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	<title>Fritz Hassold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hubert Kororo: bild</title>
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		<updated>2026-02-28T23:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hassold Fritz, Poslanecká sněmovna ve 3. volebním období 1930.jpg|mini|upright=0.8|Fritz Hassold]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich („Fritz“) Hassold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Februar]] [[1894]] in [[Stříbro|Mies]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[19. September]] [[1945]] in [[Pilsen]]) war [[Sudetendeutsche|sudetendeutscher]] [[Rechtsanwalt]], stellvertretender Vorsitzender des Gesamtverbandes der deutschen Akademikerschaft in der [[Tschechoslowakei]] und Abgeordneter der [[Deutsche Nationalpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalpartei (DNP)]] im [[Abgeordnetenhaus (Tschechoslowakei)|Prager Parlament]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hassold wuchs als Sohn des Herausgebers der &amp;#039;&amp;#039;Mieser Zeitung&amp;#039;&amp;#039; und Abgeordneten Andreas Hassold auf. 1913 fing er das Studium der [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in [[Prag]] an, welches er mit dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] unterbrechen musste. Von 1914 bis 1918 diente er als Soldat in der k.u.k. Armee, zuletzt als [[Oberleutnant]] der [[Artillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918/19 saß er längere Zeit in Pilsen in tschechischer Haft, weil er nach dem Zusammenbruch der k.u.k.-Monarchie zu den Organisatoren der „deutsch-österreichischen Volkswehr“ gehörte, die die Besetzung der sudetendeutschen Gebiete durch tschechische Truppen abzuwehren versuchte. Hassold hoffte, dass sich die Anfang November 1918 proklamierte [[Provinz Deutschböhmen]], die zu etwa 95 Prozent deutsch besiedelt war, auf Grundlage des [[14-Punkte-Programm]]s von US-Präsident [[Woodrow Wilson]] der neugegründeten Republik [[Deutsch-Österreich]] anschließen könnte. Um dies zu verhindern, ließ die tschechische Zentralregierung in Prag ab etwa Mitte November 1918 militärische Einheiten in die deutschen Siedlungsgebiete einmarschieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Entlassung aus der Haft nahm Hassold sein Studium an der [[Deutsche Universität Prag|Deutschen Universität Prag]] wieder auf und beendete es 1923 mit dem Dr. jur. et rer. pol. Während des Studiums schloss er sich 1913 der [[Prager Burschenschaft Teutonia zu Würzburg|Prager Burschenschaft Teutonia]] an&amp;lt;ref&amp;gt;Vorort Cassel der [[Vereinigung Alter Burschenschafter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Burschenschafter 1925/26&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der [[Burschenschaftliche Blätter|Burschenschaftlichen Blätter]], Frankfurt am Main 1926, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; und galt ab 1919/20 als einer der führenden Funktionäre der deutschen Studentenschaft. So war Hassold Mitbegründer und Vorsitzender der Sudetendeutschen Studentenschaft, des DSt-Kreises IX &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschland&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied des Hochschulpolitischen Ausschusses der [[Deutsche Burschenschaft|Deutschen Burschenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hassold wurde noch als cand. jur. Sekretär des [[Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bundes der Landwirte (BdL)]]. Ab 1923 Mitglied und später stellvertretender Vorsitzender des Gesamtverbandes der deutschen Akademiker in der Tschechoslowakei. Des Weiteren betätigte er sich journalistisch und wurde Hauptschriftleiter und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschen Akademiker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, welche das wichtigste Blatt deutscher Akademiker in der Tschechoslowakei darstellte. Als Abgeordneter der [[Deutsche Nationalpartei (Tschechoslowakei)|Deutschen Nationalpartei]] (DNP) wurde er von 1929 bis 1933 in das [[Abgeordnetenhaus (Tschechoslowakei)|Abgeordnetenhaus]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der SS organisierte er nach dem [[Münchener Abkommen]] den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Mies, die an der Besetzung des sudetendeutschen Grenzgebiete teilnahm, aus denen der NSDAP- und [[Reichsgau Sudetenland]] gebildet wurde, zu dem sein Heimatort Mies bis 1945 gehörte. Zum 1. November 1938 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 6.667.681).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 3001/59196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er in der Tschechoslowakei verhaftet und in das berüchtigte Gefängnislager [[Plzeň|Bory]] bei Pilsen verbracht, in welchem er aufgrund der schlechten hygienischen Bedingungen an [[Furunkulose]] verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 186.&lt;br /&gt;
* [[Harald Lönnecker]]: &amp;#039;&amp;#039;„...freiwillig nimmer von hier zu weichen...“ Die Prager deutsche Studentenschaft 1867–1945&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Verbindungen und Vereine des deutschnationalen Spektrums&amp;#039;&amp;#039;. SH-Verlag, Köln 2008 (Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen; 16), S. 252.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 253–254.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaftliche Blätter&amp;#039;&amp;#039;. Band 35 (1921), Nr. 6, S. 192–193&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hassold, Friedrich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 1991, S. 355&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDName=126372977|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-02-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hassold, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNP-Mitglied (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hassold, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hassold, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Rechtsanwalt und Abgeordneter der Deutschen Nationalpartei im Prager Parlament&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Februar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stříbro|Mies]], [[Böhmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pilsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hubert Kororo</name></author>
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