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	<title>Fritz Behr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nassauer27: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-02-16T08:36:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem und Literaturwissenschaftler und Politiker Fritz Behr. Zu anderen Personen siehe [[Friedrich Behr]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Behr.jpg|mini|Der neueingesetzte Weimarer Oberbürgermeister Dr. Fritz Behr (vorne mit Blick auf die Offiziere) während einer Lagebesprechung mit den Offizieren der US-Militärverwaltung, Frederick W. Hanger und James H. Ward. Aufnahme vom 26. Juni 1945]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Behr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1881]] in [[Leipzig]]; † [[4. Oktober]] [[1974]] in [[Weimar]]) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Lehrer]], [[Kommunalpolitiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]/[[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) und Vorsitzender der [[Deutsche Shakespeare-Gesellschaft|Deutschen Shakespeare-Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Behr besuchte die [[Volksschule]], erlangte die [[Hochschulreife]] und absolvierte ein [[Pädagogik]]studium. Im Jahr 1903 wurde er zum Doktor der Philosophie [[promoviert]]. Von 1908 bis 1933 wirkte er als [[Lehrer]] in [[Weimar]], bis er von den NS-Machthabern aus dem Schuldienst entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll272&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein-Verlag, 2000, S. 272&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach sicherte er seinen Lebensunterhalt durch Anstellungen als Hilfsarbeiter u.&amp;amp;nbsp;a. auf dem Weimarer Güterbahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er im März 1919 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) beigetreten und war mit ihrem Mandat von 1925 bis 1933 [[Stadtrat]] in Weimar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein294&amp;quot;&amp;gt;Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945&amp;#039;&amp;#039;, Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung, Göttingen 1999, S. 294&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem gehörte er dem Bezirksvorstand seiner Partei und dem [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röll272&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 war er kurzzeitig in Haft. Bei der „[[Aktion Gitter]]“ im August 1944 wurde er erneut verhaftet und war bis April 1945 im [[KZ Buchenwald]] inhaftiert. Behr gehörte zu den Unterzeichnern des [[Widerstand im KZ Buchenwald#Buchenwalder Manifest|Buchenwalder Manifests]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein294&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Befreiung vom Nationalsozialismus|Befreiung]] fungierte er vom 1. Mai bis 5. November 1945 als [[Oberbürgermeister]] von Weimar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://stadt.weimar.de/de/oberbuergermeister-historisch.html |titel=Weimars Stadtoberhäupter seit 1793 |titelerg=Dr. Fritz Behr |hrsg=Stadt Weimar |werk=stadt.weimar.de |datum= |abruf=2024-02-16 |sprache= |format=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wechselte er ins Landesamt für Volksbildung als Referent für [[Schulsystem|Höheres Schulwesen]]. Behr wurde Mitglied der SED, verließ aber im Jahr 1948 auf eigenen Wunsch sein Referentenamt und arbeitete danach als Vertragslehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1950er Jahren hatte er den Vorsitz der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stein294&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Steffen Kachel: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Reihe, Band 29). Böhlau, Köln 2011, ISBN 978-3-412-20544-7, S. 539.&lt;br /&gt;
* [[Gitta Günther]], [[Wolfram Huschke (Musikwissenschaftler)|Wolfram Huschke]], Walter Steiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weimar. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1998, ISBN 3-7400-0807-5.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Röll: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokraten im Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2000, ISBN 3-89244-417-X.&lt;br /&gt;
* Harry Stein, Gedenkstätte Buchenwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Konzentrationslager Buchenwald 1937–1945.&amp;#039;&amp;#039; Begleitband zur ständigen historischen Ausstellung. Wallstein, Göttingen 1999, ISBN 978-3-89244-222-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister der Stadt Weimar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038099455|VIAF=304968542}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Behr, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Behr, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker (SPD, SED), Lehrer und Literaturwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weimar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nassauer27</name></author>
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