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	<title>Fritz Große - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Gro%C3%9Fe&amp;diff=479108&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zwingli2022: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2025-12-04T09:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grosse, Fritz - Reichstags-Handbuch 1933.jpg|mini|hochkant|Fritz Große (1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Willibald Große&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Februar]] [[1904]] in [[Altenberg (Erzgebirge)]]; † [[12. Dezember]] [[1957]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], später [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Zimmermanns und einer Textilarbeiterin besuchte Große von 1910 bis 1918 die Volksschule in [[Reifland]] und war dort von 1918 bis 1920 als Holzarbeiter tätig. 1918 trat er dem Deutschen Holzarbeiterverband bei. Im Mai 1920 ging er im Alter von 16&amp;amp;nbsp;Jahren nach [[Sowjetrussland]] und kämpfte dort ab Juli im 3.&amp;amp;nbsp;Reiterkorps der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Kommunistischen Partei Russlands]]. 1921 kehrte er zu seinem Vater (die Mutter war bereits verstorben) nach Deutschland zurück, der mittlerweile in [[Chemnitz-Siegmar|Siegmar bei Chemnitz]] wohnte. Hier wurde er Mitglied des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands]] (KJVD) und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922/23 war er Leiter des KJVD-Unterbezirks Siegmar-Hohenstein, anschließend 1923/24 Leiter des KJVD-Unterbezirks Erzgebirge. Von 1924 bis 1927 war er Mitglied der KJVD-Bezirksleitung Chemnitz und zugleich Mitglied der KPD-Bezirksleitung Erzgebirge-Vogtland. Von 1925 bis 1932 war er Mitglied des [[Zentralkomitee|ZK]] des KJVD. Von 1927 bis 1929 Sekretär sowohl der KJVD- als auch der KPD-Bezirksleitung Halle-Merseburg. 1929 wurde er als Kandidat ins ZK der KPD gewählt und war Organisationssekretär im ZK des KJVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1932 war Große Mitarbeiter des Exekutivkomitees der [[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationale]]. Von August 1931 bis Oktober vertrat er diese in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], wo er im April 1932 verhaftet und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Im Oktober 1932 erfolgte seine Wahl zum Vorsitzenden des Zentralkomitees des KJVD (bis August 1934). Von November 1932 bis März 1933 war Große Abgeordneter des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1933 weilte er in [[Moskau]] und [[Paris]], reiste aber zu der am 7. Februar 1933 stattfindenden [[Illegale Tagung der KPD im Sporthaus Ziegenhals|illegalen Tagung des ZK]] der KPD im [[Sporthaus Ziegenhals]] bei Berlin nach Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://etg-ziegenhals.de/ziegenhalser-tagung/die-teilnehmer/ Teilnehmer an der Tagung des ZK der KPD am 07. Februar 1933] Freundeskreis „Ernst-Thälmann-Gedenkstätte“ e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1933 ging er ins Exil nach [[Prag]], anschließend nach Moskau, im Juni 1933 nach Paris. Bis November 1933 hielt er sich in [[Amsterdam]] auf, dann wieder in Paris. Im Februar 1934 kehrte er nach Berlin zurück, um illegal für die KPD zu arbeiten. Im August 1934 wurde er in [[Düsseldorf]] verhaftet und im März 1936 zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilt. Von 1936 bis 1945 war er im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg-Görden]] und in Außenlagern des [[KZ Mauthausen]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Kriegsende befreit, ging er im Juni 1945 über [[Wien]] nach Moskau. Im Juli desselben Jahres kehrte er zusammen mit [[Wilhelm Pieck]] und [[Franz Dahlem]] nach Deutschland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1946 war er Mitglied des Landesvorstandes der KPD und nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Vereinigung von SPD und KPD]] der SED Sachsen sowie ihres Sekretariats (Sekretär der Organisationsabteilung, später für Kaderfragen), dort auch für die Jugendarbeit zuständig. Von 1947 bis 1949 hatte er das Amt des Landesvorsitzenden der [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|VVN]] Sachsen inne. 1948/49 war er Vorsitzender der Landesparteikontrollkommission der SED Sachsen sowie Leiter der Staatlichen Kontrollkommission in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1952 war er der erste Botschafter der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in der [[Tschechoslowakei]] in Prag. Anschließend war er von 1953 bis 1957 im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten als Leiter der Hauptabteilung Sozialistische Länder und als Mitglied des Kollegiums tätig. Er war 1957 maßgeblich an der Vorbereitung der diplomatischen Beziehungen zwischen der DDR und der [[Föderative Volksrepublik Jugoslawien|FVR Jugoslawien]] beteiligt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Grosse.jpg|mini|hochkant|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Durch seine elfjährige Haft im Zuchthaus und den Konzentrationslagern hatte seine Gesundheit gelitten. Er starb nach schwerer Krankheit. Seine Urne wurde in der [[Gedenkstätte der Sozialisten]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Bezirk Lichtenberg|Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Große war seit 1928 liiert mit [[Lea Große]] geborene Lichter, einer kommunistischen Funktionärin und späteren Chefredakteurin des [[Deutscher Soldatensender 935|Deutschen Soldatensenders]]. Geheiratet haben die beiden nach 1946. Er hatte zwei Kinder, eine Adoptivtochter und einen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Am 6. Mai 1955 wurde ihm der [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländische Verdienstorden]] in Silber verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 7. Mai 1955&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ende der 1950er Jahre wurde die Pionierfreundschaft der Chemnitzer [[Humboldtschule]] nach Fritz Große benannt.&lt;br /&gt;
* Zum 1. März 1968 wurde das Nachrichtenregiment [[Niederlehme]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 29. Februar 1968, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1984 ehrte die [[Deutsche Post (DDR)|Deutsche Post der DDR]] Fritz Große mit der Herausgabe einer [[Sondermarke]] in der Serie [[Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung]].&lt;br /&gt;
* In seinem Geburtsort wurde eine Schule und eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Prenzlauer Berg]] wurde 1973 eine Schule nach ihm benannt, das Schulgebäude jedoch 2009 abgerissen. Das vor dem Gebäude aufgestellte Denkmal wurde nach der Wende entwidmet.&lt;br /&gt;
* In [[Königs Wusterhausen]] wurde eine Schule nach ihm benannt. Heute ist diese Schule das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium&lt;br /&gt;
* In [[Berlin-Lichtenberg]] war von 1985 bis 1992 die jetzige Ernst-Barlach-Straße nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=h |bez=22 |id=F530 |zlb98=618 |name=Fritz-Große-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* St. Weber: &amp;#039;&amp;#039;Große, Fritz Willibald&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 166–168.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/fritz-willibald-grosse Große, Fritz Willibald]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=fritz-willibald-grosse|lemma=Große, Fritz Willibald|autor=[[Bernd-Rainer Barth]], [[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=1115}}&lt;br /&gt;
* [[Lea Große]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz, der Rotgardist.&amp;#039;&amp;#039; (Biographischer Roman), Verlag Neues Leben, Berlin 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|119109883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der SED-Landesparteikontrollkommissionen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Botschafter der DDR in der Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119109883|VIAF=62351086}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grosse, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botschafter der DDR in der Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altenberg, Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Große, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Große, Fritz Willibald (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Februar 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenberg (Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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