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	<title>Fritz Broistedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Broistedt&amp;diff=1238506&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berdi2: /* Leben */ Archivlink überprüft, Beleg formatiert und berichtigt</title>
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		<updated>2024-06-26T21:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Archivlink überprüft, Beleg formatiert und berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Broistedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1893]] in [[Meine]]; † [[7. August]] [[1972]] in [[Winsen (Luhe)]]) war ein deutscher [[Politiker]] der [[Deutsche Partei|DP]], ab 1959 der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Broistedt besuchte das Gymnasium Martino-Katharineum in [[Braunschweig]]. Anschließend begann er ein Studium der Landwirtschaft in Göttingen, hier promovierte er 1925. Von 1914 bis 1918 nahm er als Angehöriger der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil (vom 22. September 1914 bis März 1917 in der IV.&lt;br /&gt;
Matrosenartillerieabteilung; von März 1917 bis Kriegsende im I. Bataillon 2. Matrosenartillerieregiment); Broistedt war Vizefeuerwerker d.R. bzw. Leutnant d.R. der Matrosenartillerie (laut Meldung vom 13. Juli 1916).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit gehörte Broistedt der [[Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei|Christlich-Nationalen Bauern- und Landvolkpartei]] an. Von 1921 bis 1935 amtierte er als Geschäftsführer des Landbundes. Er war von 1922 bis 1934 Mitglied im Landwirtschaftlichen Verein [[Winsen (Luhe)|Winsen/Luhe]], wo er 1929 Vorsitzender war; in Winsen war er ab 1925 auch Mitglied im Haus- und Grundbesitzer-Verein. Ab 1929 war er Mitglied im [[Volksbund für das Deutschtum im Ausland]]. Bereits vor 1933 war er dem [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]] beigetreten. Von 1931 bis 1935 war er Mitglied im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] (zuletzt als Kreisführer). Von 1933 bis 1935 gehörte er der Kreisbauernschaft als Stabsleiter an. Ab 1934 war er Mitglied in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]], 1936 im NS-Marinebund, ab 1938 im [[Nationalsozialistischer Rechtswahrerbund|NS-Rechtswahrerbund]] und ab 1940 im [[Reichsluftschutzbund]] (zuletzt als Kreisgruppenführer). Zum 1. Mai 1937 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.767.313).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4610097&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1940 bis 1945 war Broistedt als Angehöriger der [[Kriegsmarine]] (zuletzt im Rang eines [[Korvettenkapitän]]s) Teilnehmer am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. 1944 fungierte er als Sachbearbeiter beim Wehrbezirkskommando Lüneburg (laut Meldung vom 1. März 1944).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kapitulation Deutschlands setzte die britische Regierung in Winsen unter der Führung von Major Alan Seddon als British Resident Officer am 19. November 1945 Fritz Broistedt als stellvertretenden Vorsteher, ab 1946 als stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Winsen ein. In den Jahren 1947 bis 1950 war er Geschäftsführer des Niedersächsischen Landvolkes. 1948 bis 1952 und von 1956 bis 1971 amtierte er als gewählter Bürgermeister von Winsen. 1952 wurde er Landrat des [[Landkreis Harburg|Kreises Harburg]] und Mitglied der Deutschen Partei (DP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1947 wurde Broistedt als nomineller Nazi-Unterstützer in Kategorie IV (Mitläufer) [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Im Berufungsverfahren wurde dies am 7. Oktober 1948 in Kategorie V (Unbelastet) abgeändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Broistedt war von 6. Mai 1951 bis 5. Mai 1959 als Angehöriger der DP/CDU-Fraktion [[Mitglied des Landtages|Abgeordneter]] der 2. und 3. Wahlperiode im [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtag]]. Vom 5. Juni 1951 bis 5. Mai 1955 war er Mitglied im Eingabenausschuss, vom 14. Juni 1955 bis 4. Dezember 1957 im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen und vom 4. Dezember 1957 bis 5. Mai 1959 im Ausschuss für Hochseefischerei. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt wurde er 1971 zum Ehrenbürger der Stadt Winsen (Luhe) ernannt. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Waldfriedhof in Winsen (Luhe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wurde im Winsener Stadtrat ein Antrag auf Aberkennung der Ehrenbürgerschaft Broistedts wegen der Tätigkeit in mehreren NS-Organisationen gestellt. Dieser wurde jedoch vom Stadtrat mehrheitlich abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dielinke-harburg-land.de/kommunal/winsen/antraege/ |titel=Ratsfrau Anja Stoeck stellt Antrag zur Aberkennung |abruf=2024-06-26 |hrsg=[[Die Linke]] Kreisverband Harburg Land |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140413143642/http://www.dielinke-harburg-land.de/kommunal/winsen/antraege/ |archiv-datum=2014-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephan A. Glienke: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter&amp;#039;&amp;#039;. Abschlussbericht zu einem Projekt der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Auftrag des Niedersächsischen Landtages. Herausgegeben vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Durchgesehener Nachdruck der ersten Auflage. Hannover 2012, S. 148f ([http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/bericht_historische_kommission.pdf online als PDF)].&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Klausch]]: [http://linksfraktion-niedersachsen.linkes-cms.de/fileadmin/linksfraktion-niedersachsen/Texte/Broschueren_PDF/Broschuere_Nazis_internet.pdf Braune Wurzeln - Alte Nazis in den niedersächsischen Landtagsfraktionen von CDU, FDP und DP. Zur NS-Vergangenheit von niedersächsischen Landtagsabgeordneten in der Nachkriegszeit] (PDF-Datei; 1,73 MB) S. 19.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034702807|VIAF=300410603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Broistedt, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Harburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Winsen (Luhe))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CNBL-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Winsen (Luhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Broistedt, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DP), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Meine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Winsen an der Luhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berdi2</name></author>
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