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	<title>Fritz Erler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:McNamara with Erler and Brandt at Pentagon 1965.JPEG|miniatur|US-Verteidigungsminister [[Robert McNamara]] (rechts) im Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Fritz Erler (links) und Westberlins [[Regierender Bürgermeister|Regierendem Bürgermeister]] [[Willy Brandt]] (SPD) am 13. April 1965 in Arlington, Virginia, USA]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Erler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1913]] in [[Berlin]]; † [[22. Februar]] [[1967]] in [[Pforzheim]]) war ein deutscher [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Politiker]]. Er galt als Experte für Verteidigungsfragen und zeitweilig als möglicher [[Kanzlerkandidat]] der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf, Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Chodowieckistr 17 (Prenz) Fritz Erler.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Chodowieckistraße 17, in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]]]&lt;br /&gt;
Fritz Erler besuchte die [[Oberrealschule]] bis zum Abitur. Danach arbeitete er als Verwaltungsbeamter bei der Berliner Stadtverwaltung. Nebenberuflich war er Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift|Juristischen Wochenschrift]]&amp;#039;&amp;#039; im Bereich des Steuerrechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1939 bis 1945 verbüßte er als [[politischer Häftling]] eine [[Zuchthaus|Zuchthausstrafe]], verbunden mit [[Zwangsarbeit]] im [[Emslandlager Aschendorfermoor]].&amp;lt;ref&amp;gt;150 Jahre SPD, vorwärts extra 2/2013, S. 86–87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden beruflichen Übergangszeit war er ab 1945 [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in Biberach und Tuttlingen, bevor er 1949 in den ersten Bundestag gewählt und anschließend Berufspolitiker wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Erler heiratete 1938 Käthe Erler (geb. Wiegand; * 22. Oktober 1912 Berlin, † 3. Oktober 2006 Pforzheim), die von 1965 bis 1987 Stadträtin in Pforzheim war, wo die Familie Erler seit 1953 an der Friedenstraße 8 ihren Wohnsitz hatte. Kinder von Fritz und Käthe Erler sind die Familienforscherin, Unternehmerin und baden-württembergische Staatsrätin [[Gisela Erler]] sowie die Söhne [[Hans Erler (Schriftsteller)|Hans Erler]] und Wolfgang Erler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
=== Bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Bereits als Jugendlicher wurde Erler 1928 Mitglied der [[Sozialistische Arbeiterjugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]], deren Bezirk Prenzlauer Berg er seit 1931 leitete, und wenig später auch der SPD. Er schloss sich der oppositionell zum SPD-Vorstand stehenden Gruppe „[[Neu Beginnen]]“ an. Im April 1933 in der [[Zeit des Nationalsozialismus|Frühzeit des Nationalsozialismus]] nach politischen Differenzen aus der SPD und der SAJ ausgeschlossen, arbeitete er illegal bis zu seiner Verhaftung 1938 für diese Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsarbeit]] wurde er 1938 aus dem Staatsdienst entlassen und 1939 zu zehn Jahren Zuchthaus, verbunden mit Zwangsarbeit, verurteilt. Diese Strafe verbüßte Erler zusammen mit [[Hans Glaser (Widerstandskämpfer)|Hans Glaser]] im [[Emslandlager Aschendorfermoor]] (ab Januar 1940),&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Faerber-Husemann: &amp;#039;&amp;#039;Schule für das Leben – in der Hölle! Fritz Erler, der Moorsoldat im KZ Aschendorfermoor&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]] extra: 150 Jahre SPD&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2013, Nr. 2, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Strafgefangenenlager Rodgau-Dieburg]] im &amp;#039;&amp;#039;Stammlager I&amp;#039;&amp;#039; in [[Dieburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Sirian: [http://www.lagerrollwald.de/lager_von_sierian.htm &amp;#039;&amp;#039;Das Lager Rollwald&amp;#039;&amp;#039;], Artikel auf der Webseite [http://www.lagerrollwald.de/ www.lagerrollwald.de] des &amp;#039;&amp;#039;Vereins für multinationale Verständigung Rodgau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgruppe Rollwald&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 27. