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	<title>Fritz Gerlich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Gerlich&amp;diff=324990&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2026-78122-3 (Diskussion) auf die letzte Version von Catullus26 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-28T09:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-78122-3&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-78122-3&quot;&gt;~2026-78122-3&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-78122-3&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-78122-3 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Catullus26&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Catullus26 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Catullus26&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerlich.JPG|mini|Fritz Gerlich (1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Carl Albert Fritz Michael Gerlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1883]] in [[Stettin]]; † [[1. Juli]] [[1934]] im [[KZ Dachau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Journalist]] und [[Archivar]]. Gerlich leistete von 1931&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot; /&amp;gt; bis zu seiner Festnahme am 9. März 1933 publizistischen Widerstand gegen [[Adolf Hitler]], die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei#Wahlerfolge ab 1930|NSDAP]] und den [[Nationalsozialismus]] in [[Geschichte Bayerns#Bayern zwischen den Weltkriegen|Bayern]] und im Deutschen Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CertificateGerlich.jpg|mini|Geburtsurkunde von Fritz Gerlich aus dem Stadtarchiv Stettin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Fritz Gerlich wuchs als ältester von vier Söhnen des Stettiner Fischgroßhändlers und Kaufmanns Paul Gerlich in einem [[Calvinismus|calvinistisch]] geprägten Elternhaus in Stettin auf. Ab Herbst 1889 besuchte er das Stettiner [[Marienstiftsgymnasium]]; vier Jahre später wechselte er in die Gymnasialstufe. 1901 empfing er sein Reifezeugnis. Am 9. Oktober 1920 heiratete er in München Sophie Botzenhart, geb. Stempfle (1883–1956).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Morsey: [https://downloads.eo-bamberg.de/5/467/1/64878975437564935082.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich, publicist and prophet ‒ how did he resist the Nazis?&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stadt Bamberg (PDF; 50&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1902 studierte Gerlich Mathematik und Physik an der Universität Leipzig,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Michael Gerlich&amp;#039;&amp;#039;, in: Helmut Moll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 6.&amp;amp;nbsp;Auflage. Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2015, Band&amp;amp;nbsp;I, S.&amp;amp;nbsp;479.&amp;lt;/ref&amp;gt; ab 1903 Geschichte und Anthropologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]], wo er sich auch in der [[Freistudentenschaft|Freien Studentenschaft]] engagierte. 1907 promovierte er bei [[Karl Theodor von Heigel]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;phil.&amp;#039;&amp;#039; In seiner Abschlussprüfung schnitt er so gut ab, dass man ihn verdächtigte, die Prüfungsthemen gekannt zu haben, worauf Gerlich anbot, sich nochmals mit anderen Themen prüfen zu lassen und dabei wiederum sehr gut abschnitt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldmann-4&amp;quot;&amp;gt;[[Christian Feldmann (Schriftsteller)|Christian Feldmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Erzfeind.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 18. Februar 2018, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Tätigkeit als Historiker im bayerischen Staatsarchivdienst publizierte er zahlreiche Artikel zu antisozialistischen und [[Völkische Bewegung|völkisch]]-deutschkonservativen Themen in den &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Monatshefte|Süddeutschen Monatsheften]]&amp;#039;&amp;#039;, der von ihm gegründeten Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Wirklichkeit&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland|Historisch-politischen Blättern für das katholische Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;. 1917 gehörte er zum engeren Ausschuss des bayerischen Landesvereins der [[Deutsche Vaterlandspartei|Deutschen Vaterlandspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
