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	<title>Fritz Gause - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Gause&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1893]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[24. Dezember]] [[1973]] in [[Essen]]) war ein deutscher Gymnasiallehrer, [[Historiker]] und [[Archivar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Königsberg (Luftaufnahme).JPG|mini|hochkant|Königsberg, 1925]]&lt;br /&gt;
Fritz Gause, ein Sohn von August Gause, Magistratsdirektor beim Königsberger Oberbürgermeister [[Siegfried Körte]], und seiner Frau Margarete geb. Hunke, war der Bruder von [[Alfred Gause]]. Die Familie wohnte von 1905 bis 1945 in [[Kalthof (Königsberg)]]. &lt;br /&gt;
Fritz Gause besuchte das [[Collegium Fridericianum]] und studierte nach dem Abitur an der [[Albertus-Universität Königsberg]] [[Geschichte]], [[Germanistik]] und [[Geographie]]. Er war Mitglied der studentischen &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftlichen Verbindung Hohenstaufen&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Deutschen Wissenschafter-Verband]]. Er diente als [[Kriegsfreiwilliger]] bei der [[Artillerie|Feldartillerie]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] konnte er das Studium abschließen und wurde am 16. Dezember 1921 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die Landgerichte des Ordenslandes Preußen bis zur Säkularisation, unter besonderer Berücksichtigung der Landschöffenbücher von Bartenstein und Gilgenburg/Hohenstein&amp;#039;&amp;#039; zum [[Dr. phil.]] promoviert. Anschließend war er zeitlebens Lehrer, immer an Mädchenschulen. Seit 1923 und erneut seit der Wiederbegründung von 1950 war er ein engagiertes Mitglied der [[Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung|Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hiko-owp.eu/mitglieder/nachrufe/ Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung: Nachruf Fritz Gause].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gause war kurz zuvor in den Schuldienst eingetreten und 1922 [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] am [[Goethe-Oberlyzeum]] in Königsberg geworden. Die Stadt übertrug ihm 1938 die Leitung des [[Stadtarchiv Königsberg|Stadtarchivs Königsberg]] und die Direktion des [[Stadtgeschichtliches Museum (Königsberg)|Stadtgeschichtlichen Museums Königsberg]]. Auf beiden Posten blieb er bis 1945, stets der Wissenschaft zugewandt, wurde aber während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trotz gesundheitlicher Probleme an der Front eingesetzt. Siebenmal verwundet, geriet er bei Kriegsende in polnische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1947 entlassen wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kam nach [[Essen]], wo er als Lehrer an einem Mädchengymnasium unterrichtete und 1959 als [[Oberstudienrat (Deutschland)|Oberstudienrat]] pensioniert wurde. Die [[Stadtgemeinschaft Königsberg]] wählte ihn 1967 zu ihrem Vorsitzenden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PAZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Leben lang mit Königsberg verbunden. Der Geschichtswissenschaftler Fritz Gause erhielt vor 50 Jahren von der Landsmannschaft Ostpreußen den Preußenschild verliehen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Preußische Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 38, 21. September 2013, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner [[Ägide]] entstand in Königsbergs Patenstadt [[Duisburg]] das [[Museum Stadt Königsberg]], das am 20. Oktober 1968 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Albinus: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg-Lexikon. Stadt und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Flechsig, Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Gause starb 1973 am [[Heiliger Abend|Heiligen Abend]] mit 80 Jahren. Begraben ist er auf dem [[Parkfriedhof Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen im Kontext der Ostforschung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Gause zu den Protagonisten der sich neu konstituierenden [[Ostforschung]], deren zentrale Themen die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950]] war. Seine &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Preußenlandes&amp;#039;&amp;#039; (1966) spiegelte primär die Frontstellung gegen die „europafremde Macht“ Russland, die das Schicksal der Region nicht auf Dauer bestimmen dürfe. Seine Darstellung war dem Konzept des [[Deutschtum]]s und der Auseinandersetzung mit Polen verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Hackmann: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen und Westpreußen in deutscher und polnischer Sicht: Landeshistorie als beziehungsgeschichtliches Problem&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1996, S. 319&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber [[Hermann Aubin]] beharrte Gause auf dem Begriff „Ostdeutschland“ statt „Ostmitteleuropa“, um den deutschen Anteil an der Geschichte des Raumes zu betonen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Hackmann: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen und Westpreußen in deutscher und polnischer Sicht: Landeshistorie als beziehungsgeschichtliches Problem&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 1996, S. 311&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gause schrieb eine dreibändige &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Reihe von Beiträgen für die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; und setzte mit [[Kurt Forstreuter]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Altpreußische Biographie]]&amp;#039;&amp;#039; fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PAZ&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Preußenschild]] (1963)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstorden]], Verdienstkreuz 1. Klasse (1964)&lt;br /&gt;
