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	<title>Friedrich von Papen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:50:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-10-18T04:43:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich von Papen-Köningen.jpg|mini|Friedrich von Papen-Koeningen (1839–1906)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Franz Michael von Papen-Koeningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1839]] in [[Werl]]; † [[12. Juli]] [[1906]] ebenda) war ein deutscher Adeliger, [[Großgrundbesitzer]], [[Offizier]] und Kommunalpolitiker. Er war Vater des [[Reichskanzler]]s [[Franz von Papen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Papen entstammte einer alten katholischen Adelsfamilie, die in Werl als [[Erbsälzer]] das Recht besaßen, Salz zu sieden und zu verkaufen. Er wurde 1839 als ältester Sohn von Franz Joseph [[Papen (Adelsgeschlecht)|von Papen]] zu Koeningen (* 1810) und seiner Gattin Casperine von Papen zu Wilbring (* 1815) geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1889 lanciers Düsseldorf.jpg|mini|Reiter des Westfälischen Ulanen-Regiments Nr. 5, Düsseldorf, 1889]]&lt;br /&gt;
Papen trat als junger Mann in das [[Westfälisches Ulanen-Regiment Nr. 5|Westfälische Ulanen-Regiment Nr. 5]] in [[Düsseldorf]] ein. Danach gehörte er zeitweise dem [[Husaren-Regiment „Kaiser Nikolaus II. von Russland“ (1. Westfälisches) Nr. 8|Westfälischen Husaren-Regiment Nr. 8]] in [[Paderborn]] an, in das er am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1864 eintrat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Westfälischen Husaren Regiments Nr. 8&amp;#039;&amp;#039;, 1882, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kavallerist nahm Papen am [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] von 1864, am [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] von 1866 und am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] von 1870/71 teil. 1864 nahm er am Sturm auf die [[Düppeler Schanzen]] teil. 1866 kämpfte er in der [[Schlacht bei Königgrätz]], 1870 in den Schlachten von Metz und [[Schlacht von Sedan|Sedan]]. Außerdem beteiligte er sich an der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]]. Größere Berühmtheit erlangte von Papen durch das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Attaque des Leutnants von Papen-Köningen vom Westfälischen Ulanen-Regiment Nr. 5 gegen französische 2. Husaren bei Bolchen vor Metz&amp;#039;&amp;#039; von [[Ernst Roeber]], das eine Szene aus dem Deutsch-Französischen Krieg nachbildet: Ein Scharmützel im Vorfeld der Schlacht von Metz bei dem Papen als Leutnant eine fünfzehnköpfige Kavallerieeinheit gegen eine doppelte Zahl französischer Reiter in den Kampf führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schaarschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst insbesondere im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, 1902, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Januar 1871 erlebte von Papen die Kaiserproklamation im [[Spiegelsaal von Versailles|Spiegelsaal]] des [[Schloss Versailles|Schlosses von Versailles]] mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Rein: &amp;#039;&amp;#039;Franz von Papen im Zwielicht der Geschichte. Sein letzter Prozess&amp;#039;&amp;#039;, 1879, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im selben Jahr schied von Papen im Rang eines [[Oberst]]en aus dem Militärdienst aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1871 studierte Papen in [[Bonn]], wo er Mitglied des [[Corps Borussia Bonn]] war und freundschaftliche Bande zum deutschen Kronprinzen Wilhelm, dem späteren [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] knüpfte. Für Papens Sohn Franz erwies sich dieser Kontakt später als entscheidende Karrierehilfe, als der Kaiser 1913 die Freundschaft mit Friedrich von Papen zum Anlass nahm, um dessen Sohn mit dem Posten des [[Militärattaché]]s in [[Washington, D.C.]] zu betrauen, der ersten bedeutenderen Stellung in der Karriere von Franz von Papen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Hungerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Franz von Papen und der Röhm-Putsch&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Studium widmete Papen sich der Bewirtschaftung seines Grundbesitzes bei [[Werl]]. 1888 legte er dort als Sälzeroberst der Erbsälzer zu Werl, die noch aus zwei Geschlechtern (von Papen und von Lilien bestanden) durch einen Beschluss des Verwaltungsrates das Solbad Werl an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich von Klocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Patriziatsproblem und die Werler Erbsälzer&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus versah er eine Reihe von Ehrenämtern in Gemeinde, Kreis und Provinz. So amtierte er unter anderem lange Jahre als stellvertretender ehrenamtlicher [[Bürgermeister]] der Stadt Werl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Familie ==&lt;br /&gt;
Am 17. September 1872 heiratete Papen in Düsseldorf Anna Laura von Steffens-Drimborn (* 26. April 1852 in Neuss; † 15. August 1939 in Düsseldorf), eine Tochter des Rittmeisters Albert von Steffens-Drimborn (1812–1890) und seine Ehefrau Isabella, geb. Josten (1822–1902). Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor: Darunter der preußische Staatsforstmeister Hans von Papen (* 26. September 1873 in Werl; † 1. Juli 1944 in Werl), der als Erstgeborener Erbe seiner Güter wurde, sowie sein drittgeborenes Kind [[Franz von Papen]] (1879–1969), der als Politiker und Diplomat Bekanntheit erlangte und u.&amp;amp;nbsp;a. das Amt des Reichskanzlers erreichte (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138701725|VIAF=90962476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Papen, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kavallerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Werl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bürgermeister (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Papen|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Papen, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Papen-Koeningen, Friedrich Franz Michael von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Adeliger, Großgrundbesitzer, Offizier und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Werl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Juli 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Werl]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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