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	<title>Fritz Grünbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:47:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Gr%C3%BCnbaum&amp;diff=161964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: unerwünschte Formatierung entfernt (H:TG#nicht)</title>
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		<updated>2025-11-07T17:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünschte Formatierung entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php?title=H:TG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:TG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:TG#nicht&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kabarettisten. Zum Physiker siehe [[Fritz Grünbaum (Physiker)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Grünbaum.jpg|miniatur|Fritz Grünbaum (1932 signiert)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schallplatte von Fritz Grünbaum.jpg|mini|Schallplatte von Fritz Grünbaum (Berlin 1908)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Grünbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gruenbaum&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Franz Friedrich Grünbaum&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[7. April]] [[1880]] in [[Brünn]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben am [[14.&amp;amp;nbsp;Januar]] [[1941]] im [[KZ Dachau]]), war ein österreichischer [[Kabarett]]ist, [[Operette]]n- und Schlagerautor, [[Regisseur]], [[Schauspieler]] und [[Conférencier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Kindheit und Jugend erlebte Grünbaum bei seiner Familie in Brünn, die einen Kunsthandel betrieb. Als 18-Jähriger schrieb er sich für ein Jusstudium in [[Wien]] ein. Dieses schloss er mit dem [[Absolutorium]] ab;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.christenundjuden.org/index_files/d86e4938a99c65b839890b05f02ee70b-142.php |titel=Arnbom, Marie-Theres „Grüss mich Gott!“ |hrsg=Österreichischer Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit |datum=2005-04-13 |abruf=2022-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in seiner Studienzeit wuchs sein Interesse für [[Literatur]]. Er begann nach dem Studium als Conférencier im Wiener [[Kabarett Hölle]], wo er 1906 seinen ersten Auftritt in der Operette &amp;#039;&amp;#039;Phryne&amp;#039;&amp;#039; hatte. Ab 1903 verfasste er [[Libretto|Libretti]] u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Robert Bodanzky]] und trat als Schauspieler in verschiedensten Nebenrollen auf vielen Wiener Kellerbühnen und [[Revue]]theatern auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Gruenbaum mit Kollege.jpg|mini|hochkant=0.8|links|Fritz Grünbaum (2. v. l.) im Gespräch vor dem Wiener Kabarett &amp;#039;&amp;#039;Hölle&amp;#039;&amp;#039;, 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] reiste er immer wieder nach [[Berlin]] – erstmals im Jahr 1907, um im „Chat Noir“ aufzutreten – um dort als [[Conférencier]] in [[Rudolf Nelson]]s Theatern zu agieren. – Nelson über Grünbaum: „[…] wenn er nicht redete, wirkte er wie ein bemitleidenswertes Geschöpf, ein Nichts, zwischen den Kulissen wie verloren. Aber – wenn er den Mund auftat – ein ‚Feuerwerk des Gehirns‘. Schiesst pausenlos seine Witzraketen und Bonmots mit überdrehter Logik ins überraschte Parkett. Famose Begabung! Viel zu schade für Wien […]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum hatte 1914 seinen ersten Auftritt im [[Simpl (Wien)|Simpl]], einem legendären Wiener Kabarett.&lt;br /&gt;
