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	<title>Fritz Frauenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-15T08:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Hermann Günter Frauenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1912]] in Friedenau; † [[28. September]] [[1969]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] der [[Kriegsmarine]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und Direktoriumsmitglied von [[ExxonMobil|Mobil Oil AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Frauenheim wurde am 9. März 1912 im [[Berlin]]er Stadtteil [[Berlin-Friedenau|Friedenau]] geboren. Er trat am 1. April 1930 in die [[Reichsmarine]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichsmarine ===&lt;br /&gt;
Seine infanteristische Grundausbildung erhielt Frauenheim bei der &amp;#039;&amp;#039;1. Schiffsstammdivision&amp;#039;&amp;#039; der Ostsee, die auf dem [[Dänholm]] bei [[Stralsund]] stationiert war. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1930 wurde Frauenheim auf das Segel[[schulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1913)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039; versetzt, wo er seine praktische Bordausbildung begann. Hier wurde Frauenheim am 10. Oktober 1930 zum [[Seekadett]]en ernannt. Zum 11. Oktober 1930 wechselte er auf den [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Emden (Schiff, 1925)|Emden]]&amp;#039;&amp;#039;, um seine Bordausbildung fortzusetzen. Mit Wirkung zum 1. Januar 1932 wurde Frauenheim zum [[Fähnrich zur See]] befördert. Anschließend ging er zur [[Marineschule Mürwik]] in [[Flensburg]]-[[Mürwik]]. Anfang 1932 wurden die Ausbildungsabteilungen der Marine umgegliedert. Frauenheim gehörte nun zur 4.&amp;amp;nbsp;Abteilung der II.&amp;amp;nbsp;Schiffsstammabteilung in Stralsund. Hier erhielt Frauenheim seine weitere Grund- und Infanterieausbildung. Zum 1. April 1932 kehrte er zur Marineschule Mürwik zurück, um seinen Fähnrichs-Hauptlehrgang zu absolvieren. Im Anschluss daran besuchte er ab 29. März 1933 an der Sperrschule Kiel-Wik den Fähnrichs-Artillerielehrgang, anschließend ab dem 29. Juni 1933 den Fähnrichs-Torpedolehrgang an der Marineschule. Ab 19. August 1933 besuchte Frauenheim an der Küstenartillerieschule in [[Wilhelmshaven]] den Fähnrichs-Fla-Maschinenwaffen-Lehrgang und ab 13. September 1933 die [[Torpedostation|Torpedo- und Nachrichtenschule Flensburg-Mürwik]]. Am 2. Oktober 1933 nahm er wieder seine Bordausbildung an Bord des [[Linienschiff]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Schleswig-Holstein (Schiff, 1908)|Schleswig-Holstein]]&amp;#039;&amp;#039; auf. Dort fungierte er als Korporalschaftsführer, Divisionsfeldwebel und [[Zugführer]]. Am 1. April 1934 wurde er zum [[Oberfähnrich zur See]] befördert. Am 26. Juni 1934 wechselte Frauenheim auf dem Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Karlsruhe (Schiff, 1929)|Karlsruhe]]&amp;#039;&amp;#039;, der zu dieser Zeit als [[Schulschiff]] diente. Mit der &amp;#039;&amp;#039;Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; bereiste Frauenheim Nord-, Mittel- und Südamerika, sowie Portugal und Spanien. In der Funktion eines &amp;#039;&amp;#039;Divisionsleutnants&amp;#039;&amp;#039; war er in der Ausbildung eingesetzt und wurde im Verlauf der Reise am 1. Oktober 1934 zum [[Leutnant zur See]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsmarine ===&lt;br /&gt;
