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	<title>Friedrich Zundel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:09:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Zundel&amp;diff=393947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: /* Werdegang */ Artikel von Sophie Voigtmann ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-17T12:59:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; Artikel von Sophie Voigtmann ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Friedrich Zundel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1875]] in [[Iptingen]] bei [[Wiernsheim]]; † [[7. Juni]] [[1948]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Landwirt]] und [[Mäzen]]. Als Maler erlangte er insbesondere für seine [[Porträtmalerei|Porträts]] eine gewisse Berühmtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Friedrich Zundel Rosa Luxemburg 1907.jpg|mini|hochkant|Mit [[Rosa Luxemburg]] (1907)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte von Georg Friedrich Zundel, Paula Zundel, Robert Bosch, Anna Bosch und Dr. Margarete Fischer auf dem Stadtfriedhof in Tübingen.jpg|mini|Grabstein von Friedrich und Paula Zundel auf dem [[Stadtfriedhof Tübingen|Tübinger Stadtfriedhof]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg Friedrich Zundel Gedächtnisausstellung 1948 Einband.jpg|mini|hochkant|Gedächtnisausstellung 1948]]&lt;br /&gt;
Zundel war der Sohn eines Weinbauern und Gastwirts und verlor im Alter von sechs Jahren seine Mutter. Da er sich mit der zweiten Frau seines Vaters sehr schlecht verstand, verließ er mit vierzehn Jahren das Elternhaus und begann eine Lehre bei einem Malermeister in [[Pforzheim]], die er 1891 als [[Geselle]] beendete. Anschließend arbeitete er sechs Jahre in [[Frankfurt am Main]] in der Werkstatt eines [[Bühnenmaler|Dekorationsmalers]] und lernte dort die Verhältnisse der einfachen Arbeiterwelt kennen. 1897 entschloss sich Zundel zum Kunststudium zunächst an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstgewerbeschule Karlsruhe]], später an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kunstschule Stuttgart]]. Die Studien Zundels fanden bereits 1898 ein vorzeitiges Ende, als er wegen Beteiligung an der Organisation eines Streiks von Kunststudenten von der Schule [[Relegation|relegiert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zundel war in den Jahren des Studiums mit [[Sozialismus|sozialistischen]] Ideen in Kontakt gekommen und begann, sich zunehmend mit dem „Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung“ zu identifizieren. Dies kam zunächst in seiner Beziehung zur achtzehn Jahre älteren sozialistischen Politikerin und Frauenrechtlerin [[Clara Zetkin]] zum Ausdruck, die zu dieser Zeit in Stuttgart als Redakteurin der [[SPD]]-Frauenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gleichheit]]&amp;#039;&amp;#039; arbeitete. Sie heirateten 1899 und lebten von 1903 bis zu ihrer Trennung, die mit der Scheidung im Jahre 1926 &amp;lt;!--er hat ja bereits 1927 (was sicher erscheint) Paula Bosch geheiratet --&amp;gt; endete, im Landhaus „Villa Zundel“ in [[Sillenbuch]] bei Stuttgart, das zu einem beliebten Aufenthaltsort für internationale Führer sozialistischer Organisationen wurde. [[Lenin]] machte dort 1907 Station, ebenso wie [[Rosa Luxemburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie Voigtmann |url=https://www.jungewelt.de/artikel/510256.kunstgeschichte-portr%C3%A4tist-seiner-klasse.html |titel=Kunstgeschichte: Porträtist seiner Klasse |werk=junge welt |datum=2025-10-13 |sprache=de |abruf=2025-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zundels ideologische Überzeugung spiegelte sich in Arbeiterporträts wider, die in diesen Jahren entstanden. Hauptaugenmerk legte Zundel auf die Fokussierung von Menschen durch die Herausnahme aus deren Umfeld (kaum Bezugnahme auf Milieu oder übertriebener Symbolismus) und fast lebensgroße Darstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunstmäzene, unter