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; (ab Dezember 1940) und im [[Justizvollzugsanstalt Kassel I|Zuchthaus Kassel-Wehlheiden]] (ab Frühjahr 1941). Er konnte bei einem der berüchtigten „Todesmärsche“ in Richtung [[KZ Dachau]] fliehen und sich die letzten Kriegswochen in Süddeutschland versteckt halten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Soell]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Erler&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1 (Internationale Bibliothek, Bd. 100), J.H.W. Dietz Nachf., Berlin, Bonn-Bad Godesberg 1976, S. 52–63, ISBN 3-8012-1100-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erler gab gemäß seiner [[Entnazifizierung]]sakte an, man habe ihn angeblich zum Eintritt in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] zwingen wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Erlers Entnazifizierungsakte in den Entnazifizierungsakten der [[Spruchkammerverfahren|Spruchkammer]] Biberach als [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-714215 digitale Reproduktion] im Online-Angebot des [[Staatsarchiv Sigmaringen|Staatsarchivs Sigmaringen]] (Abruf am 18. Mai 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt; Belegbar ist nur, dass er zum 1. Mai 1937 aufgenommen werden sollte ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.920.116),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/8400461&amp;lt;/ref&amp;gt; aber im Mai 1939 die Ablehnung dieses Antrages wegen seiner Verhaftung erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/215072&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
1945 beteiligte sich Erler am Wiederaufbau der SPD. Mitte der 1950er Jahre knüpfte Erler Kontakte zur [[Gesamtdeutsche Volkspartei|GVP]] von [[Helene Wessel]] und [[Gustav Heinemann]] und legte damit den Grundstein für den späteren Übertritt des Großteils von deren Mitgliedern, als sich die christlich-[[Pazifismus|pazifistische]] Partei 1957 auflöste. Erler betrieb, oft gemeinsam mit [[Carlo Schmid]], [[Herbert Wehner]] und [[Willy Brandt]], ab 1958 die außenpolitische Umorientierung der SPD (Anerkennung der [[Westintegration]] der Bundesrepublik) und einen innerparteilichen Machtwechsel zugunsten der Bundestagsfraktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Soell: Fritz Erler. Eine politische Biographie. Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Bonn-Bad Godesberg 1976. Rezension in [[Der Spiegel]] 35/1976 ({{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/stehen-und-fallen-mit-der-roten-fahne-a-e2888b68-0002-0001-0000-000041147188 |titel=online |zugriff=2024-08-12}})&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 war er als SPD-Kanzlerkandidat im Gespräch, verzichtete aber zugunsten von [[Willy Brandt]], der ihn in seine von Parteichef [[Erich Ollenhauer]] auf dem Parteitag am 25. November 1960 in [[Hannover]] vorgestellte Regierungsmannschaft aufnahm. Auch der auf dem Parteitag im November 1964 in [[Karlsruhe]] vorgestellten Regierungsmannschaft für den Bundestagswahlkampf 1965 gehörte Erler an. Er war jeweils als Bundesverteidigungsminister vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ämter ==&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit als Landrat ===&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1946 wirkte Erler als [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] in [[Landkreis Biberach|Biberach]]. Von Juli 1947 bis Juni 1949 bekleidete er als Nachfolger von [[Erich Schariry]] das gleiche Amt in [[Landkreis Tuttlingen|Tuttlingen]]. Seine Nominierung zum Tuttlinger Landrat 1947 war von einer Kampagne von [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], [[Demokratische Volkspartei|DVP]] sowie ehemaligen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] gegen seine Person begleitet. Nach Einschätzung von Jean Lucien Estrade, dem Kreisbeauftragten der [[Französische Besatzungszone|Französischen Militärregierung]], konnte, nachdem die Erfahrungen mit dem politisch zwielichtigen Landrat [[Eduard Quintenz (Landrat)|Eduard Quintenz]] und mit Schariry eher enttäuschend gewesen waren, Erler das Landratsamt „auf Vordermann bringen,“ so dass er auch politische Gegner „als ausgezeichneter Organisator, intelligent und sehr aktiv“ beeindruckte. Erler schied im Juni 1949 aus dem Amt aus, um den SPD-Wahlkampf für die [[Bundestagswahl 1949]] in seinem Wahlkreis zu organisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean Lucien Estrade: &amp;#039;&amp;#039;„Tuttlingen April 1945 – September 1949“. Die französische Militärregierung in Tuttlingen. Administratives, politisches, gesellschaftliches und wirtschaftliches Geschehen im Kreis Tuttlingen in der Nachkriegszeit im Spiegel des Tätigkeitsberichts des französischen „Gouverneurs“.