Ab dem 30. September 1935 absolvierte Frauenheim den Torpedo-Offiziers-Lehrgang B an der Marineschule in Mürwik. Er meldete sich zur U-Bootwaffe und wurde ab dem 27. Januar 1936 bei der Unterseebootsschule in Kiel geschult. Am 1. Mai 1936 wurde er [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 25 (U-Boot, 1936)|U 25]]&amp;#039;&amp;#039;. Einen Monat später erfolgte die Beförderung zum [[Oberleutnant zur See]]. Mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp; 5&amp;#039;&amp;#039; nahm Frauenheim unter dem Kommando von [[Eberhard Godt]] an der Seeblockade Spaniens infolge des [[Spanischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieges]] teil. Nachdem zunächst zwei deutsche U-Boote, &amp;#039;&amp;#039;[[U 33 (U-Boot, 1936)|U&amp;amp;nbsp;33]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[U 34 (U-Boot, 1936)|U&amp;amp;nbsp;34]]&amp;#039;&amp;#039; unter Geheimhaltung in die dortigen Kampfhandlungen eingegriffen hatten, wurden im Sommer 1937 weitere deutsche U-Boote in das spanische Seegebiet entsandt, um die international vereinbarte Seeblockade zu unterstützen. Für seinen Einsatz wurde Frauenheim zwei Jahre später mit dem [[Spanienkreuz|Spanienkreuz in Bronze]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 2003, ISBN 3-8132-0515-0, Seite 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Beginn des 1. Oktober 1937 wurde Frauenheim zum Kommandanten auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 21 (U-Boot, 1936)|U 21]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zweiter Weltkrieg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:HMS Belfast during the Second World War A18642.jpg|mini|Der Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;Belfast&amp;#039;&amp;#039; wurde durch eine von &amp;#039;&amp;#039;U 21&amp;#039;&amp;#039; ausgebrachte Seemine im Firth of Forth so stark beschädigt, dass er für drei Jahre ausfiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;21&amp;#039;&amp;#039; unternahm Frauenheim als Kommandant fünf Feindfahrten. Auf der ersten Unternehmung patrouillierte das Boot vor der niederländischen Küste. Die zweite Unternehmung fand zwischen dem 9. September und dem 3. Oktober statt. Frauenheim meldete am 22. September die Versenkung eines britischen Zerstörers im Seegebiet vor Nord-Schottland – dieser angegebene Erfolg konnte jedoch nicht bestätigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. Teil 1. Die Jäger. 1939–1942&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1998, ISBN 3-453-12345-X. Seite 131&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dritte Unternehmung, vom 22. Oktober 1939 bis zum 8. November 1939, absolvierte das Boot in der Nordsee und vor dem [[Firth of Forth]], wo Frauenheim eine Minenoperation durchführte. Eine der von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;21&amp;#039;&amp;#039; ausgebrachten [[Seemine|Minen]] beschädigte kurz danach den britischen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Belfast (Schiff, 1939)|Belfast]]&amp;#039;&amp;#039; schwer. Zum Jahresende 1939 wurde Frauenheim ab dem 30. Dezember 1939 zur Verfügung gehalten. Ab dem 10. Februar 1940 erhielt er mit weiteren Offizieren die Baubelehrung zu dem neuen Boot &amp;#039;&amp;#039;[[U 101 (U-Boot, 1940)|U&amp;amp;nbsp; 101]]&amp;#039;&amp;#039;, als dessen Kommandant er vorgesehen war. Das Boot hätte nach Einhaltung der durchgängigen Nummerierung der deutschen Boote eigentlich &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;71&amp;#039;&amp;#039; heißen müssen, war aber zur Verschleierung der stockenden Produktionszahlen mit einer höheren Nummer versehen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. Teil 1. Die Jäger. 1939–1942&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1998, ISBN 3-453-12345-X. Seite 199&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die &amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039; ====&lt;br /&gt;