Im Simpl trat er nach dem Ersten Weltkrieg wieder oft auf. Zusammen mit [[Karl Farkas]] entwickelte er dort ab 1922 die aus Ungarn stammende (und auch im Wiener „[[Budapester Orpheum]]“ zu sehen gewesene) „[[Doppelconférence]]“ weiter und führte sie zu einer Hochblüte (mit den Rollen des „Gscheiten“ und des „Blöden“; Farkas erklärt seinem Partner: „Das Wesen der Doppelconference besteht darin, dass man einen äußerst intelligenten, gutaussehenden Mann nehme – das bin ich – und einen zweiten, also den Blöden, dazustellt. Das bist, nach allen Regeln der menschlichen Physiognomie, natürlich du!“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum wurde von Bekannten als „bezaubernder Zeitgenosse“ beschrieben. Im Jahr 1910 ohrfeigte er einen k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k. Offizier im Lokal „Hölle“, als dieser inmitten des Programmes antisemitische Sprüche rief. Danach setzte er seine Vorstellung fort. Später forderte der Offizier Grünbaum zu einem [[Duell]] „auf Säbel und Pistolen“, bei dem Grünbaum verwundet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ohrfeigung&amp;quot;&amp;gt;Christoph Wagner-Trenkwitz, Marie-Theres Arnbom: &amp;#039;&amp;#039;Grüß mich Gott! Fritz Grünbaum 1880–1941.&amp;#039;&amp;#039; Brandstätter, 2005, ISBN 3-85498-393-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum zog am 1. Februar 1915 in den Ersten Weltkrieg, nachdem er sich [[Freiwilliger (Militär)|freiwillig zum Kriegsdienst]] gemeldet hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ploog&amp;quot; /&amp;gt; Im Frühling 1916 kämpfte er an der [[Isonzoschlachten|italienischen Front]], kehrte&amp;lt;!-- wann ? --&amp;gt; desillusioniert zurück (im Rang eines Oberleutnants&amp;lt;ref name=&amp;quot;ploog&amp;quot; /&amp;gt;) und fiel von da an auch durch pazifistische Äußerungen auf.&amp;lt;!--?Beleg?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum war 1908 bis 1914 mit [[Carli Nagelmüller]] geborene Karolina Nagelmüller verheiratet. Er heiratete 1916 seine Kollegin Mizzi Dressl&amp;lt;ref name=&amp;quot;ploog&amp;quot;&amp;gt;Karin Ploog: &amp;#039;&amp;#039;… Als die Noten laufen lernten … Geschichte und Geschichten der U-Musik bis 1945. Zweiter Teil: Komponisten – Librettisten – Texter aus Kabarett – Operette – Revue – Film.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.2. Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7347-4718-2, S.&amp;amp;nbsp;309 ({{Google Buch |BuchID=wzzCCQAAQBAJ |Seite=309}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 10. November 1919 dann Lilly Herzl (Elisabeth, Nichte von [[Theodor Herzl]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.exilarchiv.de/?p=462 |titel=Exil-Archiv: Fritz Grünbaum |titelerg=Schlagertexter, Kabarettist, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur |werk=www.exilarchiv.de |hrsg=[[Exil-Archiv|Else Lasker-Schüler-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V.]] |datum=2009-02-04 |abruf=2025-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der er bis zuletzt zusammenblieb. Lilly Herzl konnte sich eine Zeitlang bei einer Freundin in Wien, Elsa Klauber, verstecken, wurde dann am 5. Oktober 1942 gemeinsam mit ihrer Freundin ins [[Vernichtungslager Maly Trostinez]] deportiert und starb dort vier Tage später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1926 war Grünbaum am [[Wiener Bürgertheater]] tätig. In achtzehn Bildern ließen er und Karl Farkas mit der Musik von [[Egon Neumann]] im &amp;#039;&amp;#039;Journal der Liebe&amp;#039;&amp;#039; schöne Frauen ihre Beine zeigen und [[Rita Georg]] in einer [[Hosenrolle]] paradieren. In dieses Schema passte auch das am 1. Oktober 1926 beginnende Stück &amp;#039;&amp;#039;Wien lacht wieder.