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	<title>Fritz Cahn-Garnier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-11T04:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Cahn-Garnier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juni]] [[1889]] in [[Mannheim]]; † [[8. Juni]] [[1949]] ebenda) war ein deutscher Jurist jüdischer Herkunft und Politiker der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Er war 1946 Finanzminister von Württemberg-Baden und von 1948 bis zu seinem Tod Oberbürgermeister von Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn eines Arztes und nahm nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften in [[Heidelberg]], [[München]], [[Berlin]] und [[Freiburg im Breisgau]] auf, welches er mit beiden juristischen Staatsexamen sowie 1913 mit der Promotion zum [[Doktor|Dr. jur.]] beendete. Er trat anschließend in den Staatsdienst ein und wurde 1922 [[Syndikus|Stadtsyndikus]] von Mannheim. Neben der Arbeit im städtischen Dienst war er noch als Dozent der Sozialen Frauenschule tätig und bildete Sparkassenbeamte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde er am 15. März 1933 von einem Schlägertrupp in der Frauenschule aufgesucht und in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen. Wenig später wurde er aus der Stadtverwaltung entlassen. Cahn-Garnier war daraufhin in einer Bürstenfabrik tätig. Nachdem seine Frau als Geisel für ihren Mann inhaftiert worden war, wurde er 1938 im Austausch inhaftiert und später zeitweilig im [[KZ Dachau]] interniert, das er jedoch unter strengen Schweigeauflagen wieder verlassen konnte. Gleichwohl hatte er sich in Dachau bereits schwere Erkrankungen zugezogen und war in Mannheim mit absolutem Berufsverbot belegt. Der Verschleppung ins [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] entging er kurz vor Kriegsende dadurch, dass ihn eine Frau aus Heidelberg 44 Tage bis zum Einmarsch der Amerikaner bei sich versteckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cahn-garnier-Grab.JPG|mini|hochkant|Grab Cahn-Garniers in Mannheim]]&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er bis September 1945 erneut als Stadtsyndikus in Mannheim tätig. Dann wurde er zum badischen Landesdirektor der Finanzen in [[Karlsruhe]] ernannt und war vom 7. Januar bis zum 16. Dezember 1946 Finanzminister in der von Ministerpräsident [[Reinhold Maier]] geführten [[Kabinett Maier I (Württemberg-Baden)|Regierung]] des Landes [[Württemberg-Baden]]. Außerdem gehörte er der 1946 von der amerikanischen Militärregierung eingesetzten [[Vorläufige Volksvertretung für Württemberg-Baden|Vorläufigen Volksvertretung]] an, der frei gewählten [[Verfassunggebende Landesversammlung Württemberg-Baden|Verfassunggebenden Landesversammlung]] und danach dem ersten [[Landtag von Württemberg-Baden|Landtag]] von Württemberg-Baden. Am 3. November 1947 legte er sein Landtagsmandat nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1949 war er Erster Vorsitzender der [[Landesbank Baden-Württemberg|Landeszentralbank Württemberg-Baden]] und zugleich Mitglied des [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes|Wirtschaftsrates des Vereinigten Wirtschaftsgebietes]]. Von 1948 bis zu seinem Tod 1949 amtierte er als Oberbürgermeister der Stadt Mannheim. Er hatte die erste Direktwahl nach dem Zweiten Weltkrieg mit Unterstützung von [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] und [[Demokratische Volkspartei|DVP]] gegen den Amtsinhaber [[Josef Braun (Politiker, 1889)|Josef Braun]] mit 56,6 Prozent gewonnen. Er starb 1949 an einem Herzanfall. Die Stadt Mannheim benannte 1959 das Cahn-Garnier-Ufer in der [[Mannheim-Oststadt|Oststadt]] nach ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=MARCHIVUM |url=https://www.marchivum.de/de/strassennamen/cahn-ganier-ufer |titel=Straßennamen, Cahn-Ganier-Ufer |zugriff=2018-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auf seinem Grab auf dem [[Hauptfriedhof Mannheim]] ist eine rote Sandsteinstele des Bildhauers [[Edzard Hobbing]] mit Gesimsabschluss, darin ein Flachrelief mit Porträt des Toten.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Münkel: &amp;#039;&amp;#039;Die Friedhöfe in Mannheim.&amp;#039;&amp;#039; SVA, 1992, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wera Cahn-Garnier: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Fritz Cahn-Garnier, Oberbürgermeister von Mannheim.&amp;#039;&amp;#039; Badische Heimat, Heft 1/1959.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Walter (Historiker, 1870)|Friedrich Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Schicksal einer deutschen Stadt. Geschichte Mannheims 1907–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Frankfurt am Main 1949/1950.&lt;br /&gt;
* Joachim Irek: &amp;#039;&amp;#039;Mannheim in den Jahren 1945 bis 1949.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1983, ISBN 3-17-007530-6.&lt;br /&gt;
* Christian Peters: &amp;#039;&amp;#039;„Glücklicherweise bilden wir eine Ausnahme“. Mannheim in den fünfziger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2002, ISBN 3-7995-0905-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Oberbürgermeister von Mannheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116401508}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116401508}}&lt;br /&gt;
* [https://widerstandsausstellung.m-o-p.de/ausstellung/schlusswort_erste_buergermeister.htm Hinweis bei der Ausstellung „Widerstand gegen den Nationalsozialismus“]&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Hauptstaatsarchiv Stuttgart]], [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-3015 Q 1/19 Dr. Fritz Cahn-Garnier]&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|189}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Mannheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116401508|VIAF=263870049}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cahngarnier, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Württemberg-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Mannheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Vorläufigen Volksvertretung für Württemberg-Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cahn-Garnier, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD), MdL, Oberbürgermeister von Mannheim&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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