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	<title>Friedrich von Ingenohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:03:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_von_Ingenohl&amp;diff=53725&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Socius sociologicus: /* Auszeichnungen */ Linkziel verbessert</title>
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		<updated>2024-09-21T05:11:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt; Linkziel verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich von Ingenohl pre-1915.jpg|mini|Friedrich von Ingenohl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gustav Heinrich Ernst Friedrich Ingenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1909 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Ingenohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1857]] in [[Neuwied]]; † [[19. Dezember]] [[1933]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Admiral]] sowie Chef der [[Hochseeflotte]] der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ingenohl trat am 12. April 1874 als Kadett in die Kaiserliche Marine ein. Nach seiner Grundausbildung an Land und auf dem [[Schulschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Niobe (Schiff, 1863)|Niobe]]&amp;#039;&amp;#039; absolvierte er die [[Marineakademie und -schule (Kiel)|Marineschule]] und wurde nach dem erfolgreichen Abschluss am 19. November 1878 mit [[Offizierspatent|Patent]] vom 19. Dezember 1877 zum [[Leutnant zur See|Unterleutnant zur See]] befördert. Nach verschiedenen Bord- und Landkommandos trat Ingenohl im Oktober 1885 seine Ausreise nach [[Sansibar]] ab, um auf den im [[Stationsdienst (Marine)|Stationsdienst]] eingesetzten [[Kanonenboot]]en &amp;#039;&amp;#039;[[Hyäne (Schiff, 1879)|Hyäne]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Möwe (Schiff, 1880)|Möwe]]&amp;#039;&amp;#039; Dienst zu versehen. Er kehrte im August 1886 nach Deutschland zurück, hatte wieder verschiedene Bordkommandos, bis Ingenohl schließlich am 1. Mai 1888 Kommandant des [[Torpedoboot]]es &amp;#039;&amp;#039;S 34&amp;#039;&amp;#039; wurde. Von Oktober 1888 bis April 1889 absolvierte er den I. Coetus an der Marineakademie. Daran schlossen sich kurzzeitige Verwendungen bei der II. Matrosen-Division, auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Hohenzollern (Schiff, 1880)|Hohenzollern]]&amp;#039;&amp;#039; sowie auf dem [[Aviso (Schiffstyp)|Aviso]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pommerania (Schiff, 1871)|Pommerania]]&amp;#039;&amp;#039; an, ehe er bis Anfang April 1890 den II. Coetus an der Marineakademie erfolgreich abschloss. Ingenohl stand dann kurzzeitig zur Verfügung der II. [[Marineinspektion|Marine-Inspektion]], kam für ein Jahr als Batterieoffizier auf das [[Panzerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Preußen (Schiff, 1876)|Preußen]]&amp;#039;&amp;#039; und fungierte vom 20. April 1891 bis 31. März 1892 als [[Adjutant]] im Stab der [[Marinestation der Nordsee]]. Im Anschluss daran war er bis 17. Oktober 1894 im Oberkommando der Marine tätig. Ingenohl trat dann die Ausreise nach [[Shanghai]] an und war vom 27. November 1894 bis 9. April 1896 Kommandant auf dem Kanonenboot &amp;#039;&amp;#039;[[Iltis (Schiff, 1880)|Iltis]]&amp;#039;&amp;#039;. Während der Heimreise aus [[Hongkong]] wurde er am 13. April 1896 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Nach Verwendungen im Oberkommando der Marine sowie als [[Erster Offizier (Deutsche Marine)|Erster Offizier]] auf dem Panzerschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Wörth (Schiff)|Wörth]]&amp;#039;&amp;#039; wurde Ingenohl am 25. September 1897 in das [[Reichsmarineamt]] versetzt. Hier war er als Dezernent in der Abteilung für militärische Fragen der Schiffskonstruktion und Waffenausbildung bis zum 30. September 1901 tätig. Ingenohl wurde anschließend wieder nach [[Ostasien]] versetzt und als Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiserin Augusta]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Während seiner dortigen Dienstzeit war Ingenohl am 15. März 1902 [[Kapitän zur See]] geworden. Im Januar 1904 wieder nach Deutschland zurückgekehrt, kam er als Abteilungsvorstand in den Admiralstab der Marine. Am 4. Oktober 1904 wurde er zum Kommandanten der Kaiserlichen Yacht &amp;#039;&amp;#039;[[Hohenzollern (Schiff, 1893)|Hohenzollern]]&amp;#039;&amp;#039; sowie am 28. Juni 1906 zum [[Flügeladjutant]] des Kaisers ernannt. Das Schiff kommandierte Ingenohl mit Unterbrechungen bis zum 30. September 1908. Zwischenzeitlich zum [[Konteradmiral]] befördert, war er anschließend 2. Admiral des I. Geschwaders sowie 2. Admiral des Kreuzergeschwaders. Am 18. Mai 1909 beauftragte man ihn mit der Führung des [[Ostasiengeschwader|Kreuzergeschwaders]] und ernannte ihn zeitgleich mit seiner Beförderung zum [[Vizeadmiral]] am 27. Januar 1910 zum Chef. Von diesem Kommando wurde Ingenohl am 6. Juni 1910 entbunden. Er trat die Heimreise über [[Qingdao|Tsingtau]] an, stand