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	<title>Fritz Geiges - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Geiges&amp;diff=1564322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katanga: /* Geschichtsverein Schau-ins-Land */</title>
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		<updated>2026-04-15T05:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichtsverein Schau-ins-Land&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fritz Geiges 1925.jpg|mini|hochkant|Porträt von Fritz Geiges ([[Hugo Vogel]], 1925)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Geiges.jpg|mini|hochkant|Fritz Geiges in der linken unteren Ecke des Stif&amp;amp;shy;tungs&amp;amp;shy;fensters der [[Johanneskirche (Freiburg im Breisgau)|Johannes&amp;amp;shy;kirche]]; links unten das Wappen von Geiges: der Freiburger Rabe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Geiges&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Dezember]] [[1853]] in [[Offenburg]] als &amp;#039;&amp;#039;Alois Sigmund Friedrich Geiges&amp;#039;&amp;#039;; † [[23. Juni]] [[1935]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein Glas- und Monumentalmaler, ein bedeutender [[Restaurator]] für [[Glasmalerei]] und [[Ortsgeschichte|Lokalhistoriker]] sowie Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Fritz [[Geiges]] wurde als Sohn des Architekten und späteren Stadtbaumeisters von Freiburg [[Sigmund Geiges]] (1810–1898) und dessen dritter Ehefrau Theresa Baumann geboren. Sein Onkel war der Bildhauer [[Josef Alois Knittel|Alois Knittel]] (1814–1875). Beruflich trat Friedrich Geiges, der zeit seines Lebens nur Fritz genannt wurde, in die Fußstapfen seines Vaters und Onkels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine künstlerische Ausbildung erhielt der junge Geiges seit 1872 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Königlichen Kunstschule Stuttgart]] bei [[Bernhard von Neher]]. Von 1874 bis 1878 studierte er an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchener Kunstakademie]], zuerst in der technischen Malschule von [[Otto Seitz (Maler)|Otto Seitz]], die weiteren Semester dann bei [[Wilhelm von Diez]]. Wegen Krankheit musste er seine Studien vorzeitig abbrechen und kehrte nach Freiburg zurück, wo er sich zunächst als Zeichenlehrer durchschlagen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsverein Schau-ins-Land ===&lt;br /&gt;
1873 war er Mitbegründer des &amp;#039;&amp;#039;[[Breisgau-Geschichtsverein Schau-ins-Land]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach seiner 1878 durch Krankheit erzwungenen Rückkehr nach Freiburg übernahm er die Organisation des Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 schuf Geiges für den Verein im Redoutenhaus neben dem [[Historisches Kaufhaus (Freiburg im Breisgau)|Historischen Kaufhaus]] eine heute noch erhaltene „Vereinsstube“, die nach seinen Entwürfen gestaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Liessem-Breinlinger: Die Schauinslandstube im Freiburger Kaufhaus, in: Schau-ins-Land 101 (1982), S. 299–312 (Nachdruck in: Schau-ins-Land Register Band 1–125 (2007), S. 15–20.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der im Stil einer Trinkstube des frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ausgestattete Raum wurde auch von weiteren Vereinsmitgliedern mitgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ausschuss des Vereins wird er als Zeichner der Vereinszeitschrift geführt. So enthalten die ersten Jahrbücher nicht nur viele graphische Darstellungen von Geiges, sondern tragen buchstäblich auch seine Handschrift. Von nun an veröffentlichte er regelmäßig Aufsätze über die Stadtgeschichte und die Baugeschichte des Münsters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anerkennung und Aufmerksamkeit erfuhr Geiges durch sein 1878 erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Das alte Freiburg in seiner Blüthezeit in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem Freiburger Hauptfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiges&amp;#039; Christophorus.jpg|mini|hochkant=0.6|[[Christophorus]], Monumental-gemälde am Atelierturm]]&lt;br /&gt;
