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	<title>Friesenplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friesenplatz&amp;diff=300388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ocrho: Bildunterschrift Jahr und Wikilink eingefügt</title>
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		<updated>2024-10-01T07:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bildunterschrift Jahr und Wikilink eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Platz in Köln, zu dem in Wien siehe [[Friesenplatz (Wien)]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerling Ring-Karree - Hohenzollernring Köln (9000-02).jpg|mini|Friesenplatz mit [[Gerling Ring-Karree]], Stand 2010.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Köln]]er &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friesenplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Platz]] ein Teil der [[Kölner Ringe]], die – den [[Paris]]er [[Boulevard]]s nachempfunden – dem Verlauf der [[Stadtmauer (Köln)|Stadtmauer]] folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Köln - Friesenplatz Südseite, um 1886, Johann Heinrich Schoenscheidt +1903, RBA.jpg|Friesenplatz – Südseite (um 1886)&lt;br /&gt;
Datei:Köln - Friesenplatz und Friesenstraße, um 1890, Johann Heinrich Schoenscheidt +, RBA.jpg|Friesenplatz – Friesenstraße (um 1890)&lt;br /&gt;
Datei:Köln - Friesenplatz und Friesenstraße Richtung Dom, um 1900, RBA.jpg|Friesenplatz – Friesenstraße Richtung Dom (um 1900)&lt;br /&gt;
Datei:Köln - Friesenplatz 27 Kölnischer Kunstverein, Radierung von Paul Prött +1945, RBA.jpg|Friesenplatz 27 – Kölnischer Kunstverein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Erklärungen der Straßennamen Friesenplatz, Friesenstraße und Friesenwall gehen davon aus, dass insbesondere die friesischen Tuch- und Fischhändler im Früh- und Hochmittelalter einen hohen Anteil am Fernhandel mit Köln besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Signon, &amp;#039;&amp;#039;Alle Straßen führen durch Köln&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 176&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1165 hieß die Friesenstraße „platea Frisorum“, 1291 eingedeutscht „Vrisingasse“. Auch das [[Friesentor]] hieß 1244 „porta Frisea“, 1248 „porta Frisonum“, 1359 eingedeutscht „Vreysenportze“. In [[Arnold Mercator]]s [[Kölner Stadtansicht von 1570]] heißen Friesenstraße und -tor bereits „Vriesen straiß und pforts“. [[Ferdinand Franz Wallraf]] übersetzte in der [[Franzosenzeit]] nach dem ab 1. Januar 1813 geltenden „[[Itinéraire de Cologne]]“ den Friesenplatz wörtlich als „place des frisons“. Möglicherweise beruht die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Friesen]]&amp;#039;&amp;#039; auf einer hier im [[Mittelalter]] ansässigen deutsch-niederländischen Friesenkolonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz entstand, nachdem 1882 die mittelalterliche Stadtmauer mitsamt dem 1244&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Wrede, &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 1984, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnten [[Friesentor]] [[Schleifung|geschleift]] worden war. Noch 1816 war das Tor verstärkt worden, was aber den späteren Abriss nicht aufhalten konnte. Zur Zeit der Anlage der Ringe erhielt der Friesenplatz eine 1.630 m² große Gartenanlage,&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Gothein/Georg Neuhaus, &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Cöln im ersten Jahrhundert unter Preussischer Herrschaft 1815 bis 1915&amp;#039;&amp;#039;, 1916, S. 231&amp;lt;/ref&amp;gt; hier lag in Friesenplatz Nr. 27 das 1922 von [[Ludwig Paffendorf]] fertiggestellte Gebäude des [[Kölnischer Kunstverein|Kölnischen Kunstvereins]] mit übergiebeltem [[Portikus]]. Seinen heutigen Namen erhielt er in der Stadtverordnetenversammlung vom 25. Mai 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon nach Abriss der Stadtmauer entwickelte sich östlich das nach dem Friesenplatz benannte &amp;#039;&amp;#039;Friesenviertel&amp;#039;&amp;#039;, das jedoch vor allem nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] einen zwielichtigen Ruf als [[Rotlichtviertel]] erhielt. Es lag entlang der Friesenstraße, wo bis zu seiner Kriegszerstörung im Mai 1942 das Kölner Varieté „[[Groß-Köln]]“ stand, das 1912 aus der 1896 gegründeten Brauerei „Cölner Bürgerbräu Josef Waßmann“ hervorging. Der die Stadt Köln prägende Architekt [[Wilhelm Riphahn]] errichtete hier die am 11. November 1948 fertiggestellten [[Sartory-Säle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius]] (Hrsg.), [[Jürgen Wilhelm (Politiker)|Jürgen Wilhelm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0, S. 461.