&amp;#039;&amp;#039; In dreißig Bildern führten Grünbaum und Karl Farkas (Musik von [[Ralph Benatzky]]) die vorjährige Schlagerrevue vor, die nichts an Popularität eingebüßt hatte. Dabei gab es 120 Mitwirkende und 900 Kostüme. Das Stück wurde ein Jahr lang aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Egon Schiele - Dead City III (City on the Blue River III) - Google Art Project.jpg|mini|Egon Schiele: &amp;#039;&amp;#039;Tote Stadt III&amp;#039;&amp;#039; 1911, ehem. Sammlung Grünbaum, heute [[Leopold Museum]] Wien]][[Datei:Die Sammlung Fritz Grünbaum.jpg|mini|links|Teile der Sammlung von Fritz Grünbaum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Grünbaum Dachau Arolsen Archives.jpg|mini|Fritz Grünbaums Gefangenenregisterkarte im NS-Konzentrationslager Dachau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum pendelte häufig zwischen Berlin und Wien. In Berlin trat er in Filmen auf und schrieb Texte für [[Schlager]] und verfasste Drehbücher, in Wien war er in verschiedenen Kabaretts tätig, wo seine Texte ab 1933 politischer wurden. Bei einem seiner letzten Auftritte im Wiener Kabarett Simpl im Programm &amp;#039;&amp;#039;Metro Grünbaum – Farkas höhnende Wochenschau&amp;#039;&amp;#039; scherzte er noch bei einem Stromausfall, als die Lichter ausgingen: „Ich sehe nichts, absolut gar nichts, da muss ich mich in die nationalsozialistische Kultur verirrt haben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Fritz: &amp;#039;&amp;#039;Im Kino erlebe ich die Welt – 100 Jahre Kino und Film in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Bundesverlag, Wien 1996, ISBN 3-85447-661-2, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. März 1938, dem Tag vor dem [[Anschluss Österreichs|Einmarsch der deutschen Truppen nach Österreich]] spielte er mit Karl Farkas ein letztes Mal im &amp;#039;&amp;#039;Simplicissimus.&amp;#039;&amp;#039; Danach erließ die [[Reichskulturkammer]] Auftrittsverbote für jüdische Künstler. Grünbaum versuchte einen Tag später mit seiner Frau in die [[Tschechoslowakei]] zu flüchten, wurde an der Grenze aber abgewiesen. Eine Weile versteckte er sich in Wien; dann wurde er verraten und am 24. Mai 1938 in das [[Konzentrationslager Dachau]] deportiert. Später wurde er nach [[KZ Buchenwald|Buchenwald]] und schließlich wieder nach Dachau gebracht. Er starb – laut Totenschein „an Herzlähmung abgegangen“ – am 14. Januar 1941 im KZ Dachau, nachdem er an Silvester noch ein letztes Mal vor seinen Leidensgenossen aufgetreten war. &amp;lt;!----und kurz danach eine Selbsttötung versucht hatte.---&amp;gt; Er starb entkräftet von Tuberkulose,&amp;lt;!---zermürbt von den Demütigungen und gebrochen von den Misshandlungen--- Beleg ? ----&amp;gt; trotzdem verstummte seine spitze Zunge bis zum Schluss nicht. Er conferierte zum Beispiel, wie er das „Tausendjährige Reich“ zu besiegen gedenke oder dass der völlige Mangel und das systematische Hungern das beste Mittel gegen die Zuckerkrankheit sei. Als ihm ein KZ-Aufseher ein Stück Seife verweigerte, antwortete Grünbaum: „Wer für Seife kein Geld hat, soll sich kein KZ halten“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dachauer Hefte&amp;#039;&amp;#039;, Bände 23–25, Verlag Dachauer Hefte, 2007, S.&amp;amp;nbsp;91 ({{Google Buch|BuchID=uRUtAQAAIAAJ|Seite=91|Hervorhebung=Seife}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grab (seine [[Bestattungsurne|Urne]] wurde vom KZ Dachau nach Wien überführt; für seine Frau Lilly gibt es nur eine Gedenkschrift am Grabstein) befindet sich auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (1. Tor; alter israelitischer Teil, Gruppe 20, Reihe 23, Grab Nr.&amp;amp;nbsp;22).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Grünbaum Vienna Zentralfriedhof 1 Tor.jpg|mini|Grabstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammlung und Restitution ==&lt;br /&gt;