=== Glasmalerei und Monumentalgemälde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiges Turm 01.jpg|mini|links|hochkant|Atelierturm von Geiges mit nach Norden ausgerichteter verglaster Front]]&lt;br /&gt;
Als Glasmaler und Restaurator von Glasgemälden besaß er internationalen Ruf. In Deutschland schuf er beispielsweise einen Zyklus von 27 Fenstern für die [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]] in Berlin sowie den Mosaikfußboden im Chor des [[Kölner Dom]]s. Für zahlreiche weitere kirchliche Bauten in Deutschland entwarf er Glasfenster und schuf außerdem Monumentalgemälde. 1897 wurde er auf Vorschlag von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] durch die [[Preußische Akademie der Künste]] zum Professor ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot;&amp;gt;Daniel Parello: &amp;#039;&amp;#039;Von Helmle bis Geiges: ein Jahrhundert historistischer Glasmalerei in Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg i. Br.: Stadtarchiv, 2000, ISBN 3-00-006521-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Konrad von Zaehringen.jpg|mini|hochkant=0.6|Glasmalerei von 1899: [[Konrad I. (Zähringen)|Konrad von Zähringen]] verleiht der Siedlung am&lt;br /&gt;
Fuße des [[Schlossberg (Freiburg im Breisgau)|Schlossbergs]] das Stadtrecht.]]&lt;br /&gt;
Die Glasmalereien entstanden in seinem Atelier, das in einem 1889 erbauten Turm („[[Geigesturm]]“) in der Freiburger Talstraße 66 untergebracht war. Die mit Abstand vor den Geschossdecken angebrachte Glasfassade, die sich über alle drei Geschosse erstreckt, ermöglichte die Vormontage auch großer Glasgemälde. Seit 2004 ist im erhaltenen und unter [[Denkmalschutz]] stehenden Geigesturm der [[Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler|BBK]] – Südbaden untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Freiburg schuf er Glasfenster u. a. für die [[Herz-Jesu-Kirche (Freiburg im Breisgau)|Herz-Jesu]]- und die [[Johanneskirche (Freiburg im Breisgau)|Johanneskirche]] sowie die Glasgemälde im Kaisersaal des [[Historisches Kaufhaus (Freiburg im Breisgau)|historischen Kaufhauses]] und dem Erker des Hauses.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele seiner Arbeiten wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört, darunter in Freiburg die Fassadenmalereien am Alten Rathaus und am [[Basler Hof]]. Erhalten blieb das Gemälde des Freiburger Stadtpatrons St. Georg an der Außenseite des [[Schwabentor (Freiburg im Breisgau)|Schwabentors]] sowie eine über drei Geschosse reichende Darstellung des Heiligen [[Christophorus]] an der Ostseite des Geigesturmes. Mit dem Bertholdsfenster, auf dem Konrad von Zähringen den Bürgern das Stadtrecht verkündet, ist zudem eines der Glasfenster aus dem Ratsaal des Neuen Rathauses erhalten. Die ursprünglich mehrteilige Galerie enthielt daneben Porträts von [[Berthold III. (Zähringen)|Berthold III.]] und Konrad III., [[Grafen von Freiburg|Graf von Freiburg]] sowie ein Adlerwappen mit der Unterschrift „Zähringen“ und wurde auf der [[Weltausstellung Paris 1900]] ausgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmid&amp;quot;&amp;gt;Karl Schmid, Hans Schadek: &amp;#039;&amp;#039;Die Zähringer. 2, Anstoß und Wirkung&amp;#039;&amp;#039;, Thorbecke, Sigmaringen 1986, ISBN 3-7995-7041-1, S. 369.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurierung der Münsterfenster ===&lt;br /&gt;
Nachdem Geiges in den 1890er Jahren schon die Turmhalle des [[Freiburger Münster]]s dokumentiert und restauriert hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Im Jahr 2004 restauriert, vgl. Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Edle Faltenwürfe, abentheuerlich bemalt …&amp;quot;: die Turmvorhalle des Freiburger Münsters. Untersuchung und Konservierung der Polychromie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Theiss, 2004. ISBN 3-8062-1944-3&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde ihm ab 1917 auch die Wiederherstellung der Münsterfenster übertragen. Geiges hatte sich durch seine bisherigen Arbeiten in ganz Deutschland einen guten Ruf gemacht, so dass es beinahe schon selbstverständlich schien, dass der [[Freiburger Münsterbauverein]] und die Kirchenbehörde ihm diesen