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	<title>Friedrich zu Eulenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:19:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_zu_Eulenburg&amp;diff=19443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Malabon: /* Beginn der Beruflichen Laufbahn (1844–1859) */ Kleinschreibung</title>
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		<updated>2025-01-25T21:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beginn der Beruflichen Laufbahn (1844–1859): &lt;/span&gt; Kleinschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg.jpg|mini|Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg (1815–1881)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1815]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[2. Juni]] [[1881]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] bei [[Berlin]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Staatsmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Leopold Graf zu Eulenburg&amp;#039;&amp;#039; (1787–1845) aus [[Prosna (Korsze)|Prassen]] (Ostpreußen) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Amalie von Kleist&amp;#039;&amp;#039; (1792–1830) aus Perkuiken, Tochter des Landschaftsdirektors &amp;#039;&amp;#039;Christoph von Kleist&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Ausbildung (1815–1843) ===&lt;br /&gt;
Friedrich zu Eulenburg entstammt dem [[Eulenburg (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht zu Eulenburg]] und verbrachte seine Kindheit auf dem elterlichen Gut Perkuiken, sowie dem sog. Eulenburg-Haus, der Königsstrasse 56 in Königsberg (heute Ul. Frunze 13, Kaliningrad, Russland). Während der Schulzeit auf dem Königsberger [[Collegium Fridericianum|Gymnasium Fridericianum]] erhielt er eine zusätzliche Ausbildung durch [[Eduard von Simson]], dem späteren Reichstagspräsidenten. Dieser bezeichnete Friedrich Albrecht später als „begabtesten Menschen, der ihm je begegnet sei“. Fritz Albrecht verließ die Schule als bester Schüler und studierte in Königsberg und Berlin, Latein wie seine Muttersprache beherrschend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Eulenburg hatte, damals 24 Jahre alt, eine Beziehung mit der minderjährigen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sonja Blaschke, Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/geschichte/japan-fotoschatz-a-946993.html |titel=Japan-Fotoschatz – Der Spiegel – Geschichte |abruf=2020-10-17 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bertha von Bismarck. Daraus ging der spätere Fotograf&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, u. a. Teilnehmer der [[Preußische Ostasienexpedition]] 1859/62, Dolmetscher und ab 1874 [[Konsul]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] in [[Tientsin]] [[Carl Heinrich Bismarck]] (1839–1879) hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beginn der beruflichen Laufbahn (1844–1859) ===&lt;br /&gt;
Eulenburg arbeitete nach Abschluss der Rechts- und Staatswissenschaften zunächst als „[[Auskultator]]“ in Königsberg und Frankfurt an der Oder, anschließend als Referendar in Koblenz, Münster und Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte die Arbeit als Regierungsbeamter in [[Opole|Oppeln]]. 1844 trat er in das Ministerium des Inneren ein und wurde 1845 an das Regierungskollegium zu Merseburg versetzt. Sein für 1848 bewilligter, einjähriger Urlaub für eine Fahrt in die nordamerikanischen Freistaaten kam nicht zustande, da er vom Minister Hansmann als Regierungsassessor in das Ministerium des Inneren berufen wurde. Ab 1850 durch den König zum Regierungsrat, später vortragender Rat ernannt, war Eulenburg bis 1852 im Ministerium des Inneren tätig und „zog in dieser Zeit, vielfach als Regierungscommissär im Landtage auftretend, durch den Geist und Schlagfertigkeit die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich“. 1852 trat er in den [[Diplomatischer Dienst|diplomatischen Dienst]] ein, zunächst als Generalkonsul für Belgien in [[Antwerpen]]. 1859 wurde Eulenburg, inzwischen mit der Kammerherrenwürde ausgestattet, als Generalkonsul nach Warschau versetzt, einen Posten, den er aufgrund seiner Berufung als Leiter der ersten preußischen Ostasien-Expedition nicht mehr antrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leiter und außerordentlicher Minister der Preußischen Ostasien-Expedition, sog. Eulenburg-Mission (1859–1862) ===&lt;br /&gt;
Infolge der verstärkten Aktivitäten im Außenhandel benötigte Preußen eigene Handelsverträge mit hoffnungsvollen Partnern in [[Südostasien]] und [[Ostasien]]. Im Oktober 1859 stellte man Eulenburg im Range eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Ministers an die Spitze der [[Preußische Ostasienexpedition|Preußischen Ostasienexpedition]], die Handels-, Freundschafts- und Schifffahrtsverträge mit [[Japan]] und [[Kaiserreich China|China]] abschließen sollte. Der Vertrag mit Japan kam aufgrund großer Beharrlichkeit und Geschick nach mehr als fünfmonatigen Verhandlungen am 24. Januar 1861, der mit China am 2. September 1861 zustande. Darüber hinaus nutzte Eulenburg die Möglichkeit, Hinterindien ([[Thailand|Siam]], [[Burma]] und [[Laos]]) zu inspizieren und einen Bericht über die wirtschaftliche und kulturelle Situation zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innenminister und Wegbereiter der preußischen Verwaltungsreform (1862–1878) ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr lehnte Eulenburg die Übernahme des Handelsministeriums ab, stattdessen wurde Friedrich zu Eulenburg am 8. Dezember 1862 zum Innenminister Preußens ernannt. Bismarck setzte sich zuvor beim König massiv für die Berufung Eulenburgs als Innenminister ein: „deshalb müßte ... die fähigste und schlagfertigste Kraft, die ohne Zweifel bei Graf Eulenburg zu finden ist, auf diese Stelle gebracht werden“. 1864 und 1866 fielen neue Verwaltungsgebiete an Preußen, Eulenburg nutzte dies zu einer umfassenden [[Verwaltungsreform]] auch in den alten Provinzen, womit er einer der Wegbereiter für die Entwicklung Preußens zum Rechtsstaat wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rücktritt und Tod (1878–1881) ===&lt;br /&gt;
