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	<title>Fritz Freymüller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:58:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-03-04T00:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Freymüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Fritz Freymueller&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1882]] in [[Obersteinach (Ilshofen)|Obersteinach]]; † [[13. September]] [[1950]] in [[West-Berlin]]), war ein deutscher [[Architekt]], [[Stadtplanung|Stadtplaner]] und [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Freymüller studierte Architektur an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]], war dort Schüler von [[Theodor Fischer]] und [[Paul Bonatz]]. Seit 1900 gehörte er der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Ulmia Stuttgart&amp;#039;&amp;#039; an. Später wurde er auch [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] der &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft Thuringia Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1912 avancierte er nach ersten Berufsjahren in [[Wilhelmshaven]] und [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] zum Gemeindebaurat von [[Berlin-Lankwitz|Lankwitz]]. Der damalige Bürgermeister von Lankwitz, [[Rudolf Beyendorff]], und er trieben den Ausbau von Lankwitz zur Villenkolonie „Gartenstadt Lankwitz“ voran.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kämpfte Freimüller in den Schützengräben bei [[Sedan]] und lernte das Grauen des [[Grabenkrieg im Ersten Weltkrieg|Grabenkriegs]] kennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung von Lankwitz nach [[Groß-Berlin]] am 1. Oktober 1920 wurden Freymüllers Leistungen für Lankwitz gewürdigt und er wurde 1921 erster Stadtbaurat des neuen Berliner [[Bezirk Steglitz|Bezirks Steglitz]]. Er durfte den Titel Regierungsbaumeister tragen. Mehrere Schulen, die [[Feuerwehrhaus|Feuerwache]] Steglitz in der Plantagenstraße und das [[Stadion Lichterfelde]] mit seiner geschwungenen Tribüne stammen von Freymüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1933 wurde er von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] aufgrund von Konflikten, die auf seiner liberalen und demokratischen Haltung beruhten, aus dem Amt getrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot; /&amp;gt; Freymüller betätigte sich danach als freischaffender Architekt und baute private Wohngebäude, so das [[Landhaus (Architektur)|Landhaus]] für den Schauspieler [[Paul Hörbiger]]. Er nahm an Wettbewerben für Eigenheime teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freymüller verfasste mit dem Architektenkollegen [[Fritz Schröder (Architekt)|Fritz Schröder]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gvoon.de/verordnungsblatt-vobl-stadt-gross-berlin-1946/seite-470-839177.html &amp;#039;&amp;#039;Fritz Schröder, Architekt in der Fa. Richter &amp;amp; Schädel, Berlin-Steglitz, Menckenstraße 26a&amp;#039;&amp;#039;] enthalten im &amp;#039;&amp;#039;Verordnungsblatt für Groß-Berlin, 1946&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 28. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;  das Buch &amp;#039;&amp;#039;Kampf den [[Bausünde]]n&amp;#039;&amp;#039;, das bautechnische Fehler aufzeigt und anhand von Zeichnungen sowie praktischen Ratschlägen zur Vermeidung selbiger beitragen sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bausuende&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Ziel der „Gemeinverständlichkeit“&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch0&amp;quot; /&amp;gt; sollte das Buch „eine größere Öffentlichkeit auf die Anstrengungen des zukünftigen Wiederaufbaus – insbesondere im Siedlungs- und Wohnhausbau“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bausuende&amp;quot; /&amp;gt; nach dem ersehnten Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] vorbereiten. Das Buch wurde in zwei Bänden angelegt, Roh- und Ausbau gewidmet. 1941 erschien der erste Teil, 1942 der zweite Teil. 1950 erschien die dritte, verbesserte Ausgabe. Es gilt noch immer als [[Standardwerk]] zum Thema Bausünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde Freymüller mit dem Wiederaufbau des [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanischen Gartens und Botanischen Museums]] in [[Berlin-Dahlem|Dahlem]] beauftragt, die Umsetzung seines Entwurfs konnte er jedoch nicht mehr verwirklichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Freimüller wohnte zuletzt in seinem im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht zerstörten Haus, Alt-Lankwitz 74, und wurde auf dem [[Kreuzkirchhof]] in Lankwitz bestattet. Da die Grabstätte später neu belegt wurde, ließ die Familie einen umgearbeiteten Grabstein auf der Grabstelle des Enkels (Abt. M, Reihe W2, Platz 033) aufstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Freymüllerweg&amp;#039;&amp;#039; in Lankwitz ist seit 1997 nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1913–1914: [[Käseglocke (Berlin)|Parkwohnhaus, genannt &amp;#039;&amp;#039;Käseglocke&amp;#039;&amp;#039;]] am [[Bernkastler Platz]] in Lankwitz&lt;br /&gt;
