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	<title>Friedrich Zimmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:30:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Zimmer&amp;diff=1976339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carol.Christiansen: Änderungen von Abfalleimerumtreter (Diskussion) auf die letzte Version von Nassauer27 zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-09T15:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Abfalleimerumtreter&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Abfalleimerumtreter&quot;&gt;Abfalleimerumtreter&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Abfalleimerumtreter&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Abfalleimerumtreter (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Nassauer27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Nassauer27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Nassauer27&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Theologen Friedrich Zimmer. Zu anderen Personen siehe [[Fritz Zimmer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Friedrich Zimmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1855]] in [[Gardelegen]]; † [[5. Dezember]] [[1919]] in [[Gießen]]) war ein evangelischer Theologe und Gründer des [[Evangelischer Diakonieverein Berlin-Zehlendorf|Evangelischen Diakonievereins]].&amp;lt;ref&amp;gt;Helene von Dungern: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonievereine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Religion in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039; (RGG), Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschmann bis Hessen&amp;#039;&amp;#039;. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1910, Sp. 10–12, hier Sp. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Friedrich Zimmer.jpg|mini|Grabstätte Friedrich Zimmer]]&lt;br /&gt;
Karl Friedrich Zimmer wurde als erster von insgesamt vier Söhnen des gleichnamigen Seminarlehrers (1826–1899) und dessen Frau Anna geboren. Seine ersten vier Lebensjahre verbrachte Friedrich Zimmer in seinem Geburtsort Gardelegen in der [[Altmark]], dann zog er mit seiner Familie nach [[Osterburg (Altmark)|Osterburg]] bei [[Stendal]]. Er besuchte die Klosterschule [[Schulpforta]] und studierte anschließend [[Theologie]] in [[Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. phil.]] und seiner [[Habilitation]] in [[Berlin]] erhielt er 1880 eine Stellung als [[Privatdozent]] an der [[Universität Bonn]], wo er auch seine spätere Ehefrau Mathilde Clausius kennenlernte, die Tochter des Physikers [[Rudolf Clausius]]. Als er ein Pfarramt in [[Polewoje (Kaliningrad)|Mahnsfeld]] ([[Ostpreußen]]) übernahm, wechselte er an die Universität [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] und lehrte dort [[Systematische Theologie]]. Im Königsberger &amp;#039;&amp;#039;Diakonissenhaus der Barmherzigkeit&amp;#039;&amp;#039; war Zimmer als [[Pfarrer]] eingesetzt, wo er neben der Kranken[[seelsorge]] zusätzlich die dort tätigen [[Diakonisse]]n unterrichtete. 1890 wurde Zimmer als Direktor des Predigerseminars nach [[Herborn]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1894 gründete Zimmer den Evangelischen Diakonieverein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Dornheim, „Chronik des Johannes-Falk-Hauses“, Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk, Eisenach, geistliche Gemeinschaft in der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach, 2016, S. 5, http://www.gemeinschaft-falk.de/wp-content/uploads/2016/04/Chronik-Teil-I.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Diakonievereins&amp;#039;&amp;#039; blieb er als dessen Vorstand bis zum Jahr 1906 im Amt, sein Nachfolger wurde Friedrich Samuel Zeller (1860–1909).&amp;lt;ref&amp;gt;Helene von Dungern: Art. &amp;#039;&amp;#039;Diakonievereine&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Religion in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (RGG), Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschmann bis Hessen&amp;#039;&amp;#039;. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen 1910, Sp. 10–12, hier Sp. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1898 initiierte Zimmer ein Heim in Berlin-Zehlendorf mit Mädchen- und Fürsorgeheim, Kindergärtnerinnenseminar und Frauenoberschule.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Dornheim, „Chronik des Johannes-Falk-Hauses“, Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk, Eisenach, geistliche Gemeinschaft in der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach, 2016, S. 5, http://www.gemeinschaft-falk.de/wp-content/uploads/2016/04/Chronik-Teil-I.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmers weitere Tätigkeit befasste sich mit der Organisation verschiedener [[sozial]]er Projekte, darunter die &amp;#039;&amp;#039;Kolonialfrauenschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Witzenhausen]]. Er entwickelte ab dem Jahr 1905 Vorstellungen von einer Krankenpflegerinnen- bzw. Oberinnen-Akademie. Als Vorbild diente ihm die Kriegs-Akademie beim Militär. Die von ihm antizipierte zweijährige akademische Schulung an einer Krankenpflegerinnen-Akademie verstand er als die zweite Stufe der damals noch einjährigen Krankenpflegeausbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karin Wittneben]], Maria Mischo-Kelling: &amp;#039;&amp;#039;Pflegebildung und Pflegetheorien&amp;#039;&amp;#039;, Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore, 1. Auflage 1995, mit einem Vorwort von [[Hildegard Peplau]], S. 262–264.