&amp;#039;&amp;#039; Geschichtsverein für den Landkreis Tuttlingen c/o Landratsamt – Kreisarchiv, Tuttlingen 1990, ISBN 3-9801601-3-0, S. 39–46, beide Zitate auf S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F091472-0004A, Bundestag, Lesung Pariser Verträge.jpg|miniatur|hochkant|Zwischenfrage bei der 1.&amp;amp;nbsp;Lesung der [[Pariser Verträge]] (1954)]]&lt;br /&gt;
1946 wurde Erler Mitglied in der [[Beratende Landesversammlung des Landes Württemberg-Hohenzollern|Beratenden Landesversammlung]] und 1947 [[Mitglied des Landtages|Landtagsabgeordneter]] in [[Württemberg-Hohenzollern]]. [[Bundestagswahl 1949|1949]] zog er in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] ein, dem er, als stets über die [[Landesliste]] seiner Partei gewählter Abgeordneter, bis zu seinem Tode 1967 angehörte. Bekannt wurde er dort in den Debatten durch seine scharfen Beiträge zur jüngsten deutschen Vergangenheit. Den angeblichen Mitläufern des Nationalsozialismus, die sich nun um politische Führungspositionen bemühten, empfahl er: „Wer mitläuft, kann nicht führen.“ Im Bundestag war er vor allem mit verteidigungspolitischen Fragen beschäftigt und leitete den entsprechenden Fraktionsarbeitskreis von 1953 bis zu seinem Amtsantritt als Fraktionsvorsitzender 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1953 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagsausschusses zur Mitberatung des [[Europäische Verteidigungsgemeinschaft|EVG]]-Vertrages und der damit zusammenhängenden Abmachungen, von 1950 bis 1952 stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Überprüfung der im Raum Bonn vergebenen Aufträge. Von 1953 bis 1957 war Erler stellvertretender Vorsitzender des [[Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages|Verteidigungsausschusses des Bundestages]]. In den 1950er Jahren war er einer der Experten der SPD für Verteidigungs- und Außenpolitik und wurde durch seine rhetorische Begabung einer der wichtigsten Redner der Opposition in den Debatten um Adenauers Außen-, Verteidigungs- und Deutschlandpolitik, oft als Gegenpart von [[Kurt Georg Kiesinger]] und [[Franz Josef Strauß]]. So brillant seine Argumentation auch war, konnte er dennoch Adenauers Politik der Westbindung nicht verhindern. Diese wurde zudem in zwei Bundestagswahlen, [[Bundestagswahl 1953|1953]] und [[Bundestagswahl 1957|1957]], von der Bevölkerung klar bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1950 war er Delegierter des [[Europarat]]es und ab 1955 gehörte er auch der Parlamentarischen Versammlung der [[Westeuropäische Union|Westeuropäischen Union (WEU)]] an und war dort 1956 Vorsitzender des Verteidigungsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1957 war Erler stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Nach dem Tod [[Erich Ollenhauer]]s am 14. Dezember 1963 wurde er am 3. März 1964 zum Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und somit zum [[Oppositionsführer]] gegen Bundeskanzler [[Ludwig Erhard]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 erkrankte Erler an Krebs, sodass er ab dem Spätjahr 1966 seine Geschäfte nicht mehr wahrnehmen konnte. Geschäftsführender Fraktionsvorsitzender wurde [[Helmut Schmidt]]. Als die [[Große Koalition]] aus CDU/CSU und SPD am 1. Dezember 1966 installiert wurde, war Erler bereits zu krank, um noch ein Ministeramt übernehmen zu können. Sein Tod am 22. Februar 1967 war für die SPD ein schwerer Verlust, denn der mit 53 Jahren Verstorbene war eine große Zukunftshoffnung gewesen. So hatte er nach der Erklärung Willy Brandts am Tag nach der [[Bundestagswahl 1965]], er werde 1969 nicht