<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Encke</id>
	<title>Fritz Encke - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Encke"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Encke&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:24:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Encke&amp;diff=431297&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dr. Kloebner: /* Würdigung */ eeg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Encke&amp;diff=431297&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-30T14:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Würdigung: &lt;/span&gt; eeg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich August Ernst „Fritz“ Encke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. April]] [[1861]] in [[Oberstedten]]; † [[12. März]] [[1931]] in [[Herborn]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gartenkunst|Gartenarchitekt]], königlicher Gartenbaudirektor und städtischer Gartendirektor, der zahlreiche [[Park]]anlagen und Plätze vor allem in [[Köln]] entwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Encke war das jüngste von sechs Kindern des evangelischen Geistlichen ([[Superintendent|Dekans]]) Johann Friedrich Encke (1819–1903)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herr Dekan a.D. Friedrich Encke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Taunusbote. Homburger Tageblatt. Anzeiger für Homburg v.d.H.–Kirdorf&amp;#039;&amp;#039;, Homburg v.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;H., Nr. 86 vom 11. April 1903, S.&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Gattin Luise, geb. Morell (1823–1892). Er erlernte die Gärtnerei in der Handelsgärtnerei von Julius Fischer in [[Bad Homburg vor der Höhe]], war von 1879 bis 1880 als Volontär im Englischen Garten in Homburg und [[Studium|studierte]] zwischen 1880 und 1882 an der [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam|Königlichen Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Wiegand: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung des Stadtgrüns in Deutschland zwischen 1890 und 1925 am Beispiel der Arbeiten Fritz Enckes.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Stadtgrüns&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Dieter Hennebo, Bd. II). Patzer Verlag, Berlin und Hannover 1977, S. 149. Sowie  z.&amp;amp;nbsp;B. E.B. (Erwin Barth): &amp;#039;&amp;#039;Fritz Encke zum 60. Geburtstage&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenwelt&amp;#039;&amp;#039;, 25, 1921, H. 14, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde er Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Technischer Bund Burschentag&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Hopfe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bund Burschentag: Verzeichnis ehemaliger Mitglieder.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Januar 1939, Beelitz (Mark) 1939, S. 3 Nr. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1883 bis 1890 war er für private Gärtnereien in [[Erfurt]], [[Chester]] ([[England]]) und [[Berlin]] tätig. Dort arbeitete er in dieser Zeit auch für ein Jahr in der städtischen Gartenverwaltung. 1890 bis 1903 war er als Lehrer für Gartenkunst an der Gärtnerlehranstalt Wildpark tätig, wo er sich für die Reform der Gartenkunst einsetzte. Zu seinen Schülern zählten [[Walter von Engelhardt]], [[Otto Linne]], [[Friedrich Bauer (Landschaftsarchitekt)|Friedrich Bauer]], [[Erwin Barth]], [[Harry Maasz]] und [[Max Bromme]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Encke, Fritz&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;AKL&amp;#039;&amp;#039;, Band 33, München und Leipzig 2002, S. 513f., hier S. 513.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen seiner Verdienste als Lehrer wurde er 1897 zum &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Garteninspektor&amp;#039;&amp;#039;, 1899 zum &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Gartenbaudirektor&amp;#039;&amp;#039; ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Köln wirkte er vom 1.&amp;amp;nbsp;April 1903 bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1926 als Nachfolger des kommissarischen Gartendirektors [[Hermann Robert Jung]], der [[Adolf Kowallek]] im Jahre 1902 abgelöst hatte. Von 1908 bis 1913 war er Vorsitzender der [[Verein deutscher Gartenkünstler|Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst]]. Als erstes [[Gartenbau]]projekt befasste er sich im Jahre 1904 mit der Gestaltung einer 230 Meter langen [[Stieleiche]]nhecke, die den [[Bismarckturm (Köln)|Bismarckturm]] im Stadtteil [[Bayenthal]] umgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Enckes soziales Engagement könnte neben seinem Vater auch ein Onkel, der Schneidermeister und [[Frühsozialismus|frühsozialistisch]] orientierte Freiheitskämpfer [[Wilhelm Encke]] angeregt haben. Dies fand in erster Linie Eingang in seine Gestaltung der öffentlichen Gartenanlagen: „Die neuen Grünanlagen sollten Licht und Luft ins Stadtbild bringen. Es entstanden die ersten Spielwiesen, Planschbecken und Kinderspielplätze, und zum ersten Male durfte Rasen betreten werden“, schrieb der Gartenarchitekt und Leiter des Grünflächenamts der Stadt Köln [[Kurt Schönbohm]] 1961 über Encke. Als ein herausragendes Beispiel für die Entwicklung zum &amp;quot;sozialen Grün&amp;quot; gilt der [[Fritz-Encke-Volkspark|Volkspark Raderthal]]. Doch ist sein soziales Engagement auch für sein Privatleben verbürgt: „Jahrelang haben einzelne arme Arbeiterkinder mit an seinem Tisch gegessen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Schönbohm: &amp;#039;&amp;#039;Dr.h.c. Fritz Encke 1861–1961.