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	<title>Friedrich von Kehler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:21:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_von_Kehler&amp;diff=1773032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2023-07-05T10:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aretin86-friedrich-von-kehler-zw.jpg|mini|Friedrich von Kehler (1820–1901). Photographie von Leopold Haase &amp;amp; Comp., Berlin. um 1874]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Karl Albert Hermann von Kehler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1820]] in [[Berlin]]; † [[7. Juni]] [[1901]] ebenda) war ein deutscher Politiker der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]. Er spielte eine führende Rolle im [[Katholisches Milieu|katholischen Milieu]] Berlins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der preußische Generalmajor [[Karl von Kehler]] (1769–1847) und dessen zweite Ehefrau Amalie Wilhelmine Friederike Juliana Marie Beate Gräfin [[Schwerin (Adelsgeschlecht)|von Schwerin]] (1787–1843). Der Abgeordnete [[Rudolf von Kehler]] (1827–1919) war sein Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben == &lt;br /&gt;
Kehler studierte 1840 bis 1843 Rechtswissenschaften in Berlin und trat danach in den preußischen Verwaltungsdienst ein. Er stieg bis zum [[Legationsrat]] im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] auf. Er verließ 1866 den Staatsdienst und wurde Verwalter des Besitzes von [[Boguslaw Fürst von Radziwill]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1849 war Kehler in Köln vom Protestantismus zum Katholizismus konvertiert. Er engagierte sich in der Folge im katholischen Vereinswesen und wurde 1853/54 Mitbegründer des Katholischen Lesevereins Berlin (jetzt [[KStV Askania-Burgundia Berlin]]), der  Gründungskorporation des [[Kartellverband|KV]]. Im Jahr 1870 gehörte er zu den Gründern der Zentrumspartei und der katholischen Tageszeitung [[Germania (Zeitung)|Germania]]. Ab 1872 war er Vorsitzender des Aufsichtsrats des Germaniaverlages und nahm zeitweise auch Einfluss auf die Arbeit der Redaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kehler fungierte als Gründungsmitglied der Zentrumsfraktion im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhaus]]; zwischen 1870 und 1898 gehörte er dem Parlament als Abgeordneter an. In dieser Eigenschaft vertrat er zunächst von 1870 bis 1873 den westpreußischen Wahlkreis [[Regierungsbezirk Marienwerder]] 7 (Konitz - Schlochau), danach von 1873 bis 1876 den Wahlkreis [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] 4 (Stadt- und Landkreis Düsseldorf). In einer Nachwahl am 30. Mai 1877 wurde er im Wahlkreis [[Regierungsbezirk Köln]] 4 (Sieg - Mülheim am Rhein - Wipperfürth) erneut in das Abgeordnetenhaus gewählt und vertrat den Wahlkreis bis 1898.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.) unter Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]], Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, ISBN 3-7700-5146-7, S. 209.; zu den verschiedenen Wahlkreisen und den Wahlergebnissen siehe Thomas Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S. 873.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. September 1871 wurde Kehler in einer Ersatzwahl als Abgeordneter des Wahlkreises Düsseldorf 10 [[Mönchengladbach]] zum Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstages]] gewählt. Er vertrat den Wahlkreis bis 1898, nahm aber trotz seiner langen Zugehörigkeit zum Reichstag nie an Debatten teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 170; vgl. auch: Reichstags-Bureau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtliches Reichstags-Handbuch. Achte Legislaturperiode 1890/1895&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Verlag Crowitzsch &amp;amp; Sohn, 1890, S. 198; Biografie dort sehr knapp mit Fehler in der Zugehörigkeitsdauer zum Reichstag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
In Berlin amtierte er als Vorsitzender der dortigen Parteiorganisation des Zentrums. Im Jahr 1872 zählte Friedrich von Kehler zu den Initiatoren des &amp;#039;&amp;#039;Vereins deutscher Katholiken&amp;#039;&amp;#039;, lange Zeit gehörte er dem Verwaltungsrat der [[St. Hedwigs-Kathedrale]] an und war ab 1875 Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Auch verschiedene andere katholische Vereine in Berlin hat er mitbegründet, darunter der Caritasverband. Kehler avancierte schließlich zum  Ehrenvorsitzenden der katholischen Vereine Berlins und starb 80-jährig im St. Hedwig-Krankenhaus der Hauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Leichenrede nannte ihn der [[Erzbistum Berlin#Fürstbischöfliche Delegatur für Brandenburg und Pommern des Bistums Breslau|fürstbischöfliche Delegat]] von Breslau, Prälat [[Karl Neuber]], wegen seiner Wohltätigkeit „die verkörperte Charitas“; der Journalist Fritz Nienkemper sagte am Grab, Friedrich von Kehler sei die Verwirklichung dessen gewesen, was der Apostel Paulus im Korintherbrief über die Liebe schreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürgen M. Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Kirche im Aufbruch. Das sozialpolitische Engagement der katholischen Presse Berlins im Wilhelminischen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1994, S. 30f.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629023832/http://www.bautz.de/bbkl/k/kehler_f.shtml |autor=Gunnar Anger|artikel=Kehler, Friedrich von|band=28|spalten=903–906}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadt Gottes&amp;#039;&amp;#039;, Illustrierte der [[Steyler Missionare]], Nachruf mit Bild, Jahrgang 1901, S. 562.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Löhr in: Siegfried Koß, Wolfgang Löhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des KV. 6. Teil&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Revocatio historiae.&amp;#039;&amp;#039; Band 7). SH-Verlag, Schernfeld 2000, ISBN 3-89498-097-4, S. 50–53, m.w.N.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser 1907.&amp;#039;&amp;#039; Erster Jahrgang, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1198660 S. 379.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133202259}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Friedrich von Kehler|1217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133202259|VIAF=55329922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kehler, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1820]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kehler, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrumspartei), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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