<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Altwein</id>
	<title>Fritz Altwein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fritz_Altwein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Altwein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:41:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Altwein&amp;diff=2680913&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fritz_Altwein&amp;diff=2680913&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-13T19:56:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Karl Albert Altwein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juni]] [[1889]] in [[Jena]]; † [[11. Februar]] [[1967]] in [[Oberursel]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].  Er war von 1925 bis 1929 Zentralsekretär der Reichsleitung der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]] (RHD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Altwein, Sohn eines Zimmerpoliers, erlernte nach dem Besuch der Volksschule den Beruf des Lithographen und arbeitete von 1908 bis 1924 bei &amp;#039;&amp;#039;[[Zeiss Jena|Zeiss]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]]. Schon als Lehrling engagierte sich Altwein politisch. Mit [[Willi Münzenberg]] und [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]] gehörte er im Jahr 1908 zu den Mitgründern der [[Freie sozialistische Jugend|Arbeiter-Jugend]] in [[Thüringen]]. Im selben Jahr trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein und wurde aktiver Gewerkschafter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917/18 kämpfte Altwein im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde Mitglied des [[Spartakusbund]]es und der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (USPD). 1920 wurde er Mitglied der KPD, war Ortsgruppenvorsitzender in Jena und KPD-Abgeordneter in der Jenaer Stadtverordnetenversammlung. Außerdem war Altwein Mitglied der KPD-Bezirksleitung Groß-[[Thüringen]] und ab 1924 Sekretär der Bezirksleitung Thüringen der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]]. 1925 wurde er hauptamtlicher Zentralsekretär der Reichsleitung der Roten Hilfe Deutschlands in [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Brauns: [http://www.nikolaus-brauns.de/Das_Rote_Kinderheim_fur_RH.htm &amp;#039;&amp;#039;Das rote Kinderheim&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altwein übte als Anhänger [[Heinrich Brandler]]s zunehmend Kritik am ultralinken Kurs der KPD, wurde 1929 aus der KPD ausgeschlossen und verlor seinen Posten bei der Roten Hilfe Deutschlands. Er arbeitete bis 1933 als Wohlfahrtspfleger in [[Berlin]]. 1931/32 besuchte er die [[Deutsche Hochschule für Politik|Hochschule für Politik]] in Berlin. Über die [[Kommunistische Partei-Opposition]] (KPO) gelangte Altwein schließlich im April 1932 zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands]] (SAPD) und war dort nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] von 1933 bis Juni 1934 Instrukteur der illegalen Parteiarbeit. Wegen drohender Verhaftung emigrierte Altwein 1934 über [[Holland]] in die [[Tschechoslowakei]] und setzte seine politische Arbeit im Exil fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1938 ging Altwein nach [[Norwegen]] und arbeitete dort als Retuscheur. 1940 ging er nach [[Schweden]] und war dort zeitweise interniert. Ab 1943 lebte Altwein in [[Stockholm]] und arbeitete als Lithograph. Er unterstützte die Landesgruppe deutscher Gewerkschafter. Die [[Bundesrepublik Deutschland]] verwehrte Altwein jahrelang die Einreise, sodass er erst 1958 nach Deutschland zurückkehren konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altwein zog nach Oberursel, wurde wieder Mitglied der SPD, trat aber politisch nicht mehr in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]&lt;br /&gt;
| Titel=Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&lt;br /&gt;
| Auflage=2., überarbeitete und stark erweiterte&lt;br /&gt;
| Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Jahr=2008&lt;br /&gt;
| ISBN=978-3-320-02130-6&lt;br /&gt;
| Online=[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/fritz-altwein Online]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Roland Altwein: &amp;#039;&amp;#039;Odyssee eines Sozialisten: Fritz Altwein (1889–1967)&amp;#039;&amp;#039;. In: Mario Hesselbarth, Eberhart Schulz, Manfred Weißbecker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gelebte Ideen. Sozialisten in Thüringen. Biographische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Rosa Luxemburg Stiftung, Jena 2006, ISBN 3-935850-37-9, S. 19 ff.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.) unter Mitarbeit von Marion Goers, [[Stefan Heinz]], Matthias Oden, Sebastian Bödecker: &amp;#039;&amp;#039;Einzigartig – Dozenten, Studierende und Repräsentanten der Deutschen Hochschule für Politik (1920–1933) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Lukas-Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-86732-032-0, S. 237 f. (Kurzbiographie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136752667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136752667|VIAF=81044195|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altwein, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunistischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Altwein, Fritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Altwein, Fritz Karl Albert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher KPD-Funktionär und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juni 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberursel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>