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	<title>Fritz-Rudolf Schultz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-08-14T19:48:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz-Rudolf Schultz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1917]] in [[München]]; † [[2. März]] [[2002]] in [[Gau-Bischofsheim]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Offizier]] und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Er war u.&amp;amp;nbsp;a. [[Landtag Rheinland-Pfalz|Mitglied des Rheinland-Pfälzischen Landtages]] und des [[Mitglied des Deutschen Bundestages|Deutschen Bundestages]]. Von 1970 bis 1975 war er [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fritz-Rudolf Schultz wurde als Sohn eines Offiziers geboren. Nach dem [[Abitur]] 1935 am [[Landheim Ammersee|Landeserziehungsheim Schondorf]] trat er in die [[Wehrmacht]] ein. Zunächst diente er in der [[Nachrichtentruppe von Wehrmacht und Waffen-SS|Nachrichtentruppe]], bis er dann 1937 im [[2. Panzer-Division (Wehrmacht)|Panzer-Regiment 3]] zum [[Leutnant]] befördert wurde. 1938 wurde er auf das Familiengut entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsbeginn wurde er in das [[4. Panzer-Division (Wehrmacht)|Panzer-Regiment 35]] einberufen, mit dem er als [[Ordonnanzoffizier]] an der West- und Ostfront eingesetzt war. Er wurde zum [[Oberleutnant]] befördert und als Nachrichtenoffizier und [[Adjutant]] verwandt. 1942 erfolgte die Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] mit der Übernahme eines Bataillonskommandos. 1943 wurde er mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold ausgezeichnet. Nach Kämpfen in der Ukraine 1944 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]. 1944 erfolgte die Beförderung zum [[Major]] der Reserve und die Auszeichnung mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. 1945 wurde er Stabsoffizier in der [[Heeresgruppe A]]. Mit Ende des Krieges geriet er in US-amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg leitete er zunächst das Wein- und Sektgut Oberst Schultz-Werner seiner Eltern in [[Gau-Bischofsheim]]. Außerdem wurde er 1953 Vizepräsident des Rheinischen Bauernverbandes, den er 1948 mitbegründet hatte. Ferner war er Mitglied der [[Deutsche Atlantische Gesellschaft|Deutschen Atlantischen Gesellschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Schultz war ab 1947 Mitglied des Gemeinderats in Gau-Bischofsheim und ab 1952 Mitglied des [[Kreistag]]s im [[Landkreis Mainz]]. 1951 trat er in die FDP ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Oktober 1953 rückte er für den ausgeschiedenen Abgeordneten [[Karl Lahr]] in den [[Landtag Rheinland-Pfalz]] nach und wurde dort Mitglied des Weinbau- und Weinwirtschaftsausschusses. Bei der [[Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1955|Landtagswahl 1955]] errang er ein Mandat und wurde daraufhin zum Zweiten Vizepräsidenten des Landtags gewählt. Daneben war er von 1955 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 11. November 1957 Mitglied des Ältestenrates, des Agrarpolitischen Ausschusses sowie des Zwischenausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Bundestagswahl 1957|Bundestagswahlen 1957]], [[Bundestagswahl 1961|1961]], [[Bundestagswahl 1965|1965]] und [[Bundestagswahl 1969|1969]] wurde er jeweils über die Landesliste der [[FDP Rheinland-Pfalz]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] gewählt, dem er bis 1970 angehörte. Von 1963 bis 1965 war er stellvertretender Vorsitzender der [[FDP-Bundestagsfraktion]]. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. Mitglied des [[Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages|Verteidigungsausschusses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1970 wurde er [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]]. Dieses Amt hatte er bis zum 19. März 1975 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1968: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1974: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1990: [[Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* Karlsbrunnenpreis des Landkreises Mainz-Bingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Fortschritt. Handikaps der Bundeswehr – Armee in der Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfram von Raven]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Armee gegen den Krieg. Wert und Wirkung der Bundeswehr&amp;#039;&amp;#039;. Seewald, Stuttgart-Degerloch 1966, S. 118–138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf J. Schlaffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wehrbeauftragte 1951 bis 1985. Aus Sorge um den Soldaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Band 5). Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-58025-9, S. 349.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 793–794.&lt;br /&gt;
* Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stellvertreter des freien Volkes. Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015.&amp;#039;&amp;#039; Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-04750-4, S. 638–639.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011146|Fritz-Rudolf Schultz||in &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 41/1975 vom 29. September 1975. Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 44/2006}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1970/11/eine-vertrackte-erbschaft &amp;#039;&amp;#039;Eine vertrackte Erbschaft&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 11/1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/bundestag/wehrbeauftragter/amtstraeger/schultz/250882 Fritz-Rudolf Schultz] beim [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129442275|VIAF=18303029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schultz, FritzRudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbeauftragter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verteidigungsausschusses (Deutscher Bundestag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Mainz-Bingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schultz, Fritz-Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schultz, Fritz Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier und Politiker (FDP), MdL, MdB, Wehrbeauftragter des deutschen Bundestags&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gau-Bischofsheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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