dann zur Verfügung des Chefs der Marinestation der Ostsee und wurde am 25. September 1910 zum Chef des II. Geschwaders ernannt. Vom 30. Januar bis 14. November 1913 war er mit der Führung der Hochseeflotte beauftragt und wurde mit der Beförderung zum Admiral am 15. November 1913 Flottenchef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Ingenohls Absicht, bald nach [[Erster Weltkrieg|Kriegsbeginn]] im August 1914 eine Entscheidungsschlacht gegen die [[Royal Navy|britische Marine]] herbeizuführen, wurde von der [[Kaiserliche Admiralität|Admiralität]] nicht unterstützt. Er suchte deshalb immer wieder kleinere Gefechte, um den Gegner zu unvorsichtigen Gegenschlägen zu veranlassen, bei denen man einen entscheidenden Vorteil erlangen könnte. Das dafür notwendige Glück blieb Ingenohl versagt. Im [[Seegefecht bei Helgoland (1914)|Seegefecht bei Helgoland]] am 28. August 1914 verlor die Kaiserliche Marine drei [[Kleiner Kreuzer|Kleine Kreuzer]] und ein [[Torpedoboot]], die Royal Navy keine Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1915 befahl Ingenohl in der Annahme, die britische [[Grand Fleet]] befinde sich in ihren Häfen, den Aufklärungsvorstoß eines Kreuzergeschwaders in Richtung [[Doggerbank]]. Da ein Zusammentreffen mit starken feindlichen Verbänden unwahrscheinlich erschien, ordnete er keine Deckung der Operation durch Großkampfschiffe an. Erfolgreiche Funkaufklärung auf britischer Seite führte zum Auslaufen eines starken Verbandes und dem [[Gefecht auf der Doggerbank]] am 24. Januar. Der erneute Fehlschlag führte dazu, dass Ingenohl am 2. Februar gemeinsam mit seinem [[Chef des Stabes]], Vizeadmiral [[Richard Eckermann (Vizeadmiral)|Richard Eckermann]], abgelöst wurde. Seinen Posten übernahm Admiral [[Hugo von Pohl]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Rahn: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der Funkaufklärung.&amp;#039;&amp;#039; 2011. S. 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ingenohl wurde daraufhin zum Chef der Marinestation der Ostsee ernannt. Von diesem Posten wurde er am 13. August 1915 abberufen und zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] sowie gleichzeitig [[à la suite]] des Seeoffizierkorps gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Ingenohl wurde am 27. Januar 1909 durch [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] in den erblichen [[Adel]]sstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine langjährigen Leistungen in Frieden und Krieg hatte er folgende [[Orden und Ehrenzeichen]] erhalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Roter Adlerorden]] I. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1918&amp;quot;&amp;gt;[[Marinekabinett]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Kaiserlich Deutschen Marine.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1918. S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] I. Klasse&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Komtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Preußisches [[Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Großkreuz des Bayerischen Militärverdienstordens]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albrechts-Orden|Großkreuz des Albrechts-Ordens]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hausorden vom Weißen Falken|Ritterkreuz I. Klasse des Hausordens vom Weißen Falken]]&amp;lt;ref name=RanglisteM1918/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Osnabrück 1988. ISBN 3-7648-1499-3. S. 160–162.&lt;br /&gt;
* [[Werner Rahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der Funkaufklärung.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Heinemann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führung und Führungsmittel.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 14). [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]]. Potsdam 2011. ISBN 978-3-941571-14-3. {{OCLC|812193913}}.&lt;br /&gt;
* Wolfram Sauerbrei: &amp;#039;&amp;#039;Ingenohl. Vier Sterne auf blauem Grund. Eine Neuwieder Familie, ein Admiral und mehr ...&amp;#039;&amp;#039; Kehrein. Neuwied 1999. ISBN 3-9803266-9-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12122371X|LCCN=n/2002/28496|VIAF=77165951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ingenohl, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Admiral (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großer-Kreuzer-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neuwied)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ingenohl, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ingenohl, Gustav Heinrich Ernst Friedrich von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Admiral und Chef der deutschen Hochseeflotte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuwied]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Dezember 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Socius sociologicus</name></author>
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