mehr als Kanzlerkandidat zur Verfügung stehen, als potentieller Kandidat der SPD gegolten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage nach seinem Tode ehrte das Parlament Fritz Erler mit einer Trauerfeier im [[Plenarsaal]]. Am 28. Februar 1967 wurde er mit einem Staatsbegräbnis auf dem Hauptfriedhof in [[Pforzheim]] beigesetzt. Die Trauerfeier fand in der evangelischen [[St. Michael (Pforzheim)|Schlosskirche St. Michael]] in Pforzheim statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F020364-0058, Bonn, Bundesverdienstkreuz an Bundestagsmitglieder.jpg|mini|[[Eugen Gerstenmaier]] überreicht Erler das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
Nach Erler sind die [[Fritz-Erler-Kaserne]] in [[Rothwesten]] bei [[Kassel]], in der während der [[Währungskonklave 1948]] von alliierten und deutschen Finanzexperten die [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform]] diskutiert und vorbereitet wurde, und Straßen in verschiedenen Städten, z.&amp;amp;nbsp;B. in Berlin, [[Bonn]], [[Bremen]], [[Frankfurt am Main]], [[Karlsruhe]], [[Leverkusen]] oder [[München]] benannt, außerdem in [[Ittersbach]] (Gemeinde [[Karlsbad (Baden)|Karlsbad]]) das als Parkanlage restaurierte alte Wasserreservoir („Fritz-Erler-Höhe“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso trägt in der Stadt [[Kreuztal]] eine Ende der 1960er Jahre gebaute Hochhaussiedlung, deren Grundsteinlegung am 22. Februar 1968, seinem ersten Todestag, erfolgte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zurückgeblättert...&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Siegener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 5. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;, den Namen &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Erler-Siedlung&amp;#039;&amp;#039;. In Tuttlingen trägt die Kaufmännische, Soziale und Hauswirtschaftliche Berufsschule seit 2008 den Namen Fritz Erlers, in Pforzheim [[Fritz-Erler-Schule|eine Schule]]. Am 15. Mai 1971 wurde das neugebaute Jugendheim in [[Gelsenkirchen]]-Hassel nach Fritz Erler benannt (Fritz-Erler-Haus, Am Freistuhl 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landesbüro der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] in [[Stuttgart]] trägt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Erler-Forum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fes.de/fritz-erler-forum |titel=Fritz-Erler-Forum |werk=fes.de |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Mai 1965 erhielt er das Große [[Bundesverdienstkreuz]] mit Stern und Schulterband.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2016 wurde auf Initiative der Bewohner am Geburtshaus von Fritz Erler in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Prenzlauer Berg#Chodowieckistraße* |Chodowieckistraße]] 17/17a in [[Berlin]] eine Gedenktafel angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Strauss: &amp;#039;&amp;#039;Peinliche Ehrung für Fritz Erler&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 2016. [http://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.535397.php &amp;#039;&amp;#039;Verspätete Anbringung der Gedenktafel in Erinnerung an Fritz Erler&amp;#039;&amp;#039;], Pressemitteilung des Bezirksamts Pankow vom 24. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Hauptteil des Erler-Nachlasses befindet sich seit 1971 im [[Archiv der sozialen Demokratie]] (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_e/erler-fr.htm www.fes.de], [https://library.fes.de/opac/start.do?Query=100=%22erler,%20fritz%22 Online-Katalog der FES]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokratie und bewaffnete Macht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gewerkschaftliche Monatshefte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 5, Heft 6, Juni 1954, {{ISSN|0016-9447}}, S. 355–361, [https://library.fes.de/gmh/jahresin.html online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ganze Deutschland soll es sein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Stimme&amp;#039;&amp;#039;, vom 4. Dezember 1954, {{ISSN|0405-5721}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken zur Politik und inneren Ordnung der Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5, Heft 1, 1958, {{ISSN|0028-3177}}, S. 3–8, hier S. 7 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokratie, Autorität und Führung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; Bd. 10, Heft 2, 1963, S. 85–89.