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Friesenviertel gehörte zum Revier der Kölner [[Halbwelt]]größen wie [[Anton Dumm|Dummse Tünn]] und [[Heinrich Schäfer (Zuhälter)|Schäfers Nas]]. Im  Friesenviertel lag in der Gereonstraße auch die Zentrale des [[Gerling-Konzern|Gerling]]-Versicherungskonzerns, ein von [[Arno Breker]] entworfener und am 25. Januar 1953 eingeweihter Komplex aus Bürogebäuden nebst &amp;#039;&amp;#039;Gerling-Hochhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=od5gGqjz558C&amp;amp;pg=PA364&amp;amp;lpg=PA364&amp;amp;dq=friesenviertel+k%C3%B6ln+geschichte&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VCAfca_vaw&amp;amp;sig=gfYxpUn2Q7nW5ZP2Uenkk1sjCXk&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjxlr-RnJXVAhVLLVAKHQt1CRk4ChDoAQgsMAI#v=onepage&amp;amp;q=friesenviertel%20k%C3%B6ln%20geschichte&amp;amp;f=false Peter Koch, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Versicherungswirtschaft in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 364]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans Gerling]] beteiligte sich maßgeblich ab Juli 1971 an der Sanierung des Friesenviertels.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Fuchs (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Chronik zur Geschichte der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1991, S. 308&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Der Friesenplatz bildet seit seiner Anlage den Beginn der nach Nordwesten führenden [[Venloer Straße (Köln)|Venloer Straße]]. Hier schließt sich auch das Szenequartier [[Belgisches Viertel (Köln)|Belgisches Viertel]] an. Zum Friesenplatz führen außerdem die Friesenstraße als Hauptachse des Friesenviertels mit den [[Sartory-Säle]]n und die Magnusstraße. Zwischen [[Kölner Ringe#Rudolfplatz|Rudolfplatz]] und Friesenplatz liegt der [[Kölner Ringe#Hohenzollernring|Hohenzollernring]] als Teil der Kölner Ringe, die beliebteste Flaniermeile des Ringboulevards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Friesenplatz gehörte zum ersten Teilabschnitt der [[Stadtbahn Köln|Kölner U-Bahn]], eröffnet am 11. Oktober 1968.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Fuchs (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Chronik zur Geschichte der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1991, S. 305&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch durch diesen [[U-Bahnhof Friesenplatz]] ist der Friesenplatz heute ein lebendiger Verkehrsknotenpunkt mit Geschäften und Restaurants. Vis-á-vis des Friesenplatzes entstand zwischen dem Hohenzollernring und dem Friesenwall ab 1999 das im Oktober 2001 eingeweihte und von [[Norman Foster]] entworfene [[Gerling Ring-Karree]]. In unmittelbarer Nähe des Friesenplatzes befindet sich eines der ältesten noch in Betrieb befindlichen deutschen Kinos, das am 20. Mai 1928 eröffnete [[Rex Am Ring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
Unter dem Friesenplatz befindet sich der [[U-Bahnhof Friesenplatz]], der von den Stadtbahnlinien 3, 4, 5, 12 und 15 angefahren wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Adam Wrede]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuer Kölnischer Sprachschatz&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände A – Z, Greven Verlag,  Köln, 9. Auflage 1984, ISBN 3-7743-0155-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friesenplatz (Köln)|Friesenplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/56/26.13/N |EW=06/56/23.90/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neustadt-Nord (Köln)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ocrho</name></author>
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