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	<title>Friedrich von Werder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: gr</title>
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		<updated>2024-05-28T08:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benjamin Marquardt Ludwig Friedrich von Werder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1891]] in [[Neu Buckow]]; † [[1. Juli]] [[1968]] in [[München]]) war ein deutscher Polizeibeamter und Polizeipräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Werder war der Sohn des Generals und Gutshofsbesitzers [[Dietrich von Werder (General)|Dietrich von Werder]]. Nach dem Schulbesuch studierte er an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] [[Rechtswissenschaften]]. 1911 wurde er Mitglied des [[Corps Saxonia Göttingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 629&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Teilnahme am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem er als [[Dragoner]]offizier zum Einsatz kam, absolvierte er das Referendariat. 1924 bestand er das Assessorexamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Werder als Regierungsreferent in Merseburg tätig gewesen war, wurde er dem Landrat in Merseburg überwiesen. Im Februar 1925 kam er zur [[Regierungsbezirk Stade|Regierung in Stade]]. Dort wurde er im Juni 1928 zum Regierungsrat (Berichterstatter in Polizeiangelegenheiten) befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1930 wurde Werder zur Abteilung IA des [[Polizeipräsidium Berlin|Polizeipräsidiums Berlin]] versetzt, wo er die Leitung der Dezernate 5 (Partei- und Vereinswesen) und 8 (Landesverrat und Spionage) übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ereignissen des sogenannten [[Preußenschlag]]es vom 20. Juli 1932, in deren Verlauf die Reichsregierung die preußische Landesregierung gewaltsam absetzen ließ, und der damit einhergehenden Reorganisation der preußischen Polizei wurde Werder zum stellvertretenden Leiter der Abteilung I des Polizeipräsidiums ernannt. In dieser Eigenschaft war er verantwortlich für die Durchsuchung der KPD-Fraktionsräume im [[Reichstagsgebäude]] in der Nacht der Reichstagsauflösung vom 12. September 1932, wofür der [[Preußischer Landtag|Preußische Landtag]] auf KPD- und SPD-Antrag die Dienstenthebung und Eröffnung eines Dienststrafverfahrens gegen Werder forderte. Dieses kam jedoch nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen wurde Werder am 1. November 1932 kommissarisch und am 25. März 1933 endgültig zum Polizeipräsidenten von [[Bielefeld]] ernannt. In dieser Stellung gelang ihm nach Auffassung des dortigen Gauleiters die Beruhigung der kommunistischen Hochburg Bielefeld durch sein energisches Durchgreifen im nationalsozialistischen Sinne. Im Herbst 1933 warnte er demgegenüber den ehemaligen Innenminister [[Carl Severing]]s vor einem [[Sturmabteilung|SA]]-Überfall in Bielefeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März 1934 wurde Werder in den einstweiligen Ruhestand versetzt und zum 1. April 1934 zur [[Regierungsbezirk Stettin|Regierung in Stettin]] überwiesen. Im Oktober 1937 folgte die Überweisung zur [[Regierungsbezirk Potsdam|Regierung in Potsdam]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Adreßbuch der Städte Potsdam, Babelsberg, Werder 1938/39 |Auflage=59. |Verlag=A. W. Hayn’s Erben |Ort=Potsdam |Datum=1938-06-17 |Seiten=153 |URN=nbn:de:kobv:186-opus-42584}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er noch Mitte 1943 als Polizeipräsident zur Disposition beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zeitgenössischen Angaben [[Albert Grzesinski|Grzesinskis]] war Werder unter anderem früher Mitglied der Staatspartei beziehungsweise der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP), bevor er 1932 deutschnational wurde, das heißt in das Papen-Lager umschwenkte. Der Schweizer Historiker [[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]] kennzeichnete Werder deswegen als&lt;br /&gt;
:„Beispiel eines unter [[Franz von Papen|von Papen]] aufgerückten und vom NS-Regime in wichtiger Funktion übernommenen und dadurch die Kontinuität von Papen und Hitler kennzeichnenden höheren Beamten der republikanischen Politischen Polizei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Friedrich von Werder war zweimal verheiratet, 1919 mit Daisy du Roveray, geschieden 1923. In zweiter Ehe 1926 mit Martha Lichtwerk. Mit beiden Ehefrauen hatte er eine Tochter, Ingeborg und Erika.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser A |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA |Band=XIV |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg a. d. Lahn |Datum=1977 |Seiten=502-503 |Online=http://d-nb.info/780126734 |Abruf=2021-06-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; 1983, S. 390.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 308.&lt;br /&gt;
* {{AdR|133794083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133794083|VIAF=62747044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werder, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Funktionspräsident)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des brandenburgischen Adelsgeschlechts Werder|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werder, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Werder, Benjamin Marquardt Ludwig Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeibeamter und Polizeipräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neu Buckow]], Pommern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juli 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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