1919 engagierte Gerlich sich gegen die [[Münchner Räterepublik]]. Von 1920 bis 1928 war er Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Münchner Neueste Nachrichten|Münchner Neuesten Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; (MNN), in deren Nachfolge sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; sieht. Finanziers aus der rheinischen Schwerindustrie, die die MNN übernommen hatten, waren auf den rechten Publizisten Gerlich aufmerksam geworden und vertrauten ihm die Leitung der MNN an. In der Redaktion pflegte er einen kollegialen Arbeitsstil und korrigierte auch seine eigenen Leitartikel nach Kritik der Redakteure. Bis zum [[Hitlerputsch]] 1923 unterstützte er die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]]. Die Rede von [[Gustav von Kahr]] im [[Bürgerbräukeller]] am Tag des Putsches war von Gerlich geschrieben worden. Danach vollzog Gerlich eine politische Wende und war nun auch der Außenpolitik von [[Gustav Stresemann]] wohlwollend gegenüber eingestellt, was ihn in Konflikt mit seiner Verlagsleitung brachte. Gerlich schied am 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1928 nach Auseinandersetzungen mit der Verlagsleitung bei den MNN aus. Gerlich war impulsiv und jähzornig, wobei er nicht nur in der Redaktion handgreiflich und ausfallend wurde. Dort warf er beispielsweise in betrunkenem Zustand ein Bierglas nach dem Verlagsdirektor Otto Pflaum und beschimpfte den Seniorchef Friedrich Trefz. Sein Verhalten führte auch zu Beleidigungsklagen; seine Ehefrau ertrug seine Wutanfälle nicht mehr und verließ ihn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldmann-4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923, mit dem Hitlerputsch, wandelte sich Gerlich von einem eher national-autoritär gesinnten Sympathisanten der nationalsozialistischen Bewegung zu einem engagierten Kritiker und Gegner Adolf Hitlers. Die Ablehnung des [[Totalitarismus]] durch Fritz Gerlich gründete sich auf das [[Naturrecht]] als Menschenrecht. Zudem hatte Gerlich 1927 in [[Konnersreuth]] die Mystikerin [[Therese Neumann]] und den Kreis um sie herum kennengelernt. Neumann und der &amp;#039;&amp;#039;Konnersreuther Kreis&amp;#039;&amp;#039; – darunter der Kapuziner [[Ingbert Naab]]  – waren dem [[Nationalsozialismus]] gegenüber ausgesprochen kritisch und ermunterten Gerlich zum Widerstand gegen die NSDAP. Gerlich konvertierte im September 1931&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gerlich.com/biografie/kurzbiografie/in-deutsch Biografie Fritz Gerlich]. – Abgerufen am 17. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Glauben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Kolb]]: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/in-ekstase-gegen-den-massenwahn-11071445-p2.html &amp;#039;&amp;#039;In Ekstase gegen den Massenwahn. Den Kampf gegen den Nationalsozialismus bezahlte der Publizist Fritz Gerlich mit seinem Leben&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 22. November 2010, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Erfahrungen mit Therese Neumann beschrieb Gerlich 1929 in zwei Bänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1929 wechselte Gerlich wieder in den Archivdienst. 1930 übernahm er die Herausgabe und Chefredaktion der katholischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Illustrierter Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; (finanziert durch den Fürsten [[Erich von Waldburg-Zeil]], den er aus Konnersreuth kannte), die ab 1932 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Der gerade Weg]]&amp;#039;&amp;#039; erschien und sich konsequent gegen Hitler und die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wandte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Käppner]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein tapferer Feuerkopf: Fritz Gerlich&amp;#039;&amp;#039;. In: Joachim Käppner, [[Wolfgang Görl]], Christian Mayer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;München. Die Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Süddeutsche Zeitung Edition, München 2008, ISBN 978-3-86615-622-7, S. 311 f. ([https://www.hagalil.com/deutschland/2008/01-gerlich.htm online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Gerlich schrieb einmal: „Nationalsozialismus heißt: Lüge, Hass, Brudermord und grenzenlose Not.