[[Datei:SS Washington.jpg|mini|SS &amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Stapellauf wurde Frauenheim am 11. März 1940 Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039;. Die erste Unternehmung führte das Boot Anfang Mai nach [[Trondheim]] um die dortigen Besatzungstruppen mit Flugzeugbenzin zu versorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Folge der ersten &amp;quot;Torpedokrise&amp;quot;, die sich beim [[Unternehmen Weserübung]] zeigte, hatte sich die U-Bootführung entschlossen, kein U-Boot mehr mit einem Kampfeinsatz zu beauftragen. Die U-Boote in norwegischen Gewässern hatten zahlreiche Torpedoversager gemeldet&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai und Juni patrouillierte Fraunheim mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; im Atlantik und in der Biscaya. Anfang Juni provozierte er beinahe einen schwerwiegenden diplomatischen Zwischenfall. Am 6. Juni traf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; im Seegebiet vor [[Lissabon]] auf einen großen Passagierdampfer mit 24.000 BRT, den Frauenheim als griechisches Schiff identifizierte. Er ließ auftauchen, steuerte &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; an das andere Schiff heran und forderte Besatzung und Passagiere auf, innerhalb von zehn Minuten von Bord zu gehen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um den US-amerikanischen Passagierdampfer SS &amp;#039;&amp;#039;Washington&amp;#039;&amp;#039; handelte, der sich auf dem Weg von Portugal nach [[Galway]] befand. Als Frauenheim seinen Irrtum bemerkte, rief er dem Dampfer zu: &amp;quot;Sorry. Mistake. Proceed!&amp;quot;, was später in der alliierten Presse empört als anmaßender strenger Befehl interpretiert wurde. Ähnlich wie bei der [[Athenia (Schiff, 1923)#Versenkung|Versenkung der &amp;#039;&amp;#039;Athenia&amp;#039;&amp;#039;]] versuchte die deutsche U-Bootführung den Zwischenfall zunächst einem britischen U-Boot zuzuschreiben, während amerikanische Reporter spekulierten, die deutsche Seite hätte auf eine Versenkung abgezielt, um diese den Briten anzulasten, was wiederum die guten Verbindungen zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich hätte belasten sollen. Beide Argumentationen verfingen jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. Teil 1. Die Jäger. 1939-1942&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1998, ISBN 3-453-12345-X. Seite 206&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ritterkreuz ====&lt;br /&gt;
Auf dieser Unternehmung versenkte Frauenheim den britischen Dampfer &amp;#039;&amp;#039;Wellington Star&amp;#039;&amp;#039; mit 11.400 BRT. Weiterhin gab Frauenheim die Versenkung von insgesamt 41.500 BRT an. Dafür wurde er am 17. Juni 1940 im [[Wehrmachtbericht]] genannt. Auf einer weiteren Unternehmung mit diesem Boot, vom 9. August 1940 bis zum 16. September 1940 andauerte, versenkte er weitere drei Schiffe mit 12.311 BRT. Für diese Leistungen wurde Frauenheim am 29. August 1940 mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Die letzte Unternehmung von &amp;#039;&amp;#039;U 101&amp;#039;&amp;#039; unter dem Kommando von Frauenheim dauerte vom 5. bis 24. Oktober 1940. Dabei wurden erneut vier Schiffe, darunter die &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz (Schiff)|Assyrian]]&amp;#039;&amp;#039;, mit mindestens 14.616 BRT versenkt. Frauenheim meldete vier weitere Versenkungen großer Schiffe, die er jeweils auf 5.000–7.000 BRT schätzte – diese Angaben konnten jedoch nicht bestätigt werden. Dennoch wurde Frauenheim aufgrund seiner Versenkungserfolge am 19. Oktober 1940 erneut im Wehrmachtbericht genannt. Danach übergab er das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;101&amp;#039;&amp;#039; am 3. November 1940 an Ernst Mengersen. Frauenheim wurde am 21. Dezember 1940 Offizierslehrer bei der [[Unterseebootslehrdivision#2. U-Lehrdivision|2. U-Lehrdivision]] in [[Gdynia|Gotenhafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stabsoffizier und Flottillenchef ====&lt;br /&gt;