Fritz Grünbaum war ein bekannter [[Kunstsammler]] – insbesondere der österreichischen Moderne – dessen Werke in berühmten Katalogen und Ausstellungen vertreten waren. Verkaufsweg und Verbleib der Kunstwerke sowie seiner Bibliothek konnten bis heute noch nicht aufgeklärt und nur teilweise [[Restitution von Raubkunst|restituiert]] werden. Seine Kunstsammlung umfasste über 400 Werke, die durch ein Schätzgutachten von [[Franz Kieslinger]] in 68 Positionen, zum Teil in Mehrheiten von Werken beschrieben ist. Aus diesem Schätzgutachten kann auf einen Bestand von insgesamt 446 Werken, daran ein hoher Anteil Grafiken, geschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://artstolenfromfritzgrunbaum.files.wordpress.com/2009/06/1938-27-04-kieslinger-inventory.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sammlung beinhaltete über 80 Werke von [[Egon Schiele]]. Weiters waren u.&amp;amp;nbsp;a. [[Albrecht Dürer]], [[Rembrandt van Rijn]], [[Max Oppenheimer (Maler)|Max Oppenheimer]], [[Edgar Degas]], [[Carl Spitzweg]], [[Oskar Kokoschka]] sowie [[Käthe Kollwitz]] vertreten. Der Verbleib der Sammlung während der Nazizeit ist ungeklärt, 25 % der Sammlung gelangte Anfang der 1950er Jahre über den Schweizer Kunsthändler [[Eberhard W. Kornfeld]] auf den Kunstmarkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Team, The. „Search the Collection Gruenbaum“. Collection Gruenbaum. Att. Raymond J. Dowd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schicksal des Rests ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaums Erben kämpfen seit Jahren um die Restitution ehemals in seiner Sammlung befindliche Werke; dabei sind sie jedoch oft zurückgeworfen worden. Im Jahr 2005 wurde ein Antrag, Schieles &amp;#039;&amp;#039;Sitzende Frau mit gekrümmtem linken Bein (Torso)&amp;#039;&amp;#039; zu restituieren, zurückgewiesen. Das Gericht war der Ansicht, dass zu viel Zeit verstrichen sei, bevor Grünbaums Erben Anspruch darauf erhoben hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://artstolenfromfritzgrunbaum.files.wordpress.com/2013/04/2012-10-11-summary-order-negative-schlussentscheidung.pdf |wayback=20210523132351 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-03-04 01:42:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen ersten Sieg errangen die Erben 2014, als das Auktionshaus Christie’s das Schiele-Aquarell &amp;#039;&amp;#039;Stadt am blauen Fluss&amp;#039;&amp;#039; mit dem Vermerk versteigerte, dass Grünbaum ein früherer Eigentümer war, wobei ein Teil des Erlöses für die Erben reserviert war. Der jüngste Fall, der seit 2015 durch die Gerichte geht, hat einen noch größeren Sieg gebracht. Im Jahr 2019 entschied ein New Yorker Gericht zu Gunsten der Erben und gegen den Londoner Kunsthändler Richard Nagy, der den Besitz beansprucht hatte. Im Jahr 2022 bestätigte das New Yorker Berufungsgericht die Entscheidung der unteren Instanz mit 5:0. Richter Anil Singh schrieb: „Wir lehnen die Vorstellung ab, dass eine Person, die in einem Todeslager eine Vollmacht unterschreibt, das Dokument freiwillig ausgestellt haben soll. … Jede spätere Übertragung der Kunstwerke hat kein rechtliches Eigentum übertragen.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://paw.princeton.edu/article/court-rules-family-art-collector-killed-nazis&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erben fordern die Rückgabe mehrerer Schiele-Werke. Davon betroffen sind auch die [[Republik Österreich]], die [[Albertina (Wien)|Albertina]] und das [[Leopold Museum]]. Auch aus Amerika wurde über die Beschlagnahme dreier Gemälde von Schiele aus dem Besitz Grünbaum berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ORF at/Agenturen red |url=https://orf.at/stories/3331283/ |titel=Raubkunst: Drei Schiele-Werke in USA beschlagnahmt |datum=2023-09-15 |sprache=de |abruf=2023-09-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ntv | url=https://www.n-tv.de/der_tag/Nazi-Raubkunst-Egon-Schiele-wird-in-New-York-versteigert-article24444543.html |titel= Nazi-Raubkunst wird in New York versteigert |datum=2023-10-06 |sprache=de |abruf =2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortwirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien01 Wollzeile 036 2017-04-05 GuentherZ GD Gr%C3%BCnbaum 0738.JPG|mini|Gedenktafel Wollzeile 36]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grünbaum wirkte in Wien 1., Wollzeile 36, im Haus des Kabaretts [[Simpl (Wien)|Simpl]], wo eine Gedenktafel an ihn erinnert. (Im gleichen Haus wohnte u.