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	<title>Friedrich Witthauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:49:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Friedrich_Witthauer&amp;diff=2487112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge</title>
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		<updated>2024-07-13T07:32:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsche Abkürzung, doppelte Leerschläge&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedrich Witthauer Litho.jpg|mini|Friedrich Witthauer, Lithographie von [[Josef Kriehuber]] Beilage zur &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, 1. Februar 1845]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Witthauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Mai]] [[1793]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;So nach der Beschreibung der Grabplatte Witthauers von Bruno Pokorny in &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 12 (1931), S. 430&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[30. September]] [[1846]] in [[Meran]]) war ein deutsch-österreichischer Journalist, Redakteur und Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Über Witthauers Kindheit und Jugend ist wenig bekannt. Er soll entweder 1786 oder 1793 in Bremen geboren sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Wenn er 1793 geboren wurde, wird sein Geburtsort nach der Biographie des Vaters eher Berlin lauten müssen – so wie ihn offenbar auch sein Grabstein [http://books.google.com/books?id=GcINAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA121 nach Auskunft des Baedeker] als &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller aus Berlin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet(e).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte das [[Katharineum zu Lübeck]] bis Michaelis 1811.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Genzken: &amp;#039;&amp;#039;Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907.&amp;#039;&amp;#039; Borchers, Lübeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907) [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-305545 Digitalisat], Nr. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist wohl identisch mit jenem Friedrich Witthauer, der als Sohn des schon 1802 in [[Lübeck]] verstorbenen Komponisten und Kirchenmusikers [[Johann Georg Witthauer (Komponist)|Johann Georg Witthauer]] und Stipendiat des &amp;#039;&amp;#039;Paulische Familienstipendiums&amp;#039;&amp;#039; als Student der Rechtswissenschaften in Leipzig nachweisbar ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Kulenkampff: &amp;#039;&amp;#039;Das Paulische Familienstipendium in Lübeck: Ein Beitrag zur hansestädtischen Stiftungsgeschichte mit einer Liste der Stipendiaten von 1732–1923&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für lübeckische Geschichte und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039; (ZVLGA) 73, 1993, S. 185–246, hier S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wird dadurch untermauert, dass später [[Wilhelm Crusius]], der Anna Elise Witthauer geheiratet hatte, als sein Schwager und Empfänger seines Nachlasses genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ignaz Franz Castelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Memoiren meines Lebens: Gefundenes und Empfundenes, Erlebtes und Erstrebtes.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Wien: Kober &amp;amp; Markgraf 1861, S. 178 ([http://books.google.com/books?id=1945AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA178 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich Witthauer soll zeitweilig in Schweden und in London gelebt und als preußischer Offizier gedient haben. 1825 ist er als Theaterkritiker in Berlin tätig, wie sich [[Karoline Bauer]] erinnerte&amp;lt;ref&amp;gt;Karoline Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Bühnenleben: Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1871 S. 258f, siehe auch Arnold Wellmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verschollene Herzensgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben einer Verstorbenen&amp;#039;&amp;#039; Band 3) Berlin 1880, S. 27f&amp;lt;/ref&amp;gt;, bevor er kurz darauf nach Wien ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gab er Unterricht in Französisch und Englisch, unter anderem [[Nikolaus Lenau]] vor dessen (zeitweiliger) Auswanderung, und schrieb in [[Adolf Bäuerle]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Theaterzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; wie auch ab 1827 immer wieder in der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Als deren Besitzer und Herausgeber [[Johann Schickh]] 1835 starb, erwarb Witthauer die allgemein nur als &amp;#039;&amp;#039;Modezeitung&amp;#039;&amp;#039; bekannte Zeitschrift von dessen Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe die [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/titleinfo/1904025# Digitalisate] ausgewählter Jahrgänge der Universitätsbibliothek Düsseldorf&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Leitung entwickelte sie sich zur angesehensten Zeitschrift Österreichs und wurde mit dem [[Morgenblatt für gebildete Stände]] verglichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Biographisches Lexikon (Lit), S. 159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literarische Einzelwerke von Witthauer liegen nicht vor, dagegen Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften, insbesondere in der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; selbst. 1838 gab er eine [[Anthologie]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Album. Unter Mitwirkung vaterländischer Schriftsteller zum Besten der Verunglückten in Pesth und Ofen&amp;#039;&amp;#039; heraus, dessen Ertrag den Opfern einer Überschwemmung im heutigen [[Budapest]] zugedacht war; den Band, in dem sich Beiträge nahezu aller hervorragenden österreichischen Schriftsteller des Biedermeier finden, eröffnet ein Vorwort von Nikolaus Lenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1840er Jahre zwangen ihn ein &amp;#039;&amp;#039;schweres Brustleiden&amp;#039;&amp;#039; wie auch die immer stärker werdende Zensur des [[Vormärz]] zum Rückzug. Zum Ende des Jahres 1844 gab er die Herausgabe der Zeitschrift auf. Sein Nachfolger als Redakteur wurde [[Gustav von Franck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ging über Venedig nach Meran, wo er im Sommer 1846 eintraf und im September starb. Er wurde in Meran auch beigesetzt, wo eine Marmortafel in der Kirchenmauer an ihn erinnerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Witthauer zum Gedächtnis wurde 1894 die &amp;#039;&amp;#039;Kleingasse&amp;#039;&amp;#039; in [[Währing|Wien-Währing]] in &amp;#039;&amp;#039;Witthauergasse&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Liste der Straßennamen von Wien/Währing]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Album: Unter Mitwirkung vaterländischer Schriftsteller zum Besten der Verunglückten in Pesth und Ofen.&amp;#039;&amp;#039; Wien: Anton Strauß 1838&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Witthauer, Friedrich|57|158|160|}}&lt;br /&gt;
* [[Anton Schlossar]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Wiener Zeitschrift“ von J. Schickh und F. Witthauer. Ein Beitrag zur Geschichte des österreichischen Journalwesens in vormärzlicher Zeit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Bücherfreunde&amp;#039;&amp;#039; 5 (1901/1902), S. 464–479.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Friedrich Witthauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141669829|VIAF=122124942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Witthauer, Friedrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Witthauer, Friedrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Journalist, Redakteur und Herausgeber der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=unsicher: 1786 oder 1793&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: [[Bremen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1846&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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