Auftrag erteilten. Das heutige Erscheinungsbild der Münsterfenster geht weitgehend auf diese [[Restaurierung]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem „Tag für Denkmalpflege“ 1925 in Freiburg wurden seine Arbeiten stark kritisiert, einige Teilnehmer warfen ihm sogar „Restaurierungsvandalismus“ vor. Geiges hatte, noch ganz im Sinne des [[Historismus]], verlorene Teile der mittelalterlichen Fenster durch eigene Neuschöpfungen ergänzt und die Originale von den in seinen Augen störenden Reparaturen voriger Jahrhunderte befreit. Um die alten und neuen Teile einander anzugleichen, überzog Geiges außerdem die Innenseite aller Fenster, ausgenommen das Küferfenster und das Konstanzer Fenster, mit einer dämpfenden Ölfarbe, wodurch er den Verlust der Leuchtkraft in Kauf nahm (bei der Restaurierung der Fenster in den Jahren 1971 bis 1982 wurde dieser Überzug wieder entfernt). Hier kollidierte die Geigessche Auffassung von der Wiederherstellung eines ursprünglichen Zustandes mit der Maxime moderner [[Denkmalpflege]], die lautet: &amp;#039;&amp;#039;Niemals restaurieren, möglichst nur konservieren&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot; /&amp;gt; Geiges habe eine Auffassung vertreten, die fast die komplette deutsche &amp;#039;&amp;#039;Führungsgilde deutscher Kunsthistoriker zum Protest gegen die Vernichtung edelsten Kulturgutes durch Geiges erhob.&amp;#039;&amp;#039; Kennzeichnend für die Haltung Geiges&amp;#039; ist seine Äußerung, wonach z.&amp;amp;nbsp;B. die Westrose des Münsters restauratorisch ausreichend aus nur einem Segment leicht ersetzt werden könne, eine Aussage, die sich im Bezug auf Wiederholungen bei anderen Fenstern des Münsters sinngemäß ebenso finden lässt. Einer der Gründe für die Diskussion um die Fensterrestaurierung mag in der Zielvorgabe &amp;#039;&amp;#039;Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes&amp;#039;&amp;#039; gelegen haben. Dies war zu vage und unklar und ließ somit erheblichen Raum für Geiges&amp;#039; Ausführung. Der Auftraggeber hatte dem Restaurator keine konservatorischen Vorgaben gemacht. So entstand der Eindruck, Geiges hätte nach eigenem Gutdünken über den Verlauf der Restaurierung entschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der künstlerische Nachlass von Fritz Geiges befindet sich im [[Augustinermuseum]] in Freiburg und im [[Stadtarchiv Freiburg]]. Eine im Jahr 2000 publizierte [[Dissertation]] beschreibt sein Wirken im Detail,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot; /&amp;gt; ebenso der Katalog der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Aufleuchten des Mittelalters. Glasmalerei des 19. Jahrhunderts in Freiburg&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2000. Im [[Deutsches Glasmalerei-Museum|Deutschen Glasmalerei-Museum]] in [[Linnich]] befinden sich Kopien von Fenstern aus dem 16. Jahrhundert, die Fritz Geiges geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Historisches Kaufhaus Freiburg - Fenster.jpg|mini|Fenster des „Kaisersaals“ am Historischen Kaufhaus in Freiburg (von innen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburg Kaufhaus Erker.jpg|mini|hochkant|Erkerfenster des Historischen Kaufhauses am Freiburger [[Münsterplatz (Freiburg im Breisgau)|Münsterplatz]] und Architekturmalerei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glasmalerei ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste&lt;br /&gt;
|anzahl = 3&lt;br /&gt;
|liste = ==== In Freiburg ====&lt;br /&gt;
* Fenster des „[[Kaisersaal]]s“ am [[Historisches Kaufhaus (Freiburg im Breisgau)|Historischen Kaufhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Gymnasium (Freiburg im Breisgau)|Friedrich-Gymnasium Freiburg]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Sempach]]&amp;#039;&amp;#039;, im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mädchenbürgerschule&amp;#039;&amp;#039; am „Holzmarkt“, später [[Goethe-Gymnasium (Freiburg im Breisgau)|Goethe-Gymnasium]], (nicht erhalten)&amp;lt;ref&amp;gt;Glasfenster im Treppenhaus der &amp;#039;&amp;#039;Mädchenbürgerschule&amp;#039;&amp;#039; am Holzmarkt, Motiv &amp;#039;&amp;#039;Stifter der Klöster Adelhausen und St. Katharina&amp;#039;&amp;#039;; so