“&amp;lt;ref&amp;gt;in &amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039; vom 31. Juli 1932 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010484/images/index.html?seite=457 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zeitung wurde auch durch Preisausschreiben und sich an den Geschmack der breiten Masse wendende Artikel populär und erreichte Auflagen von mehr als 100.000. Die Schlagzeilen erschienen in roten Lettern, und Gerlich bediente sich einer eindeutigen Sprache. Sie wurde in derselben Druckerei gedruckt wie der &amp;#039;&amp;#039;Völkische Beobachter&amp;#039;&amp;#039;, wobei Gerlich und Hitler sich oft begegneten. Nach einer Schlagzeile, in der er die Nationalsozialisten &amp;#039;&amp;#039;Hetzer, Verbrecher und Geistesverwirrte&amp;#039;&amp;#039; titulierte, bekam Hitler einen Wutanfall und verlangte vom Drucker, Gerlichs Zeitung zu kündigen. Danach wechselte Gerlich zu einer katholischen Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Schluss warnte Gerlich vor der Gefahr und den Folgen einer „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten und versuchte sie zu verhindern. Eindringlich mahnte er: &amp;#039;&amp;#039;Ihr, die ihr diesem Betruge eines von der Gewaltherrschaft Besessenen verfallen seid erwacht ! Es geht um Deutschland, um Euer, um Eurer Kinder Schicksal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit und Ermordung ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten blieb Gerlich, obwohl er gewarnt wurde, dass er nun stark gefährdet sei, und obschon Freunde ihm anboten, ihn ins Ausland zu bringen, in Deutschland, mit der Begründung, er wolle die Redaktion seiner Zeitung nicht im Stich lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9.&amp;amp;nbsp;März 1933 wurde Gerlich in den Redaktionsräumen des &amp;#039;&amp;#039;Geraden Wegs&amp;#039;&amp;#039; von einem [[Sturmabteilung|SA]]-Trupp überfallen, misshandelt und gefoltert (ein SA-Mann sprang im Münchner Polizeipräsidium mit voller Wucht auf seine Hände, damit er nie wieder schreiben konnte) und anschließend in Schutzhaft genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Feldmann-4&amp;quot; /&amp;gt; Erich von Waldburg-Zeil forderte am 11. März 1933 beim Staatskommissar [[zur besonderen Verwendung|z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V.]] im Staatsministerium, [[Hermann Esser]] (NSDAP), für Gerlich das „Recht auf einen Arzt und priesterlichen Beistand“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitungen in Österreich und der Schweiz berichteten im März 1933 über Gerlichs Verhaftung und Misshandlung. Der [[Erzbistum München und Freising|Erzbischof von München und Freising]], [[Michael von Faulhaber]], veranlasste am 19. März 1933 von Rom aus telegrafisch, dass Gerlich und der vier Tage nach ihm verhaftete Schriftleiter der [[Münchner Neueste Nachrichten]], [[Erwein von Aretin]], seelsorglichen Beistand erhielten. In der Nacht vom 16. zum 17. Mai 1933 misshandelten zwei SA-Angehörige Gerlich im Polizeigefängnis erneut.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Morsey]]: [https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=dd98987c-bee7-5c6e-429b-2aabfb5eebbf&amp;amp;groupId=252038 &amp;#039;&amp;#039;Eine erfolglose Intervention von drei Schweizer Bischöfen im Dezember 1933 zugunsten des verhafteten Münchner Publizisten Fritz Gerlich. Zugleich Korrektur einer Fehlinformation über deren Initiator&amp;#039;&amp;#039;] (pdf). [[Historisch-Politische Mitteilungen]]. Band 19, Heft 1, Januar 2013, S. 289 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerlich blieb mehr als 16 Monate in München in „[[Schutzhaft]]“, die er größtenteils im Polizeigefängnis in der Ettstraße verbrachte. Mitgefangenen gegenüber äußerte er während seiner Haftmonate wiederholt, dass man ihn ermorden werde, weil er zu viel über das Vorleben und die verbrecherischen Taten der neuen Machthaber wisse. Dazu gab er an, detaillierte Kenntnis über die Täterschaft von [[Joseph Goebbels|Goebbels]] und [[Hermann Göring|Göring]] am [[Reichstagsbrand]] zu haben und darüber, dass Hitler 1931 seine Nichte [[Geli Raubal]] erschossen habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Feldmann, loc. cit.