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	<title>Friedrich von Pernstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:04:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_von_Pernstein&amp;diff=2226099&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: Satz umgebaut</title>
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		<updated>2025-01-14T09:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satz umgebaut&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Pernstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Fridrich z Pernštejna&amp;#039;&amp;#039;; * um [[1270]]; † [[22. März]] [[1341]]) war ein [[Mähren|mährischer]] Adliger und Angehöriger des [[Minoriten]]ordens sowie päpstlicher [[Pönitentiar]]. Von 1304 bis 1341 war er [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Riga|Riga]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrichs Abstammung von den [[Pernstein (Adelsgeschlecht)|Herren von Pernstein]] ergibt sich aus einer Urkunde des Papstes [[Johannes XXII.]] vom 14. Januar 1333. Mit dieser beauftragte er Friedrich von Pernstein mit der [[Visitation]] des [[Augustinerinnen]]-Klosters in [[Doubravník]] in Mähren, wo er seine Verwandte, die Äbtissin Euphemie (&amp;#039;&amp;#039;Ofka&amp;#039;&amp;#039;), wegen ihres lasterhaften Lebens zur Ordnung rufen sollte. Da das Doubravníker Kloster von den Pernsteinern bzw. deren Vorgängern, den Herren von [[Medlov]] (&amp;#039;&amp;#039;Mödlau&amp;#039;&amp;#039;) gegründet worden war, wird angenommen, dass Friedrich dieser Familie entstammte. Es ist allerdings nicht bekannt, ob er selbst das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;von Medlov&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;von Pernstein&amp;#039;&amp;#039; benutze. Den päpstlichen Auftrag hatte er vermutlich erfolgreich erfüllt. Jedenfalls war die Äbtissin Euphemia noch 1344 im Amt. Es ist nicht belegt, ob Friedrich persönlich das Doubravníker Kloster reformierte oder ein von ihm Beauftragter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wahrscheinlich, dass Friedrich ein Enkel des Stephan von Medlov (&amp;#039;&amp;#039;Štěpán z Medlova&amp;#039;&amp;#039;) war, der für die Jahre 1208 bis 1258 als [[Burggraf]] der [[Burg Děvičky]] (&amp;#039;&amp;#039;Maidenburg&amp;#039;&amp;#039;) belegt ist. Von seinen Eltern, deren Namen und Lebensdaten bisher nicht bekannt sind, wurde er für den geistlichen Stand bestimmt. Es wird angenommen, dass er identisch ist mit jenem „dominus Fridericus de Bohemia“, der sich 1290 an der [[Universität Bologna]] immatrikulierte. Es ist auch nicht bekannt, wann er dem Orden der Minoriten (&amp;#039;&amp;#039;Franziskaner&amp;#039;&amp;#039;) beitrat. Sie entsandten ihn nach Rom, wo er eine Laufbahn an der [[Kurie]] begann. Noch vor dem Jahr 1304 stieg er zum päpstlichen Pönitentiar auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 1304 wurde Friedrich von Papst [[Benedikt XI.]] zum Erzbischof von [[Erzbistum Riga|Riga]] ernannt. Im Frühjahr 1305 langte er in [[Riga]] an, wo ihn zunächst vermögensrechtliche Auseinandersetzungen mit dem [[Domkapitel]] erwarteten. Zudem kam es zu einem Streit um das ehemalige [[Kloster Daugavgrīva|Zisterzienserkloster Dünamünde]], das vom [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] aufgekauft wurde, der dort ohne bischöfliche Zustimmung eine [[Kommende]] errichtet hatte und nun den [[Düna]]zugang kontrollierte. Da Friedrichs Beschwerde bei der Kurie keinen Erfolg hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110207154329/http://www.bautz.de/bbkl/f/feuchtwangen_s.shtml |autor=Bodo Hechelhammer|artikel=Feuchtwangen, Siegfried von|band=29|spalten=429–431}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, reiste er 1307 selber nach Rom. Erst 1311 kehrte er in Begleitung des [[Päpstliche Ehrentitel|päpstlichen Kaplans]] Franziskus von Moliano (&amp;#039;&amp;#039;Francesco di Moliano&amp;#039;&amp;#039;), der eine Untersuchungskommission leiten sollte, nach Riga zurück. Dort verhängten sie gegen den Deutschen Orden nun [[Anathema|Bann]] und [[Interdikt (Kirchenrecht)|Interdikt]]. 