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	<title>Friedrich von Rhena - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T06:28:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_von_Rhena&amp;diff=2530742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: Mitgliedschaft ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-21T19:03:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitgliedschaft ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Maximilian Alexander Graf von Rhena&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1877]] in [[Karlsruhe]]; † [[20. November]] [[1908]] in [[Bern]]) war ein deutscher [[Diplomat]] und Mitglied der [[Großherzogtum Baden|badischen großherzoglichen]] Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich von Rhena war das einzige Kind des Generals [[Karl von Baden (General)|Karl Prinz von Baden]] und der Rosalie Freiin [[Beust (Adelsgeschlecht)|von Beust]] (1845–1908). Da seine Mutter keine standesgemäße Ehefrau war, hatten Friedrichs Eltern [[Morganatische Ehe|morganatisch]] geheiratet. Rosalie war, da sie aus niederem Adel stammte, durch [[Großherzog]] [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]] als Gräfin von Rhena in den erblichen Grafenstand [[Nobilitierung|erhoben]] worden, der sich auf ihren Sohn übertrug. Über das Kind existierten Gerüchte, dass es sich bei ihm nicht um den Sohn von Prinz Karl, sondern um einen [[Unehelichkeit|unehelichen]] „[[Judentum|jüdischen]] Sohn“ handeln würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Grenzboten]]: Band 71, Ausgabe 3, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhena besuchte ein Gymnasium in Karlsruhe, das er 1895 mit dem [[Abitur]] abschloss. Anschließend folgte eine Reise nach Italien. Am 9. Oktober 1896 trat er dann als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] in das [[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109|1. Badische Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein und wurde am 18. September 1897 in das [[2. Garde-Regiment zu Fuß]] nach Berlin versetzt. Unter Stellung [[à la suite]] des Regiments, nahm Rhena im Herbst ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en in [[Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]] auf, das er 1903 mit der Ernennung zum [[Dr. iur.]] abschloss. Im gleichen Jahr wurde er am 11. September 1903 zur [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] entlassen. Er war seit 1899 Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Canitz-Gesellschaft Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Canitzgesellschaft e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Canitzgesellschaft 1875 bis 2025&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Berlin 2025, S. 252, Nr. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später vermachte er dem Badischen Leib-Grenadier-Regiment eine Schenkung, woran eine 1910 angebrachte Gedenktafel an der [[Grenadierkaserne (Karlsruhe)|Grenadierkaserne]] erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlsruhe:Datei:Grenadierkaserne04.JPG|Bild der Gedenktafel]] im [[Stadtwiki Karlsruhe]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Studienende entschied sich Graf Rhena für die diplomatische Laufbahn und wurde im November 1903 in den [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] einberufen. Ab 1904 arbeitete er als [[Attaché]] für das [[Auswärtiges Amt|Auswärtige Amt]], zuerst in der [[Deutsche Botschaft London|deutschen Botschaft in London]]. Anfang 1907 schloss er die diplomatische Prüfung ab und wurde zum [[Legationssekretär]] ernannt. Im gleichen Jahr wurde er an die Botschaft in [[Bern]] versetzt. Im folgenden Jahr wurde er nach [[Lissabon]] entsandt, starb jedoch Ende des Jahres in Bern durch einen Sturz aus dem Fenster; möglicherweise handelte es sich um [[Suizid]].&amp;lt;ref&amp;gt;Biographisches Handbuch des Deutschen Auswärtigen Dienstes: L-R, S. 642.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Peter Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Grossherzog Friedrich I. von Baden und die Reichspolitik 1871–1907.&amp;#039;&amp;#039; S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde in der [[Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe|Großherzoglichen Grabkapelle]] bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhena hinterließ (als Haupterbe seines zuvor verstorbenen Vaters) ein beträchtliches Vermögen, das seinem Wunsch gemäß für [[Wohltätigkeit|wohltätige]] Zwecke verwendet wurde. Es wurden aus seinem Nachlass zwei Stiftungen geschaffen, die „Prinz-Karl-Stiftung“ und die „Gräflich Rhenasche Stiftung“ mit jeweils 150.000 [[Goldmark|Mark]] (heutiger Wert {{Inflation|1=DE|2=150000|3=1908|r=-3}}&amp;amp;nbsp;€), die unter städtischer Verwaltung zuerst die Angestellten des Verstorbenen und später Bedürftige versorgen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Stadt Karlsruhe: ihre Geschichte und ihre Verwaltung, 1915, S. 140/141&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort [[Bauschlott]], der Wohnort seiner Mutter, erhielt ein Vermögen von 50.000 Mark, das zum Bau eines [[Krankenhaus]]es für [[Wochenbett|Wöchnerinnen]] verwendet werden sollte, was jedoch durch Krieg und Inflation scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.yumpu.com/de/document/view/3332402/100-jahre-graf-rhena-weg-beim-schwarzwaldverein-ortsgruppe-&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm wurde 1911 eine Straße in der Karlsruher [[Südweststadt (Karlsruhe)|Südweststadt]] &amp;#039;&amp;#039;Graf-Rhena-Straße&amp;#039;&amp;#039; benannt. Der [[Schwarzwaldverein]], der von Rhena großzügig gefördert wurde, benannte nach ihm einen Wanderweg von [[Ettlingen]] über [[Marxzell]] nach [[Bad Herrenalb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung des Reserve-Offiziers im Heer nach preussischem Militärrecht.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation, 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Freiherr von Bock: &amp;#039;&amp;#039;Stammliste des Offizierkorps des 2. Garde-Regiments zu Fuß 19.6.1813–15.5.1913.&amp;#039;&amp;#039; Verlag R. Eisenschmidt. Berlin 1913. S. 252.&lt;br /&gt;
* [[Karl Obser]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Graf von Rhena.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Krieger, K. Obser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Biographien]].&amp;#039;&amp;#039; VI. Teil: &amp;#039;&amp;#039;1901–1910.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage der Badischen Historischen Kommission. Heidelberg 1935, S. 783f. ([https://digital.blb-karlsruhe.de/blbihd/periodical/pageview/165524 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhena, Friedrich Graf von.&amp;#039;&amp;#039; In: Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13 (1908). Reimer, Berlin 1910; Totenliste S. 76. ([http://www.archive.org/stream/BiographischesJahrbuchUndDeutscherNekrologBd131908#page/n441 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* [[Lothar Machtan]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinz Max von Baden: Der letzte Kanzler des Kaisers.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag. Berlin 2013. ISBN 978-3-518-42407-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116500441|VIAF=27823935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rhena, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied einer unebenbürtigen Seitenlinie des Hauses Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Kommandeur I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rhena, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rhena, Friedrich Maximilian Alexander von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat und Mitglied der badischen großherzoglichen Familie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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