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	<title>Friedrich von Beck-Rzikowsky - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1861 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1878 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Freiherr von Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1906 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf von Beck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1913 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graf von Beck-Rzikowsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1830]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[9. Februar]] [[1920]] in [[Wien]]) war [[Geheimer Rat]], [[Liste der Generalobersten Österreich-Ungarns|Generaloberst]] und von 1881 bis 1906 Chef des [[K.u.k. Stabswesen|Generalstabs]] des [[Gemeinsame Armee|österreichisch-ungarischen Heeres]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Beck Rzikowsky Friedrich GO 1830 1920.jpg|mini|hochkant|Friedrich von Beck-Rzikowsky als Feldzeugmeister]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HGM Ludwig Koch Porträt Beck.jpg|mini|hochkant|Als Kommandant der Arcièren-Leibgarde, Porträt von 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war ein Sohn des Freiburger [[Professor]]s der [[Chirurgie]] und [[Augenheilkunde]] [[Karl Joseph Beck]]. Einer seiner Brüder war der Militärarzt [[Bernhard von Beck (Mediziner, 1821)|Bernhard Oktav Beck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck trat 1846 in das kaiserliche Heer ein. Er diente als [[Leutnant|Unterleutnant]] und [[Oberleutnant]] bei der [[Infanterie]], den [[Pionier (Militär)|Pionieren]] und beim damaligen [[K.u.k. Stabswesen|Generalquartiermeisterstab]]. 1848/49 nahm er an den [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich|Kämpfen in Ungarn]] sowie an der Erstürmung von [[Brescia]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Absolvierung der Kriegsschule zwischen 1852 und 1854 wurde Beck 1854 zum [[Stabshauptmann|Hauptmann II. Klasse]] im [[Generalstab]] ernannt und konnte sich 1859 als [[K.u.k. Stabswesen|Generalstabschef]] der [[Division (Militär)|Division]] „Reischach“ in [[Italien]] besonders in den Gefechten bei [[Candia Canavese|Candia]] und in der [[Schlacht bei Magenta]] auszeichnen. In dieser wurde er schwer verwundet und erhielt für Tapferkeit vor dem Feind von Kaiser [[Franz Joseph I.]] den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse mit Kriegsdekoration verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 folgte die [[Nobilitierung|Erhebung]] Becks in den österreichischen Ritterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Schritte seiner militärischen Karriere waren:&lt;br /&gt;
* 1861 Beförderung zum [[Major]]&lt;br /&gt;
* 1862 [[Flügeladjutant]] des [[Heinrich von Heß|Freiherrn von Heß]]&lt;br /&gt;
* 1865 [[Oberstleutnant]] bei der Generaladjutantur des Kaisers&lt;br /&gt;
* 1867 [[Oberst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 wurde er während des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] vom Kaiser in Spezialmissionen auf den Kriegsschauplatz entsandt, was ihn erstmals in weiteren Kreisen bekannt machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 wurde er Vorstand der Militärkanzlei des Kaisers und 1874 sein [[K.u.k. Adjutanten|Generaladjutant]]. Gleichzeitig wurde er zum [[Geheimrat|Geheimen Rat]] ernannt. 1878 beförderte ihn der Kaiser zum [[Feldmarschallleutnant]] und entsandte ihn auf eine Geheimmission in das soeben okkupierte [[Bosnien]]. Anschließend wurde Beck vom Kaiser am 31. Oktober 1878 in den [[Freiherr]]enstand erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 wurde Beck Chef des Generalstabs (bis 1906) und 1882 zum [[Regimentschef|Oberstinhaber]] des [[K.u.k. Infanterieregiment „Graf von Beck-Rzikowsky“ Nr. 47|Infanterieregiments Nr. 47]] sowie 1888 zum [[Feldzeugmeister]] befördert. 1885 berief ihn der Kaiser in das [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]] des [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrates]]. In diesem Jahr regte er die [[Generalkarte]] von [[Mitteleuropa]] an, die später im Maßstab 1:200.000 angefertigt wurde. Auch veranlasste er im [[Militärgeographisches Institut|k.u.k. Militärgeographischen Institut]] die Einführung der [[Photogrammetrie]] als Aufnahmeverfahren für [[Topographische Karte|topographische Karten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck wurde 1893 durch den preußischen König [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] zum Ritter des [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerordens]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Posten als Generalstabschef hatte er 25 Jahre lang inne und übte in dieser Zeit als Vertrauter von Kaiser Franz Joseph I. großen Einfluss aus. Bei den vielfältigen internen Konflikten des Heeres suchte er ausgleichend zu wirken. Ruhig und vorsichtig, nahm er in militärischen Fragen eine