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	<title>Fritz Hampel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:31:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Hampel&amp;diff=542830&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27364-67: /* Hörspiel über Fritz Hampel */ Link aktualisiert</title>
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		<updated>2025-12-30T14:20:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hörspiel über Fritz Hampel: &lt;/span&gt; Link aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Oskar Hampel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Slang&amp;#039;&amp;#039;, (* [[24. April]] [[1895]] in [[Crimmitschau]]; † [[10. August]] [[1932]] in [[Koserow]]) war ein satirischer deutscher [[Schriftsteller]], [[Journalist]] und [[Karikatur]]ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hampel war Sohn eines im [[Königreich Sachsen]] eingebürgerten, österreichischen Buchdruckers. 1908–1914 besuchte er ein [[Lehrerseminar]] in [[Waldenburg (Sachsen)]]. Zunächst nicht kriegsverwendungsfähig arbeitete er als Hilfslehrer in der Umgebung Leipzigs, wurde 1916 doch einberufen und nach einer Operation Anfang 1918 für &amp;#039;&amp;#039;garnisonsverwendungsfähig&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg legte er das zweite [[Staatsexamen]] ab und wurde Lehrer einer Volksschule in [[Neuschönefeld]]. 1919 begann er Artikel für die Leipziger Satirezeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Drache&amp;#039;&amp;#039; zu schreiben, dessen Inhaber [[Hans Reimann (Autor)|Hans Reimann]] sein erstes Vorbild und anfänglicher Mentor im Journalismus war. Hampel referierte bei den [[Freidenker]]n, war Mitglied im [[Deutscher Monistenbund|Monistenbund]], der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], bevor er 1922 [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Mitglied wurde. 1921 lernte er [[Erich Weinert]], der auch für den &amp;#039;&amp;#039;Drachen&amp;#039;&amp;#039; schrieb, in Leipzig kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 war er – bis zu dessen Auflösung – Mitglied der [[Proletarische Hundertschaften|Proletarischen Hundertschaften]]. 1924 ging Hampel nach [[Berlin]] und schrieb und karikierte für die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Rote Fahne|Rote Fahne]]&amp;#039;&amp;#039;, wodurch er einige Popularität erlangte. In dieser Zeit nahm er, in Anlehnung an [[Paul Schlesinger]], der sich „Sling“ nannte, das Pseudonym „Slang“ an. In den nächsten drei Jahren schrieb Hampel neben zahlreichen Artikel bzw. Karikaturen im Parteiauftrag Propagandastücke wie &amp;#039;&amp;#039;Die lebendige Zeitung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Panzerkreuzer Potemkin]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Filmwerbung für [[Sergei Michailowitsch Eisenstein|Eisenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde er von der Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Roten Fahne&amp;#039;&amp;#039; zum gelegentlichen [[Redakteur|Schriftleiter]] bestimmt und war somit einer der [[Sitzredakteur]]e in der Weimarer Republik, die es ermöglichten, das weiter publiziert wurde, auch wenn der „Verantwortliche“ inhaftiert war. Diese Funktion hatte er bereits beim &amp;#039;&amp;#039;Drachen&amp;#039;&amp;#039;. 1928 war er Mitbegründer des [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]] und Mitarbeiter der Zeitschrift [[Die Linkskurve]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde er wegen „übler Nachrede“, „versuchten Landesverrats“ und „literarischem Hochverrat“ in mehreren Verfahren zu 2½ Jahren Gefängnis bzw. [[Festungshaft]] verurteilt, die er in [[Moabit]], [[Goleniów|Gollnow]], Leipzig und [[Auerbach/Vogtl.]] absaß. Als Festungshäftling konnte er unzensiert noch zwei Agitationsbroschüren für die Partei schreiben. 1932 aus der Haft entlassen, nahm er an der Wahlkampagne der KPD zur [[Reichstagswahl Juli 1932]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof (VdN-Ehrenhain) - Hampel, Fritz - Slang.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Hampel starb beim Baden an Herzversagen. Er wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] unter Teilnahme von 1000 KPD-Genossen und Reden von [[Albert Norden]] und [[Erich Weinert]] beerdigt. Ein Stein in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralfriedhof Friedrichsfelde#Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes|Gräberanlage für Opfer des Faschismus und Verfolgte des Naziregimes]]&amp;#039;&amp;#039; erinnert dort an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Hampel war, wie [[Kurt Tucholsky|Tucholsky]], ein „Meister der kleinen Form“, in der er mittels Satire, Wortwitz, treffender Vergleiche und Anspielungen virtuos seine Ansichten und Gedanken zum Ausdruck bringen konnte. Als Bewunderer der [[Sowjetunion]], wie es in seinen Gefängnisbriefen zum Ausdruck kommt, war er zu einem frühen Zeitpunkt Warner vor der aufkommenden Gefahr durch den [[Nationalsozialismus]]. Um auf Fehler einzelner, oft hochgestellter Personen, aber auch der gesamten Gesellschaftsordnung aufmerksam zu machen, bediente sich Hampel aller Gattungen der kleinen Form, z.