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 30. Juni 1934 wurde Gerlich im Zuge der „[[Röhm-Putsch|Röhm-Affäre]]“ von Beamten der Bayerischen Politischen Polizei aus dem Gefängnis der Polizeidirektion in der Ettstraße abgeholt und ins [[KZ Dachau]] gebracht. Dort wurde er nach seiner Ankunft auf den Schießstand des Lagers gebracht und zusammen mit dem ehemaligen Kampfbundführer [[Paul Röhrbein]] von einem [[Peloton (Militär)|Peloton]] aus SS-Leuten unter dem Kommando des SS-Sturmführers [[Wilhelm Breimaier]] bei Scheinwerferlicht erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerlichs Leiche wurde wie die Leichen der meisten anderen Opfer des „Röhmputsches“ in Dachau am 3. Juli 1934 mit einem Möbelwagen in das [[Ostfriedhof (München)#Städtisches Krematorium|Städtische Krematorium]] auf dem [[Ostfriedhof (München)|Münchner Ostfriedhof]] transportiert und dort eingeäschert. Damit missachtete man seine religiösen Glaubensgrundsätze, da die Kremierung für Katholiken damals nicht zulässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Akademie Bayern - Swapo 004.jpg|mini|Löwe mit Gedenktafel für Fritz Gerlich an der Katholischen Akademie Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofstatt gerlich 0600.JPG|mini|Gedenktafel (Mitte) am Nachfolgebau des ehemaligen Verlagsgebäudes der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]]][[Datei:Gerlichstraße Regensburg-Büste.JPG|mini|Fritz Gerlich-Büste in der Gerlichstraße in Regensburg]]&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Rudolf Morsey]] wurde Anfang der 1990er Jahre auf die erhaltenen Briefe und Schriften Gerlichs, der damals fast vergessen war, aufmerksam. Seitdem setzte Morsey sich dafür ein, dass Gerlich bekannter wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Krücken: [http://www.berliner-kurier.de/panorama/hitler-kritiker-dr--fritz-gerlich--der-vergessene-held,7169224,22132860.html &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Gerlich: Der vergessene Held&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Berliner Kurier]], 15. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Morsey trug dazu bei, dass das [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Bayerische Hauptstaatsarchiv]] 2018 Gerlichs Nachlass als Schenkung erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Krather |url=https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-hauptstaatsarchiv-fritz-gerlich-1.4594103 |titel=Wie der Freistaat an Fritz Gerlichs Nachlass kam |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2019-09-10 |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2009, dem 75. Jahr seiner Ermordung, widmet Stattreisen München e.&amp;amp;nbsp;V. Fritz Gerlich und dessen Zeitung einen Stadtrundgang.&amp;lt;ref&amp;gt;Stattreisen München e.&amp;amp;nbsp;V.: {{Webarchiv|url=http://www.stattreisen-muenchen.de/rundgaenge/der-gerade-weg/detail/ |wayback=20120730063024 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der gerade Weg&amp;#039;&amp;#039;}}, Zugriff am 4. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich dieses Jahrestages erstellte die katholische Seelsorge an der [[KZ-Gedenkstätte Dachau]] die Wanderausstellung „Fritz Gerlich (1883–1934) – Als Journalist gegen Hitler“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In München erinnern heute mehrere Stätten an Fritz Gerlich:&lt;br /&gt;
* eine 1984 von [[Wolf Hirtreiter]] geschaffene Gedenktafel an seinem ehemaligen Wohnhaus in der [[Richard-Wagner-Straße (München)|Richard-Wagner-Straße]] 27&lt;br /&gt;
* eine Bronzetafel an einem Neubau am Standort des [[Schwarzes Haus (München)|ehemaligen Verlagsgebäudes]] der Süddeutschen Zeitung in der Hofstatt in der [[Altstadt (München)|Altstadt]]&lt;br /&gt;
* eine 1994 angebrachte Gedenktafel unter der Löwenfigur des ehemaligen [[Wittelsbacher Palais]] beim Gebäude der [[Katholische Akademie in Bayern|Katholischen Akademie in Bayern]] in der [[Mandlstraße]] 23&lt;br /&gt;
* eine Bronzebüste des Bildhauers Andreas Prucker am Sitz des Landesverbandes der [[Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung|Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung]] (KKV) in der [[Brienner Straße]] 39.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hannes Hintermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Intimfeind. München hat endlich ein Denkmal für Fritz Gerlich&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19. Juni 2015, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* eine Gedenktafel in den Amtsräumen der Abteilung V des [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Bayerischen Hauptstaatsarchivs]]  (Ludwigstraße 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde die Gerlichstraße in [[Pasing-Obermenzing]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helga Pfoertner: &amp;#039;&amp;#039;Mit der Geschichte leben.