&amp;amp;nbsp;a. [[Michl Schwarz]].) Er lebte bis zu seinem erfolglosen Fluchtversuch in die Tschechoslowakei in Wien 4., Rechte Wienzeile 29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Grünbaum hat mit seinem prinzipiellen [[Pessimismus]] recht behalten: „Was nützt mir mein Geist, wenn mein Name mich schädigt? / Ein Dichter, der Grünbaum heißt, ist schon erledigt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dani Levys Film &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler]]&amp;#039;&amp;#039; wird Grünbaum in der Hauptfigur &amp;#039;&amp;#039;Adolf G.&amp;#039;&amp;#039; ein künstlerisches Denkmal gesetzt. Der geänderte Vorname „Adolf“ hat natürlich eine Bedeutung. Rotthaler meint, „Über Fritz G. mag man ins geheime Zentrum von Levys melancholischer Groteske gelangen. […] Denn natürlich verbirgt sich hinter dem […] Spiel […] die gute alte Doppelconférence.“ Er zitiert den New Yorker &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]],&amp;#039;&amp;#039; der aus Anlass der Ermordung Grünbaums in Dachau schrieb: „Das Schrecklichste war, dass er weniger wie ein Dachauer Häftling aussah, als vielmehr wie ein Dachauer Häftling, von Fritz Grünbaum gespielt. Man war auf eine Posse gefasst und es war eine Tragödie.“&amp;lt;ref&amp;gt;Viktor Rotthaler: &amp;#039;&amp;#039;Frühling für Hitler. Dani Levys historische Vorbilder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 13. Januar 2007, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus [[Braunau am Inn]] stammende Mitarbeiter der [[Salzburger Nachrichten]] Peter Gnaiger hat vor einigen Jahren vorgeschlagen, in [[Adolf-Hitler-Geburtshaus|Hitlers Geburtshaus]] ein &amp;#039;&amp;#039;Café Grünbaum&amp;#039;&amp;#039; einzurichten. Für Gnaiger wäre es schön gewesen, wenn man schreiben könnte: „Denkt man an Braunau, dann denkt man auch an das Cafè Grünbaum.“ Unterstützt wird er dabei u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Sonnentor]]-Gründer Johannes Gutmann und Josef Sigl von der [[Trumer Privatbrauerei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Gnaiger |url=https://www.sn.at/kolumne/teufelskueche/der-traum-vom-cafe-gruenbaum-in-hitlers-geburtshaus-120235384 |titel=Der Traum vom Café Grünbaum in Hitlers Geburtshaus |hrsg=Salzburger Nachrichten |datum=2022-04-21 |sprache=de |abruf=2022-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tondokumente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme von Fritz Grünbaum ist durch sehr wenige Schallplatten der Marken &amp;#039;&amp;#039;Odeon&amp;#039;&amp;#039; (Wien 1907), &amp;#039;&amp;#039;Gramophone&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1908–1909), &amp;#039;&amp;#039;Parlophon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Columbia&amp;#039;&amp;#039; (beide Berlin 1931–1932) erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: In Wien wurde im 22. Bezirk, [[Donaustadt]], die &amp;#039;&amp;#039;Grünbaumgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 1989: Im 6. Bezirk, [[Mariahilf]], wurde der [[Liste der Straßennamen von Wien/Mariahilf#F|&amp;#039;&amp;#039;Fritz-Grünbaum-Platz&amp;#039;&amp;#039;]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://members.aon.at/richard.weihs/Mariahilf1.htm Onlineauftritt von Richard Weihs] [[Richard Weihs]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Monument für Fritz Grünbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ihm ist ein Stern im [[Walk of Fame des Kabaretts]] gewidmet.&lt;br /&gt;
