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	<title>Frikadelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:27:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Frikadelle&amp;diff=87196&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wagner67: Hackfleischkräpfla findet man kaum</title>
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		<updated>2026-04-28T15:27:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hackfleischkräpfla findet man kaum&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Buletten.jpg|mini|Frikadellen aus Rind- und Schweinefleisch]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frikadelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Boulette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bulette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bratklops&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleischküchle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleischpflanzerl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fleischklops&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alemannisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hacktätschli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hackplätzli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, plattdeutsch auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hackepille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wird ein gebratener flacher [[Kloß]] aus [[Hackfleisch]] bezeichnet, der unterschiedlich zubereitet und geformt wird. Das Pendant der österreichischen und ungarischen Küche bildet das [[Faschierte Laibchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Zunächst wird Hackfleisch (in der Regel gemischtes aus [[Rindfleisch|Rind]] und [[Schweinefleisch|Schwein]]) mit [[Hühnerei|Ei]] und gehackten und eventuell vorgedünsteten [[Zwiebel]]n vermengt. Altbackene [[Brötchen]] oder Toastscheiben werden in Wasser, [[Milch]] oder [[Rahm|Sahne]] eingeweicht und anschließend ausgedrückt und in die Fleischmasse geknetet. Teilweise wird auch stattdessen [[Paniermehl]] verwendet. Regional abgewandelt werden als Bindemasse anstelle der Brötchen auch [[Quark (Milchprodukt)|Quark]] (mit oder ohne Eier) oder in Wasser eingeweichte [[Haferflocken]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach werden je nach Geschmacksrichtung verschiedene [[Gewürz]]e wie [[Speisesalz|Salz]], [[Schwarzer Pfeffer|Pfeffer]], [[Petersilie]], [[Majoran]] und evtl. [[Muskatnussbaum|Muskat]] untergemengt. Je nach Rezept können auch noch beispielsweise [[Knoblauch]] und [[Senf]] oder [[Echter Kümmel|Kümmel]] hinzugegeben werden. Anschließend wird die Masse zu höchstens handtellergroßen flachen Ballen geformt, die in heißem Fett [[Braten (Garmethode)|gebraten]] werden. Besonders in Österreich und Dänemark ist es üblich, die Ballen vor dem Braten noch in Paniermehl zu wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frikadellen werden entweder als Tellergericht mit Beilagen oder als [[Zwischenmahlzeit#Imbiss|Imbiss]] mit Senf und Brötchen serviert. Mit abgewandeltem Rezept fanden sie als [[Hamburger]] Eingang in die ursprünglich amerikanische, inzwischen internationale [[Fast Food|Fast-Food]]-Kultur.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Foede: &amp;#039;&amp;#039;Wie Bismarck auf den Hering kam. Kulinarische Legenden.&amp;#039;&amp;#039; Kein&amp;amp;nbsp;&amp;amp; Aber, Zürich 2009, ISBN 978-3-0369-5268-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Minced-meat-74241 640.jpg|Rohe Frikadelle&lt;br /&gt;
Frikadellen vor dem Braten (fcm).jpg|Rohe Frikadellen mit Paniermehl vor dem Braten&lt;br /&gt;
Flickr - cyclonebill - Frikadeller.jpg|Frikadellen beim Braten in der Pfanne&lt;br /&gt;
Gebratene Buletten.jpg|alt=Bild von gebratenen Buletten mit Senf|Fertig gebratene Frikadellen mit Senf&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Bezeichnungen für teils lokale und regionale Zubereitungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20110116001925/https://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_7/f01f/ &amp;#039;&amp;#039;gebratener Fleischkloß.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;uni-augsburg.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Februar 2020 (verschiedene Namensgebungen und deren räumliche Verteilung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Frikadelle&amp;#039;&amp;#039; kann bereits seit Ende des 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebrauch nachgewiesen werden. Daneben bestanden zu Anfang des 18. Jahrhunderts die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Frickedelle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fricandelle&amp;#039;&amp;#039; als Vorläufer der noch heute in der Gastronomie gebräuchlichen &amp;#039;&amp;#039;Frikandelle&amp;#039;&amp;#039; für gedämpfte Fleischschnitte. Der [[Etymologie|etymologische]] Ursprung der Frikadelle wird im französischen Ausdruck [[Frikandeau|&amp;#039;&amp;#039;Fricandeau&amp;#039;&amp;#039;]] (aus dem Galloromanischen zu {{laS|frigere|de=rösten}})&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck („21., unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; vermutet, der eine [[Spicken (Kochen)|gespickte]] und gebratene Kalbsschnitte bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Pfeifer |Titel=Etymologisches Wörterbuch des Deutschen |Auflage=7. |Ort=München |Datum=2004 |Seiten=376 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frikadellen sind regional unter zahlreichen Namens- und Rezeptvarianten bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bulette&amp;#039;&amp;#039;/Boulette&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Boulette &amp;#039;&amp;#039;Boulette.