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Garten und Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, H. 10/61 (Sonderdruck: S. 1–3, hier S. 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Encke heiratete 1895 die Lehrerin Helene, geb. Trip (1871–1913), eine Tochter des früheren Solinger Bürgermeisters und späteren Düsseldorfer Versicherungsagenten Johann Lambert Trip; sie war die jüngste Schwester seines Freundes, des Gartenarchitekten [[Julius Trip]]. Das Paar hatte drei Söhne: den evangelischen Geistlichen [[Hans Encke]], den 1897 geborenen Gärtnereileiter Walter Encke (der am 1. Mai 1945 beim Versuch, seine Frau zu schützen, von sowjetischen Soldaten im eigenen Wohnhaus erschossen wurde) sowie den Gartenbauschriftsteller [[Fritz Joseph Encke]]. Außerdem adoptierte das Paar die beiden jüngsten Kinder seines verstorbenen Bruders Philipp Encke (1858–1907), der mit Helenes Schwester Alwine († 1904) verheiratet gewesen war: Lutz (geb. 1896; 1926 nach Argentinien ausgewandert) und Clara (1899–1981) Encke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
In seiner Zeit in Köln prägte er als Planer bis heute das Gesicht der Kölner Grünanlagen und [[Volksgarten|Volksgärten]] wie etwa den [[Vorgebirgsplatz]], den [[Blücherpark]], [[Friedenspark (Köln)|Friedenspark]] (früher: Hindenburgpark), [[Beethovenpark (Köln)|Beethovenpark]], [[Klettenbergpark]], [[Fritz-Encke-Volkspark]], [[Humboldtpark (Köln)|Humboldtpark]] und den [[Rheinpark (Köln)|Rheinpark]] („Rheinvolkspark“; in seinem Bestand bis 1945). Er wirkte bei der Stadtwalderweiterung mit. Von 1910 bis 1914 entstand der 13&amp;amp;nbsp;Hektar große [[Vorgebirgspark]] mit einem regelmäßig geformten Senkgarten. Er war der erste Kölner Park, in dem Encke die Forderungen nach Sport- und Spielmöglichkeiten umsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=GQhcAQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT48&amp;amp;dq=fritz+encke+Vorgebirgspark&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=fritz%20encke%20Vorgebirgspark&amp;amp;f=false Noyan Dinçkal, &amp;#039;&amp;#039;Sportlandschaften: Sport, Raum und (Massen-)Kultur in Deutschland 1880–1930&amp;#039;&amp;#039;, S. 48.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Localanzeiger, Köln vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 1914, Nr.&amp;amp;nbsp;183: Nach dem Stadtverordnetenbeschluss vom 21.&amp;amp;nbsp;Juli 1910 wurde mit der Anlage begonnen. Allerdings musste diese danach zunächst pausieren, da sich noch nicht alle benötigten Grundstücke in städtischem Eigentum befanden (anhängige Enteignungsverfahren).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Henriette Meynen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kölner Grünanlagen. Die städtebauliche und gartenarchitektonische Entwicklung des Stadtgrüns und das Grünsystem Fritz Schumachers&amp;#039;&amp;#039; (=Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland, Band&amp;amp;nbsp;25), Schwann Verlag, Düsseldorf 1979, {{Falsche ISBN|3-590-29025-2}}, S.&amp;amp;nbsp;164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Erweiterung des [[Kölner Zoo]]s im Jahre 1913 fand unter seiner Regie statt. Daneben gestaltete er zahlreiche Kölner Plätze, die er als multifunktionale Stadtplätze in einen Spielbereich und einen Schmuckbereich (Anlagen bzw. Blumengärten) untergliederte, etwa den Manderscheider Platz in [[Köln-Sülz|Sülz]] oder den [[Köln-Lindenthal|Lindenthaler]] [[Lortzingplatz (Köln)|Lortzingplatz]] und gab Ideen zur Gestaltung des Platzes rund um den Bismarckturm&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bismarcktuerme.de/ebene4/nrw/koeln.html |wayback=20110224203611 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Wacht am Rhein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Bismarcksäule in Köln&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-03-04 00:23:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Köln-Marienburg|Marienburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bluecherpark 20050918.jpg|650px|zentriert|mini|„Soziales Grün“ im Kölner Blücherpark: Rechts ein Weiher, mittig eine Blumenanlage, links die große „Volkswiese“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Encke verfolgte in seinen Werken schon früh den Gedanken des „sozialen Grüns“ in der [[Großstadt]], der anderenorts erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zur Anwendung kam. Seine grünen Stadtplätze, vor allem in den Vororten, wurden multifunktional angelegt. Er gliederte sie in Spielplätze und Schmuckgärten auf, die den Bewohnern der Mietshäuser den häuslichen Garten ersetzen sollten. In seinen Parkanlagen verfolgte er den Gedanken des „Volksparks“ mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Bevölkerung – Blumenanlagen, Architektur und Raum für Sport in einem Parkgelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg bekam er mit Unterstützung von [[Konrad Adenauer]] zusammen mit dem Hamburger Stadtplaner [[Fritz Schumacher]] die Gelegenheit, beim Ausbau der Kölner [[Festungsring Köln|Festungsringe]] zu [[Kölner Grüngürtel|Grüngürteln]] mitzuwirken. Von 1919 bis 1925 wurde im [[Fort X des Festungsrings Köln|Fort X des Inneren Festungsrings]] der [[Rosengarten der Stadt Köln]] nach Enckes Plänen angelegt. Seit 2008 ist er ein Bestandteil des [[Hilde-Domin-Park]]es am Neusser Wall. 1918 ergänzte er die von Adolf Kowallek angelegte Grünanlage auf dem vom heutigen [[Ebertplatz]] (früher: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Platz&amp;#039;&amp;#039;) zur [[Bastei (Köln)|Bastei]] verlaufenden [[Theodor-Heuss-Ring (Köln)|Theodor-Heuss-Ring]] (&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Ring&amp;#039;&amp;#039;). In den 23 Jahren seiner Tätigkeit als Gartenbaudirektor in Köln &amp;quot;vermehrten sich die Grünflächen von 150 auf 840 ha, so daß Herr Encke seiner Stadt in jedem Jahr 30 ha neue Grünanlagen schuf, das heißt an jedem Arbeitstag über 1000 qm!&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Artur Prasser, zitiert in: N.N., &amp;#039;&amp;#039;Gartenarchitekt Dr. h.c. Fritz Encke 1861–1961&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Gartenamt&amp;#039;&amp;#039;, H. 7/1961, S. 181–184, hier S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Kölns wirkte Fritz Encke unter anderem beim Entwurf des [[Rudolph-Wilde-Park]]s und des [[Viktoria-Luise-Platz]]es in [[Berlin-Schöneberg]] mit sowie bei der Bebauung des dortigen [[Bayerisches Viertel|Bayerischen Viertels]]. Auch die Planungen zur zweiten Erweiterung des [[Stadtpark Bochum|Bochumer Stadtparks]] stammen von ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Denkmalbereichsplanung Stadtparkviertel Bochum. Siedlungs-, Bau- und Gartenbaugeschichte, Denkmalpflegerische Bewertung, Denkmalbereichssatzung |Hrsg=Planungsbüro Prof. Krause + Partner |Ort=Dortmund |Datum=1990-07 |Seiten=62–64 |Online=https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2C9FGSG365BOCMDE/$File/Stadtparkviertel_Gestaltungshandbuch.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Februar 1931 verlieh ihm die Landwirtschaftliche Hochschule Berlin die Ehrendoktorwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Persönliches. Gartendirektor Dr. h.c. Fritz Encke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtanzeiger Köln&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 100 vom 24. Februar 1931, Erstes Blatt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Potsdam benannte 2001 eine Straße nach ihm: &amp;#039;&amp;#039;Fritz-Encke-Straße&amp;#039;&amp;#039;. Köln ehrte seinen Gartendirektor 1951 durch Benennung einer Straße im Stadtteil Lindenthal als &amp;#039;&amp;#039;Enckestraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Schünemann-Steffen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Strassennamen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Köln, 3. Auflage 2017, S. 208f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2002 durch die Umbenennung des „Volkspark Raderthal“, eines seiner bedeutenden Gartenwerke, in [[Fritz-Encke-Volkspark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
„Es dürfte die Kombination von großräumigem Denken und Beachtung kleinster Details in der Gestaltung seiner Gartenanlagen gewesen sein, die Encke als einen der bedeutendsten Gartengestalter und -reformer in die Geschichte der Gartenkultur der Weimarer Zeit eingehen ließen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Karla Krieger: &amp;#039;&amp;#039;„Mein Garten am Hause.“ – Der private Garten von Gartendirektor Fritz Encke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angemerkt. Thesen, Skizzen und Zwischenberichte zur Baugeschichte und Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Heft. 11, März 2009: Lünette 3 – Festungswerk, Gartenvilla, Theaterhaus. S. 48–51, hier S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wird einmal die Geschichte der Gartenkunst der letzten 4 Jahrzehnte (von 1890 bis 1930) von objektiver Warte aus betrachtet, so wird darin zu erkennen sein, daß die Persönlichkeit des Lehrers und des ausübenden Gartenkünstlers Encke auf eine ganze Generation von Gartengestaltern von stärkstem, richtungweisenden Einfluß geworden ist. Der Erfolg solcher Lebensarbeit lag in der hohen Auffassung und dem künstlerischen Ernst, mit dem Encke nicht nur Gartenkunst und die dazugehörigen Fächer von 1890–1903 lehrte, sondern mit dem er jederzeit größte und kleinste Aufgaben zu lösen und zu meistern verstand.