* An Grünbaums Arbeitsstätte 1., Wollzeile 36, wo sich das Kabarett Simpl befindet, wurde eine Gedenktafel angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Operetten, Theaterstücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter und Paul reisen ins Schlaraffenland.&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Robert Bodanzky]], Musik: [[Franz Lehár]], 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phyme.&amp;#039;&amp;#039; Mit Robert Bodanzky, Musik: [[Edmund Eysler]], 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Dollarprinzessin (Operette)|Die Dollarprinzessin]].&amp;#039;&amp;#039; Mit A. M. Willner, Musik: [[Leo Fall]], 1907.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitislaw, der Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Mit Robert Bodankzky, Musik: Franz Lehár, 1906.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Liebeswalzer.&amp;#039;&amp;#039; Mit Robert Bodanzky, 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Miß Dudelsack]].&amp;#039;&amp;#039; Mit Hans Reichert, Musik: [[Rudolf Nelson]], 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Musikantenmädel.&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Wilhelm Sterk]], Musik: [[Georg Jarno]], 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Zigeunerprimas (Operette)|Der Zigeunerprimas]].&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Julius Wilhelm (Librettist)|Julius Wilhelm]], Musik: [[Emmerich Kálmán]], 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturmidyll.&amp;#039;&amp;#039; Lustspiel, 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Annerl.&amp;#039;&amp;#039; Mit Wilhelm Sterk, Musik: Georg Jarno, UA 1916 in Wien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Favorit.&amp;#039;&amp;#039; Mit Wilhelm Sterk, Musik: [[Robert Stolz]], UA 1916 in Berlin.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein modernes Mädel.&amp;#039;&amp;#039; Mit Wilhelm Sterk, Musik: [[Leon Jessel]], 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Czikosbaroness.&amp;#039;&amp;#039; Musik: [[Georg Jarno]], UA 1919 in Hamburg.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Königs Nachbarin.&amp;#039;&amp;#039; Mit Wilhelm Sterk, Musik: Leon Jessel, 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte gefällig.&amp;#039;&amp;#039; Revue. Mit [[Armin Friedmann]], Musik: Stephan Weiss, [[Willy Engel-Berger]] u.&amp;amp;nbsp;a., 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traumexpress.&amp;#039;&amp;#039; Mit Karl Farkas, 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dort unterm Baum.&amp;#039;&amp;#039; Chanson im Volkston, Musik: [[Willy Kunkel]], 1912, Drei Masken Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henriette.&amp;#039;&amp;#039; Lied und Foxtrott, Musik: [[Richard Fall]], 1927, Wiener Bohême Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Draußen in Schönbrunn.&amp;#039;&amp;#039; Wiener-Lied, mit [[Karl Farkas]], Musik: Ralph Benatzky, 1926, Wiener Bohême Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nimm dir nur ja keine Frau vom Mississippi.&amp;#039;&amp;#039; Lied und Foxtrott, Musik: Richard Fall, 1927, Wiener Bohême Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich in deine falschen Augen schaue …&amp;#039;&amp;#039; Lied und Tango, Musik: Richard Fall, 1927, Wiener Bohême Verlag&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich hab das Fräulein Helen baden sehn.&amp;#039;&amp;#039; Musik: [[Fred Raymond]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;als Schauspieler, wenn nicht anders angegeben&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1929: [[Melodie des Herzens]] (nur Liedtext)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der Raub der Mona Lisa]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Meine Frau, die Hochstaplerin]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Der brave Sünder]]&lt;br /&gt;
