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	<title>Fritz Dobisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:02:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Dobisch&amp;diff=2166388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-11T13:50:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Dobisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1890]] in [[Mönchsdeggingen|Merzingen]]; † [[7. Juli]] [[1941]] im [[KZ Buchenwald]]) war ein deutscher Gewerkschaftsfunktionär und NS-Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dobisch absolvierte nach dem Ende seiner Schulzeit eine Lehre zum Schreiner in [[Nördlingen]] und war anschließend in diesem Beruf tätig. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er von 1914 bis 1918 als Soldat des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saarland-Biografien&amp;quot;&amp;gt;{{SaarBiogr |325 |Dobisch Fritz (Johann Friedrich)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende zog er mit seiner Ehefrau Katharina Portz nach [[Bous (Saar)|Bous]]. Dort gehörte er zu den Mitbegründern des Ortsvereins der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-BousGDSPD&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.spd-bous.de/00000198670083d01/03265298bf0d5121b.html | wayback=20131203003115 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Sozialdemokratie in Bous&amp;#039;&amp;#039;}} bei www.spd-bous.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war Dobisch in [[Völklingen|Luisenthal]] beim [[Fabrikarbeiterverband|Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands]] als Gewerkschaftssekretär tätig und wurde dort bereits 1920 Bezirksleiter. Er wurde 1928 zum Vorsitzenden des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes]] (ADGB) Saar gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1935. Seine Leitungstätigkeit beim Fabrikarbeiterverband führte Dobisch weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saarland-Biografien&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1930 lebte er in [[Saarbrücken]], wo er für die SPD dem Stadtrat angehörte. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] war Dobisch darum bemüht, den ADGB im [[Saargebiet]] von Auseinandersetzungen mit der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] fernzuhalten. Im Zuge der Abstimmung im Saargebiet über dessen zukünftigen Status positionierte sich der saarländische ADGB auf seiner Konferenz in Saarbrücken am 16. Dezember 1934 für die Beibehaltung des [[Status quo]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-BousFD&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link|date=2018-04 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fritz Dobisch&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.spd-bous.de/00000198670083d01/03258c9bf80ccd609.html }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wer für die Freiheit, wer für eine bessere Zukunft ist, der wähle am 13. Januar den Statusquo!|Autor=Fritz Dobisch|Quelle=[http://spd-bous.de/historie-spd-bous/ &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Sozialdemokratie in Bous&amp;#039;&amp;#039;] bei www.spd-bous.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar 1935, zwei Wochen vor der Rückgliederung des Saargebiets an das Deutsche Reich, emigrierte Dobisch mit seiner Frau nach [[Luxemburg]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Dobisch nach der [[Luxemburg im Zweiten Weltkrieg|Besetzung Luxemburgs]] durch die [[Wehrmacht]] von Angehörigen der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] im Mai 1940 verhaftet. Danach war er in [[Trier]] und [[Düsseldorf]] inhaftiert und wurde Anfang Juli 1941 in das KZ Buchenwald überstellt, wo er am 7. Juli 1941 ermordet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-BousFD&amp;quot; /&amp;gt; Als Todesursache wurde in einem Schreiben aus dem KZ Buchenwald offiziell „Gehirnerschütterung durch Unfall“ angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes A. Bodwing: &amp;#039;&amp;#039;Die SPD Bous feiert ihren 90. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Saarbrücker Zeitung]] vom 5. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urne mit seinen sterblichen Überresten ist auf dem Friedhof in Bous beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPD-BousGDSPD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Fritz Dobisch (Rathausplatz 1, Saarbrücken).jpg|mini|Stolperstein für Fritz Dobisch in Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Nach Dobisch wurde in Saarbrücken die Fritz-Dobisch-Straße benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saarland-Biografien&amp;quot; /&amp;gt; An ihr haben die [[DGB Saarland|DGB-Region Saar]] und die [[Arbeitskammer des Saarlandes]] ihren Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Volk: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 4 Saarland, Köln 1989, S. 14.&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Fritz+Dobisch}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dobisch, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 132&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123490723|VIAF=64915948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dobisch, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Saarland ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Luxemburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dobisch, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschaftsfunktionär und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merzingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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