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1907 errichtete Zimmer die &amp;#039;&amp;#039;Mathilde-Zimmer-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; in Erinnerung an seine im selben Jahr verstorbene Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Dornheim, „Chronik des Johannes-Falk-Hauses“, Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk, Eisenach, geistliche Gemeinschaft in der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenhaus-Stiftung Eisenach, 2016, S. 5, http://www.gemeinschaft-falk.de/wp-content/uploads/2016/04/Chronik-Teil-I.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmer war Mitglied der Berliner [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Urania zur Unsterblichkeit&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.kulturfuehrer-berlin.de/kultouren/steglitz-zehlendorf/html/tour-17.php |titel=Goethe in Zehlendorf: Auf den Spuren von Freimaurern |titelerg=Grab von Karl Friedrich Zimmer |hrsg=Kulturring in Berlin e. V. |werk=www.kulturfuehrer-berlin.de |datum= |abruf=2025-02-20 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181022055331/http://www.kulturfuehrer-berlin.de/kultouren/steglitz-zehlendorf/html/tour-17.php |archiv-datum=2018-10-22 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod im Dezember 1919 wurde er auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] in Berlin beigesetzt, unweit des &amp;#039;&amp;#039;Heimathauses&amp;#039;&amp;#039;, der Zentrale des Evangelischen Diakonievereins. Friedrich Zimmer ruht neben seiner Frau Mathilde geb. Clausius, die im Jahr 1907 an gleicher Stelle bestattet worden war. Das Grab der Eheleute ist erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;680.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Während der Ausbildung von Pfarramtskandidaten in Herborn gewann Friedrich Zimmer auch einen Eindruck von deren zukünftigen Ehefrauen. Der Bildungsstand dieser Frauen erschien ihm für deren anstehenden Aufgaben in der jeweiligen Gemeinde unzureichend, so dass er Überlegungen anstellte, wie diesem Missstand abzuhelfen sei. Zur gleichen Zeit waren auch andere Entwicklungen im Gange, die auf Zimmer Einfluss nahmen: Zum einen gab es von Seiten der bürgerlichen [[Frauenbewegung]] Bemühungen, Frauen durch (Aus-)Bildung und berufliche Tätigkeit ein Leben in weitgehender Unabhängigkeit zu ermöglichen; zum anderen waren im Gesundheitswesen durch den Fortschritt in der Medizin Veränderungen in der Krankenversorgung nötig. Was bislang unausgebildete Hilfskräfte im Sinne einer „Krankenwartung“ ausführten, wandelte sich in spezielle [[Krankenpflege]], für die geschultes Personal erforderlich wurde. Diese einzelnen Aspekte mündeten bei Zimmer in dem Entschluss zur Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Vereins zur Sicherstellung von Dienstleistungen in der Diakonie&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Evangelischer Diakonieverein&amp;#039;&amp;#039; benannt) am 11. April 1894. Das erste Diakonieseminar für Krankenpflege wurde am 1. Juli 1894 im Städtischen Krankenhaus [[Elberfeld]] eingerichtet. Hier wurde schulisch vorgebildeten Frauen eine kostenlose Ausbildung geboten, die ihnen Unabhängigkeit von Familie und Ehe sicherte, gleichzeitig konnten den Krankenhäusern und Gemeinden Krankenschwestern vermittelt werden.&lt;br /&gt;
Weitere Seminare entstanden, darunter eines für [[Kinderkrankenpflege]]. Für Frauen und Mädchen aus bildungsferneren Schichten wurden &amp;#039;&amp;#039;Pflegerinnenschulen&amp;#039;&amp;#039; etabliert.&lt;br /&gt;
Des Weiteren war Friedrich Zimmer der Begründer von &amp;#039;&amp;#039;Töchterheimen&amp;#039;&amp;#039; für schulisch vorgebildete Mädchen, die dort auf ihre Aufgaben in Beruf, Ehe und Familie vorbereitet werden sollten. Auch die ersten [[Fürsorge]]- und [[Heilerziehung]]sheime beruhen auf Zimmers Initiative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070630041409/http://www.bautz.de/bbkl/z/zimmer_k_f.shtml |autor=Manfred Berger|artikel=ZIMMER, Karl Friedrich|band=25|spalten=1583-1600}}&lt;br /&gt;
* Liselotte Katscher: &amp;#039;&amp;#039;Krankenpflege und „Drittes Reich“. Der Weg der Schwesternschaft des Evangelischen Diakonievereins 1933–1939&amp;#039;&amp;#039;. Verlagswerk der Diakonie, Stuttgart 1990, ISBN 3-923110-63-4.&lt;br /&gt;
* Ingrid Kracker von Schwartzenfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus dem Evangelischen Diakonieverein&amp;#039;&amp;#039;. Christlicher Zeitschriftenverlag, Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* Hans Huchzermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der evangelischen Kirchenmusik in Königsberg/Preußen (1800–1945). Die kirchenmusikalischen Ausbildungsstätten&amp;#039;&amp;#039;. Huchzen-Verlag, Minden 2013, ISBN 978-3-00-041717-7, S. 48–51.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.diakonieverein.de/schwesternschaft/geschichte.html Geschichte des Evangelischen Diakonievereins] (abgerufen am 21. Mai 2016)&lt;br /&gt;
* [http://www.mzst.de/mathilde-zimmer.php Geschichte der Mathilde-Zimmer-Stiftung] (abgerufen am 21. Mai 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116993065|LCCN=no99087229|VIAF=67231522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zimmer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Diakonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pflege, 20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zimmer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zimmer, Karl Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe und Gründer des Evangelischen Diakonievereins&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gardelegen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carol.Christiansen</name></author>
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