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Duden]],&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 19. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist im Nordosten des deutschen Sprachraumes gebräuchlich und stammt vom [[Französische Sprache|französischen]] &amp;#039;&amp;#039;boulette&amp;#039;&amp;#039; für „Kügelchen“. Der Name wurde zuerst durch die [[Hugenotten]] in Berlin geläufig und übertrug sich von dort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Pfeifer |Titel=Etymologisches Wörterbuch des Deutschen |Auflage=5. |Ort=München |Datum=2000 |Seiten=182 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Brisolette&amp;#039;&amp;#039; (von {{frS|briser}} für brechen, zerkleinern) entstand in dieser Zeit. Die Brisolette unterschied sich von der Bulette durch eine geringfügig kleinere, stärker gekrümmte Form, war meist in Paniermehl gewälzt und das Fleisch sollte innen noch leicht rosa sein. Die Brisolette stand vorzugsweise auf der Speisekarte der „feinen Küche“ des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Pekrun: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Wort.&amp;#039;&amp;#039; Keysers Nachschlagewerke, Keyser 1967, S.&amp;amp;nbsp;294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung wird auch für Fischklöße verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Ternes: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4., umfassend überarb. Auflage. Behrs Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-89947-165-2, S. 564.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seit dem 18. Jahrhundert bekannte, ursprünglich [[Ostpreußen|ostpreußische]] &amp;#039;&amp;#039;Klops&amp;#039;&amp;#039; geht vermutlich auf das neuschwedische &amp;#039;&amp;#039;kalops,&amp;#039;&amp;#039; „gebratene Fleischscheibe“ zurück, möglicherweise auch auf das niederdeutsche &amp;#039;&amp;#039;kloppen,&amp;#039;&amp;#039; „klopfen“ (ge- bzw. zerklopftes Fleisch).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Pfeifer |Titel=Etymologisches Wörterbuch des Deutschen |Auflage=5. |Ort=München |Datum=2000 |Seiten=673}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=klops |Wortart=m. |Band=11 |Sp=1234 |lemid=K07848}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vornehmlich in [[Altbayern]] übliche Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fleischpflanzerl&amp;#039;&amp;#039; entwickelte sich aus der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fleischpfannzelte&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Zelte&amp;#039;&amp;#039; ist ein altertümlicher Ausdruck für einen &amp;#039;&amp;#039;flachen Kuchen,&amp;#039;&amp;#039; der sich auch in Bezeichnungen wie &amp;#039;&amp;#039;Lebzelte&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Lebkuchen&amp;#039;&amp;#039; erhalten hat. &amp;#039;&amp;#039;Fleischpfannzelte&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete also einen flachen Fleischkuchen aus der Pfanne. Es wurde vorwiegend aus Fleischresten zubereitet. In [[Baden-Württemberg]], [[Schwaben (Bayern)|Bayrisch-Schwaben]] und [[Franken (Region)|Franken]] ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Fleischküchle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Fleischküchla&amp;#039;&amp;#039; üblich. Allerdings wird in Bayerisch-Schwaben dieser Ausdruck immer mehr vom bairischen Dialekt verdrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Manfred Renn |url=http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/lehrb_em_/mrenn/Dialektbewusstsein.html |titel=Dialektbewusstsein – Der schwierige Stand des Schwäbisch-Alemannischen in Bayern |werk=uni-augsburg.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120315215525/http://www.philhist.uni-augsburg.de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/lehrb_em_/mrenn/Dialektbewusstsein.html |archiv-datum=2012-03-15 |abruf=2010-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden und Westen von [[Thüringen]] findet man die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hackhuller,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Gehackteshuller&amp;#039;&amp;#039; oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;Huller&amp;#039;&amp;#039;. Hullern ist der Begriff für alles „was sich dreht“. Also wohl daher, dass man einen Hackhuller durch eine rollende Bewegung in den Händen formt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Oberlausitz]], also im Osten von [[Sachsen]], werden die Frikadellen auch &amp;#039;&amp;#039;Gewiegtebrutl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gewiegtebrotl&amp;#039;&amp;#039; genannt, von „Gewiegtes“, eine lokal übliche Bezeichnung für Hackfleisch. Sie kommt von [[Wiegen (Kochen)|Wiegen]], also von der Bewegung beim Zerkleinern des Fleisches mit dem [[Wiegemesser]], und von „Brutl/Brotl“ (dialektale Verkleinerungsform von Brot).