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demokratie in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parteien, Parlament und Regierung in der pluralistischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Dieter Arndt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mündige Gesellschaft. Die SPD zur Zukunft der Nation.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Hannover, 1967, S. 77–86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Henkels]]: &amp;#039;&amp;#039;99 Bonner Köpfe.&amp;#039;&amp;#039; Durchgesehene und ergänzte Ausgabe, Fischer, Frankfurt am Main 1965, S. 89f.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Soell]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Erler. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Internationale Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 100–101). 2 Bände. Dietz, Berlin u. a. 1976, ISBN 3-8012-1100-2 (Bd. 1), ISBN 3-8012-1101-0 (Bd. 2), (Zugleich: Heidelberg, Universität, Habilitationsschrift, 1974).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rainer Sandvoß]] (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 12: Hans-Rainer Sandvoß: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Prenzlauer Berg und Weißensee.&amp;#039;&amp;#039; Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2000, ISBN 3-926082-03-8, (Darstellung der Tätigkeit Erlers im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|antifaschistischen Widerstand]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/dokumentation/zur-person/fritz-erler-zeitgeschichte-archiv-zur-person-gaus-100.html Fritz Erler – Erneuerer der SPD], [[ZDF]] – [[Zur Person]]: TV-Interview mit [[Günter Gaus]] (62 min) vom 7. Januar 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fritz Erler|3=s}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118530844}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000005117|Fritz Erler}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|263}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/reden/portrait/200109_staatsmann_ohne Staatsmann ohne Amt]&amp;#039;&amp;#039; (Rede, 18. Januar 2001)&lt;br /&gt;
* [[Karsten Rudolph]]: [https://books.google.de/books?id=STszecQjhiYC&amp;amp;pg=PA125&amp;amp;lpg=PA125&amp;amp;dq=%22Mooruniversit%C3%A4t%22+Emsland&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=vPZ_sog27H&amp;amp;sig=fcs5UJ5S5kT-J5DSSOT7Ifd-kNU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjVkP6s7-XMAhUqK8AKHbOfDPQQ6AEIHjAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Eintrag über Fritz Erler]. In: [[Deutsche Biographische Enzyklopädie]], Band 3, Einstein – Görner, S. 125 f.&lt;br /&gt;
* [[Entnazifizierung]]sakte Fritz Erler als [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-714215 digitale Reproduktion] im Online-Angebot des [[Staatsarchiv Sigmaringen|Staatsarchivs Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese-spd-fraktionschef-fritz-erler-erhaelt-bundesverdienstkreuz/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vNzkxMDE SPD-Fraktionschef Fritz Erler erhält Bundesverdienstkreuz][[Deutscher Fernsehfunk]], 25. Mai 1965 (Video im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot der [[ARD Mediathek]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Biberach&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118530844|LCCN=no/2003/7597|VIAF=13098727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erler, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neu Beginnen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oppositionsführer (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Biberach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Tuttlingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Württemberg-Hohenzollern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Parteivorstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erler, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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