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	<title>Friedrich von Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_von_Berg&amp;diff=1578899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchbibliothek: wie Bildbeschreibung</title>
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		<updated>2025-11-30T16:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wie Bildbeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Chef des Geheimen Zivilkabinetts von Kaiser Wilhelm II., den gleichnamigen Grafen von Berg behandelt der Artikel [[Friedrich von Berg-Altena]]. Zum Erzbischof von Köln siehe [[Friedrich II. von Berg]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich von Berg.jpg|mini|Friedrich von Berg, um 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich von Berg-Markienen.JPG|mini|Friedrich von Berg (1930)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Wilhelm Bernhard von Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Berg-Markienen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[20. November]] [[1866]] auf dem Gut [[Markiny|Markienen]] (bei [[Bartoszyce|Bartenstein]]); † [[9. März]] [[1939]] ebenda) war ein [[Preußen|preußisch]]-[[Deutschland|deutscher]] Offizier, Beamter, Politiker und Freund sowie wichtigster Berater und Vertrauter des [[Deutscher Kaiser|Deutschen Kaisers]] [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] Außerdem war er ein enger Freund von [[Paul von Hindenburg]] und [[Erich Ludendorff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingo Bading |url=https://studiengruppe.blogspot.com/2018/03/die-familie-friedrich-von-berg-in.html |titel=Studiengruppe Naturalismus: Friedrich von Berg, der Hausminister des deutschen Kaiserhauses (1917 bis 1933) |werk=Studiengruppe Naturalismus |datum=2018-03-14 |sprache=de |abruf=2023-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1916 bis 1918 war er [[Oberpräsident]] in Ostpreußen. Als Chef des [[Geheimes Zivilkabinett|Geheimen Zivilkabinetts]] Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] und Sachwalter der Interessen der [[Hohenzollern]]-Dynastie spielte er eine maßgebliche Rolle in der deutschen Politik gegen Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Friedrich von Berg entstammte dem ursprünglich [[Mark Brandenburg|brandenburgischen]] [[Adel]]sgeschlecht von [[Berg (Brandenburgisches Adelsgeschlecht)|Berg]]. Er wurde 1866 auf dem väterlichen Gut in Markienen in der Nähe der [[Ostpreußen|ostpreußischen]] Stadt Bartenstein geboren. Seine Eltern waren der [[Major]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] Friedrich von Berg (* 20. Juni 1835; † 30. April 1888) und dessen Ehefrau Elisabeth, geborene von [[Pressentin (Adelsgeschlecht)|Pressentin genannt von Rautter]] (* 14. Januar 1842; † 24. September 1901).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1905 |Sammelwerk=[[Gothaischer Hofkalender|GGT]] |Band=Berg |Auflage=6. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1904 |Seiten=80 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8237639 |Abruf=2023-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich von Berg-Markienen hatte einen Bruder, der später den Namen Vonberg trug. Bekannt wurde er durch ein Beileidsschreiben von [[Erich Ludendorff|Ludendorff]] an seine Ehefrau, Käthe Vonberg. [[Erich Ludendorff|Ludendorff]] bezeichnete den Bruder als [[Veteran]] der [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] im Umfeld der [[Deutschvölkische Freiheitspartei|Deutschvölkischen Freiheitspartei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingo Bading |url=https://studiengruppe.blogspot.com/2018/03/neue-quellen-zur-geschichte-der.html |titel=Studiengruppe Naturalismus: Neue Quellen zur Geschichte der völkischen und Ludendorff-Bewegung in Ostpreußen (1925 bis 1945) |werk=Studiengruppe Naturalismus |datum=2018-03-20 |sprache=de |abruf=2025-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte auch eine Schwester namens Elisabeth, die mit Leo von [[Gottberg (Adelsgeschlecht)|Gottberg]] verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geni.com/people/Elisabeth-Else-von-Berg/6000000020585652564 |titel=Elisabeth (Else) von Berg |datum=1872-03-20 |sprache=de |abruf=2023-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ingo Bading |url=https://preussenlebt.blogspot.com/2018/03/die-familie-friedrich-von-berg-in.html |titel=Preußenblog: Die Familie Friedrich von Berg in Ostpreußen |werk=Preußenblog |datum=2018-03-17 |sprache=de |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater hatte das Gut Markienen 1863 erworben. Das Rittergut hatte einen Umfang von 300 Hektar (ha) und wurde durch einen Verwalter geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Wehner |Hrsg=Mit Unterstützung von Staats-und Kommunalbehörden, sowie des Landwirtschaftsverbandes Ostpreußen |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher. Band III. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Domänen, Rittergüter, Güter und Höfe in der Provinz Ostpreußen. Verzeichnis |Sammelwerk=Standardwerk für Land- und Forstwirtschaft |Auflage=5. |Verlag=Niekammer’s Adressbücher GmbH |Ort=Leipzig |Datum=1932 |Seiten=241 |Online=https://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra/publication/1404/edition/1350/content |Abruf=2021-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1945 hatte der Gutshof einen Umfang von 500 ha, davon waren 75 ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christian von der Groeben |url=https://files.bildarchiv-ostpreussen.de/files/documents/orte/OI056742_Markienen.pdf |titel=Markienen Markiny |werk=Bildarchive Ostpreußen |hrsg=Bildarchive Ostpreußen |datum=2018 |format=PDF |sprache=de |abruf=2023-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Gut gehörten 90 Herdküchen (Wohnstätten), 50 Pferde, 200 Schweine und 200 Schafe sowie ein 100 Meter tiefer Brunnen für die Wasserversorgung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Das Inventar des Gutshofes wurde im Ersten Weltkrieg durch die russische Besatzung vernichtet und nach dem Weltkrieg wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut blieb bis 1945 im Besitz der Familie von Berg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=15&amp;amp;stadt=03 Informationszentrum Ostpreußen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie Markienen besteht jedoch durch ihre Nachfahren bis heute, teils unter einem anderen Nachnamen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://paz.de/artikel/die-tragik-ist-dass-er-ein-mann-des-19-jahrhunderts-war-a8928.html |titel=„Die Tragik ist, dass er ein Mann des 19. Jahrhunderts war“ |werk=Preußische Allgemeine Zeitung |datum=2023-05-27 |sprache=de |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums trat Berg 1885 als [[Offizieranwärter]] in die Armee ein. Im Juli 1886 wurde er Leutnant im [[1. Garde-Regiment zu Fuß]], 1888 persönlicher [[Adjutant]] von Prinz [[Friedrich Leopold von Preußen]]. 1892 schied er aus der Preußischen Armee aus und begann ein [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]] an der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]] und der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]. In [[Bonn]] wurde er 1885 Mitglied des [[Corps Borussia Bonn|Corps Borussia]], dem auch Kaiser Wilhelm II. angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten]] 1930. Eine Zusammenstellung der Mitglieder der bestehenden und der nach dem Jahre 1867 suspendierten Corps mit Angabe von Jahrgang, Chargen und Personalien, Hrsg. [[Otto Gerlach (Jurist)|Otto Gerlach]], Im Verlag der Deutschen Corpszeitung, Frankfurt am Main 1930, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/687.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 trat er in den preußischen Staatsdienst, zunächst als [[Gerichtsreferendar]] in seiner Heimatstadt Bartenstein. 1896 wechselte er nach [[Danzig]], wo er 1899 die große Staatsprüfung bestand. Ab 1899 war Berg als [[Assessor|Regierungsassessor]] in [[Berlin]] und im [[Landkreis Niederbarnim]] tätig. 1903 wurde er [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Goldap|Kreises Goldap]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wechselte er in das [[Geheimes Zivilkabinett|Geheime Zivilkabinett]]. Nach drei Jahren als Vortragender und Geheimer Regierungsrat wurde Berg [[Landeshauptmann]] der [[Provinz Ostpreußen]], d. h. Chef der [[Provinzialverwaltung Ostpreußen]]. Im Jahre 1914 hat Friedrich von Berg-Markienen den Russeneinfall von Tannenberg miterlebt. Ab diesem Zeitpunkt unterhielt Friedrich von Berg ein enges Vertrauensverhältnis zu [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] und [[Erich Ludendorff|Ludendorff]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1916 wechselte er auf den Stuhl des [[Oberpräsident]]en in Ostpreußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem [[Rudolf von Valentini]] als Chef des Geheimen Zivilkabinetts auf Druck der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] unter [[Erich Ludendorff|Ludendorff]] sowie des Kronprinzen [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm von Preußen]] und der [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Kaiserin]] am 14. Januar 1918 zurückgetreten war, wurde Berg am 16. Januar 1918 sein Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfram Pyta]]: &amp;#039;&amp;#039;Paul von Hindenburg als charismatischer Führer der deutschen Nation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frank Möller (Historiker)|Frank Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Charismatische Führer der deutschen Nation.