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum [[Chemnitz]] und dem [[Vogtland]] in Sachsen ist der Begriff [[Beefsteak]] üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ada&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephan Elspaß, Robert Möller |url=https://www.atlas-alltagssprache.de/runde-7/f01f/ |titel=Gebratener Fleischkloß |werk=Atlas zur deutschen Alltagssprache (AdA) |datum=2011-07-14 |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutschschweiz]] kennt man die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Fleisch[[tätsch]]li,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swissmilk.ch/de/rezepte-kochideen/rezepte/LM200612_66_B/marroni-fleischtaetschli/ &amp;#039;&amp;#039;Marroni-Fleischtätschli.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website von [[Schweizer Milchproduzenten#Basismarketing|Swissmilk]], abgerufen am 17. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hacktätschli&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bettybossi.ch/de/rezepte/rezept/hacktatschli-10009766/ &amp;#039;&amp;#039;Hacktätschli.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website von [[Betty Bossi]], abgerufen am 17. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; (gehacktes Fleisch, das „getätscht“, also flachgeklopft wird) und &amp;#039;&amp;#039;Hackplätzli&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bettybossi.ch/de/rezepte/rezept/hackplatzli-mit-kartoffelsalat-10001130/ &amp;#039;&amp;#039;Hackplätzli mit Kartoffelsalat.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website von [[Betty Bossi]], abgerufen am 17. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Österreich]] werden sie faschierte Laibchen, Fleischlaibchen oder umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Fleischlaberln&amp;#039;&amp;#039; genannt und in [[Deutsche Minderheit in Tschechien|Böhmen]] &amp;#039;&amp;#039;Karbonadeln&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frikadellen aus Fisch ==&lt;br /&gt;
Fischfrikadellen oder &amp;#039;&amp;#039;Fischbuletten&amp;#039;&amp;#039; werden nach ähnlichem Rezept aus gehacktem [[Speisefisch|Fischfleisch]] zubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung zu ähnlichen Nahrungsmitteln ==&lt;br /&gt;
Frikadellen ähnliche, aber oft anders geformte Erzeugnisse aus portioniertem Hackfleisch zum gegarten Verzehr mit höherem Fleisch- und geringerem Stärkeanteil werden Deutsches Beefsteak genannt, wenn das Ausgangsmaterial Rindergehacktes ist, oder [[Hacksteak]], wenn darin auch Schweinefleisch sein kann; sie zählen nicht zu den Frikadellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Lebensmittelbuch]], [https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzeFleisch.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse] Nr. 2.507 und dort insbesondere 2.507.1 für Hacksteak, 2.507.2 für Deutsches Beefsteak/ Hackbeefsteak und 2.507.8 für Frikadellen, Bekanntmachung vom 23. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deutsches Beefsteak soll mindestens 80 Prozent Fleisch in der gewürzten Rohmasse enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldemar Ternes: &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4., umfassend überarb. Auflage. Behrs Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-89947-165-2, S. 181 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich werden kleinere Frikadellen [[Fleischklößchen]] genannt, die auf der Grundlage von [[Brät]] hergestellt sein können. Eine Verwendung von Brät müsste beim [[Inverkehrbringen von Produkten (EU-Wirtschaftsrecht)|Inverkehrbringen]] jedoch zumindest in Deutschland ausgewiesen werden, da nach dem Lebensmittelrecht dies der hiesigen Verkehrsauffassung dem Begriff Fleischklößchen widersprechen würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzeFleisch.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=3 Leitsätze für Fleisch und Fleischerzeugnisse] Nr. 2.507 und insbesondere 2.507.8 für Frikadellen, Bekanntmachung vom 23. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Kochbuch/ Frikadellen|Rezept für Frikadellen|suffix=-}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4499833-8}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20120218063919/https://www.philhist.uni-augsburg.de/de/lehrstuehle/germanistik/sprachwissenschaft/ada/runde_7/f01f/ Gebratener Fleischkloß] In: &amp;#039;&amp;#039;uni-augsburg.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Februar 2020 (verschiedene Namensgebungen und deren räumliche Verteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4499833-8|LCCN=sh85082748}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischgericht (Hackfleisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländische Küche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[fr:Boulette de viande#Europe]]&lt;br /&gt;
[[ja:ミートボール#各国のミートボール]]&lt;br /&gt;
[[zh:肉圓#世界各地的肉圓]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wagner67</name></author>
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