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	<title>Fritz Beer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:43:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Beer&amp;diff=195632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-11T16:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Schriftsteller; sein Namensvetter, der Politiker &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Beer&amp;#039;&amp;#039; (1900–1945), wurde unter dem Decknamen [[Heinrich Grunow]] bekannt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Beer (1991) by Guenter Prust.jpg|mini|Fritz Beer (1991)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Beer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[25. August]] [[1911]] in [[Brno| Brünn]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[2. September]] [[2006]] in [[London]]) war ein deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz Beer studierte in Prag, Dijon und London. Er arbeitete ab 1930 als Journalist in Prag, unter anderem für die &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter Illustrierte Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Besetzung der [[Tschechoslowakei]] durch die [[Wehrmacht]] 1939 emigrierte Beer über Polen nach England. Von 1940 bis 1944 war er [[Kriegsfreiwilliger]] in einem Panzerregiment der [[Tschechoslowakische Exilarmee|Tschechoslowakischen Exilarmee]] in Südfrankreich. Als Soldat geriet er in den französischen Zusammenbruch und wurde mit den Resten der tschechoslowakischen Einheiten nach England evakuiert, wirkte danach bei der alliierten [[Operation Neptune|Invasion der Normandie]] 1944 mit und an der erfolgreichen Belagerung der Festung [[Dunkerque|Dünkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erhielt Beer Kenntnis, dass fast dreißig seiner Familienangehörigen von den Nazis ermordet worden waren, darunter sein Vater und sein Bruder. Letzterer galt unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Kurt Konrad&amp;#039;&amp;#039; als bedeutender marxistischer Theoretiker und wirkte als Redakteur und Parteifunktionär. In Gestapo-Haft verübte er Selbstmord. Fritz Beer überwand seine Hassgefühle gegen »die Deutschen« und beteiligte sich an der britischerseits betriebenen [[Reeducation|Re-Education]] der Deutschen, um auf eine Versöhnung zwischen Deutschen und Juden hinzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arco-verlag.com/autoren/autor/9-fritz-beer.html |titel=Fritz Beer |werk=Arco Verlag GmbH, Wuppertal |sprache=de |abruf=2024-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den [[Londoner Rundfunk]], das deutschsprachige Programm der [[BBC]], war er bis 1975 als Redakteur und politischer Kommentator  tätig. Außerdem arbeitete er seit 1954 als Londoner Korrespondent der [[Neue Ruhr Zeitung|Neuen Ruhr Zeitung]]. Fritz Beer galt als ein kritischer Journalist, der sich oft zu zumeist politischen Themen äußerte. Nach 1975 hatte er eine Zeitlang noch zweimal monatlich Sendezeit im Londoner Rundfunk und moderierte eigene Rundfunkfeuilletons. Von 1977 bis 1979 stand er der Londoner [[Foreign Press Association]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1988 war er Präsident des [[P.E.N.-Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland|P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland]]. In die Zeit seiner Präsidentschaft fielen die Wiedervereinigungsbestrebungen der beiden deutschen P.E.N.-Zentren, die zu zahlreichen Austritten aus dem [[P.E.N.-Zentrum Deutschland|bundesdeutschen P.E.N.]] führten, unter anderen [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]] und [[Ralph Giordano]], die anschließend dem P.E.N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland beitraten.&amp;lt;ref&amp;gt;dickinson.edu: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Abschiede vom PEN-Zentrum der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.dickinson.edu/glossen/heft2/pen.html |wayback=20081205003429 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beer selbst kritisierte die beabsichtigte Wiedervereinigung in einem [[Focus]]-Interview mit den Worten: „Ich kann mich nicht damit abfinden, daß die Ziele der Demokratie, der Freiheit, kompromittiert werden dürfen, nur um einer symbolischen Vereinigung der beiden deutschen P.E.N.-Zentren zuzustimmen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Siepert: [http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-freiheit-des-wortes-verletzt_aid_153260.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Freiheit des Wortes verletzt&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;], [[Focus]], Nr. 18 vom 29. April 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem Jahr 2000 betrieb Beer die Auflösung des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland, da die Mitglieder zu „lethargisch“ geworden seien, wie er unter anderem in einem Interview mit der [[Deutsche Welle|Deutschen Welle]] betonte: „[...] wir hielten es für falsch, eine Kraft darzustellen, die nicht mehr war.“&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Tabeling: [http://www.dw-world.de/dw/article/0,,415882,00.html &amp;#039;&amp;#039;Wir haben uns gegenseitig Mut zugesprochen&amp;#039;&amp;#039; (Deutsche Welle, 26. September 2002)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beer starb nach langjähriger Krankheit mit 95 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schüsse im Morgengrauen&amp;#039;&amp;#039;, 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Koffer&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus an der Brücke&amp;#039;&amp;#039;, Novellen, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft funktioniert noch nicht. Ein Portrait der Tschechoslowakei 1948–1968&amp;#039;&amp;#039;, 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hast Du auf Deutsche geschossen, Grandpa? Fragmente einer Lebensgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag, Berlin, 1992, ISBN 3351021615&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaddisch für meinen Vater. Essays, Erzählungen, Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Arco Verlag, Wuppertal, 2002, ISBN 3980841006&lt;br /&gt;
* mit Klaus Kamberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Fall CSSR, Strafaktion gegen einen Bruderstaat&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Verlag 1968, ISBN 3436009555&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Friedenspreis des [[Verlag für fremdsprachige Literatur (Moskau)| Verlages für fremdsprachige Literatur (Moskau)]] (1934)&lt;br /&gt;
* Literaturpreis von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (London, 1941)&lt;br /&gt;
* Josef-Brunner-Preis, Essen, 1968&lt;br /&gt;
* [[Order of the British Empire]] (1979)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (13. November 1998)&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft des Bundespräsidialamtes&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christoph Haacker: &amp;#039;&amp;#039;Ein ketzerischer „Grandpa“. Zum 90. Geburtstag des Schriftstellers und Journalisten Fritz Beer&amp;#039;&amp;#039;. Zwischenwelt. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands; 18. Jg., Nr. 4; Wien: Februar 2002; S. 25–28,  {{ISSN|1606-4321}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Sternfeld]], Eva Tiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Exilliteratur 1933–1945. Eine Bio-Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. Vorw. von [[Hanns Wilhelm Eppelsheimer]], Schneider, Heidelberg/Darmstadt, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beer, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–Benc.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München 1992, ISBN 3-598-22681-0, S. 441–442.&lt;br /&gt;
* Christoph Haacker: &amp;#039;&amp;#039;Beer, Fritz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas B. Kilcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02457-2, S. 36f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beer, Fritz&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1980, S. 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119059185}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lyrikwelt.de/autoren/beer.htm Fritz Beer auf lyrikwelt.de]&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/121 Eintrag in der literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren] (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119059185|LCCN=n92105154|VIAF=19855921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beer, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Officer des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowakischer Emigrant im Vereinigten Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]   &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2006]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beer, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 2006&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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