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2004, S.&amp;amp;nbsp;109–148, hier S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; Berg war nicht nur ein treuer Untergebener, auch wenn er manchmal behauptete „Er wird tun, was ich ihm sage“, sondern auch ein persönlicher Vertrauter und Freund, den der Kaiser mit dem freundschaftlichen „Du“ oder „Monzi“ ansprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Kronprinz [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|Wilhelm]] charakterisierte das Verhältnis Bergs zu Wilhelm II. in seinen 1922 erschienenen Memoiren wie folgt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Exzellenz von Berg, einer der besten, unbeirrt treuen Berater unseres Hauses in Glück und Unglück. Er ist noch aus der fernen [[Corps Borussia Bonn|Bonner Borussenzeit]] ein Jugendfreund des Kaisers&amp;#039;&amp;#039; [...]&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen des Kronprinzen Wilhelm. Aus den Aufzeichnungen, Dokumenten, Tagebüchern und Gesprächen.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von [[Karl Rosner]]. Cotta, Stuttgart / Berlin 1922, S. 143&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1918 nahm Friedrich von Berg-Markienen erstmals als Chef des Zivilkabinetts an der Lagebesprechung teil&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. In seinem [[Tagebuch]] schrieb er &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Es war klar, daß wir einen entscheidenden Sieg nicht mehr erringen konnten&amp;quot;(5.S440)&amp;#039;&amp;#039;. Am 13. August 1918 war Berg bei den Besprechungen im Großen Hauptquartier in Spa dabei. Er hatte Ludendorff geraten, selbst die [[Reichskanzler]]schaft zu übernehmen, jedoch lehnte Ludendorff wegen der Berufung eines Soldaten zum Reichskanzler den Vorschlag ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Als der neue Reichskanzler, Prinz [[Max von Baden]], Anfang Oktober das [[Waffenstillstand]]sgesuch an die [[Triple Entente|Entente-Mächte]] übermittelt hatte, war Berg als Verfechter eines Siegfriedens nicht mehr haltbar. Am 11. Oktober 1918 wurde er durch [[Clemens von Delbrück]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berg hatte extrem konservative Anschauungen und verbündete sich mit [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Kaiserin Auguste Viktoria]], die alles, was sie für monarchiefeindlich hielt, moralisch herabzusetzen suchte. [[Richard von Kühlmann]], der damalige Staatssekretär des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]], nannte Berg einen „protestantischen Jesuiten von stark deutschnationaler Färbung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Machtan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaisersturz. Vom Scheitern im Herzen der Macht.&amp;#039;&amp;#039; wbg Theiss, Darmstadt 2018, ISBN 978-3-8062-3760-3, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Abschied aus Berlin ging Berg zurück nach Ostpreußen. 1919 wurde er für die [[DNVP]] in den [[Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen]] gewählt. Dort war er 1919 bis 1933 Vorsitzender des Provinziallandtages.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Korfmacher: Vorläufiges Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages 1919 bis 1933, 2018, S. 8, [http://www.abgeordneten.info/ostpreussen/Ostpreussen_1919.pdf Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920 war er [[Präses]] der ostpreußischen [[Synode (evangelische Kirchen)|Provinzialsynode]]. Im selben Jahr wurde er Erster Vorsitzender (Adelsmarschall) der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], ein Amt, das er bis 1932 ausübte. Seine monarchische Fraktion konnte sich nicht gegen die völkische durchsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.adelsquellen.de/adelsforschung/dag00.htm Organisation der Deutschen Adelsgenossenschaft], Institut Deutsche Adelsforschung&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1920 schrieb Friedrich von Berg seine Erinnerungen als Chef des Zivilkabinetts nieder, die Aufzeichnungen wurden jedoch erst 1971 veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Potthoff]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Friedrich v. Berg als Chef des Geheimen Zivilkabinetts 1918. Erinnerungen aus seinem Nachlaß&amp;#039;&amp;#039;, Quellen zur Geschichte&lt;br /&gt;