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Literareron, München 2001, ISBN 3-89675-859-4, S.&amp;amp;nbsp;143–148 ({{Webarchiv |url=http://www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de/files/pfoertner1.pdf |text=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB |wayback=20140428180641}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; An Fritz Gerlich erinnern außerdem Straßen in [[Landshut]], [[Neusäß]], [[Neuss]], [[Pullach im Isartal]] und im Stadtteil Innerer Westen von [[Regensburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Freitag |Titel=Regensburger Straßennamen |Verlag= Mittelbayerische Verlagsgesellschaft mbH |Ort=Regensburg |Datum=1997 |ISBN=3-931904-05-9 |Seiten=59}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Regensburg steht zudem in der Gerlichstraße eine vom Bildhauer Andreas Prucker geschaffene Bronzeskulptur.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/neue-aufmerksamkeit-fuer-einen-maertyrer-21179-art1245420.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Aufmerksamkeit für einen Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 14. Juni 2015 auf &amp;#039;&amp;#039;mittelbayerische.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 12. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2023 erhielt das Seniorenzentrum der Caritas Regensburg den Namen „Fritz-Gerlich-Haus“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.caritas-regensburg.de/aktuelles/presse/neues-caritas-seniorenzentrum-heisst-fri &amp;#039;&amp;#039;Neues Caritas Seniorenzentrum heißt Fritz-Gerlich-Haus&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 23. März 2023 auf &amp;#039;&amp;#039;caritas-regensburg.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Fritz Michael Gerlich als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seligsprechungsprozess ==&lt;br /&gt;
Das [[Erzbistum München und Freising]] hat das Verfahren zur Seligsprechung von Fritz Gerlich eingeleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kirche-seligsprechung-eingeleitet-1.3083801 &amp;#039;&amp;#039;Seligsprechung eingeleitet&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juli 2016, abgerufen am 12. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Gottesdienst im [[Frauenkirche (München)|Liebfrauendom]] wurde es am 16. Dezember 2017 offiziell eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://mk-online.de/meldung/kardinal-reinhard-marx-eroeffnet-seligsprechungsverfahren.html |wayback=20200814113856 |text=&amp;#039;&amp;#039;Seligsprechungsprozesse für Gerlich und Guardini&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 17. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fritz Gerlich Preis | Propeller Preis ==&lt;br /&gt;
Die mehrheitlich im Besitz katholischer Bistümer befindliche [[Tellux-Film|Tellux-Gruppe]] verleiht im Rahmen des [[Filmfest München|Filmfests München]] den mit 10.000 Euro dotierten [[Fritz Gerlich Preis]] – den einzigen katholischen Filmpreis in Deutschland&amp;amp;nbsp;– für zeitgenössische Spiel- oder Dokumentarfilme, die in couragierter Weise ein öffentlich diskutiertes Thema aufgreifen, das sich mit Widerstand gegen Intoleranz und Diktatur, Machtmissbrauch, Verfolgung und Erniedrigung befasst. Außerdem wird seit 2023 der Propellerpreis verliehen für Formate, die sich im Geiste von Fritz Gerlich gesellschaftlich relevanten Themen widmen. Gesucht werden dabei innovative Young-Adult-Formate, die schwerpunktmäßig ein junges Publikum unter 35 Jahren ansprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivische Überlieferung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerlich Nachlass gelangte, nachdem er sich Jahrzehnte lang in privater Hand befand, 2018 auf Vermittlung von [[Rudolf Morsey]] in das [[Bayerisches Hauptstaatsarchiv|Bayerische Hauptstaatsarchiv]] in München, wo er seither der Öffentlichkeit zur Einsichtnahme zur Verfügung steht (BayHStA, NL Gerlich Fritz). Er umfasst 70 Akteneinheiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-113464 Eintrag zum Nachlass Gerlich in der Datenbank Nachlässe].