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	<title>Fritz Czermak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alrael: einleitung</title>
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		<updated>2025-04-08T15:20:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Czermak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1894]] in  [[Prijedor]], Bosnien; † [[9. April]] [[1966]] in [[Wien]]) war ein österreichisch-mährischer [[Jurist]] und später deutscher Politiker ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], später [[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1953 bis 1957 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Postbeamten wuchs in [[Olmütz]] auf und studierte nach der Matura zunächst [[Philosophie]] an der [[Universität Wien]]. 1914 wurde Czermak zum Militärdienst einberufen. Nach Kriegsende begann er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en und wurde zum Doktor der Rechte promoviert. Während seines Studiums wurde er Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Vereins deutscher Studenten aus Nordmähren&amp;#039;&amp;#039; (seit 1952 &amp;#039;&amp;#039;Sudetia&amp;#039;&amp;#039;) im [[Waidhofener Verband]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sud&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verein Deutscher Studenten &amp;quot;Sudetia&amp;quot; zu Wien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sudetenpost – Offizielles Organ des Bundes-Verbandes der Sudetendeutschen Landsmannschafter Österreichs&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang, Folge 9, 12. Mai 1956, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1925 war er als Rechtsanwalt in Olmütz tätig. Als Sympathisant der Nationalsozialisten wurde Czermak 1938 in der Tschechoslowakei zeitweilig in Geiselhaft genommen.&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung des [[Protektorat Böhmen und Mähren|Protektorats Böhmen und Mähren]] wurde Czermak 1939 zum [[Oberbürgermeister|Regierungskommissar]] von Olmütz bestellt. Im Jahre 1941 legte er aus Protest gegen Schikanen der Nationalsozialisten sein Amt nieder. Von 1942 bis 1943 diente Czermak im Range eines Oberleutnants bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und war danach bis Kriegsende wieder als Rechtsanwalt tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Czermak 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] verhaftet und Mai 1945 bis Juni 1946 im [[KZ Auschwitz#Vorübergehende Nutzung als Internierungslager|Internierungslager Auschwitz]] und in [[Moskau]] interniert. Von dort wurde er  Juni 1946 in die [[Tschechoslowakei]] überführt und bis 1947 im Gefängnis von Ölmütz in Untersuchungshaft gehalten. Im Februar 1947 wurde er durch ein tschechisches Volksgericht freigesprochen. Nach seiner Entlassung kehrte er zu seiner Familie zurück, die als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] in [[Hessen]] ansässig geworden war. Ab 1948 wirkte er als Rechtsanwalt in [[Büdingen]] und ab 1950 in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Czermak war von 1950 bis 1954 [[MdL|Landtagsabgeordneter]] in [[Hessen]] und dort bis zum 7. November 1953 Fraktionsvorsitzender des [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]]. Er gehörte dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] von 1953 bis 1957 an. Ursprünglich für den GB/BHE gewählt, wechselte er am 14. Juli 1955 mit [[Georg Körner (Politiker)|Georg Körner]] zur [[Freie Demokratische Partei|FDP]] über. Er folgte damit nicht der sog. K.O.-Gruppe um [[Waldemar Kraft]] und [[Theodor Oberländer]], die gleichzeitig der [[CDU]]/[[CSU]]-Fraktion beitraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verstarb bei einem Besuch in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Kirschner Hessen-Parlament |Seite=39, 48, 49}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=231}}&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 101.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;A–M.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=129160288|titel=Czermak, Fritz|datum=2020-04-10}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=129160288|Titel=Dr. jur. Fritz Czermak|Datum=2022-02-09|Abruf=2023-09-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129160288|VIAF=50299622}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Czermak, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Olmütz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Czermak, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (GB/BHE, FDP), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prijedor]], Bosnien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. April 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alrael</name></author>
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