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	<title>Friedrich von Kessel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie</title>
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		<updated>2024-08-21T16:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich von Kessel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1896]] auf [[Głuchów Górny|Schloss Ober-Glauche]]; † [[13. Februar]] [[1975]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Landwirt]] und [[Politiker]] ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kessel wurde als Sohn des schlesischen adligen Großgrundbesitzers [[Kurt von Kessel]] geboren. Seine Mutter war  Theodora von Kessel, geborene von Bethmann-Hollweg, eine Cousine von Reichskanzler [[Theobald von Bethmann Hollweg]], sein jüngerer Bruder der spätere Diplomat [[Albrecht von Kessel]]. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums der [[Klosterschule Roßleben]], das er mit der Oberprimareife verließ, nahm er von 1915 bis 1918 als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Während eines Lazarettaufenthaltes bereitete er sich auf das Abitur vor, das er 1917 am [[Vitzthum-Gymnasium Dresden|Vitzthumschen Gymnasium]] in [[Dresden]] ablegte. 1919 wurde er als Leutnant aus der [[Reichswehr]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessel absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung im elterlichen Betrieb sowie auf den Lehrstellen der Domäne [[Neustadt/Harz]] und in [[Toszowice|Nieder-Töschwitz]] im [[Landkreis Wohlau|Landkreis Steinau]]. Nach dem Tod seines Vaters 1921 übernahm er das familieneigene Gut in [[Głuchów Górny|Ober-Glauche]]. Darüber hinaus oblag ihm die Pachtleitung von zwei weiteren Gütern. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] hatte er eine Tätigkeit als landwirtschaftlicher Sachverständiger bei der Siedlungsgesellschaft Reichsland im okkupierten [[Landkreis Gostingen|Landkreis Gostyn]] und im übergeordneten [[Reichsgau]] [[Wartheland]] inne, aus dem die polnische Bevölkerung vertrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende übersiedelte Kessel seinerseits als [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebener]] nach [[Trizone|Westdeutschland]] und ließ sich in [[Goslar]] nieder. Beruflich war er als Sachverständiger bei der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] in [[Hannover]] sowie beim Finanzamt in Goslar tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] schloss Kessel sich der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] an. 1922 wurde er Vorsitzender der Partei im [[Landkreis Trebnitz]]. Von 1926 bis 1933 war er Kreisgruppenführer des [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelms]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte Kessel 1950 zu den Gründern des BHE in [[Niedersachsen]], aus dem später der [[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|Gesamtdeutsche Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE)]] hervorging. Als GB/BHE-Landesvorsitzender (1955–1958) lehnte er die Regierungskoalition mit der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] auf Bundesebene ab und gehörte damit zu den Kritikern des Bundesparteivorsitzenden [[Waldemar Kraft]]. Nachdem Kraft von [[Theodor Oberländer]] als Bundesparteivorsitzender abgelöst worden war, übernahm Kessel zunächst den stellvertretenden Bundesvorsitz der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kraft und Oberländer den GB/BHE im Juli 1955 verlassen hatten, übernahm Kessel den kommissarischen Parteivorsitz. Im Oktober 1955 wurde er schließlich zum Bundesvorsitzenden des GB/BHE gewählt. Aufgrund der Wahlniederlage des GB/BHE bei der [[Bundestagswahl 1957]] und dem Ausscheiden der Partei aus [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] stellte er im Juni 1958 den Bundesparteivorsitz zur Verfügung und wurde in dieser Funktion von [[Frank Seiboth]] abgelöst. Anfang 1960 verließ er schließlich den GB/BHE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kessel war von 1951 bis 1959 Mitglied des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der Bildung einer Koalition aus [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], GB/BHE und [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] wurde Kessel am 13. Juni 1951 als [[Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten]] in die von Ministerpräsident [[Hinrich Wilhelm Kopf]] geführte Landesregierung berufen. Gleichzeitig übernahm er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Nach der Bildung einer Koalition der bürgerlichen Parteien aus [[Deutsche Partei|DP]], CDU, [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und GB/BHE musste er am 26. Mai 1955 das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten an [[August Wegmann (Politiker, 1888)|August Wegmann]] abtreten, blieb aber Landwirtschaftsminister in der von Ministerpräsident [[Heinrich Hellwege]] geleiteten Landesregierung. Aufgrund der Bildung einer Koalition aus DP, CDU und SPD schied er am 19. November 1957 aus der Regierung aus und wurde in seinem Ministeramt von [[Kurt Rißling]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaft in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. AID, Land- u. Hauswirtschaftl. Auswertungs- u. Informationsdienst e. V. (1964)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landwirtschaft in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. AID, Land- u. Hauswirtschaftl. Auswertungs- u. Informationsdienst e. V. (1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Der Block der Heimatvertriebenen und Entrechteten 1950–1960. Ein Beitrag zur Geschichte und Struktur einer politischen Interessenpartei.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Marburger Abhandlungen zur Politischen Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 5). Verlag Anton Hain, Meisenheim am Glan 1968, S. 429.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kopf IV]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Hellwege I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129407046}} &lt;br /&gt;
*[http://www.ml.niedersachsen.de/master/C39899864_N33681160_L20_D0_I655 Biographie beim Niedersächsischen Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landwirtschaftsminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129407046|VIAF=306172123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kessel, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des thüringischen Adelsgeschlechts Kessel|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirtschaftsminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sachverständigenwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kessel, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DNVP, GB/BHE), MdL Niedersachsen und Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Głuchów Górny|Schloss Ober-Glauche]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Februar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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