“ Max Bromme&amp;lt;ref&amp;gt;Max Bromme: &amp;#039;&amp;#039;Dr. e. h. Fritz Encke, Gartendirektor i.R. der Stadt Köln, zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;, 44. Jg., Nr. 4, April 1921, S. 51f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anleitung zum Gärtnerischen Planzeichnen.&amp;#039;&amp;#039; Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Berlin 1898. [http://ubsrvgoobi2.ub.tu-berlin.de/viewer/image/BV024154092/5/#topDocAnchor Digitalisierte Ausgabe] der Universitätsbibliothek der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hausgarten.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1907. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-27380 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parkanlage am Klettenberg in Cöln&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 19 (1906), S. 91 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/gartenkunst1906/0102/scroll Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die öffentlichen Grünanlagen der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Verkehrsamt der Stadt Köln. Großbuchdruckerei Bachem, Köln o.&amp;amp;nbsp;J. (1926).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die öffentlichen Grünanlagen in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Gartenkunst&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 42 (1929), S. 1–18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; alphabetisch geordnet &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jutta Curtius&lt;br /&gt;
 |Titel=Ein Blick durch die Brille von Fritz Encke&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Rheinische Heimatpflege&lt;br /&gt;
 |Band=55. Jahrgang&lt;br /&gt;
 |Nummer=4&lt;br /&gt;
 |Jahr=2018&lt;br /&gt;
 |Seiten=257-268&lt;br /&gt;
 |ISSN=0342-1805&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jutta Curtius&lt;br /&gt;
 |Titel=“Man sollte es nicht vergessen.” 100 Jahre Friedenspark Köln Fritz Encke (1861–1931)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Die Gartenkunst&lt;br /&gt;
 |Band=26&lt;br /&gt;
 |Nummer=1&lt;br /&gt;
 |Jahr=2014&lt;br /&gt;
 |Seiten=73-88&lt;br /&gt;
 |ISSN=0935-0519&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Jutta Curtius&lt;br /&gt;
 |Herausgeber=Landschaftsverband Rheinland&lt;br /&gt;
 |Titel=1000 Rosen für Schloss Birlinghoven&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Denkmalpflege im Rheinland&lt;br /&gt;
 |Band=31. Jahrgang&lt;br /&gt;
 |Nummer=1&lt;br /&gt;
 |Auflage=&lt;br /&gt;
 |Jahr=2014&lt;br /&gt;
 |Seiten=6–13&lt;br /&gt;
 |ISSN=0177-2619&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [[Walter Encke]]: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Encke&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Heimatpflege.&amp;#039;&amp;#039; 42. Jg., H. 1, 2005, S. 28–34.&lt;br /&gt;
* Alexander Hess: &amp;#039;&amp;#039;Fritz Enckes grüne Stadtplätze in Köln&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Heimatpflege.&amp;#039;&amp;#039; 38. Jg., H. 4, 2001, S. 282–288.&lt;br /&gt;
* Ralf Krüger und Cord Panning: &amp;#039;&amp;#039;Die Parkanlage Schelploh. Ein bisher unbekanntes Gartendenkmal von Fritz Encke und [[Leberecht Migge]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenkunst]]&amp;#039;&amp;#039; 3, Heft 2, 1991, S. 307–318.&lt;br /&gt;
* Heinz Wiegand: &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über den Stadtplatz im Werk Fritz Enckes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Gartenamt&amp;#039;&amp;#039;, H. 7, Juli 1969, S. 312–316.&lt;br /&gt;
* Heinz Wiegand: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Gartenkunst und des Stadtgrüns in Deutschland zwischen 1890 und 1925 am Beispiel der Arbeiten Fritz Enckes.&amp;#039;&amp;#039; TU Hannover, Fakultät für Gartenbau und Landeskultur, Dissertation, Hannover 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.jutta-curtius.de/Gartendenkmalpflege/Forschung/Fritz_Encke_-_Schloss_Birlinghoven.html Fritz Enckes Tätigkeit in Schloss Birlinghoven] – Artikel&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/parks/fritz-encke-volkspark Seite der Stadt Köln zum Fritz-Encke-Volkspark]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118530232|LCCN=n83035860|VIAF=45093915}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Encke, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsarchitekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Encke, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Encke, Friedrich August Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gartenarchitekt, königlicher Gartenbaudirektor und städtischer Gartendirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. April 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oberstedten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Herborn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dr. Kloebner</name></author>
	</entry>
</feed>