Am 5. April 1941 wurde Frauenheim dann Verbindungsoffizier beim &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerführer Atlantik]]&amp;#039;&amp;#039;, Generalleutnant [[Martin Harlinghausen]]. Diese Dienststelle, die der weiträumigen Aufklärung des atlantischen Seegebietes durch die Luftwaffe dienen sollte, war in [[Lorient]] stationiert. Frauenheims Aufgabe als Admiralstabsoffizier war die Koordination des Einsatzes der U-Boote mit den Aufklärungsaufgaben der Luftstreitkräfte. Am 1. Juli 1941 übernahm Frauenheim stellvertretend das Kommando über die [[4. U-Flottille]], eine Ausbildungsflottille, die in [[Stettin]] stationiert war. Einen Monat später wurde ihm das Kommando über die [[6. U-Flottille]] übertragen. Die Flottille wurde in diesem Zeitraum in [[Danzig]] neu aufgestellt und Frauenheim trat das Kommando nicht an.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6, Seite 279&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Admirał Karl Donitz w otoczeniu dowódców i marynarzy niemieckiej marynarki wojennej (2-2607).jpg|mini|Frauenheim (rechts) mit weiteren Stabsoffizieren und Matrosen, mittig [[Karl Dönitz]]]]&lt;br /&gt;
Am 11. September wurde er Flottillenchef der [[23. U-Flottille]], die sich ebenfalls gerade im Aufbau befand. Das Engagement der Kriegsmarine im Mittelmeer hatte sich in dieser Zeit erheblich verstärkt. Ende Juni war das [[Marinegruppenkommando|Marinegruppenkommando Süd]] eingerichtet worden, das den gemeinsamen Einsatz der deutschen und der [[Italienischer Faschismus|italienischen]] Seestreitkräfte koordinierte, wobei deren beteiligter Stabsoffizier im komplexen Gefüge der Zuständigkeiten lediglich Vorschläge unterbreiten konnte. Der Einsatz der Seestreitkräfte der [[Achsenmächte]] wurde aber faktisch allein vom Chef des Marinegruppenkommando Süd, [[Karlgeorg Schuster]] befehligt. Die neu aufgebaute U-Flottille war auf [[Salamis (Insel)|Salamis]] stationiert. In diesem Seegebiet hatte der &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Ägäis]]&amp;#039;&amp;#039; das Kommando, eine Dienststelle, die seit Juli 1941 existierte und zum Zeitpunkt von Frauenheims Ernennung durch [[Vizeadmiral]] [[Erich Förste]] ausgefüllt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/mittelmeer/suedost/aegaeis.htm Dienststelle Admiral Ägäis] in [[Jürgen Rohwer]]: &amp;quot;Chronik des Seekrieges 1939–1945&amp;quot;, auf der Website der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, aufgerufen am 2. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Frauenheims Kommando über die 23. U-Flottille, wodurch er dem Marinegruppenkommando Süd direkt unterstellt worden war, ging allerdings faktisch seine Befehlsgewalt über die deutschen (und somit auch die italienischen) U-Boote östlich der [[Straße von Messina]] einher. Dies führte zu einer grotesken Gleichstellung mit dem erheblich dienstälteren und ranghöheren &amp;#039;&amp;#039;Admiral Ägäis&amp;#039;&amp;#039; Förste, was Admiral Schuster am 16. Oktober zu einer Beschwerde veranlasste. Als Konsequenz wurde Schuster das Kommando über die deutschen U-Boote entzogen und vollständig dem [[Führer der U-Boote#FdU Mittelmeer – Führer der U-Boote Mittelmeer|Führer der U-Boote im Mittelmeer]], [[Victor Oehrn]] übertragen, was von Schuster sehr bedauert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Salewski]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945. Band I:1935-1941&amp;#039;&amp;#039;, Bernard &amp;amp; Graefe Verlag für Wehrwesen, Frankfurt am Main 1970&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauenheim, der am 1. November 1941 das Italienische Kriegskreuz mit Schwertern erhalten hatte, unterstand in Folge der Neuordnung ab Frühjahr 1942 Oehrn direkt. Seine Position hatte er bis Mai 1942 inne, dann ging die 23. U-Flottille in der [[29. U-Flottille]] auf, deren Kommando Frauenheim am 29. Mai 1942 übernahm. Diese Flottille war im italienischen Hafen [[La Spezia]] stationiert, von wo aus die verbliebenen Mittelmeer-U-Boote der Kriegsmarine operierten. Für deren effizienten Einsatz erwies sich der Hafen jedoch als zu klein, zudem er mit italienischen Schiffen und