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Testament Heinrichs VI. Versuch einer Widerlegung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1907. Nachdruck Kraus, Vaduz 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Theorie des Kapitalismus&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, München, Leipzig 1913 ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11022799?page=4%2C5 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kommunismus als Lehre vom Tausendjährigen Reich&amp;#039;&amp;#039;. H. Bruckmann, München 1920 ([https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb11128065?page=%2C1 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth.&amp;#039;&amp;#039; J. Kösel &amp;amp; F. Pustet, 2 Bände, München 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Glaubwürdigkeit der Therese Neumann. Eine Auseinandersetzung mit den Professoren Wunderle und Mager.&amp;#039;&amp;#039; Naturverlag, München 1931 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:824-04-1-sp-iii-3268-5 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prophetien wider das Dritte Reich. Aus den Schriften des Dr.&amp;amp;nbsp;Fritz Gerlich und des Paters Ingbert Naab O.F.M.Cap.&amp;#039;&amp;#039; Gesammelt von Dr.&amp;amp;nbsp;Johannes Steiner. Schnell &amp;amp; Steiner, München 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biographien:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Erwein von Aretin|Erwein Freiherr von Aretin]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Michael Gerlich. Prophet und Märtyrer. Sein Kraftquell.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schnell und Steiner, München 1983 (2.&amp;amp;nbsp;erg. Aufl. mit einem Vorwort von Karl Otmar von Aretin).&lt;br /&gt;
* Ovidio Dallera, Ilsemarie Brandmair: &amp;#039;&amp;#039;Tödliche Schlagzeilen. Fritz Michael Gerlich, ein Journalist gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Verlag St.&amp;amp;nbsp;Michaelsbund, München 2009, ISBN 978-3-939905-44-8 (Vorwort von Franz Herre).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Meetschen]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein gerader Weg. Der katholische Journalist, Widerstandskämpfer und Märtyrer Fritz Gerlich&amp;#039;&amp;#039;, Fe Verlag, Kißlegg 2015, ISBN 978-3-86357-134-4.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Morsey]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich (1883–1934). Ein früher Gegner Hitlers und des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78398-1.&lt;br /&gt;
* Rudolf Morsey: Fritz Gerlich (1883–1934). In: [[Jürgen Aretz]], Rudolf Morsey, [[Anton Rauscher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Aschendorff Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG, Münster 1994, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 21–38. [https://www.aschendorff-buchverlag.de/digibib/?digidownload&amp;amp;tid=17582 (Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Augustin Niedermeier: &amp;#039;&amp;#039;Ein Kämpfer für Wahrheit und Recht. Fritz Gerlich, ein Mann des katholischen Widerstands&amp;#039;&amp;#039;. EOS-Verlag, St.&amp;amp;nbsp;Ottilien 1995, ISBN 3-88096-723-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Günter Richardi]], Klaus Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Geheimakte Gerlich/Bell. Röhms Pläne für ein Reich ohne Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Ludwig, München 1993, ISBN 3-7787-2135-6.&lt;br /&gt;
* Michael Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich 1883–1934. Publizistik als Auseinandersetzung mit den „politischen Religionen“ des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; München 1998 (Dissertation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Biographische Kurzskizzen zu Gerlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Rudolf Morsey: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich (1883–1934) – Publizist aus Stettin. Ein früher Gegner Hitlers und des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]]&amp;#039;&amp;#039;, N.F. Band 97, 2011, {{ISSN|0067-3099}}, S.&amp;amp;nbsp;157–179.&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 175–176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einträge zu Gerlich in Nachschlagewerken:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{BBKL | url=https://www.bautz.de/bbkl/g/gerlich_k_a_f.shtml|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629143724/http://www.bautz.de/bbkl/g/gerlich_k_a_f.shtml |archivedate=2007-06-29 |band=22|autor=Manfred Berger|spalten=394–409}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|307|308|Gerlich, Albert Fritz|[[Karl Otmar von Aretin]]|118538721}}&lt;br /&gt;