in: {{Freiburger Bauten|Karl Ritter, Rudolf Thoma|Mittel- und Volksschulen|540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Klant: &amp;#039;&amp;#039;Freiburg für Flaneure. Bauplastik&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Klant (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Skulptur in Freiburg. Kunst des 19. Jahrhunderts im öffentlichen Raum&amp;#039;&amp;#039;, modo, Freiburg im Breisgau 2000, ISBN 3-922675-77-8, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herz-Jesu-Kirche (Freiburg im Breisgau)|Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Johanneskirche (Freiburg im Breisgau)|Johanneskirche]]&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Freiburg im Breisgau)#Neues Rathaus|Neues Rathaus]]&lt;br /&gt;
* Neues Kollegiengebäude der [[Universität Freiburg im Breisgau|Universität]]&lt;br /&gt;
* Scheibe mit Maler, Goldschmied und Zunftwappen, 1880 im [[Augustinermuseum]] (Inv. Nr. K 93/041 - 042)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== In weiteren deutschen Städten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:1906 schuf Fritz Geiges die Glasfenster in der Stadtkirche Langenburg. 01.jpg|mini|hochkant=0.6|Fenster in der [[Stadtkirche Langenburg]]]]&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste&lt;br /&gt;
|anzahl = 3&lt;br /&gt;
|liste = * Berlin:&lt;br /&gt;
** [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&lt;br /&gt;
** [[Berlin-Weißensee]]: [[Bethanienkirche (Berlin-Weißensee)|Bethanienkirche]],&amp;lt;br /&amp;gt;aus Anlass der Kircheneinweihung 1902 verleiht der [[Deutscher Kaiser|deutsche Kaiser]] dem Glas- und Kunstmaler Professor Geiges den [[Kronenorden]] 3. Klasse.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bimage%5D=2&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19021027-0-0-0-0.xml &amp;#039;&amp;#039;Das Kaiserpaar in der Bethanienkirche&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Berliner Tageblatt]] und Handels-Zeitung, 1902, 27. Oktober; abgerufen am 25. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Braunschweig]], St. Ulrich&lt;br /&gt;
* [[Breslau]], St. Carolus-Kirche&lt;br /&gt;
* Butzbach, [[Markuskirche (Butzbach)|St. Markus-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Fritzlar, [[Fritzlarer Dom|Dom St. Peter]]&lt;br /&gt;
* Hamburg, [[St. Marien-Dom (Hamburg)|Marienkirche]]&lt;br /&gt;
* Haslach im Kinzigtal, [[St. Arbogast (Haslach im Kinzigtal)|Pfarrkirche St. Arbogast]]&lt;br /&gt;
* [[Hausach]] im Kinzigtal, St. Mauritius&lt;br /&gt;
* Herford, [[St. Johannis (Herford)|St. Johannis]]&lt;br /&gt;
* [[Haut-Kœnigsbourg|Hohkönigsburg]], Kapelle&lt;br /&gt;
* Karlsruhe, [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe|Kunsthalle]]&lt;br /&gt;
* Konstanz, [[Konstanzer Münster]], 1901&lt;br /&gt;
* [[Legnica|Liegnitz]], Liebfrauenkirche und [[Ritterakademie (Liegnitz)|Ritterakademie]]&lt;br /&gt;
* [[Lörrach]], [[Röttler Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Lübeck]], Gerichtshaus&lt;br /&gt;
* [[Magdeburg]], [[Magdeburger Dom]]&lt;br /&gt;
* [[Vellahn|Marsow]], [[Feldsteinkirche Marsow|Feldsteinkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Metz]], [[Kathedrale von Metz|Kathedrale]]&lt;br /&gt;
* Mittelsteinkirch (Kościelniki Średnie), Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* [[Motala]], Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* [[Naumburg (Saale)]], [[Naumburger Dom|Dom]]&lt;br /&gt;
* [[Titisee-Neustadt|Neustadt im Schwarzwald]], [[Neustädter Münster|Pfarrkirche St. Jakobus]]&lt;br /&gt;
* [[Pforzheim]], Rathaus&lt;br /&gt;
* Potsdam, [[Erlöserkirche (Potsdam)|Erlöserkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Quedlinburg]], Schlosskirche&lt;br /&gt;
* Rostock, [[Kloster zum Heiligen Kreuz (Rostock)|Klosterkirche zum hl. Kreuz]]&lt;br /&gt;
* [[Seeheim-Jugenheim]], [[Klosterruine Heiligenberg#Kulturdenkmal Gesamtanlage Heiligenberg|Battenberg-Mausoleum]] auf dem Heiligenberg in [[Jugenheim (Seeheim-Jugenheim)|Jugenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Strzegom|Striegau]], [[Schloss Muhrau]], Schlosskirche&lt;br /&gt;
* Trier, [[Trierer Dom|Dom]]&lt;br /&gt;