des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 7, Düsseldorf 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1926 war von Berg Leiter der [[Generalverwaltung des vormals regierenden preußischen Königshauses]] und [[Generalvollmacht|Generalbevollmächtigter]] der [[Hohenzollern]] und vertrat das ehemalige Königshaus zusammen mit dem Kaisersohn [[August Wilhelm von Preußen (1887–1949)|August Wilhelm von Preußen]] in den Auseinandersetzungen mit dem Reich um das Hausvermögen. Er hielt auch anschließend engen Kontakt zur Hohenzollernfamilie. Friedrich von Berg verstarb 1939 auf seinem Gut in Markienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Berg war nicht verheiratet. Er adoptierte im Frühjahr 1927 seinen Vetter Hans-Hubert von Berg-[[Schönfeld (Uckermark)|Schönfeld]] (1908–1968), der dann auch seine Begüterung in Ostpreußen übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck, Ernst Otto v. Drewitz, Friedrich Wilhelm Euler, Silve-Maria v. Hueck geb. v. Bentivegni, Hans Körner |Hrsg=Deutsches Adelsarchiv e. V. |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser / A (Uradel vor 1400 nobilitiert) 1981 |Sammelwerk=GHdA von 1951 bis 2014 erschienen |Band=XVI |Nummer=76 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1981 |ISSN=0435-2408 |Seiten=3 |Online=https://d-nb.info/810772388 |Abruf=2021-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 trat von Berg in den [[Johanniterorden]] ein, wurde 1907 Rechtsritter und 1911 Ehren-Kommendator. Von 1907 bis 1929 war er Ordenssekretär und erhielt 1919 die Berufung zum [[Komtur (Amt)|Kommendator]] der Preußischen Genossenschaft der Johanniter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Johanniterorden |Titel=Gesamt-Liste der Mitglieder der Balley=Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem nach dem Stande vom 10. März 1931 |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=1931 |Seiten=4-46 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=HEBIS&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fcbsopac.rz.uni-frankfurt.de%2FDB%3D2.1%2FCHARSET%3DUTF-8%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FCOOKIE%3DU203,K203,I251,B1999%2B%2B%2B%2B%2B%2B,SN,NDefault%2Blogin,D2.1,E2f7a7f48-1,A,H,R129.13.130.211,FY%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=zzaxpMwYgku2aAob4bsEmF3DNWePTji5AHCNjr88PV0&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2021-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor|D. theol. h. c.]] der [[Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Olsztyn|Allenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Potthoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://kgparl.de/wp-content/uploads/1971/11/friedrich-v.berg-als-chef-des-geheimen-zivilkabinetts-1918-2.pdf Friedrich v. Berg als Chef des Geheimen Zivilkabinetts 1918. Erinnerungen aus seinem Nachlaß]&amp;#039;&amp;#039;, Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Erste Reihe: Von der konstitutionellen Monarchie zur parlamentarischen Republik. Im Auftrage der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 7, Hrsg. [[Werner Conze]] und [[Erich Matthias]], Droste-Verlag, Düsseldorf 1971. [https://d-nb.info/720180481 DNB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=15&amp;amp;stadt=03 Lebenslauf und Kurzbeschreibung von Gut Markienen]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/aa90f58d-5c28-4f55-92ea-75f24bc8292b/ Nachlass Bundesarchiv N 1668]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Landeshauptmänner der Provinzialverwaltung Ostpreußen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Oberpräsidenten in der Provinz Preußen/Ostpreußen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118655868|VIAF=20474122}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berg, Friedrich von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommendator (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenkommendator (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präses einer Synode (Altpreußische Union)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentspräsident]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Goldap)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|Friedrich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berg, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berg-Markienen, Friedrich von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Beamter und Politiker, Chef des Geheimen Zivilkabinetts Kaiser Wilhelms II.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Markiny|Markienen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Markienen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchbibliothek</name></author>
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