Mittelposition zwischen fortschrittlich-liberalen Modernisierern und dem reaktionären Lager um Feldmarschall [[Albrecht Friedrich von Österreich|Erzherzog Albrecht]] ein. Unter seiner Leitung wurde der Generalstab zum eigentlichen Oberkommando der Streitkräfte, dessen Unterordnung unter das [[K.u.k. Kriegsministerium|Reichskriegsministerium]] fast nur mehr nominellen Charakter trug. Im Volksmund wurde Beck bis 1906 „Vizekaiser“ genannt, da er gleich alt und von ähnlichem Naturell war wie Franz Joseph I. und mit ihm militärpolitisch bestens harmonierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Ungarische Krise (1905)|Ungarischen Krise 1905]] entwickelte Beck Pläne („Fall U“ für Ungarn) dafür, einen möglichen Aufstand in Ungarn mit Gewalt niederzuschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;István Deák: &amp;#039;&amp;#039;Beyond nationalism. A social and political history of the Habsburg officer corps, 1848–1918.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 1990, ISBN 0-19-504505-X, S.&amp;amp;nbsp;70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 entließ der 76-jährige Kaiser auf Drängen von Thronfolger [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]], den er mit Überlegungen zur Modernisierung der Streitkräfte beauftragt hatte, den ebenfalls 76-jährigen Generalstabschef. Kriegsminister [[Heinrich von Pitreich]] wurde auf Wunsch Franz Ferdinands im gleichen Jahr enthoben. Neuer Generalstabschef wurde auf Betreiben des Thronfolgers der damals 54-jährige Feldmarschalleutnant [[Franz Conrad von Hötzendorf|Conrad von Hötzendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Würdigung seiner langjährigen Verdienste wurde Beck vom Kaiser nunmehr am 11. Juni 1906 in den erblichen [[Graf]]enstand erhoben und in weiterer Folge zum Kapitän der [[Arcièren-Leibgarde]] ernannt. Als solcher wurde er 1913 von [[Ludwig Koch (Maler)|Ludwig Koch]] porträtiert. Das Gemälde befindet sich heute in der Dauerausstellung des [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museums]] in Wien. 1916 erfolgte die Beförderung Beck-Rzikowskys in den 1915 neu geschaffenen Rang eines Generalobersten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beck heiratete 1861 Anna Maria Rzikowsky von Dobrzicz (* 16. November 1839; † 28. Februar 1900). Im Jahre 1913 erfolgte die kaiserliche Bewilligung der Vereinigung des Namens Beck mit dem der im Mannesstamm erloschenen Familie seiner Gattin. Sein Sohn Friedrich Maria Johann Nepomuk Leopold Graf von Beck (* 1. Oktober 1872) war Oberst im Generalstab und heiratete 1905 die Freiin Bianka Karola Felicitas Sylvia von Lazarini (* 21. Mai 1882)&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, Band 57, [https://books.google.de/books?id=UbqTfSsr92oC&amp;amp;pg=PA434 S.&amp;amp;nbsp;434]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Marie Eugenie Mathilde (1875–1876) starb jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|61|62|Beck-Rzikowsky Friedrich Graf|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|696|697|Beck-Rzikowsky, Friedrich Graf von|Hellmuth Rößler|119114747}}&lt;br /&gt;
* [[Edmund Glaise von Horstenau]]: &amp;#039;&amp;#039;Franz Josephs Weggefährte. Das Leben des Generalstabschefs Graf Beck.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea-Verlag, Wien 1930&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser, 1893, Dreiundvierzigster Jahrgang, [https://digital.ulb.hhu.de/ihd/periodical/zoom/9179220 S.&amp;amp;nbsp;50f]&lt;br /&gt;
* Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser, Band 95, [https://books.google.de/books?id=owgYAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA78 S.&amp;amp;nbsp;78]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedrich von Beck-Rzikowsky}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119114747}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oocities.org/veldes1/beck.html Biografie (englisch)]&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Beck-Rzikowsky,_Friedrich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste Österreich-Ungarns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119114747|LCCN=n/95/16489|VIAF=20483428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beckrzikowsky, Friedrich Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Herrenhauses (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Rat (Habsburgermonarchie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent (k.u.k. Kriegsschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Sardinischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beck-Rzikowsky, Friedrich von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beck-Rzikowsky, Friedrich Graf von (vollständiger Name); Beck, Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kartograph und Feldzeugmeister des Generalstabs der österreichisch-ungarischen Armee&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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