* [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]], Art.: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Michael Gerlich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Bd. I, ISBN 978-3-506-79130-6, S. 479–481.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeitungsartikel über Gerlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Christian Feldmann (Schriftsteller)|Christian Feldmann]], &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Erzfeind&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung|FAS]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7/2018 vom 18. Februar 2018, S. 4.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Görl]], &amp;#039;&amp;#039;Schreiben gegen Hitler. Der Journalist Fritz Gerlich bekämpfte das NS-Regime – bis zu seiner Ermordung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 16./17. Dezember 2017, S. R2 (Thema des Tages).&lt;br /&gt;
* [[Heribert Prantl]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich – ein journalistischer Märtyrer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.sueddeutsche.de/politik/prantls-politik-bis-hierher-und-nicht-weiter-1.3786144 sueddeutsche.de vom 3. Dezember 2017]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelleneditionen zu Gerlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Morsey]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich – ein Publizist gegen Hitler. Briefe und Akten 1930–1934.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, ISBN 978-3-506-77012-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Juri Köster: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Geraden Weg. Leben und Widerstand Fritz Gerlichs&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentarfilm 2013/2014, 45 min.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=www.tellux.tv |url=http://www.tellux.tv/index.php/2014-2013/14-13-eintrag/245-auf-dem-geraden-weg-leben-und-widerstand-fritz-gerlichs |wayback=20150623143217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In dem TV-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Hitler – Aufstieg des Bösen]]&amp;#039;&amp;#039; (2003) wird Gerlichs Leben ab 1919 bis zu seinem Tod in einer Nebenrolle dargestellt, gespielt von [[Matthew Modine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Fritz Gerlich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118538721}}&lt;br /&gt;
* [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=193&amp;amp;cHash=9c9e3272adc95eef09132a89425ff217 Protokoll/Abschrift: Zum staatsanwaltschaftlichen Ersuchen vom 29. Januar 1924. Hitler-Prozess]&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118538721}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gerlich.com/ &amp;#039;&amp;#039;Gerlich.com&amp;#039;&amp;#039;] – Homepage über Fritz Gerlich mit digitalisierten Schriften&lt;br /&gt;
* {{GDW|fritz-gerlich}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fritzgerlichpreis.de Website Fritz Gerlich Preis] &lt;br /&gt;
* [http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/der-gerade-weg/ Digitalisat der Zeitschrift „Illustrierter Sonntag“/„Der gerade Weg“ im Online-Angebot der Bayerischen Landesbibliothek]&lt;br /&gt;
* [https://www.gerlich.com/ &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich (1883–1934). Ein Publizist gegen Hitler&amp;#039;&amp;#039;]. Gedenkseite mit viel Material zu Gerlich. Betrieben seit August 2019 vom [[Sankt Michaelsbund]] in München.&lt;br /&gt;
* Brigitte Baetz: [https://www.deutschlandfunk.de/fritz-gerlich-journalist-und-hitler-gegenspieler.2907.de.html?dram:article_id=482087 &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gerlich. Journalist und Hitler-Gegenspieler&amp;#039;&amp;#039;], [[Deutschlandfunk]], 10. August 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118538721|LCCN=n85122792|VIAF=49364316}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerlich, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Röhm-Putsches]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des römischen Katholizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mordopfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eröffneter Seligsprechungsprozess]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Vaterlandspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerlich, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerlich, Carl Albert Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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