* [[Professor]], Ernennung durch die [[Landesregierung von Nordrhein-Westfalen]] (1972)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://protokolle.archive.nrw.de/texte/_1021x.htm |wayback=20130923062145 |text=Protokoll der 1021. Kabinettsitzung NRW am 9. September 1969}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kämmereibesitz der Stadt Königsberg im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. [[Gräfe und Unzer]], Königsberg i. Pr. 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Russen in Ostpreußen 1914/15&amp;#039;&amp;#039;. Gräfe und Unzer, Königsberg 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800&amp;#039;&amp;#039;. Gräfe und Unzer, Königsberg 1935. Verein für Familienforschung in Ost- u. Westpreußen, Hamburg 1983, ISBN 3-922953-53-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krollmanns wissenschaftliches Werk&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg: Graph. Kunstanst., 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erbe und Aufgabe des deutschen Ostens&amp;#039;&amp;#039;. Gräfe und Unzer, München 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Amtes und der Stadt Soldau&amp;#039;&amp;#039;. [[Herder-Institut (Marburg)]] 1958 (2. Neudruck. E. Meier, Oberhausen 1998, ISBN 3-931577-13-9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Burkhard-Verlag Heyer, Essen 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Königsberger Friedrichskollegium&amp;#039;&amp;#039;, 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Stadt Königsberg in Preußen&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bde. Böhlau, Köln Wien 1965–1971 (Auch: ebenda 1996, ISBN 3-412-08896-X).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-slawische Schicksalsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;. Holzner, Würzburg 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mittelalterliche deutsche Ostsiedlung&amp;#039;&amp;#039;. Klett, Stuttgart 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Acta Prussica&amp;#039;&amp;#039;. Holzner, Würzburg 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königsberg, so wie es war&amp;#039;&amp;#039;. Droste, Düsseldorf 1983, ISBN 3-922953-53-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Preußenlandes&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1966, ISBN 3-7921-0005-3 (Auch 1970, 1986).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Königsberg in Preußen. Die Geschichte einer europäischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Rautenberg, Leer 1987, ISBN 3-7921-0345-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kant und Königsberg bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1989, ISBN 3-7921-0418-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußen und Westpreußen. Kleine Geschichte des Preußenlandes&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1994, ISBN 3-7921-0535-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Forstreuter]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Gause (1893–1973)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch Preußenland|Preußenland]]. Mitteilungen der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung und aus den Archiven der Stiftung Preussischer Kulturbesitz&amp;#039;&amp;#039;. Band 12 (1974), {{ISSN|0032-7972}}, S. 30.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Leesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Archivare 1500–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, ISBN 3-598-10605-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118689851}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtgemeinschaft-koenigsberg.de/ Stadtgemeinschaft Königsberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.museumkoenigsberg.de/ Museum Stadt Königsberg]&lt;br /&gt;
* [http://leksykonkultury.ceik.eu/index.php/Fritz_Gause Polnische Biografie] (mit Bild)&lt;br /&gt;
* [http://www.hiko-owp.eu/mitglieder/nachrufe/ Nachruf und Biogramm in der Altpreußischen Biographie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118689851|LCCN=n/85/43551|VIAF=41966275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gause, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußenschildes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gause, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Dezember 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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