* [[Überlingen]], [[Rathaus (Überlingen)|Rathaus]]&lt;br /&gt;
* [[Essen-Werden|Werden an der Ruhr]], Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* Wetzlar, [[Wetzlarer Dom|Dom]]&lt;br /&gt;
* [[Qingdao|Tsingtau]]: Christuskirche (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Georg Schwabenthor (Freiburg) 3266.jpg|mini|hochkant=0.6|Heiliger Georg: Wandgemälde am Freiburger Schwabentor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Arbeiten ===&lt;br /&gt;
* Bad Herrenalb, [https://www.bad-herrenalb-evangelisch.de/kloster-herrenalb/kloster-herrenalb-in-der-gegenwart Wappenbild Seitenkapelle, Ev. Klosterkirche]&lt;br /&gt;
* Eichstätt: [[Eichstätter Dom|Dom]], Nordportal: Restaurierung / Neufassung (Vergleich Freiburg Portalvorhalle)&lt;br /&gt;
* [[Frankfurt am Main]]: &amp;#039;&amp;#039;Hotel Germania&amp;#039;&amp;#039; (1876)&lt;br /&gt;
* Freiburg: [[Freiburger Münster|Münster]], Architektur- und Skulpturenschmuck in der Portalvorhalle, Neufassung nach seinen Entwürfen&lt;br /&gt;
* Freiburg: Darstellung des Freiburger Stadtpatrons, des [[Georg (Heiliger)|Heiligen Georg]], Wandgemälde auf der Außenseite des [[Schwabentor (Freiburg im Breisgau)|Schwabentors]] (1903)&lt;br /&gt;
* Freiburg: Monumentalgemälde [[Christophorus|St. Christophorus]] am dreigeschossigen Atelierturm&lt;br /&gt;
* Freiburg: Nach einer Skizze Geiges’ durch &amp;#039;&amp;#039;[[Gebrüder Moroder]]&amp;#039;&amp;#039; gefertigtes Marienaltärchen (1905)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Scheurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altäre der Offenburger Altarbauer [[Moroder]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 36/37, 2017/2018 (2021), S. 147–182, hier: S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kölner Dom]]: Fußbodenmosaiken des Chorumgangs (1894–1896)&lt;br /&gt;
* [[Rottweil]]: Rathaus (1884, nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* [[Straßburg|Strassburg]]: [[St. Mauritius (Straßburg)|Sankt-Mauritius-Kirche]], &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039; in der Sakristei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alte Freiburg in seiner Blüthezeit in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg, Wachter, 1878.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Glockenstuhl im Münster zu Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 21, 1896.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Baugeschichte des Freiburger Münsters&amp;#039;&amp;#039;. In: Schau-ins-Land 10, 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über ein halbes Jahrtausend Geschichte eines Freiburger Bürgerhauses, eine kritische Studie. – Wappenskulturen des Klosters Günterstal&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 51, 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der mittelalterliche Fensterschmuck des Freiburger Münsters. Seine Geschichte, die Ursachen seines Zerfalles und die Maßnahmen zu seiner Wiederherstellung; zugleich ein Beitrag zur Geschichte des Baues selbst&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg, Breisgau-Verein Schau-ins-Land, 1931 (Gleichzeitig Band 56–58 des &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das älteste Freiburger Rathaus und seine Gerichtslaube&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 63, 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1895 [[Roter Adlerorden]] IV. Kl&lt;br /&gt;
* 1898 Roter-Adler-Orden III. Kl&lt;br /&gt;
* 1902 [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* 1897 Ernennung zum Professor auf Vorschlag von [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]]&amp;lt;!-- vgl. Diskussion--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900 Goldene Medaille der [[Weltausstellung Paris 1900|Weltausstellung in Paris]]&lt;br /&gt;
* 1920 [[Ehrendoktor]] der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]], verliehen von Rektor Carl Diehl&lt;br /&gt;
* 1923 [[Ehrenbürger]] der Stadt Freiburg&lt;br /&gt;