Aufgrund dieser Verwaltungsreform geriet er durch die oppositionelle Haltung der [[Römisch-katholische Kirche|Katholiken]] im Westen und der liberalen Kräfte im Osten in eine Zwangslage, die [[Otto von Bismarck]] durch seine kompromisslose Haltung zusätzlich verschärfte. Nach längeren – wenig fruchtbaren – Verhandlungen trat er schließlich am 30. März 1878 zurück. Nachfolger wurde sein Neffe [[Botho Wendt zu Eulenburg|Botho Wendt Graf zu Eulenburg]]. Am 2. Juni 1881 starb Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg unverheiratet in Schöneberg bei Berlin und wurde nachfolgend auf dem Gut seines Neffen [[Philipp zu Eulenburg]] in [[Liebenberg (Löwenberger Land)|Liebenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein direkter Neffe war der preußische Diplomat, Politiker und Künstler [[Philipp zu Eulenburg|Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld]], Neffe zweiten Grades, der preußische Innenminister und Ministerpräsident (1892–1894) [[Botho zu Eulenburg|Botho Graf zu Eulenburg]] sowie der Königlich Preußische Oberhofmarschall und Hausminister [[August zu Eulenburg|August Graf zu Eulenburg]]. Der Komponist [[Botho Sigwart zu Eulenburg|Botho Sigwart Graf zu Eulenburg]] war sein Großneffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Pantzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eulenburg-Mission und die Aufnahme der deutsch-japanischen Beziehungen&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ferne Gefährten – 150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;. Reiss-Engelhorn-Museen &amp;amp; VDJ, Mannheim 2012.&lt;br /&gt;
* Sebastian Dobson &amp;amp; Sven Saaler: &amp;#039;&amp;#039;Unter den Augen des Preußen-Adlers – Lithographien, Zeichnungen und Photographien der Teilnehmer der Eulenburg-Expedition in Japan, 1860–1861&amp;#039;&amp;#039;. Iudicum, München 2011.&lt;br /&gt;
* Sonja Blaschke: &amp;#039;&amp;#039;Ende der Abschottung Japans und Eulenburg-Mission&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Japan – 150 Jahre Freundschaft&amp;#039;&amp;#039;. M &amp;amp; K GmbH, Berlin 2011.&lt;br /&gt;
* Masako Hiyama: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg (1815–1881)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Brückenbauer. Pioniere des japanisch-deutschen Kulturaustausches.&amp;#039;&amp;#039; Iudicium, Berlin 2005, ISBN 3-89129-539-1.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eulenburg, Friedrich Albrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;351.&lt;br /&gt;
* Holmer Stahncke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußens Weg nach Japan – Japan in den Berichten von Mitgliedern der preußischen Ostasienexpedition.&amp;#039;&amp;#039; Iudicium, München 2000, ISBN 3-89129-287-2.&lt;br /&gt;
* Gerhard Lange: &amp;#039;&amp;#039;Die Bedeutung des preußischen Innenministers Friedrich Albrecht Graf zu Eulenburg für die Entwicklung Preußens zum Rechtsstaat.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1993, ISBN 978-3428079094.&lt;br /&gt;
* Holmer Stahncke: &amp;#039;&amp;#039;Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan 1854–1868.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Franz Steiner Verlag 1987.&lt;br /&gt;
* [[Philipp zu Eulenburg|Philipp Graf zu Eulenburg-Hertefeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostasien 1860–1862 in Briefen des Grafen Fritz zu Eulenburg.&amp;#039;&amp;#039; E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1900 ([https://archive.org/details/ostasien1860186200euleuoft online])&lt;br /&gt;
* Friedrich-Albrecht Graf zu Eulenburg: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Jahre Innerer Politik 1862–1872 – Reden des Ministers des Inneren Grafen zu Eulenburg&amp;#039;&amp;#039; R. v. Decker, Berlin 1872.&lt;br /&gt;
* {{ADB|55|743|747|Eulenburg, Friedrich Albrecht Graf zu|A. Lotz|ADB:Eulenburg, Friedrich Graf zu}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|681|681|Eulenburg, Friedrich Albrecht Graf zu|Karl Erich Born|119178931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedrich Albrecht zu Eulenburg|Friedrich zu Eulenburg}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119178931}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schlossundgutliebenberg.de Schloß und Gut Liebenberg]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/7b1c19d4-c818-4535-ac99-9a3008f7f5a7/ Nachlass Bundesarchiv N 1675]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Innenminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119178931|LCCN=n91020774|NDL=00620644|VIAF=59888648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eulenburg, Friedrich zu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Löwenberger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Japan)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf (Eulenburg)|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Eulenburg|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eulenburg, Friedrich zu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eulenburg, Friedrich Albrecht zu (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Staatsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juni 1881&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] bei [[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Malabon</name></author>
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