* 1931: [[Arm wie eine Kirchenmaus]]&lt;br /&gt;
* 1932: Einmal möcht’ ich keine Sorgen haben&lt;br /&gt;
* 1932: Ein Lied, ein Kuß, ein Mädel&lt;br /&gt;
* 1932: [[Mensch ohne Namen]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Es wird schon wieder besser]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Mädchen zum Heiraten]]&lt;br /&gt;
* 1934: [[Peter (1934)|Peter, das Mädchen von der Tankstelle]] &amp;#039;&amp;#039;(Peter)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke von Grünbaum – nach seinem Tode wieder aufgelegt ==&lt;br /&gt;
* Fritz Grünbaum: &amp;#039;&amp;#039;Die Schöpfung und andere Kabarettstücke.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und mit einem biographischen Nachwort von Pierre Genée und [[Hans Veigl]] sowie einer &amp;#039;&amp;#039;Kabarettistischen Vorrede&amp;#039;&amp;#039; von [[Georg Kreisler]]. Löcker, Wien / München 1984, ISBN 3-85409-071-4.&lt;br /&gt;
* Fritz Grünbaum: &amp;#039;&amp;#039;Die Hölle im Himmel und andere Kleinkunst.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Pierre Genée und Hans Veigl und einem Vorwort von [[Bruno Kreisky]]. Löcker, Wien / München  1985, {{Falsche ISBN|3-85401-085-4}} [laut DNB falsch].&lt;br /&gt;
* Fritz Grünbaum: &amp;#039;&amp;#039;Der leise Weise. Gedichte und Monologe aus dem Repertoire.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Hans Veigl. Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1992, ISBN 3-218-00552-3.&lt;br /&gt;
* Fritz Grünbaum: &amp;#039;&amp;#039;Hallo, hier Grünbaum! Altes und Neuentdecktes.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und mit einem biographischen Vorwort von Pierre Genée und einer &amp;#039;&amp;#039;Vorrede als Ausklang&amp;#039;&amp;#039; von Georg Kreisler. Löcker, Wien 2001, ISBN 3-85409-330-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Cabaret ist mein Ruin.&amp;#039;&amp;#039; 2 CDs (CD1: Chansons, Conferencen und Texte von (und mit) Fritz Grünbaum. CD2: Feature über Fritz Grünbaum von [[Volker Kühn (Regisseur)|Volker Kühn]]). Edition Mnemosyne. Verlag für Alte Hüte &amp;amp; Neue Medien, Neckargemünd / Wien, 2005, ISBN 3-934012-23-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur über Grünbaum ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nach Alphabet bitte --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marie-Theres Arnbom]], [[Christoph Wagner-Trenkwitz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grüß mich Gott! Fritz Grünbaum. Eine Biographie 1880–1941&amp;#039;&amp;#039;. Christian Brandstätter, Wien 2005, ISBN 3-85498-419-7.&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien,&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;De–Gy.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1993, ISBN 3-218-00544-2 (mit falschem Todesdatum „1940“).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Federn]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Grünbaums 60. Geburtstag im Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roland Kaufhold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernst Federn – Versuche zur Psychologie des Terrors.&amp;#039;&amp;#039; Psychosozial-Verlag, Gießen 1999, ISBN 3-932133-47-1, S.&amp;amp;nbsp;95–97.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Blumesberger]], Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert]],&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–I.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8.&lt;br /&gt;
* Ulrich Liebe: &amp;#039;&amp;#039;Verehrt, verfolgt, vergessen: Schauspieler als Naziopfer.&amp;#039;&amp;#039; Quadriga, Weinheim 1992, ISBN 3-88679-197-1.&lt;br /&gt;