&amp;amp;nbsp;B. des Gedichts, kurzer Szenen, ausgedachter Briefe, Interviews oder Erlebnisberichte, sogar der Kriminalgeschichte oder des Filmexposés. Viele seiner für Zeitungen entstandenen [[Glosse (Journalismus)|Glossen]] erschienen gesammelt in Buchform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Karikaturen und satirische Bildgedichte gehören zu seinem Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bekannteste nicht-satirische Prosawerk Hampels ist &amp;#039;&amp;#039;Panzerkreuzer Potemkin. Der Matrosenaufstand von Odessa 1905&amp;#039;&amp;#039;, das 1926 in Zusammenhang mit der Aufführung von [[Sergej Eisenstein]]s Film &amp;#039;&amp;#039;[[Panzerkreuzer Potemkin]]&amp;#039;&amp;#039; entstand. Hierbei handelt es sich um eine Komposition aus Dokumentation und Erzählepisoden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;chronologisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Satirezeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Drache&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, Chemnitz. 1919–1925, Artikel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unser Weg&amp;#039;&amp;#039;, Laienspiel. Ido-Verlag Leipzig 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rote Fahne&amp;#039;&amp;#039;, Artikel, Karikaturen. 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die lebende Zeitung. Propagandastück für Aufführungen&amp;#039;&amp;#039;. Vereinigung Internationaler Verlags Anstalten, Berlin 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Panzerkreuzer Potemkin. Der Matrosenaufstand vor Odessa 1905 nach authentischen Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;.Malik-Verlag, Berlin 1926.&lt;br /&gt;
* Kabarettszenen für Erich Weinerts &amp;#039;&amp;#039;Rote Raketen&amp;#039;&amp;#039;. 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alle neune! Neun S.P.D.-Köpfe zum Umkegeln&amp;#039;&amp;#039;. Gedichte 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So seh&amp;#039;n se aus ! Eine Wahlrevue in 7 Bildern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es lebe die Pressefreiheit. Rationalisiert. Die öffentliche Meinung&amp;#039;&amp;#039; [ein Einakter von [[Klaus Neukrantz]]] / Fritz Hampel. Vereinigung Internationaler Verlags Anstalten, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heiraten oder Steuern zahlen?&amp;#039;&amp;#039; Internationaler Arbeiterverlag, Wien, Berlin, Zürich 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was bringt Dir das Hakenkreuz?&amp;#039;&amp;#039; Agitationsbroschüre KPD. 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glossen vom Tage&amp;#039;&amp;#039;. Internationaler Arbeiterverlag, Wien, Berlin, Zürich 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiel über Fritz Hampel ==&lt;br /&gt;
* 1983: [[Wolfgang U. Schütte]]: &amp;#039;&amp;#039;Slang – Lehrer, Journalist, Strafgefangener.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarhörspiel zum Leben des Schriftstellers Fritz Hampel – Regie: [[Norbert Speer]] ([[Original-Hörspiel]], Kinderhörspiel – [[Rundfunk der DDR]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hoerspiele.dra.de/detailansicht/1523100 ARD-Hörspieldatenbank] (Slang - Lehrer, Journalist, Strafgefangener, Rundfunk der DDR 1983)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;Kamerad Slang  - nicht mehr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Linkskurve&amp;#039;&amp;#039;. 4. Jg. Nummer 9, September 1932, S.&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
* Erich Weinert: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Roter Pfeffer&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von [[Fritz Erpenbeck]]. Neuer Deutscher Verlag G.m.b.H, Berlin 1932, Nr. 9. September 1932.  / (1932), Nr. 9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Slang. Eine Auswahl von Lyrik und Prosa.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Rudolf Hoffmann und Elisabeth Simons. [[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik|Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung]]. Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Panoptikum von Vorgestern. Satiren, Humoresken und Feuilletons.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und mit einem Nachwort von Wolfgang U. Schütte. Verlag Tribüne, Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fritz Hampel – Slang –, Karikaturist, Schriftsteller, Revolutionär&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: SED-Kreisleitung Werdau, Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung. Werdau 1980. (=&amp;#039;&amp;#039;(Kampf unter dem roten Banner&amp;#039;&amp;#039; 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|109007085}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=109007085|LCCN=n84080232|VIAF=62108110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hampel, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karikaturist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hampel, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hampel, Fritz Oskar (vollständiger Name); Slang (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher satirischer Schriftsteller, Journalist und Karikaturist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Crimmitschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koserow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27364-67</name></author>
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