1312 kehrte Friedrich nach [[Avignon]] zurück. Während seiner Abwesenheit gelang es dem Deutschen Orden, den Großteil der [[Livland|livländischen]] Mächte und auch das Rigaer Domkapitel auf seine Seite zu ziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Streit mit dem Deutschen Orden legte Papst [[Johannes XXII.]] 1319 bei, indem er den Besitz von Dünamünde dem Orden bestätigte. Der unterlegene Friedrich versuchte nun, dem Orden dadurch zu schaden, dass er u. a. die Neubesetzung der preußischen und livländischen Bistümer zu verhindern suchte, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1323 der litauische Großfürst [[Gediminas]] beabsichtigte, sich taufen zu lassen, kehrte Friedrich zusammen mit zwei [[Päpstlicher Legat|päpstlichen Legaten]] 1324 nach Riga zurück. Da der Deutsche Orden Zweifel an Gedimins Taufbereitschaft hegte, kam es neuerlich zu Streitigkeiten mit Friedrich. Als sich Gediminas aus diplomatischen Erwägungen tatsächlich nicht taufen ließ, erhob Friedrich 1325 erneute Anklagen gegen den Deutschen Orden. Bevor er im selben Jahr Livland endgültig verließ, wiederholte er den Bann. Den nachfolgenden Streit zwischen der Stadt Riga, die auf Seiten der Litauer stand und dem Orden, der schließlich 1330 nach sechsmonatiger Belagerung Riga einnahm, das er zu einer Ordensstadt machte, erlebte Friedrich nur aus der Ferne. Er lebte nun dauerhaft am päpstlichen Hof in [[Avignonesisches Papsttum|Avignon]]. Von dort aus versuchte er, sein Erzbistum zu verwalten. Durch die lange Abwesenheit wurde seine Stellung in Riga und darüber hinaus geschwächt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich von Pernstein war sehr gelehrt und [[bibliophil]]. In [[Avignon]], das damals ein Mittelpunkt des kirchlichen und geistigen Lebens war, besaß er eine umfangreiche Bibliothek mit theologischen, juristischen und kirchengeschichtlichen Werken, die er z. T. auf eigene Kosten mit einer [[Buchmalerei]] verzieren ließ. Neben lateinischer und italienischer Literatur ist aus seinem Bestand auch eine Übersetzung des [[Koran]]s verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhart Jähnig]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Pernstein (OFM) (um 1270–1341).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erwin Gatz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe des Heiligen Römischen Reiches 1198–1448.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-428-10303-3, S. 651f.&lt;br /&gt;
* Kurt Forstreuter: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zfo-online.de/portal/zf/article/view/2463/2462 Erzbischof Friedrich von Riga (1304–1341). Ein Beitrag zu seiner Charakteristik]&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für Ostforschung Heft 19, 1970, S. 652–665 ([[doi:10.25627/19701942463]]).&lt;br /&gt;
* [[Zdeňka Hledíková]]: &amp;#039;&amp;#039;Z domácností Friedricha z Pernštejna&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pocta Janu Janákovi&amp;#039;&amp;#039;. Brno 2002, ISBN 80-86488-07-1, S. 391–403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Jens Grand]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Engelbert von Dolen]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Riga|Erzbischof von Riga]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1304–1341&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138722048|VIAF=90980491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedrich #Pernstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mährischer Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minorit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Pernstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1341]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedrich von Pernstein&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fridrich z Pernštejna (tschechisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mährischer Adliger, Erzbischof von Riga&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1270&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1341&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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