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	<title>Frischborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frischborn&amp;diff=1259258&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 22. Februar 2026 um 01:58 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-22T01:58:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Frischborn&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lauterbach (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Lauterbach&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/36/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/21/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 376 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 18.43&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 938 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lauterbach-hessen.de/fileadmin/user_upload/lauterbach-hessen.de/Stadtverwaltung/Wissenswertes/Statistiken/EWO-Zahlen_31.12.2016.pdf |titel=Einwohnerzahlen nach Ortsteilen |hrsg=Stadt Lauterbach |werk=Webauftritt|abruf=2018-05 |format=PDF; 55 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170925035522/http://www.lauterbach-hessen.de/fileadmin/user_upload/lauterbach-hessen.de/Stadtverwaltung/Wissenswertes/Statistiken/EWO-Zahlen_31.12.2016.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-02-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 36341&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06641&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frischborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf mit rund 1000 Einwohnern und Ortsteil der Kreisstadt [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Zuschreibung der vermuteten urkundlichen Ersterwähnung von Frischborn aus dem Jahr 1105 (1106 ?) ist nicht gesichert. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein „Hezekin de Visgbrunnen“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAM K 244 fol. 76 v.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst die Erwähnung von 1320: „in dem dorffe zu Fischgpurnen“ gilt als gesichert.&lt;br /&gt;
Am [[Ägidius (Heiliger)|Ägidiustag]], dem 1. September 1320, wurde ein Vertrag zwischen [[Eberhard III. von Breuberg|Eberhard, Edlem von Breuberg]], ein Vertrag mit den Brüdern Johann, Traboto und Heinrich von [[Schloss Eisenbach|Eisenbach]] geschlossen. Gegenstand des Vertrages waren das [[Gericht Engelrod]], das Gericht zu [[Hopfmannsfeld]], die Mühle zu [[Alsfeld]], das Gericht zu Frischborn und das „... [[Vorwerk (Befestigung)|forwercke]] zu [[Brauerschwend|Bruwertswende]] ...“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Christian Joannis]]: Spicilegia. Ffm 1724. S. 416.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später wird ein „Henricus de Vischsborne cives in [[Alsfeld]]“ (Heinrich von Frischborn, Bürger in Alsfeld) erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Baur (Archivar)|Ludwig Baur]]: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Darmstadt 1860. Band 1. Nr. 745, S. 520.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich heißt es 1577 „Fischborn.“&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Lauterbach 38, I, 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 18. Jahrhundert wird der heutige Name „Frischborn“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD Abt. XIII, 1, Konv. 19, Fasc. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsname ist nicht zu verwechseln mit [[Fischborn]].&lt;br /&gt;
Die Bedeutung des Ortsnamens wird als eine an fischreichem Quellwasser gelegene Siedlung gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lutz Reichardt]]: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Frischborn hatte einst sehr viel Wald in seiner Gemarkung. Bis ins 16. Jahrhundert gab es in Frischborn mehrere Waldschmieden und etliche Mühlen, die durch das Wasser der Lauter angetrieben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Riedeseldörfern Blitzenrod, Dirlammen und Frischborn kam es zwischen 1763 und 1767 zu Streitigkeiten mit den [[Riedesel]]n wegen der Zehntabgaben für Flachs und Kartoffeln.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD F 27 A 39/72.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Dörfer hatten auch einen gemeinsamen Mühlenbann. Das [[Bannrecht]] galt für die Mühle zu Frischborn.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD F 27 A46/3.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1799 wurde das Bannrecht durch fremde Müller verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAD F 27 A 46/34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht Engelrod umfasste im 17. Jahrhundert neben Frischborn die Orte [[Hörgenau]] [[Engelrod]], [[Dirlammen]], [[Hopfmannsfeld]], [[Eichenrod]], [[Eichelhain]], [[Lanzenhain]] und [[Blitzenrod]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Troßbach]]: Bauernbewegungen im Wetterau-Vogelsberg-Gebiet 1648–1806. Fallstudien zum bäuerlichen Widerstand im Alten Reich. Diss. Marburg 1985 = Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 52. S. 365–389, S. 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Evangelische Kirche Frischborn|Kirche]] mit einem massiven Steinturm entstand 1704. Sie überragt das Dorfbild. 