U-Booten überfüllt war. Zusätzliche Schwierigkeiten ergaben sich aus der Zusammenarbeit mit den italienischen Dienststellen, die nicht reibungslos verlief. Nach der Niederlage im [[Tunesienfeldzug]] befürchtete die Seekriegsleitung zudem die Absetzung [[Mussolini]]s und die Kapitulation des italienischen Verbündeten, oder gar den Übertritt auf alliierte Seite. Daher wurde beschlossen, die U-Flottille nach [[Toulon]] zu verlegen – gleichzeitig wurde Frauenheim, der im Juni 1943 mit dem [[Orden vom römischen Adler|Ritterkreuz des Ordens vom Römischen Adler mit Schwertern]] ausgezeichnet worden war, durch [[Günter Jahn]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg. Teil 2. Die Gejagten. 1942-1945&amp;#039;&amp;#039;, Wilhelm Heyne Verlag, München 1998, ISBN 3-453-16059-2. Seite 275&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen dem 1. August 1943 und 16. Februar 1944, inzwischen zum 1. März 1944 zum [[Korvettenkapitän]] befördert, stand Frauenheim beim Kommandierenden Admiral der U-Boote erneut &amp;#039;&amp;#039;zur Verfügung&amp;#039;&amp;#039;. Bis April war er als U-Admiralstabsoffizier beim [[Marineoberkommando]] [[Marinestation der Ostsee|Ostsee]]. Im Frühjahr 1944 war Frauenheim Einsatzleiter der neu aufgestellten [[Kleinkampfverbände der Kriegsmarine|Kleinkampfverbänden der Kriegsmarine]] bei deren erstem Kampfeinsatz im April 1944 in [[Nettuno]]. Zurück in Deutschland wurde Frauenheim noch im April 1944 zum Chef des Stabes beim [[Kleinkampfverbände der Kriegsmarine#Admiral der Kleinkampfverbände|Admiral der Kleinkampfverbände]] [[Hellmuth Heye]] ernannt. Am 23. November erhielt er das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz in Gold]], wenige Tage später wurde er zum [[Fregattenkapitän]] befördert. Die Position des Stabschefs hatte Frauenheim bis Kriegsende inne. Am 8. Mai 1945 geriet er in [[Vereinigtes Königreich|britische]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 9. Januar 1946 wieder entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Dörr, &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Deutschen Kriegsmarine 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; Band I, Buchstabe A–K, S. 87–88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutschstämmige Militärschriftsteller Mallmann Showell wertete Frauenheim als „außergewöhnlichen U-Boot-Kommandant“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jak P. Mallmann Showell: &amp;#039;&amp;#039;German Navy Handbook 1939–1945&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Sutton, 1999, ISBN 0-7509-1556-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg war Frauenheim fast 20 Jahre bis zu seinem Tod bei der [[ExxonMobil|Mobil Oil AG]] in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt. Zuletzt war er Mitglied des Direktoriums und Leiter der Hauptabteilung Marine Transportation und Pipelines.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erdöl &amp;amp; Kohle, Erdgas, Petrochemie&amp;#039;&amp;#039;, Band 22, Seite 650, Deutsche Gesellschaft für Mineralölwissenschaft und Kohlechemie (Hrsg.), Industrieverlag von Hernhaussen, 1969 [https://books.google.de/books?id=uug2AQAAIAAJ&amp;amp;q=%22Fritz+Frauenheim%22&amp;amp;dq=%22Fritz+Frauenheim%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=XoRyTb_3DIv1sgav8pWEDg&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result Auszug]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frauenheim, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Briten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frauenheim, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frauenheim, Fritz Hermann Günter (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Fregattenkapitän im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Friedenau&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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