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	<title>Friesenried - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:24:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friesenried&amp;diff=234295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Bis zur Gemeindegründung */</title>
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		<updated>2025-11-07T19:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bis zur Gemeindegründung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen von Friesenried.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/52/29/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/31/59/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Friesenried in OAL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ostallgäu&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Eggenthal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 736&lt;br /&gt;
|PLZ               = 87654&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08347&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09777128&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE FSR&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 17 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Hauptstraße 40&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.friesenried.de/ www.friesenried.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Bernhard Huber&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG/BL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesenried 01B.jpg|mini|250px|Blick auf Friesenried vom Berg der [[Riedkapelle (Friesenried)|Riedkapelle]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friesenried&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Allgäuerisch|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Frisəriəd&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Ostallgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der [[Planungsregion Allgäu]], 7 km westlich von [[Kaufbeuren]], in einer Höhenlage zwischen {{Höhe|722|DE-NHN|link=1}} (am Wörthbach nördlich [[Blöcktach]]) und {{Höhe|835|DE-NHN}} (an der [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2055|St&amp;amp;nbsp;2055]] bei Brandeln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 17 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Friesenried |val=2009|abruf=2019-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=03552964559 |objekt=Gemeinde Friesenried |abruf=2021-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em|anzahl=2|gesamtbreite=31em|liste= &lt;br /&gt;
* [[Allersberg (Friesenried)|Allersberg]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
* [[Aschthal (Friesenried)|Aschthal]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Berghof (Friesenried)|Berghof]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Blöcktach]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Brandeln (Friesenried)|Brandeln]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* Friesenried (Pfarrdorf)&lt;br /&gt;
* [[Großmederschach]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Haid (Friesenried)|Haid]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Haslach (Friesenried)|Haslach]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Kleinmederschach]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Kölberg (Friesenried)|Kölberg]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Mehl (Friesenried)|Mehl]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Röhrwang (Friesenried)|Röhrwang]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Salenwang]] ([[Dorf]])&lt;br /&gt;
* [[Steig (Friesenried)|Steig]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* [[Weißen (Friesenried)|Weißen]] (Einöde)&lt;br /&gt;
* [[Weite (Friesenried)|Weite]] (Weiler)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die [[Gemarkung]]en Blöcktach, Friesenried und Salenwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Gemeindegründung ===&lt;br /&gt;
Erstmals schriftlich erwähnt wird Friesenried 1104 als „Fridrichesriet“.&amp;lt;ref&amp;gt;Liber cop. Ottoburensis, Staatsarchiv Augsburg, Reichsstift Ottobeuren MüB 1, f. 13v. – &amp;#039;&amp;#039;Des ehemaligen Reichsstiftes Ottenbeuren Benediktiner Ordens in Schwaben Sämmtliche Jahrbücher […]&amp;#039;&amp;#039;  diplomatisch, kritisch, und chronologisch bearbeitet […] von P.[ater] Maurus Feyerabend. Ganser, Ottobeuren 1813, S. 607.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gemeindeteil Blöcktach befand sich die Stammburg der [[Herren von Schwarzenburg]], die von 1230 bis 1408 bezeugt sind. Friesenried war vor 1800 Sitz eines [[Blutgerichtsbarkeit|Oberen]] und [[Niedere Gerichtsbarkeit|Unteren Gerichts]] und gehörte zum [[Fürststift Kempten]]. Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im [[Königreich Bayern]] entstand mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] die heutige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreiszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Blöcktach und Friesenried gehörten bis zur Gebietsreform 1972 zum [[Landkreis Marktoberdorf]], seither zum Landkreis Ostallgäu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Friesenried gehörte mit dem Nachbarort Salenwang bis 1810 zur Pfarrei des einige Kilometer entfernten [[Oberbeuren (Kaufbeuren)|Oberbeuren]], die seit der Gründung im Zuge der Missionierung eine der ältesten Pfarreien im Allgäu ist. Die Gottesdienste wurden zunächst in der zwischen Friesenried und Salenwang auf freier Flur gelegenen [[St. Bartholomäus (Friesenried)|Pfarrkirche St. Bartholomäus und Cyriakus]] abgehalten. Nach dem Bau der [[St. Joseph (Friesenried)|Kirche St. Joseph]] im Ort Friesenried kam es 1695 zu einem über 100 Jahre dauernden Streit mit den Salenwangern, die auf das Abhalten der Gottesdienste in der für sie günstiger gelegenen Kirche St. Bartholomäus und Cyriakus pochten. Ab 1816 gab es die Regelung, die Gottesdienste im Winterhalbjahr in St. Joseph in Friesenried und im Sommerhalbjahr in St. Bartholomä abzuhalten. Seit der Neuerrichtung im Jahr 1929 ist St. Joseph die katholische Pfarrkirche für Friesenried und Salenwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern]] wurde am 1. Januar 1978 die Gemeinde [[Blöcktach]] eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 779}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1961: 1252 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: 1261 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 1399 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 1452 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 1468 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 1541 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 1529 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 1480 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 1533 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 1579 Einwohner&lt;br /&gt;
Friesenried wuchs von 1988 bis 2008 um 91 Einwohner bzw. um etwa sieben Prozent. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1394 auf 1531 um 137 Einwohner bzw. um 9,8 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit April 2012 Bernhard Huber (Freie Wählergemeinschaft Friesenried/Bürgerliste Blöcktach). Er wurde am 15. März 2020 mit 91,65 % für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Wahl am 15. März 2020]] hatte folgendes Ergebnis:&lt;br /&gt;
* Freie Wählergemeinschaft Friesenried: 9 Sitze (71,49 %)&lt;br /&gt;
* Bürgerliste Blöcktach: 3 Sitze (28,51 %).&lt;br /&gt;
Die Wahlbeteiligung lag bei 71,30 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Friesenried&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]]; vorne in Silber flankiert von einem schwarzen Zinnenturm und einem schwarzen Weidenblatt ein aus dem [[Schildfuß]] und Spalt einschweifenden zwei Gabelstelzen wachsendes schwarzes [[Tatzenkreuz]], hinten geteilt von Rot und Blau.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Das Wappen der Gemeinde bezieht sich auf den Siegelentwurf für das Niedergericht Friesenried. Für Friesenried steht links ein abgabelndes schwarzes Kreuz, welches als Gemarkungszeichen gedeutet wird. Für Blöcktach steht ein Zinnenturm, der auf den Burgstall der Herren von Schwarzenburg verweist. Für Salenwang steht das Blatt einer [[Salweide]]. Die Farbgebung Schwarz auf Silber der linken Schildhälfte verweist auf einen früheren Wappenentwurf für das Niedergericht Friesenried und auf die Schwarzenburger. Das Rot und Blau der linken Schildseite verweist auf die Farben des [[Fürststift Kempten|Fürststifts Kempten]].&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 2001 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1979 bestehen auf Initiative des damaligen Friesenrieder Konrektors Kontakte in die englische Marktstadt [[North Walsham]], welche 1991 durch eine offizielle [[Städtepartnerschaft]] der beiden Gemeinden besiegelt wurden. Um die Städtepartnerschaft kümmern sich in North Walsham die „Friends of Friesenried“, und als dessen Allgäuer Gegenpart der Partnerschaftsverein Friesenried-North Walsham, die auch die seit 1981 durchgeführten jährlichen Treffen und Besuche organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Friesenried}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab im Jahr 2021 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 35 und im Bereich Handel und Verkehr 58 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 54 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 629. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2020 43 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1283 ha. Davon waren 1279 ha Dauergrünfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2025):&lt;br /&gt;
* 1 Kindergarten mit Krippe&lt;br /&gt;
* 1 Grundschule&lt;br /&gt;
* 1 Förderzentrum geistige Entwicklung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserversorgung ===&lt;br /&gt;
Der Hauptort sowie der Ortsteil Salenwang werden durch Quellen im Königsberger Forst versorgt. &lt;br /&gt;
Die östlichen Ortsteile Aschthal, Brandeln, Haid, Steig etc.  sind an die zentrale Wasserversorgung der Stadt Kaufbeuren angeschlossen, die den Hauptort Friesenried auch im Notfall versorgt.&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Blöcktach hat eine eigene Wasserversorgung ca. 1,5 km südwestlich mit einem  ca. 75 ha großen Wasserschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.friesenried.de/ Gemeinde Friesenried]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09777128}} (PDF; 1,05 MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Friesenried&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4306253-2|VIAF=241587965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ostallgäu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friesenried| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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