1881 entstand in Frischborn ein zweiklassiges Schulhaus. Um 1900 lebten in Frischborn viele Tagelöhner und Waldarbeiter. Es gab kleine Brauereien und Leinwandwebereien (ab 1902 eine mechanische, die 1932 durch eine Hutfabrik abgelöst wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Frischborn:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Frischborn (L. Bez. Lauterbach) evangel. Pfarrdorf; liegt im Vogelsberg 1 St. von Lauterbach, und gehört dem Freiherrn von Riedesel. Man findet 91 Häuser 642 evangelische Einwohner, so wie 1 Kirche, 1 Schulhaus, 2 Mahl- und 1 Oelmühle. Die Einwohner beschäftigen sich stark mit der Spinnerei und Leineweberei, und unter den Leinewebern sind einige, die ihr Geschäft fabrikmäßig treiben; auch wird Rindvieh gemästet und ausgeführt. – Der Ort kommt zuerst 1320, gelegenheitlich eines Streits wegen der Gerichtsbarkeit, urkundlich vor.&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=78|Seiten=748 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde Frischborn am 1. Februar 1972 auf freiwilliger Basis in die Kreisstadt Lauterbach [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=368}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Frischborn wie für die übrigen durch die Gebietsreform eingegliederten Gemeinden wurde ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lauterbach-hessen.de/fileadmin/user_upload/lauterbach-hessen.de/Stadtverwaltung/Satzungssammlung/01Hauptsatzung.pdf#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Lauterbach |format=PDF;&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2019-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Frischborn angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Gericht Engelrod]] der [[Riedesel|Freiherren Riedesel zu Eisenbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: Heiliges Römisches Reich, Gericht Engelrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt&amp;quot;&amp;gt;Die Zugehörigkeit des Gerichts Engelrod anhand von Karten aus dem &amp;#039;&amp;#039;Geschichtlicher Atlas von Hessen&amp;#039;&amp;#039;: {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/3/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Marburg 1567–1604}}, {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/idrec/viewmethod/zoomify/sn/ga/id/25?q=|titel=Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638}} und {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/subjects/gsrec/viewmethod/zoomify/current/1/sn/ga?q=Hessen-Darmstadt|titel=Hessen-Darmstadt 1567–1866}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1604–1648: Heiliges Römisches Reich, strittig zwischen [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] ([[Hessenkrieg]])&lt;br /&gt;
* ab 1623: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Gericht Engelrod (Freiherren Riedesel zu Eisenbach)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA13|Seiten=13 ff|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;24 Punkt d&amp;amp;#41; XI.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1787: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Regierung zu Gießen&amp;quot;&amp;gt;Oberfürstentum Hessen&amp;lt;/abbr&amp;gt;, Amt Ulrichstein, Gericht Engelrod&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]], [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Ulrichstein, Gericht Engelrod&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Engelrod der Freiherren Riedesel zu Eisenbach&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Herbstein]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Lauterbach]]; [[Patrimonialgericht]]sbarkeit der Freiherren Riedesel zu Eisenbach) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1825: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Alsfeld]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Lauterbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Vogelsbergkreis]], Stadt Lauterbach&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Vogelsbergkreis, Stadt Lauterbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte seit 1803 ===&lt;br /&gt;
In der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]] (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen, und somit war für Frischborn ab 1806 das „Patrimonialgericht der Freiherren Riedesel zu Eisenbach“ in Engelrod zuständig. Nach der Gründung des [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtums Hessen]] 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Dafür wurde das standesherrliche „[[Landgericht Lauterbach]]“ geschaffen. Erst infolge der [[Märzrevolution]] 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen |titel=Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren |nr=40 |jahr=1848 |datum=1848-08-07 |seite=233 |seiten=237–241 |kbytes=42900}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Lauterbach“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Gießen|Landgerichts Gießen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2005 wurde das Amtsgericht Lauterbach als Vollgericht aufgehoben&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes  (GVBl. I S. 507–508) |nr=24 |jahr=2004 |datum=2004-12-20 |seite=3 |seiten=507–508 |kbytes=1360}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zur Zweigstelle des [[Amtsgericht Alsfeld|Amtsgerichts Alsfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Vierte Verordnung zur Anpassung gerichtsorganisatorischer Regelungen. Art. 1 §4 Abs. 1 (GVBl. I S. 552) |nr=25 |jahr=2004 |datum=2004-12-29 |seite=20 |seiten=552 |kbytes=1120}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 2012 wurde auch diese Zweigstelle geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister der Justiz |titel=Fünfte Verordnung zur Änderung der Gerichtlichen Zuständigkeitsverordnung Justiz (GVBl. I S. 709–710) |nr=25 |jahr=2010 |datum=2010-12-09 |seite=13 |seiten=709–710 |kbytes=148}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-GerOrgGHEV2Anlage-G22 |titel=Gerichtsorganisationsgesetz. Amtsgericht Alsfeld ab 1. Januar 2012 |werk=Bürgerservice Hessen |abruf=2019-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Frischborn 981 Einwohner. Darunter waren (0,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 159 Einwohner unter 18 Jahren, 378 zwischen 18 und 49, 240 zwischen 50 und 64 und 204 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 417 Haushalten. Davon waren 111 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 141 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 129 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. In 90 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 276 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 436 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 489 Einwohner, 87 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 642 Einwohner, 91 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 815 Einwohner, 139 bewohnte Gebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1867|Band=13 |Seiten=120|Seite=PA120}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1875: || 178 Einwohner, 104 bewohnte Gebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP75&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1875 |Band=15 |Seiten=17|Seite=RA4-PA77}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Frischborn|width=450|float=none|maxEinwohner=1000&lt;br /&gt;
|759|707|801|692|783|799|777|797|787|766|718|763|756|782|1099|1133|1001|945|1034&lt;br /&gt;
|vor1834=(1800,436)(1806,489)(1829,642)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1022)(1980,-1)(1990,-1)(2003,1024)(2005,1014)(2011,981)(2015,943)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 482 [[Evangelische Kirche|evangelische]], zwei [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 732 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 77,46 %), 185 katholische (= 19,58 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]] ist Berthold Habermehl &amp;lt;small&amp;gt;(Stand: Juni 2022)&amp;lt;/small&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle|titel=Ortsvorsteher in den Stadtteilen |url=https://www.lauterbach-hessen.de/stadtverwaltung/politik-personen-gremien/ortsvorsteher.html |hrsg=Stadt Lauterbach |werk=Webauftritt |zugriff=2022-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lauterbach Schloss Eisenbach.jpg|mini|[[Schloss Eisenbach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Frischborn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stadtteil Frischborn gehört das [[Riedesel]]-Stammschloss [[Schloss Eisenbach|Eisenbach]], das gerne als „hessische Wartburg“ bezeichnet wird. Es wurde erstmals 1217 urkundlich erwähnt und nach seiner Zerstörung durch Fürstabt Leipolz von Fulda im Jahr 1269 von Trabodo von Eisenbach wieder aufgebaut (1289/90).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fasching]] (Winter)&lt;br /&gt;
* [[Hutzelfeuer]] (Winter)&lt;br /&gt;
* [[Hexennacht]] (Frühling, allerdings in der Nacht vom Pfingstsonntag zum Pfingstmontag)&lt;br /&gt;
* Dorffest (Sommer)&lt;br /&gt;
* [[Kirchweih|Kirmes]] (Am 2. Wochenende im Oktober jeden Jahres)&lt;br /&gt;
* Lange Nacht (23. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Frischborn lag an der [[Oberwaldbahn]] von [[Stockheim (Glauburg)|Glauburg-Stockheim]] nach [[Lauterbach (Hessen)|Lauterbach (Hess)]]. Diese Strecke ist stillgelegt. Heute läuft der [[Vulkanradweg]] über die frühere Bahntrasse von Stockheim nach Lauterbach. Er ist Teil des [[Bahnradweg Hessen|BahnRadweg Hessen]], der auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250&amp;amp;nbsp;km durch den Vogelsberg und die Rhön führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Georg Keutzer]] (* 1884 in Frischborn; † 1964), hessischer Politiker (CDU) und langjähriger Bürgermeister von Frischborn&lt;br /&gt;
* [[Peter Andreas Grünberg]] (* 1939 in Pilsen; † 2018), Nobelpreisträger für Physik, lebte von 1946 bis 1952 in Frischborn (Alte Obergasse 7)&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Bernhardt]] (* 1957), Theologe, stammt aus Frischborn&lt;br /&gt;
* [[Eva Goldbach]] (* 1965), Ökonomin und Politikerin, wurde hier geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://www.lauterbach-hessen.de/stadtleben/wissenswertes/stadtteile/frischborn.html |titel=Stadtteil Frischborn |werk=Webauftritt der Stadt Lauterbach |archiv-url=https://archive.today/20150808215059/http://www.lauterbach-hessen.de/stadtleben/wissenswertes/stadtteile/frischborn.html |archiv-datum=2015-08-08 |offline=1 |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-02-25}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=9822|titel=Frischborn, Vogelsbergkreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116328681 |GND=4227167-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=9822|titel=Frischborn, Vogelsbergkreis| datum=2020-05-04}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
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{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 426&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=426}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 158ff&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=158}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=42 |seiten=38 und 78 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=42 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Lauterbach (Hessen)}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4227167-8|VIAF=244618774}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lauterbach, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogelsbergkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1105]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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