* [[Sophie Lillie]]: &amp;#039;&amp;#039;Was einmal war. Handbuch der enteigneten Kunstsammlungen Wiens.&amp;#039;&amp;#039; Czernin, Wien 2003, ISBN 3-7076-0049-1.&lt;br /&gt;
* [[Hans Veigl]]: &amp;#039;&amp;#039;Entwürfe für ein Grünbaum-Monument. Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett.&amp;#039;&amp;#039; Österreichisches Kabarettarchiv, Graz / Wien 2001, ISBN 3-9501427-0-3.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;‘Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …’. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S.&amp;amp;nbsp;218 f.&lt;br /&gt;
* Hans Veigl: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett. Biographie &amp;amp; Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; Österreichisches Kabarettarchiv, Graz 2019, ISBN 978-3-9504628-8-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Fritz Grünbaum}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/524 Eintrag] in der literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119368129}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Grünbaum,_Fritz}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0345055}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [https://collections.yadvashem.org/en/names/15751197 Eintrag für Fritz Gruenbaum] in [[Yad Vashem#Weitere Einrichtungen in Yad Vashem|The Central Database of Shoah Victims’ Names]]&lt;br /&gt;
* [https://collections.yadvashem.org/en/names/14954403 Eintrag für Elisabeth Grünbaum] in The Central Database of Shoah Victims’ Names&lt;br /&gt;
* [http://www.yadvashem.org/wps/portal/!ut/p/_s.7_0_A/7_0_2KE/.cmd/acd/.ar/sa.portlet.VictimDetailsSubmitAction/.c/6_0_1L5/.ce/7_0_2KI/.p/5_0_2E6?victim_details_id=753257&amp;amp;victim_details_name=Grunbaum+Elisabeth&amp;amp;q1=GaH227nRumM%3D&amp;amp;q2=lIYwRzT2YXXErGQVsnJsfraiBUcYgFL1&amp;amp;q3=cVvkQvw4H%2FE%3D&amp;amp;q4=cVvkQvw4H%2FE%3D&amp;amp;q5=iFqlchXG628%3D&amp;amp;q6=uPjX9tgTjLk%3D&amp;amp;q7=PXM40RSP5kFjcFPmNI0rdy9gOFSFvr2s&amp;amp;frm1_npage=1 Gedenkblatt für Elisabeth Grunbaum] in The Central Database of Shoah Victims’ Names&lt;br /&gt;
* [https://www.christenundjuden.org/alt/index_files/d86e4938a99c65b839890b05f02ee70b-142.php „Grüß mich Gott“, Grünbaum-Vita von Marie-Theres Arnbom]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article562824/Was-nuetzt-mir-mein-Geist.html Welt-Artikel: „Was nützt mir mein Geist“]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyranos.ch/smgruf-d.htm Fritz Grünbaum] bei cyranos&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|654}}&lt;br /&gt;
* {{ÖKA|gruenbaum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hagalil.com/archiv/2010/04/10/federn-gruenbaum/ Ernst Federn über Fritz Grünbaums 60. Geburtstag im Konzentrationslager]&lt;br /&gt;
* [https://kabarett.de/fritz-gruenbaum Fritz Grünbaum] In: [[Deutsches Kabarettarchiv]]&lt;br /&gt;
* [http://artstolenfromfritzgrunbaum.wordpress.com/ Blog zur Restitution der Kunstsammlung Fritz Grünbaums]&lt;br /&gt;
* {{PGDA|gruenbau|Fritz Grünbaum}}&lt;br /&gt;
* {{Wien Geschichte Wiki|Fritz Grünbaum|Fritz Grünbaum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119368129|LCCN=n86138300|VIAF=74077040}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grunbaum, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Schlager)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restitution von NS-Raubgut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schlaraffia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Operette)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grünbaum, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gruenbaum, Fritz; Grünbaum, Franz Friedrich (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kabarettist, Operetten- und Schlagerautor, Regisseur, Schauspieler und Conférencier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
	</entry>
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