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	<title>Fritz Braune - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:00:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Миндалина: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-01-08T21:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Günther Fritz Braune&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juli]] [[1910]] in [[Mehrstedt]]; † [[30. Dezember]] [[1992]] in [[Alsfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Alsfeld Nr. 1/1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[SS-Obersturmbannführer]], verurteilter [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]], Mitarbeiter im [[Reichssicherheitshauptamt]] (RSHA) und Kommandeur des Sonderkommandos 4b der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe C]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Braune war Sohn eines kaufmännischen Angestellten Rudolf Braune und dessen Ehefrau Marie geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Mehrstedt absolvierte er eine kaufmännische Lehre bei einem Steuerrevisor, die er im Jahre 1928 mit der Kaufmannsgehilfenprüfung abschloss. In den folgenden Jahren war er als kaufmännischer Angestellter tätig. Ende des Jahres 1931 wurde er arbeitslos. Nach vorübergehenden Aushilfstätigkeiten in einem Rechtsanwaltsbüro und beim [[Amtsgericht Sondershausen]] gründete er am 1. November 1932 zusammen mit dem damaligen Oberbürgermeister von [[Altenburg]] eine nationalsozialistisch ausgerichtete Tageszeitung, das &amp;quot;Sonderhausener Kreisblatt&amp;quot; und arbeitete bis zum 31. Juli 1933 als deren Geschäftsführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Februar 1931 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 498.084)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4280357&amp;lt;/ref&amp;gt; und zum 1. November 1935 in die [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 272.564) ein. Braune wurde zunächst dem SD-Oberabschnitt Südwest in [[Stuttgart]] zugewiesen und dort mit dem organisatorischen Aufbau der dem Oberabschnitt unterstellten SD-Abschnitte sowie mit der Bearbeitung der Personal- und Verwaltungsangelegenheiten des Oberabschnitts betraut. Am 1. November 1939 wurde er zum [[SD-Hauptamt]] in [[Berlin]] versetzt und übernahm dort die Leitung des Referats &amp;quot;Stellenbesetzung&amp;quot;. Diese Aufgabe behielt er auch nach der Eingliederung des SD-Hauptamtes in das [[Reichssicherheitshauptamt]] bei. Es handelte sich hierbei um das Referat A 4 im Amt I des RSHA, das für die Personalangelegenheiten der bei den stationären SD-Dienststellen hauptamtlich tätigen SD-Angehörigen zuständig war. Nach der [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens]] 1940 war [[SS-Sturmbannführer]] Fritz Braune für den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst]] in [[Oslo]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Invasion der Sowjetunion]] war er ab 2. Oktober 1941 als Nachfolger von [[Günther Herrmann]] Kommandoführer des Sonderkommandos 4b in der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD#Einsatzgruppe C|Einsatzgruppe C]], die der [[Heeresgruppe Süd]] folgte. Damit war Braune führend am [[Holocaust|Mord an den Juden]] in der besetzten [[Ukraine]] beteiligt. Sein Bruder, [[Werner Braune]], führte das Sonderkommando 11b in der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD#Einsatzgruppe D|Einsatzgruppe D]] an. Am 21. März 1942 wurde Fritz Braune als Kommandoführer des Sonderkommandos 4b von [[Walter Haensch]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Die Einsatzgruppe C&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Klein (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Die Einsatztruppen in der besetzten Sowjetunion 1941/42.&amp;#039;&amp;#039; Edition Hentrich, Berlin 1997, S. 71–87. ISBN 3-89468-200-0. (Band 6 der Publikationen der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kehrte er nach Berlin zurück und nahm seine frühere Tätigkeit in der Abteilung I A 4 (Personalien des SD) des RSHA auf. Am 20. April 1944 wurde er zum [[SS-Obersturmbannführer]] ernannt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begab sich Braune nach [[Osterode am Harz|Osterode/Harz]], wo er bis 1947 als Holzfäller arbeitete. Danach fand er eine Anstellung in einer Schraubenfabrik, in der er im Laufe der Zeit bis zum Abteilungsleiter aufstieg. Im Jahre 1956 wurde ihm von seiner Firma die Leitung eines in [[Homberg (Efze)|Homberg]] errichteten Zweigwerkes übertragen. Diese Stellung hatte er bis zu seiner erstmaligen Verhaftung am 28. Februar 1963 inne. Nach der Verschonung mit dem Vollzug der [[Untersuchungshaft (Deutschland)|Untersuchungshaft]] am 4. Mai 1965 wurde er von seiner Firma wieder eingestellt, jedoch nicht mehr als Betriebsleiter, sondern nur noch als kaufmännischer Angestellter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Januar 1973 wurde Braune vom [[Landgericht Düsseldorf]] zu neun Jahren Haft für die Teilnahme an der Tötung von sowjetischen Juden und psychisch kranken Ukrainern in [[Poltawa]], [[Bachmut|Artemowsk]], [[Winnyzja|Winniza]], [[Kropywnyzkyj|Kirowograd]] und [[Horliwka|Gorlowka]] verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;JuNSV Verfahren Lfd.Nr. 784; LG Düsseldorf 730112 [8 Ks 3/70]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Bundesgerichtshof]] bestätigte das Urteil am 1. April 1976. Am 18. März 1980 wurde seine [[Strafaussetzung zur Bewährung|Strafe zur Bewährung]] ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Düsseldorf, 12. Januar 1973.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1999, Bd. XXXVIII, bearbeitet von [[Christiaan F. Rüter|C. F. Rüter]]. Amsterdam: University Press, 2008, Nr. 784, S. 1–160.&lt;br /&gt;
* [[Volker Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;NS-Täter vor Gericht : Düsseldorf und die Strafprozesse wegen nationalsozialistischer Gewaltverbrechen&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf: Justizministerium des Landes NRW, 2001 ISSN 1615-5718&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://reichssicherheitshauptamt.eu/ Reichssicherheitshauptamt.eu (Amt I → I A 4)]&lt;br /&gt;
* [http://www.encyclopedie.bseditions.fr/article.php?pArticleId=133&amp;amp;pChapitreId=36988&amp;amp;pSousChapitreId=37005&amp;amp;pArticleLib=Braune+Fritz+%5BNazisme%A0%3A+les+Einsatzgruppen+%282i%E8me+guerre+mondiale%29-%3ELes+bourreaux.+Biographies%5D Nazisme: les Einsatzgruppen (2ième guerre mondiale) – Les bourreaux. Biographies] &amp;#039;&amp;#039;(französisch)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2020-10-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Braune, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Braune, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Braune, Karl Günther Fritz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obersturmbannführer und verurteilter Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juli 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mehrstedt]], [[Thüringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Dezember 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Alsfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Миндалина</name></author>
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