* 1923 Ehrenbürger von [[Raithaslach]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land, Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Fritz Geiges&amp;#039; Bruder war der Freiburger Architekt und Bauunternehmer [[Oskar Geiges]]. Seine Tochter Margarethe (&amp;#039;&amp;#039;Mutzi&amp;#039;&amp;#039;) heiratete 1914 den Zoologen [[Alfred Kühn]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|13|192|193|Kühn, Alfred|[[Hansjochem Autrum]]|118778161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Sohn Fritz Geiges junior wurde Arzt und Chirurg. Dessen Sohn war der Fotograf und Bildreporter [[Leif Geiges]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parello&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maja Geiges: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Hauptwerke des Künstlers (Fr. Geiges)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 63, 1936, S. 72–77.&lt;br /&gt;
* [[Adolf J. Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren starb der Freiburger Ehrenbürger Prof. Dr.h.c. Fritz Geiges (2. Dezember 1853–23. Juni 1935),&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 104, 1985, S. 291–304.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Rehm]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]]&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, Band 3. Stuttgart 1990, S. 98 f.&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Becksmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherung und Restaurierung der Freiburger Münsterfenster in den Jahren 1970–1982.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Freiburger Münsterbauverein 1890–1900&amp;#039;&amp;#039;, Freiburger Münsterbauverein, Freiburg 1990, S. 155–194.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kalchthaler]]: &amp;#039;&amp;#039;Künstler und Lokalhistoriker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiehre, Ein Almanach&amp;#039;&amp;#039;. Kehrer, Freiburg 1999. ISBN 3-929140-18-7.&lt;br /&gt;
* [[Daniel Parello]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Helmle bis Geiges. Ein Jahrhundert historistischer Glasmalerei in Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv, Freiburg i. Br. 2000, ISBN 3-00-006521-0 (mit Werkverzeichnis).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufleuchten des Mittelalters. Glasmalerei des 19. Jahrhunderts in Freiburg&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung vom 26. Mai bis 3. September 2000, Augustinermuseum Freiburg.&lt;br /&gt;
* Adolf J. Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Geiges und „Freiburgs unvergleichliches Münster“&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landesverein Badische Heimat#Publikationen|Badische Heimat]]&amp;#039;&amp;#039;, 1/2004, S. 168 ff.&lt;br /&gt;
* Daniel Parello: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasmalereien von Fritz Geiges&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre auf dem Weg. Pfarrgemeinde und Pfarrkirche Sankt Johann in Freiburg-Wiehre; Festschrift&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der katholischen Pfarrgemeinde St. Johann. Freiburg 1999, S. 87–102.&lt;br /&gt;
* Daniel Parello: &amp;#039;&amp;#039;Die Glasmalereien von Fritz Geiges in St. Johann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Wiehre. Ein Almanach 1008–2008&amp;#039;&amp;#039;, Promo Verlag, Freiburg 2007, ISBN 978-3-923288-64-9, S. 152 ff.&lt;br /&gt;
* {{AKL|51|84 || Geiges, Fritz|Jutta Dresch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.freiburg.de/pb/site/Freiburg/get/345594/M%2075_9%20Fritz%20Geiges%20Glasnegative.pdf Verzeichnis der 5.220 Glasnegative von Geiges’ Werken im Stadtarchiv Freiburg] (PDF; 1,9 MB)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119022206}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119022206|VIAF=15570766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geiges, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Restaurator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geiges, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Geiges, Alois Sigmund Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler und Freiburger Lokalhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Dezember 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Offenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katanga</name></author>
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