbeitete er als Redakteur einer hannoverschen Sportzeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sohn des [[Orgelbauer]]s Friedrich Heine, der sich früh der Sozialdemokratie angeschlossen hatte, trat er 1922 in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein. Seit 1925 war er in [[Berlin]] beim Parteivorstand tätig und baute 1928 die zentrale Werbeabteilung der SPD auf, deren technischer Leiter er wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beilage der SPD-Zeitung: vorwäerts 1876-2016, vorwärts vom 30.0.2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung|NS-Machtübernahme]] im Januar 1933 flüchtete er mit einem Großteil des Barvermögens der Partei nach [[Prag]]. Von dort aus war er an der Widerstandsarbeit gegen die Nazis beteiligt. Oftmals war Heine mit falschen Papieren als Kurier für die SPD im Deutschen Reich unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge der [[Münchner Abkommen|Annexion des Sudetenlandes]] und eines starken Drucks auf die Resttschechoslowakei flüchtete Heine 1938 nach [[Paris]] und übernahm dort die Verlagsleitung der Parteizeitung „[[Neuer Vorwärts]]“. In dieser Zeit wurde er auch vom Deutschen Reich ausgebürgert. Nachdem deutsche Truppen Frankreich besetzt hatten, war er für kurze Zeit interniert, bevor ihm die Flucht ins damals noch [[Vichy-Regime|unbesetzte]] [[Marseille]] gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort organisierte er im Auftrag des Exil-Parteivorstandes der SPD ([[SOPADE]]) und in Zusammenarbeit mit [[Varian Fry]] die Rettung mehrerer hundert deutsch-jüdischer Flüchtlinge. Dies brachte ihm den Ehrennamen „Engel von Marseille“ und 1988 die israelische Auszeichnung „[[Gerechter unter den Völkern]]“ ein. 1941 verlangten die Deutschen von der [[Vichy-Regierung]] die Auslieferung Heines, der nach kurzem Aufenthalt in [[Lissabon]] nach [[London]] flüchtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1946 kehrte Heine nach Westdeutschland zurück. Im Mai 1946 wurde er zum hauptamtlichen Vorstandsmitglied der SPD gewählt und zählte zu den engsten Vertrauten von [[Kurt Schumacher]] und [[Erich Ollenhauer]]. Heine war [[CIA]]-Kontaktmann bei SPD und [[DGB]], zuständig u.&amp;amp;nbsp;a. für die Personalbesetzung in der DGB-Führung. Bis 1958 war er Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der SPD, zuständig für die Führung der Bundestagswahlkämpfe 1949, 1953 und 1957. Auf dem [[Stuttgart]]er Parteitag 1958 wurde Heine nicht mehr in den Vorstand gewählt. Im Juni 1958 wurde er Geschäftsführer der [[Konzentration GmbH]], einer damals bedeutenden Interessengemeinschaft SPD-eigener Verlags- und Wirtschaftsunternehmen. 1974 ging er in den Ruhestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1997 erhielt Fritz Heine in der [[Kurt-Schumacher-Akademie]] aus der Hand des damaligen Bundesgeschäftsführers der SPD, [[Franz Müntefering]], Nadel und Urkunde für seine 75-jährige Mitgliedschaft in der SPD. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 heiratete Heine seine langjährige Lebensgefährtin [[Marianne Schreiber]]. Auch nach deren Tod lebte Heine bis zuletzt in [[Bad Münstereifel]], Ortsteil [[Scheuren (Bad Münstereifel)|Scheuren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dr. Kurt Schumacher. Ein demokratischer Sozialist europäischer Prägung.&amp;#039;&amp;#039; Musterschmidt, Göttingen u. a.1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Appelius]]: &amp;#039;&amp;#039;Heine. Die SPD und der lange Weg zur Macht.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 1999 ISBN 3-88474-721-5.&lt;br /&gt;
* Stefan Appelius (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Der Teufel hole Hitler&amp;quot; : Briefe der sozialdemokratischen Emigration&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Essen: Klartext, 2003, ISBN 3-88474-824-6.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;HEINE, (1) Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 159; [http://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA16&amp;amp;lpg=PA16&amp;amp;dq=hannoversches+biographisches+lexikon&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=iHt_XTRjpN&amp;amp;sig=zwPoLc7R1NsrF_JFhsqHNwi9pEI&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=-WwnUpuiGomXtQajx4GYCA&amp;amp;ved=0CD8Q6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=heine&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Heine, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 281.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heine, Fritz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ernst Fischer (Germanist)|Ernst Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Verleger, Buchhändler &amp;amp; Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933: Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Elbingen: Verband Deutscher Antiquare, 2011, S. 125&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heine, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Bd. 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 280f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Marie-Juchacz-Plakette]] der [[Arbeiterwohlfahrt]] wurde ihm 1971 verliehen.&lt;br /&gt;
* [[Gerechter unter den Völkern]] ([[Yad Vashem]] 1988)&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Jaksch|Wenzel-Jaksch-Preis]] (1990)&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2001)&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern (2002)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116659173}}&lt;br /&gt;
* [https://library.fes.de/fulltext/historiker/01365.htm Informationen zu Fritz Heine auf der Homepage] der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] anlässlich der Trauerfeier für Fritz Heine mit Lebenslauf und Ansprachen von [[Holger Börner]], [[Annemarie Renger]] und [[Diether Posser]]&lt;br /&gt;
* [http://www.appelius.de/der_engel_der_fluchtlinge.html Informationen zu Fritz Heine auf der Webseite] von [[Stefan Appelius]]&lt;br /&gt;
* Rolf Kasiske: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.vorwaerts.de/artikel/gerechter-voelkern Gerechter unter den Völkern]&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich erschienen im [[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]] 2001 und leicht modifiziert am 16. Februar 2006 erneut erschienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116659173|LCCN=nr00035942|VIAF=74609040}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heine, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerechter unter den Völkern (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Central Intelligence Agency)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Marie-Juchacz-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heine, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD) und Verlagsmanager&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Dezember 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zülpich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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