* 1913–1914: [[Mädchengymnasium|Lyzeum]] mit Gemeindefesthalle, inzwischen [[Beethoven-Oberschule]]&lt;br /&gt;
* 1913–1916: [[Herrenhaus Correns]] in Lankwitz, Gärtnerstraße 25–32, bekannt als Siemens-Villa&lt;br /&gt;
* 1917: [[Ratswaage Lankwitz]], Ecke Charlottenstraße/Elisabethstraße&lt;br /&gt;
* 1924–1925: Feuerwache Steglitz, Plantagenstraße 12–14/Südendstraße 16–18a&lt;br /&gt;
* 1926: Krieger-Ehrenmal im [[Gemeindepark Lankwitz]]&lt;br /&gt;
* 1926–1929: [[Stadion Lichterfelde]], Ostpreußendamm 3–17&lt;br /&gt;
* 1928–1929: Jugendheim &amp;#039;&amp;#039;Haus der Jugend&amp;#039;&amp;#039;, Flemmingstraße 14b, Steglitz; gilt als das erste explizit als [[Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung|Jugendfreizeiteinrichtung]] konzipierte Gebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ff-architekten.de/projekte/JAS-011-fleminghaus |wayback=20170131054008 |text=&amp;#039;&amp;#039;JAS_011 – Neue Sachlichkeit und Rock n Roll – Workshop zum Jugendhaus von Fritz Freymüller 2012&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-03-04 00:58:42 InternetArchiveBot }} Website der ff-Architekten PartG mbB, abgerufen am 31. Januar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928–1929: Verwaltungsgebäude zum [[Stadtbad Steglitz]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, dritte Auflage 2006, ISBN 3-422-03111-1. S. 450.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929–1930: Ehemaliges Verbindungshaus der [[Thuringia (Studentenverbindung)|Burschenschaft Thuringia]] Sensburger Allee 3 in [[Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
* 1932: Gedenkstätte für [[Otto Lilienthal]] auf dem [[Fliegeberg]] in Lichterfelde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Berlin-Lankwitz Beethoven-Schule asv2021-10 img1.jpg|[[Beethoven-Oberschule]]&lt;br /&gt;
 Käseglocke Lankwitz.JPG|Parkwohnhaus Bernkastler Platz &amp;#039;&amp;#039;([[Käseglocke (Berlin)|Käseglocke]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Berlin-Lankwitz 12-12 Siemens Villa.jpg|Herrenhaus Correns (Siemens-Villa)&lt;br /&gt;
 Ratswaage Lankwitz.JPG|[[Ratswaage Lankwitz]]&lt;br /&gt;
 Gemeindepark-Lankwitz-Mahnmal.jpg|Krieger-Ehrenmal im [[Gemeindepark Lankwitz]]&lt;br /&gt;
 LilienthalDenkmal.JPG|[[Otto Lilienthal|Otto-Lilienthal]]-Denkmal auf dem [[Fliegeberg]]&lt;br /&gt;
 Sensburger Allee 3 (Berlin-Westend).JPG|Haus Sensburger Allee 3 in [[Berlin-Westend]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (mit Fritz Schröder): &amp;#039;&amp;#039;Kampf den Bausünden&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1. Gersbach &amp;amp; Sohn, Berlin 1941.&lt;br /&gt;
* (mit Fritz Schröder): &amp;#039;&amp;#039;Kampf den Bausünden&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2. Gersbach &amp;amp; Sohn, Berlin 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bausuende&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Retsch |url=http://www.a42.org/fileadmin/_img/disko/disko_14.pdf |titel=Die Bausünde – Karriere eines Begriffs |hrsg=[[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg]] |abruf=2012-03-12 |format=PDF; 859 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch0&amp;quot;&amp;gt;Fritz Freymueller, Fritz Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Kampf den Bausünden&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2. Gersbach &amp;amp; Sohn, Berlin 1942, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=12|id=F400|zlb98=590|kaupert=Freymuellerweg-12247-Berlin|name=Freymüllerweg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt0&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmal!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KiezKontakt – Zeitung für Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang, Nr. 3, Berlin 2011, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;kiezkontakt1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmal!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;KiezKontakt – Zeitung für Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang, Nr. 3, Berlin 2011, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Freymuller, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin-Lankwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Freymüller, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Freymueller, Fritz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Stadtplaner und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Obersteinach (Ilshofen)|Obersteinach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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