anderem auch Graf Casanova am [[Lago Maggiore]] in Italien, der ihm ein Atelier zur Verfügung stellte, sorgten für ein gutes Auskommen, mit dem er auch das oben erwähnte Landhaus finanzieren und sich ein Auto leisten konnte. Da er auch Kontakte zu [[Karl Kautsky]] hatte, der im selben Haus wohnte wie [[Robert Bosch (Ingenieur)|Robert Bosch]], kam es 1907 zu Aufträgen, Boschs Töchter Paula und [[Margarete Fischer-Bosch|Margarete]] zu porträtieren. Gleichzeitig engagierte sich Zundel auch parteipolitisch durch Plakatentwürfe sowie die Ausgestaltung von Heimen, insbesondere durch die Diskussion über die Rolle künstlerischen Schaffens in der sozialistischen Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren vor und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wandte sich Zundel von der realistischen Malerei ab und entdeckte mythische und religiöse Motive, bei denen insbesondere der Erlösungsgedanke im Mittelpunkt stand. In diesen Jahren entfremdete er sich zunehmend von Clara Zetkin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Scheidung von Zetkin heiratete er 1927 [[Paula Zundel|Paula Bosch]], die er schon gemalt hatte, als sie noch ein Kind war. Mit ihr zog er sich auf einen von ihm 1921 selbst entworfenen und von Robert Bosch für seine Töchter gebauten Gutshof, den „Berghof“ bei [[Tübingen]], zurück, wo er sich neben der künstlerischen Tätigkeit auch der landwirtschaftlichen Arbeit zuwandte. In seinem Spätwerk wandte er sich abermals idealistischen Motiven zu, wobei nun aber christliche Elemente zunehmend eine Rolle spielten. Aus der Ehe mit Paula Bosch ging als einziges Kind der Sohn [[Georg Zundel]] hervor. Das Ehepaar kaufte einen weiteren Hof in [[Haisterkirch]] bei Bad Waldsee, wo sie Viehzucht betrieben und Zundel Ehrenvorsitzender des Braunviehzuchtverbands wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Friedrich Zundel erhielt ein [[Ehrengrab]] auf dem [[Stadtfriedhof Tübingen|Tübinger Stadtfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 stifteten Paula Zundel und ihre Schwester Margarete Fischer-Bosch die [[Kunsthalle Tübingen]], um eine dauerhafte Bleibe für Zundels Werke zu schaffen. Für ihre Verdienste um die Stadt Tübingen wurde Paula Zundel, wie schon ihrer Mutter [[Anna Bosch (Mäzenin)|Anna Bosch]], die [[Liste der Ehrenbürger von Tübingen|Ehrenbürgerwürde der Stadt Tübingen]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Maier, Bernd Müllerschön: &amp;#039;&amp;#039;Die schwäbische Malerei um 1900 – die Stuttgarter Kunstschule / Akademie, Professoren und Maler, Geschichte – Geschichten – Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Edition Thombe, Stuttgart 2000, ISBN 3-935252-00-5, S. 239–245&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119467038}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zundel.at/html/georg_friedrich_zundel.html Website zu Friedrich Zundel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Streik 1903 von Georg Friedrich Zundel.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Streik&amp;#039;&amp;#039; (1903)&lt;br /&gt;
Georg Friedrich Zundel Paula Bosch 1907 Katalog Franziska Adriani.jpg|Paula Bosch (1907)&lt;br /&gt;
Georg Friedrich Zundel Paula Bosch Kohle 1923.jpg|Paula Bosch (1923)&lt;br /&gt;
Georg Friedrich Zundel Morgen 1929.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Morgen&amp;#039;&amp;#039; (1929)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119467038|LCCN=n50060568|VIAF=57425318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zundel, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Clara Zetkin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zundel, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zundel, Georg Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Landwirt und Mäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iptingen]] bei [[Wiernsheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
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